  ISDN4LINUX - FAQ (deutsche Version)
  {[Uuml  ]}bersetzer: Wolfgang Bornath (i4lfaq-
  de@isdn4linux.de)
  {[Uuml  ]}bersetzung: v 2.0.65-1, 02. M{[auml  ]}rz 2002

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  Table of Contents



  1. pro: Vorbemerkungen
     1.1 pro{[lowbar]}matt: Vorwort zur Originalversion
     1.2 pro{[lowbar]}wobo: Vorwort zur deutschen {[Uuml  ]}bersetzung
     1.3 wo{[lowbar]}de: Wo gibt es die neueste deutsche Version dieser FAQ?

  2. general: Allgemeine Informationen {[uuml  ]}ber ISDN4LINUX
     2.1 general{[lowbar]}i4l: Was ist ISDN4LINUX?
     2.2 general{[lowbar]}hardware: Welche Hardware wird von ISDN4LINUX unterst{[uuml  ]}tzt?
     2.3 general{[lowbar]}features: Welche Leistungsmerkmale unterst{[uuml  ]}tzt ISDN4LINUX?
     2.4 general{[lowbar]}countries: In welchen L{[auml  ]}ndern funktioniert ISDN4LINUX?
     2.5 general{[lowbar]}docu: Wo finde ich weitere Dokumentationen, HOW-TOs und hilfreiche Tips {[amp   ]} Tricks?
     2.6 general{[lowbar]}getlatest: Wo bekomme ich die aktuelle Version von ISDN4LINUX?
     2.7 general{[lowbar]}contacts: Wie bekomme ich Kontakt zu den Entwicklern?

  3. distrib: Distribution
     3.1 distrib{[lowbar]}getlatest: Wie bekomme ich das neueste ISDN4LINUX?
     3.2 distrib{[lowbar]}cvs: Wie erhalte ich Zugang zu den Quellen der aktuellen Entwicklung / Worum geht es bei dem CVS Baum?

  4. feature: Leistungsmerkmale
     4.1 feature{[lowbar]}not: Welche Leistungsmerkmale von ISDN werden nicht von ISDN4LINUX angeboten?
     4.2 feature{[lowbar]}data: Welche Arten des Datentransfer von ISDN werden unterst{[uuml  ]}tzt?
     4.3 feature{[lowbar]}voice: Unterst{[uuml  ]}tzt ISDN4LINUX Audio-Funktionen (z.B. Anrufbeantworter oder Voice-over-IP f{[uuml  ]}r H.323 Clients)?
     4.4 feature{[lowbar]}fax: Kann ich mit ISDN4LINUX faxen?
     4.5 feature{[lowbar]}modem: Kann ich mit ISDN4LINUX ein analoges Modem anrufen bzw. von dort angerufen werden?
     4.6 feature{[lowbar]}divert: Ist Anrufweiterleitung mit I4L m{[ouml  ]}glich?
     4.7 feature{[lowbar]}ipx: Kann ich IPX/SPX {[uuml  ]}ber ISDN mit Linux routen?
     4.8 feature{[lowbar]}2channel: Unterst{[uuml  ]}tzt ISDN4LINUX Kanalb{[uuml  ]}ndelung?
     4.9 feature{[lowbar]}diald: Kann ich ISDN4LINUX mit dem diald benutzen?
     4.10 feature{[lowbar]}dod: Unterst{[uuml  ]}tzt der Treiber 'dial on demand'?
     4.11 feature{[lowbar]}sms: Kann ich {[uuml  ]}ber ISDN kurze Nachrichten (SMS) an mein Mobiltelefon (Handy) senden?
     4.12 feature{[lowbar]}btx: Ist unter ISND4LINUX der Zugriff auf das deutsche Videotex/Btx/Datex-J m{[ouml  ]}glich?
     4.13 feature{[lowbar]}clock: Kann ich die Uhr meines Computers mit ISDN stellen?
     4.14 feature{[lowbar]}dosemu: L{[auml  ]}uft ISDN4LINUX unter dem Dosemu?
     4.15 feature{[lowbar]}capi: Gibt es ein CAPI Interface?
     4.16 feature{[lowbar]}uus: Wird UUS (user to user signaling) unterst{[uuml  ]}tzt?
     4.17 feature{[lowbar]}subaddressing: Wird Subaddressing unterst{[uuml  ]}tzt?
     4.18 feature{[lowbar]}gsmv110: Kann ich eine Verbindung zu ISDN4LINUX von meinem PDA {[uuml  ]}ber ein GSM- Handy herstellen?
     4.19 feature{[lowbar]}reversedcard: Kann ISDN4LINUX ALLE Aktionen auf dem ISDN-Bus protokollieren (dual mode/reversed card/COLP/...)?
     4.20 feature{[lowbar]}chargeint: Kann ISDN4LINUX kurz vor der n{[auml  ]}chsten Geb{[uuml  ]}hreneinheit des Providers auflegen?
     4.21 feature{[lowbar]}eurofile: Kann ISDN4LINUX Daten mittels EFT (Eurofile Transfer) {[uuml  ]}bertragen??
     4.22 feature{[lowbar]}leased: Kann ISDN4LINUX mit Miet-/Standleitungen (z.B. D64S) umgehen?
     4.23 feature{[lowbar]}pointtopoint: Arbeitet ISDN4LINUX sowohl im Anlagenanschluss als auch im Mehrger{[auml  ]}teanschluss?
     4.24 feature{[lowbar]}ntmode: Kann man mit ISDN4LINUX eine Karte im NT-Modus betreiben?
     4.25 feature{[lowbar]}crossedcable: Kann ich mit ISDN4LINUX 2 Ger{[auml  ]}te (2 ISDN-Karten) direkt durch ein Kreuzkabel verbinden?
     4.26 feature{[lowbar]}lcr: Ist mit ISDN4LINUX "least cost routing" (LCR) m{[ouml  ]}glich?
     4.27 feature{[lowbar]}future: Welche Features sind f{[uuml  ]}r die Zukunft geplant?

  5. docu: Dokumentation, Howto's, Tips {[amp   ]} Tricks, Mailinglisten/Newsgroups
     5.1 docu{[lowbar]}first: Welche Dokumente sollte ich zuerst lesen?
     5.2 docu{[lowbar]}website: Wo liegt die offizielle Website f{[uuml  ]}r ISDN4LINUX?
     5.3 docu{[lowbar]}abc: Wo finde ich die Dokumentation {[uuml  ]}ber die abc-Erweiterungen?
     5.4 docu{[lowbar]}newsgroup: Wie nennt sich die Newsgroup f{[uuml  ]}r ISDN4LINUX?
     5.5 docu{[lowbar]}mailinglist: Wo finde ich die Mailingliste f{[uuml  ]}r ISDN4LINUX?
     5.6 docu{[lowbar]}maillistdigest: Wie bekomme ich die Zusammenfassung der ISDN4LINUX-Mailingliste (nur eine Message pro Tag)?
     5.7 docu{[lowbar]}mailarchive: Gibt es ein Archiv der ISDN4LINUX-Mailingliste?

  6. hardware: Unterst{[uuml  ]}tzte Hardware, ihre Eigenheiten und Hardware-bezogene Probleme
     6.1 hardware{[lowbar]}support: Welche Hardware wird unterst{[uuml  ]}tzt?
     6.2 hardware{[lowbar]}activepassive: Was ist der Unterschied zwischen einer aktiven und einer passiven ISDN-Karte?
     6.3 hardware{[lowbar]}recommend: Welche Karte wird von den Entwicklern empfohlen?
     6.4 hardware{[lowbar]}external: Unterst{[uuml  ]}tzt ISDN4LINUX externe Terminaladapter?
     6.5 hardware{[lowbar]}cabeling: Wie belege ich die ISDN-Kabel?
     6.6 hardware{[lowbar]}irq: Warum sollte ich die IRQs 12 und 15 f{[uuml  ]}r meine ISDN-Karte vermeiden?
     6.7 hardware{[lowbar]}irqsharing: Unterst{[uuml  ]}tzt der ISDN4LINUX-Treiber auch geteilte (Shared) Interrupts?
     6.8 hardware{[lowbar]}s2m: Welche S2M Karten werden unterst{[uuml  ]}tzt?
     6.9 hardware{[lowbar]}pcmcia: Welche PCMCIA Karten werden unterst{[uuml  ]}tzt?
     6.10 hardware{[lowbar]}smp: Kann ich ISDN4LINUX auf meinem Multiprozessor-Board betreiben?
     6.11 hardware{[lowbar]}alpha: L{[auml  ]}uft ISDN4LINUX auf einem DEC Alpha mit Linux?
     6.12 hardware{[lowbar]}sun: L{[auml  ]}uft ISDN4LINUX auf einer Sun-Workstation?
     6.13 hardware{[lowbar]}ppc: Kann ich ISDN4LINUX auf einem PowerPC mit Linux betreiben?
     6.14 hardware{[lowbar]}maxcards: Wieviele ISDN-Karten kann ich in meinen Computer einbauen?
     6.15 hardware{[lowbar]}hfc: Was ist Besonderes an einer Karte mit HFC Chip?
     6.16 hardware{[lowbar]}elsa: Was sollte ich {[uuml  ]}ber ISDN Karten von ELSA wissen?
     6.17 hardware{[lowbar]}sedlbauer: Was ist bei der Sedlbauer-Karte zu beachten?
     6.18 hardware{[lowbar]}teles: Was sollte ich vor dem Kauf einer ISDN Karte von Teles wissen?
     6.19 hardware{[lowbar]}fritz: Was ist beim Konfigurieren einer Fritz!Karte (auch bekannt als: AVM A1, Teledat 150, BT Speedway) zu beachten?
     6.20 hardware{[lowbar]}avmb1: Was ist Besonderes an der AVM B1 Karte?
     6.21 hardware{[lowbar]}hypercope: Was ist Besonderes an den Hypercope Karten?
     6.22 hardware{[lowbar]}icn: Was ist Besonderes an der ICN Karte?
     6.23 hardware{[lowbar]}isurf: Was sollte ich {[uuml  ]}ber die I-Surf-Karten von Siemens wissen?
     6.24 hardware{[lowbar]}crossedcable1: Wenn I4L einen B-Kanal benutzt ist der andere blockiert (eingehende wie ausgehende Signale)...
     6.25 hardware{[lowbar]}crossedcable2: Wie kann ich feststellen, ob ein a/b-Kabel gekreuzt wurde?
     6.26 hardware{[lowbar]}pbx: i4l ist am internen Bus einer PBX angeschlossen. Probleme?
     6.27 hardware{[lowbar]}telestrouble: Die PNP-Tools funktionieren nicht mit meiner Teles 16.3 PNP Karte!
     6.28 hardware{[lowbar]}elsacabletrouble: Auf meiner ELSA Karte blinkt oft die LED die den Verlust des TE anzeigt Meine Verbindungen werden auch oft unterbrochen...
     6.29 hardware{[lowbar]}elsairq:Meine ELSA Quickstep1000 ISA Karte l{[ouml  ]}st mit dem HiSax Treiber sehr viele Interrupts aus. Ist das normal oder ein Problem des HiSax Treibers?

  7. config: Allgemeine Informationen zur Konfiguration
     7.1 config{[lowbar]}msn: Wie sollte ich meine MSNs in ISDN4LINUX einstellen?
     7.2 config{[lowbar]}hardware: Wie sollte ich meine Hardware einrichten? Gibt es etwas Spezielles, das ich {[uuml  ]}ber meine ISDN Karte wissen sollte?
     7.3 config{[lowbar]}dialout: Wie konfiguriere ich das Hinausw{[auml  ]}hlen?
     7.4 config{[lowbar]}dialin: Wie konfiguriere ich das Einw{[auml  ]}hlen?
     7.5 config{[lowbar]}suse: Ich kann meine Karte in YaST nicht ausw{[auml  ]}hlen?
     7.6 config{[lowbar]}pnp: Wie konfiguriere ich eine PNP (Plug and Play) Karte?
     7.7 config{[lowbar]}startstop: Wie starte und beende ich die Aktivierung von ISDN?
     7.8 config{[lowbar]}kerneld: Warum sollte ich nicht kerneld benutzen, um die ISDN Module bei Bedarf in den Kernel zu laden?
     7.9 config{[lowbar]}runlevel: Wie kann ich Linux manchmal mit und manchmal ohne ISDN booten?
     7.10 config{[lowbar]}manycards: Wie richte ich mehr als 1 ISDN-Karte ein?
     7.11 config{[lowbar]}manychannels: Wie kann ich die maximale Anzahl der Kan{[auml  ]}le in I4L erh{[ouml  ]}hen?
     7.12 config{[lowbar]}gsmv110: Wie verbinde ich meinen PalmPilot via GSM per V.110 mit meinem  Computer?
     7.13 config{[lowbar]}h323: Wie konfiguriere ich ISDN4LINUX als Voice-over-IP-Gateway f{[uuml  ]}r H.323 Clients?
     7.14 config{[lowbar]}point2point: Wie richte ich eine Point-to-Point Verbindung ein?
     7.15 config{[lowbar]}links: Welche hilfreichen Links gibt es zu ISDN4LINUX?

  8. trouble: Fehlerbeseitigung
     8.1 trouble{[lowbar]}22memory: Ich kann ISDN auf meiner Maschine mit dem Kernel 2.2.x nicht starten. Ich bekomme die Fehlermeldungen "init{[lowbar]}module: Device or resource busy" und "isdn: Could not allocate device-struct.".
     8.2 trouble{[lowbar]}littlememory: Wie kann ich den Speicherbedarf von ISDN4LINUX senken?
     8.3 trouble{[lowbar]}debug: Wie bekomme ich die meisten Debug-Informationen?
     8.4 trouble{[lowbar]}strategy: Mein ISDN4LINUX funktioniert nicht! Wie l{[ouml  ]}se ich das Problem am besten?
     8.5 trouble{[lowbar]}boot: Wie stelle ich fest, ob meine ISDN-Karte korrekt erkannt wurde?
     8.6 trouble{[lowbar]}isdncause: Ich bekomme eine Fehlermeldung "cause: E1234" (oder so {[auml  ]}hnlich)?
     8.7 trouble{[lowbar]}e001b: Ich bekomme eine Fehlermeldung "cause: E001B"?
     8.8 trouble{[lowbar]}noprotocol: Beim Start von HiSax bekomme ich die Meldung {[quot  ]}Warning - no protocol specified{[quot  ]}?
     8.9 trouble{[lowbar]}euronotsupported: Beim Start von HiSax bekomme ich die Fehlermeldung: "kernel hisax: protocol euro not supported"?
     8.10 trouble{[lowbar]}unknownprimitive: Beim Connect-Versuch bekomme ich die Meldung: "lldata{[lowbar]}handler unknown primitive"?
     8.11 trouble{[lowbar]}notelrings: Weder mein Telefon noch mein Fax klingelt wenn ich es mit ISDN4LINUX anrufe?
     8.12 trouble{[lowbar]}guestaccess: Gibt es Sites, die einen Gastzugang anbieten, wo ich meine ISDN4LINUX-Einstellungen testen kann?
     8.13 trouble{[lowbar]}unload: Ich kann meine ISDN Module nicht entladen ('isdn: Device or resource busy') obwohl ich alle ISDN-Anwendungen geschlossen habe?
     8.14 trouble{[lowbar]}tcpdump: Warum funktioniert mein tcpdump nicht bei IP-Paketen, die {[uuml  ]}ber ISDN laufen (' truncated ip' oder {[auml  ]}hnlich)? Wie kann ich tcpdump f{[uuml  ]}r ISDN patchen?
     8.15 trouble{[lowbar]}locatecrash: Mein ISDN Treiber bringt meine Maschine zum Absturz! Seit ich ihn als Modul konfiguriert habe {[auml  ]}ndern sich die Addressen bei jedem Laden. Wie finde ich heraus, wo der Treiber abbricht?
     8.16 trouble{[lowbar]}lotsdebug: Meine Festplatte wird sehr aktiv wenn ISDN4LINUX l{[auml  ]}uft. Wie kann ich das abstellen?
     8.17 trouble{[lowbar]}oldhardware: Kann es sein, da{[szlig ]} meine Hardware zu langsam ist?
     8.18 trouble{[lowbar]}outofbuffers: Ich bekomme Meldungen wie 'HSCX RME out of buffers', 'HSCX RFP out of buffers', 'HSCX B EXIR 10' im Syslog?
     8.19 trouble{[lowbar]}noresetinit: Meine Karte wird nach einem Warmstart nicht richtig initialisiert.
     8.20 trouble{[lowbar]}noisdnctrl: Beim Versuch, isdnctrl zu nutzen, bekomme ich die Meldung: "/dev/isdnctrl: no such file or directory"?
     8.21 trouble{[lowbar]}noisdnctrl2: Beim Versuch, isdnctrl zu benutzen, bekomme ich die Meldung: "/dev/isdnctrl: No such device"?
     8.22 trouble{[lowbar]}xosview: xosview zeigt nach der Installation von I4L keine Netzwerk-Aktivit{[auml  ]}t mehr an.
     8.23 trouble{[lowbar]}unknownhost: Wenn ich z.B. von einer W95-Box eine Seite in Netscape aufrufe, bekomme ich nur die Antwort 'unknown host'.
     8.24 trouble{[lowbar]}noroute: Die Addressen werden jetzt gefunden, doch nun bekomme ich die Meldung 'no route to host'.
     8.25 trouble{[lowbar]}nolocalnet: Nach dem Booten ist mein lokales Netzwerk nicht mehr erreichbar. Ich benutze das Netzwerk-Interface ippp0 mit ifconfig 0.0.0.0; die defaultroute zeigt auf ippp0.
     8.26 trouble{[lowbar]}unauthorizedcodechange: Beim Start von HiSax bekomme ich die Fehlermeldung 'Approval certification failed, unauthorized source code changes'?

  9. msn: Konfiguration/MSNs
     9.1 msn{[lowbar]}my1: Wie lautet meine MSN? Was, wenn ich keine habe?
     9.2 msn{[lowbar]}my2: Wie finde ich heraus, wie meine Telefonnummer zur anrufenden Stelle {[uuml  ]}bertragen wird?
     9.3 msn{[lowbar]}config: Wie stelle ich meine MSN ein?
     9.4 msn{[lowbar]}max: Wieviele MSNs kann ich maximal mit einer ISDN-Karte nutzen?
     9.5 msn{[lowbar]}mindialin: Wie kann ich den Gebrauch von MSNs bei digitaler Einwahl minimieren?
     9.6 msn{[lowbar]}onlyone: Wie kann ich eine MSN f{[uuml  ]}r alles benutzen?
     9.7 msn{[lowbar]}buendel: Kann ich mehrere NTBAs, alle mit der gleichen MSN, benutzen?

  10. lan: ISDN4LINUX im LAN
     10.1 lan{[lowbar]}config: Wie kann ich Linux so einstellen, da{[szlig ]} andere Computer in meinem LAN das Internet {[uuml  ]}ber meinen Linux Computer erreichen k{[ouml  ]}nnen?
     10.2 lan{[lowbar]}modemserver: Wie erm{[ouml  ]}gliche ich den Usern in meinem LAN, zum W{[auml  ]}hlen die ISDN-Karte(n) in meinem Linux-PC zu benutzen (wie bei einem Modem-Server)?

  11. dialout: Konfiguration des Hinausw{[auml  ]}hlens
     11.1 dialout{[lowbar]}config: Wie richte ich das Hinausw{[auml  ]}hlen richtig ein?
     11.2 dialout{[lowbar]}dialmode: Wenn ein IP-Paket {[uuml  ]}ber die Verbindung geschickt werden soll (was normalerweise ein W{[auml  ]}hlen ausl{[ouml  ]}st), bekomme ich im Log nur die Meldung 'dial rejected: interface not in dialmode auto' zu sehen?
     11.3 dialout{[lowbar]}advanced: Welche speziellen Leistungsmerkmale des Hinausw{[auml  ]}hlens gibt es?
     11.4 dialout{[lowbar]}permission: Wie gestatte ich einem normalen Nutzer, Verbindungen aufzubauen?
     11.5 dialout{[lowbar]}manycards: Wie konfiguriere ich die Hinauswahl mit mehr als einer ISDN-Karte?
     11.6 dialout{[lowbar]}fixedchannel: Wie erreiche ich, da{[szlig ]} HiSax immer auf einem bestimmten B-Kanal hinausw{[auml  ]}hlt?
     11.7 dialout{[lowbar]}dynip: Wie finde ich bei dynamischer IP-Vergabe heraus, welche IP zur Hinauswahl benutzt wird?
     11.8 dialout{[lowbar]}bind: Wegen einer DNS-Anfrage w{[auml  ]}hlt bind hinaus. Warum ben{[ouml  ]}tigt die Antwort bis zu einer Minute? Gibt es daf{[uuml  ]}r ein Workaround?

  12. pap: Saubere Authentifikation (speziell mit PAP)
     12.1 pap{[lowbar]}optionauth: Beim Hinausw{[auml  ]}hlen bekomme ich die Meldung 'pppd: peer authentication required but no authentication files accessible.' Was bedeutet das?
     12.2 pap{[lowbar]}requestauth: Ich kann keine Verbindung aufbauen -  sie wird von der anderen Seite abgelehnt. Im Logfile finde ich eine Meldung, {[auml  ]}hnlich wie: 'sent (0) (LCP ConfReq id=0x1 mru 1500 auth pap magic 0xcd12e9c4'
     12.3 pap{[lowbar]}rejectauth: Ich kann keine Verbindung aufbauen - sie wird von der Gegenseite abgewiesen. Im Logfile finde ich eine Meldung, {[auml  ]}hnlich wie: 'sent (0) (LCP ConfRej id=0x1 auth pap'
     12.4 pap{[lowbar]}checkpwd: Wie stelle ich fest, welches Password an die Gegenseite geschickt wird?
     12.5 pap{[lowbar]}passwd: Ich habe Probleme mit der Authentifikation durch PAP oder CHAP. Sie schl{[auml  ]}gt fehl obwohl ich sicher bin, Password usw. korrekt eingetragen zu haben.

  13. syncppp: Sync PPP
     13.1 syncppp{[lowbar]}whichppp: pppd, ipppd, syncPPP, asyncPPP .. was ist das alles? Welchen soll ich benutzen?
     13.2 syncppp{[lowbar]}compile: Wie kompiliere ich ISDN4LINUX mit syncPPP?
     13.3 syncppp{[lowbar]}netinterface: Wie sollte ich mein Netzwerk-Interface benennen?
     13.4 syncppp{[lowbar]}config: Wie richte ich ISDN4LINUX mit syncPPP ein?
     13.5 syncppp{[lowbar]}busy: Wie stelle ich fest, da{[szlig ]} ein Verbindungsaufbau erfolglos war (besetzt)?
     13.6 syncppp{[lowbar]}logindelay: Wie kann ich das Login beschleunigen?
     13.7 syncppp{[lowbar]}2configs: Ich m{[ouml  ]}chte Verbindungen mit entfernten Maschinen aufbauen, die unterschiedliche Konfigurationen ben{[ouml  ]}tigen. Die einzige Art dazu, die ich fand, besteht darin, den ipppd zu beenden und einen neuen mit anderer Konfiguration f{[uuml  ]}r die Verbindung mit der zweiten Maschine zu starten.
     13.8 syncppp{[lowbar]}pppbind: Wie funktioniert der (wenig dokumentierte) Befehl "pppbind" in isdnctrl?
     13.9 syncppp{[lowbar]}dynip: Ich m{[ouml  ]}chte dynamisch zugeteilte IP-Addressen nutzen. Wie muss ich das Netzerk-Device konfigurieren?
     13.10 syncppp{[lowbar]}msgetdns: Mit welcher Einstellung f{[uuml  ]}r ipppd erreiche ich, da{[szlig ]} die Adresse des Nameservers bei der Einwahl geholt oder angezeigt wird?
     13.11 syncppp{[lowbar]}ipx: Wie kann ich IPX {[uuml  ]}ber den ipppd betreiben?
     13.12 syncppp{[lowbar]}faster: Wie kann ich meine Datentransferraten per PPP verbessern?
     13.13 syncppp{[lowbar]}compression: Welche Kompressionsarten kann ich mit ipppd verwenden?
     13.14 syncppp{[lowbar]}strategy: Ich kann keine Verbindung bekommen. Wie finde ich das Problem?
     13.15 syncppp{[lowbar]}log: Wie bekomme ich ein Log des ipppd?
     13.16 syncppp{[lowbar]}nopppsupport: Beim Start des ipppd bekomme ich die Fehlermeldung 'this systems lacks ppp support' oder 'isdn driver is out of date. maybe ippp0 has no syncppp0 encapsulation'.
     13.17 syncppp{[lowbar]}nousabledevice: Wenn ich ipppd starten will, bekomme ich die Meldung 'Can't find usable ippp device'
     13.18 syncppp{[lowbar]}starterror: Beim Start von ipppd bekomme ich nur Fehlermeldungen vom I4L-Treiber.
     13.19 syncppp{[lowbar]}framesdelayed: Ich bekomme die Meldung IP frames delayed - aber keine Verbindung.
     13.20 syncppp{[lowbar]}noroute: Ich kann mit dem Befehl isdnctrl dial ippp0 nicht hinausw{[auml  ]}hlen. Die Route zu ipppd scheint zu fehlen, obwohl ich sie wirklich gesetzt habe (network unreachable). Mit dem alten Kernel 2.0 funktionierte alles einwandfrei!
     13.21 syncppp{[lowbar]}nodefaultroute: Nachdem ipppd hinausgew{[auml  ]}hlt hat ist meine defaultroute verschwunden.
     13.22 syncppp{[lowbar]}packettoolarge: Ich bekomme oft die Fehlermeldung hscx{[lowbar]}empty{[lowbar]}fifo: incoming packet too large
     13.23 syncppp{[lowbar]}slow: Die Verbindung mit ipppd scheint zu stehen, bricht aber schlie{[szlig ]}lich zusammen oder ist sehr langsam.
     13.24 syncppp{[lowbar]}loadproblem: Ich habe nur dann Probleme mit ipppd, wenn die Verbindung sehr stark belastet wird. Dann bleibt alles stehen. Wodurch kann das hervorgerufen werden?
     13.25 syncppp{[lowbar]}mtu: Mein ipppd funktioniert. Ich bekomme jedoch laufend die Meldung 'pppd(104): ioctl(SIOCSIFMTU): Invalid argument'.
     13.26 syncppp{[lowbar]}1stpacket: Bei automatischer Hinauswahl mit dynamischer Zuteilung der IP-Addresse geht das erste IP-Paket verloren.
     13.27 syncppp{[lowbar]}droppacket: Was bedeutet die Meldung 'No phone number, packet dropped'?
     13.28 syncppp{[lowbar]}leadingzero: Warum w{[auml  ]}hlt mein ipppd eine Null zuviel ('ippp0: dialing 0 089XXXXXX...')? Ich habe keine Nebenstellen!
     13.29 syncppp{[lowbar]}ethfake: Wenn ich die Werte meines ISDN-Devices mit ifconfig abfrage, wird es mit HWaddr und IRQ=0 und base address = 0 angezeigt.
     13.30 syncppp{[lowbar]}lzsproblem: Ich bekomme eine Fehlermeldung: kernel check for lzs failed?

  14. asyncppp: Konfiguration von asynchronem PPP
     14.1 asyncppp{[lowbar]}whichppp: pppd, ipppd, asyncPPP, syncPPP - was ist das? Welches sollte ich benutzen?
     14.2 asyncppp{[lowbar]}config: Wie richte ich asyncPPP ein?
     14.3 asyncppp{[lowbar]}logindelay: Wie kann ich das Login beschleunigen?
     14.4 asyncppp{[lowbar]}fast: Wie kann ich meine Datentransferraten per PPP verbessern?
     14.5 asyncppp{[lowbar]}log: Wie erstelle ich ein Log des pppd?
     14.6 asyncppp{[lowbar]}suddendeath: Der Verbindungsaufbau funktioniert gut. Der pppd bricht jedoch kurz danach ab (d.h., das erste Byte geht durch, danach h{[auml  ]}lt alles an).

  15. rawip: Raw IP
     15.1 rawip{[lowbar]}whatis: Was ist Raw IP, wann sollte ich es benutzen?

  16. ttyI: Konfiguration der ttyI* Devices ('Modememulation')
     16.1 ttyI{[lowbar]}nomodem: Die ttyI* Devices emulieren doch ein analoges Modem, oder nicht?
     16.2 ttyI{[lowbar]}dev: Welche Devices sollte ich f{[uuml  ]}r ausgehende/eingehende Rufe verwenden?
     16.3 ttyI{[lowbar]}hdlc: Wie stelle ich die Modememulation von X.75 um auf HDLC?
     16.4 ttyI{[lowbar]}uucp: Wie kann ich mit Taylor-UUCP unter Verwendung von ISDN4LINUX Nachrichten holen?
     16.5 ttyI{[lowbar]}speed: Welche Geschwindigkeit sollte ich f{[uuml  ]}r die ttyI* Devices einstellen?
     16.6 ttyI{[lowbar]}max: Wieviele Devices werden maximal unterst{[uuml  ]}tzt?
     16.7 ttyI{[lowbar]}nocarrier: Beim W{[auml  ]}hlen mit 'ATD.....' bekomme ich immer die Antwort 'NO CARRIER'.
     16.8 ttyI{[lowbar]}noincall: Mein ttyI* Device/pppd registriert keine ankommenden Gespr{[auml  ]}che.
     16.9 ttyI{[lowbar]}callphone: Warum kann ich nicht {[uuml  ]}ber die ttyI* Devices mit meinem Telefon oder Fax w{[auml  ]}hlen?
     16.10 ttyI{[lowbar]}noconnect: Ich bekomme keine Verbindung zu meiner ISDN Mailbox/BBS.
     16.11 ttyI{[lowbar]}forcehangup: Meine Modememulation h{[auml  ]}ngt. Wie kann ich meine Karte zum Auflegen zwingen?
     16.12 ttyI{[lowbar]}channelclosed: W{[auml  ]}hrend einer Verbindung {[uuml  ]}ber ttyI bekomme ich eine Meldung des Kernels: 'teles{[lowbar]}writebuf: channel not open'. Danach wird keine Eingabe mehr von der Verbindung angenommen.
     16.13 ttyI{[lowbar]}uucp: Beim Gebrauch von UUCP mit X.75 bekomme ich immer {[Uuml  ]}bertragungsfehler!

  17. dod: Unerw{[uuml  ]}nschte Hinauswahl mit dial-on-demand
     17.1 dod{[lowbar]}how: Wie funktioniert dial-on-demand?
     17.2 dod{[lowbar]}disaster: Was ist ein Geb{[uuml  ]}hren-GAU?
     17.3 dod{[lowbar]}causes: Wodurch wird ein Geb{[uuml  ]}hren-GAU ausgel{[ouml  ]}st?
     17.4 dod{[lowbar]}off: Wie kann ich Dial-on-Demand verl{[auml  ]}sslich abschalten?
     17.5 dod{[lowbar]}strategy: Wie {[uuml  ]}berpr{[uuml  ]}fe ich unerkl{[auml  ]}rbare W{[auml  ]}hlvorg{[auml  ]}nge?
     17.6 dod{[lowbar]}winclient: Kann es sein, da{[szlig ]} die Win95-Maschine in meinem LAN automatische W{[auml  ]}hlvorg{[auml  ]}nge ausl{[ouml  ]}st?
     17.7 dod{[lowbar]}localdns: Ich habe einen lokalen DNS eingerichtet. Warum l{[ouml  ]}st dieser unerw{[uuml  ]}nschte Anwahlen aus? Wie finde ich die Ursache?
     17.8 dod{[lowbar]}forwarddns: Ich habe meinen Nameserver im 'forward' Modus konfiguriert, mit einer Adresse. Nun w{[auml  ]}hlt er fast jede Minute?
     17.9 dod{[lowbar]}sendmail: Wie kann ich erreichen, da{[szlig ]} sendmail zwar keine Verbindungen aufbaut aber trotzdem die lokale Mail ausliefert?
     17.10 dod{[lowbar]}samba: Das Samba-Paket l{[ouml  ]}st bei mir immer W{[auml  ]}hlvorg{[auml  ]}nge aus. Wie kann ich das vermeiden?
     17.11 dod{[lowbar]}netscape: Wie kann ich Netscape abgew{[ouml  ]}hnen, beim Start eine Verbindung aufzubauen?
     17.12 dod{[lowbar]}closeipconnect: Nach dem Auflegen einer Leitung stelle ich mit netstat -nt fest, da{[szlig ]} IP-Verbindungen noch offen sind. Wie kann ich diese manuell schlie{[szlig ]}en?
     17.13 dod{[lowbar]}onlineoncrash: Ist es m{[ouml  ]}glich, da{[szlig ]} selbst bei einem abgest{[uuml  ]}rzten Computer eine ISDN-Verbindung bestehen bleibt (und die Geb{[uuml  ]}hren weiterlaufen)?

  18. chargeint: Chargeint
     18.1 chargeint{[lowbar]}whatis: Was macht eigentlich Chargeint?
     18.2 chargeint{[lowbar]}config: Wie soll ich Chargeint einrichten?
     18.3 chargeint{[lowbar]}whennot: Wann ist es unsinnig, Chargeint zu benutzen?
     18.4 chargeint{[lowbar]}correcttime: Wie kann ich sicher gehen, da{[szlig ]} der Chargeint-Patch die korrekte Zeit benutzt?
     18.5 chargeint{[lowbar]}nohangup: Die Verbindung wird nicht durch einen Timeout beendet.

  19. 2channel: Kanalb{[uuml  ]}ndelung (MPPP, raw bundling)
     19.1 2channel{[lowbar]}whatis: Was ist Kanalb{[uuml  ]}ndelung und wie kann ich es verwenden?
     19.2 2channel{[lowbar]}raw: Was ist 'raw bundling'?
     19.3 2channel{[lowbar]}rawconfig: Wie konfiguriere ich raw bundling?
     19.4 2channel{[lowbar]}rawgoodbad: Was sind die Vor- und Nachteile des raw bundling?
     19.5 2channel{[lowbar]}mppp: Was ist MPPP?
     19.6 2channel{[lowbar]}mpppgoodbad: Was sind die Vor- und Nachteile von MPPP?
     19.7 2channel{[lowbar]}mpppconfig: Wie richte ich MPPP ein?
     19.8 2channel{[lowbar]}mpppcompile: Ich habe MPPP ausprobiert aber es funktioniert nicht. Der ipppd schreibt im debug log so etwas wie das: ' ...  rcvd (0)(proto=0x3d) c0 00 00 00 80 fd 01 01 00 0a ... sent (0)(LCP ProtRej id=0x2 00 3d c0 00 00 00 80 fd 01 ...'
     19.9 2channel{[lowbar]}cantlocateippp1: Beim Versuch mit MPPP bekomme ich die Fehlermeldung 'modprobe: Can't locate module ippp1' und 'ipppd: ioctl(SIOCSIFMTU): No such device...'?

  20. remote: Eigenheiten des remote ISDN Device
     20.1 remote{[lowbar]}win95: Wie konfiguriere ich Windows95 zur erfolgreichen Einwahl zu meinem ISDN4LINUX Computer?
     20.2 remote{[lowbar]}mac: Ich m{[ouml  ]}chte Daten mit einem Macintosh (Leonardo card) austauschen. Was muss ich oder der Mac User dabei beachten?
     20.3 remote{[lowbar]}macpap: Ein Macintosh mit einer Leonardo Karte versucht sich einzuw{[auml  ]}hlen und will chap md5 benutzen. Wie kann ich das auf CHAP/PAP umwandeln?
     20.4 remote{[lowbar]}cisco: Wie verh{[auml  ]}lt sich ISDN4LINUX mit einer Cisco (HDLC) als Gegenpart?
     20.5 remote{[lowbar]}ispa: Welche Einstellungen braucht ISPA usw. (DOS, Windows) um mit den Standardeinstellungen von ISDN4LINUX zurecht zu kommen?

  21. leased: Standleitungen
     21.1 leased{[lowbar]}flatrate: Was ist der Unterschied zwischen einer Standleitung und einer Flatrate?
     21.2 leased{[lowbar]}nosignal: Wie funktioniert der Aufbau und das Beenden einer Verbindung mit D64S ohne Signal{[uuml  ]}bertragung?
     21.3 leased{[lowbar]}hisaxconfig: Wie konfiguriere ich meine Karte mit I4L auf einer D64-Standleitung?
     21.4 leased{[lowbar]}x75: Wie konfiguriere ich X.75 auf einer D64-Standleitung?
     21.5 leased{[lowbar]}splitline: Kann ich mit I4L einen Kanal als Standleitung und den anderen Kanal als W{[auml  ]}hlleitung benutzen?

  22. dialin: Konfiguration eines Einwahl(Dial-In)-Servers
     22.1 dialin{[lowbar]}config: Wie kann ich anderen den Zugang {[uuml  ]}ber ISDN erm{[ouml  ]}glichen?
     22.2 dialin{[lowbar]}manyparallel: Wie kann ich mehreren Leuten gleichzeitig die Einwahl erm{[ouml  ]}glichen?
     22.3 dialin{[lowbar]}analogditalsamettyi: Kann ich ein ttyI*-Device so einrichten, da{[szlig ]} es sowohl digitale als auch analoge Einwahlversuche annimmt?
     22.4 dialin{[lowbar]}fixedip: Wie kann ich bei Einwahlen via ipppd jedem User eine feste IP zuordnen?
     22.5 dialin{[lowbar]}hdlc: Jemand m{[ouml  ]}chte sich mit HDLC durch mein mgetty einw{[auml  ]}hlen. Ist ttyI1 korrekt oder muss ich mit ttyI0 beginnen?
     22.6 dialin{[lowbar]}autoppp: Ist es mit mgetty m{[ouml  ]}glich, beim Empfang von LCP-Frames den pppd automatisch zu starten?
     22.7 dialin{[lowbar]}passwd: Wie bringe ich (i)pppd dazu, bei einer Einwahl die Passw{[ouml  ]}rter mit /etc/passwd statt mit /etc/ppp/pap-secrets zu vergleichen?
     22.8 dialin{[lowbar]}ignored: Ich bekomme dauernd die Meldung 'isdn{[lowbar]}tty: call from XXX - YYY ignored'. Wieso ignoriert ISDN4LINUX (syncPPP) diesen Einwahlversuch?
     22.9 dialin{[lowbar]}async: Eine SunISDN versucht sich in mein I4L-System einzuw{[auml  ]}hlen.

  23. callback: Callback
     23.1 callback{[lowbar]}delay: Ein hereinkommender Ruf wird von I4L abgelehnt. Anschlie{[szlig ]}end ruft I4L zur{[uuml  ]}ck. Die Rufablehnung wird von der anderen Seite nicht erkannt und sie versucht, sich weiterhin bei I4L einzuw{[auml  ]}hlen.
     23.2 callback{[lowbar]}cisco: Aus irgendeinem Grund kann I4L nicht bei einer Cisco zur{[uuml  ]}ckrufen?
     23.3 callback{[lowbar]}ascend: Callback von einer Ascend funktioniert nur, wenn ich im Ascend-Menue 'Active=Yes' eingebe. Dann w{[auml  ]}hlt die Ascend mich aber auch an, wenn meine Maschine ausgeschaltet ist.
     23.4 callback{[lowbar]}banzai: Wie kann ich eine Banzai zur{[uuml  ]}ckrufen?
     23.5 callback{[lowbar]}microsoft: Unterst{[uuml  ]}tzt ISDN4LINUX Microsoft Callback (CBCP)?

  24. isdnlog: Isdnlog
     24.1 isdnlog{[lowbar]}rates: Wo bekomme ich die aktuellsten Geb{[uuml  ]}hreninformationen?
     24.2 isdnlog{[lowbar]}servicetype: Kann ich den Dienstetyp eines ankommenden Anrufes in der Ausgabe von isdnrep sehen?
     24.3 isdnlog{[lowbar]}callerid1: Warum bekomme ich nicht immer die Nummer eines Anrufers ('Caller ID') durch die Deutsche Telekom {[uuml  ]}bermittelt?
     24.4 isdnlog{[lowbar]}callerid2: Erhalte ich die Caller ID bei ausl{[auml  ]}ndischen Anrufen?
     24.5 isdnlog{[lowbar]}spoofcallerid: Ich habe geh{[ouml  ]}rt, da{[szlig ]} in Wirklichkeit zwei Caller IDs {[uuml  ]}bertragen werden?
     24.6 isdnlog{[lowbar]}betterlogging: Wieso zeichnet isdnlog die Nummern, die mit meinen anderen ISDN-Ger{[auml  ]}ten gew{[auml  ]}hlt werden, nicht auf, obwohl es die Kosten aufzeichnet?
     24.7 isdnlog{[lowbar]}reversedcard: Wie erreiche ich, da{[szlig ]} isdnlog auch die Nummern zeigt, die von anderen ISDN-Ger{[auml  ]}ten gew{[auml  ]}hlt werden?
     24.8 isdnlog{[lowbar]}rategraphic: Wie kann ich die Transferraten grafisch anzeigen?
     24.9 isdnlog{[lowbar]}2callerid: Isdnlog (=2.52) zeigt bei einem Anrufer zwei Telefonnummern an! Welche davon ist korrekt?
     24.10 isdnlog{[lowbar]}soundbusy: Ich habe ein Script erstellt um Sound mit cat auf /dev/sound oder einem anderen Ger{[auml  ]}t abzuspielen. Wenn einige Ereignisse gleichzeitig geschehen erhalte ich eine Fehlermeldung: Can't open output file '/dev/sound': Device or resource busy.
     24.11 isdnlog{[lowbar]}noshell: Isdnlog soll ein Programm mit umgeleiteter Ausgabe aufrufen (z.B. play anruf.au 2{[gt    ]}/dev/null). Warum erz{[auml  ]}hlt mir ISDN dann: Can't start '/usr/local/bin/play anruf.au 2{[gt    ]}/dev/null' with execvp()?
     24.12 isdnlog{[lowbar]}blankscreen: Bei der Hinauswahl wird der Bildschirm kurze Zeit dunkel?

  25. audio: Umgang mit Audio {[uuml  ]}ber ISDN
     25.1 audio{[lowbar]}links: Wo finde ich hilfreiche Links zu vbox?
     25.2 audio{[lowbar]}format: Welches Format benutzt vbox f{[uuml  ]}r die Audio-Meldungen (.msg) bei der Annahme eines Anrufes?
     25.3 audio{[lowbar]}recordmsg: Wie kann ich meine eigenen Meldungen f{[uuml  ]}r vboxgetty aufnehmen?
     25.4 audio{[lowbar]}play: Wie kann ich Audio-Nachrichten lokal mit /dev/audio abspielen?
     25.5 audio{[lowbar]}convertto: Wie kann ich von vbox aufgenommene Audio-Nachrichten in andere Formate (z.B. von uLaw in WAV) konvertieren?
     25.6 audio{[lowbar]}convertfrom: Wie kann ich WAV f{[uuml  ]}r uLaw formatieren (f{[uuml  ]}r meine vbox-Ansage)?
     25.7 audio{[lowbar]}dtmf: Wie kann ich die Erkennung von W{[auml  ]}hlt{[ouml  ]}nen (DTMF) verbessern?
     25.8 audio{[lowbar]}e0265: Mein vboxgetty bekommt einen Modem-Timeout und meldet den Fehler E0265.
     25.9 audio{[lowbar]}noanswer: Mein vboxgetty beantwortet keine ankommenden Gespr{[auml  ]}che.
     25.10 audio{[lowbar]}nocat: Wenn vboxgetty eine Nachricht in einem Format aufgezeichnet hat, das ich nicht mit 'cat xxx {[gt    ]} /dev/audio' abspielen kann; wie kann ich mir dann die Nachricht anh{[ouml  ]}ren?
     25.11 audio{[lowbar]}earlyrecording: Am Anfang einer von vboxgetty aufgenommenen Nachricht h{[ouml  ]}rt man oft einen Teil meiner eigenen Ansage?

  26. L{[auml  ]}nder, in denen ISDN4LINUX unterst{[uuml  ]}tzt wird
     26.1 country{[lowbar]}which: In welchen L{[auml  ]}ndern funktioniert ISDN4LINUX?
     26.2 country{[lowbar]}certified: Ist ISDN4LINUX von den Telekommunikations-Beh{[ouml  ]}rden f{[uuml  ]}r den Betrieb zugelassen?

  27. 1tr6: Deutsche Eigenheiten bei 1TR6
     27.1 1tr6{[lowbar]}eaz: Welche EAZ soll ich mit I4L benutzen?
     27.2 1tr6{[lowbar]}extension: Ich benutze 1TR6 an einer Nebenstelle - die Nebenstellennummer hat mehr als eine Ziffer (z.B. 206). Wie lautet meine EAZ?
     27.3 1tr6{[lowbar]}spv: Was ist eine SPV?
     27.4 1tr6{[lowbar]}spv: Unterst{[uuml  ]}tzt ISDN4LINUX SPVs? Wie?

  28. Andere L{[auml  ]}nder
     28.1 country{[lowbar]}austria: {[Ouml  ]}sterreich: Wir haben weder eine MSN noch eine EAZ, nur eine normale Telefonnummer. Was m{[uuml  ]}ssen wir f{[uuml  ]}r I4L angeben?
     28.2 country{[lowbar]}brazil: Brasilien: Wie sieht unsere MSN aus?
     28.3 country{[lowbar]}france: Frankreich: Wie sieht unsere MSN aus?
     28.4 country{[lowbar]}italy: Italien: Wie sieht unsere MSN aus?
     28.5 country{[lowbar]}netherlands: Niederlande: Wie sieht unsere MSN aus?
     28.6 country{[lowbar]}northamerica: Nordamerika: K{[ouml  ]}nnen wir ISDN4LINUX bei uns nutzen?
     28.7 country{[lowbar]}pakistan: Pakistan: Was sollten wir als MSN eingeben?
     28.8 country{[lowbar]}portugal: Portugal: Was sollten wir als MSN benutzen?
     28.9 country{[lowbar]}switzerland: Schweiz: Wir haben weder eine MSN noch eine EAZ, nur eine normale Telefonnummer. Was m{[uuml  ]}ssen wir mit I4L benutzen?
     28.10 country{[lowbar]}uk: Gro{[szlig ]}britannien: Was sollen wir als MSN benutzen?

  29. misc: Verschiedenes
     29.1 misc{[lowbar]}standards: Welche Standards gelten f{[uuml  ]}r die ISDN Protocol Layers?
     29.2 misc{[lowbar]}nonullcable: Kann ich zwei ISDN-Ger{[auml  ]}te direkt mit einer Art 'Nullmodem-Kabel' verbinden?
     29.3 misc{[lowbar]}uisdn: Kann ISDN4LINUX parallel zu UISDN laufen?

  30. glossary: ISDN-spezifische Begriffe, die in dieser FAQ benutzt werden


  ______________________________________________________________________

  [1m1.  pro: Vorbemerkungen[0m

  [1m1.1.  pro{[lowbar]}matt: Vorwort zur Originalversion[0m

  Vom Autor [1mMatthias Hessler [22m(hessler@isdn4linux.de)

  Anstatt diese FAQ online zu lesen solltest Du Dir {[uuml  ]}berlegen,
  das ganze Dokument auf Deinen Rechner zu laden und offline zu lesen
  (ist viel billiger). Die aktuelle downloadbare Version im
  TXT/HTML/SGML-Format findest Du auf der Homepage der FAQ: {urlnam}
  <http://www.mhessler.de/i4lfaq/>.

  Diese FAQ beantwortet Fragen, die immer wieder in der Newsgroup
  de.alt.comm.isdn4linux gestellt werden. Sie enth{[auml  ]}lt Themen
  zum Gebrauch von ISDN4LINUX, {[uuml  ]}ber die jeder User etwas wissen
  sollte, ebenso wie Tips zum besseren Nutzen der Features von
  ISDN4LINUX.

  Diese Version 2 der FAQ entstand aus einer fr{[uuml  ]}heren, jetzt
  {[uuml  ]}berholten Version. Informationen {[uuml  ]}ber {[auml
  ]}ltere Versionen von ISDN4LINUX (1997 und {[auml  ]}lter) findest Du
  in der FAQ Version 1.3.4.

  Zum Format dieser FAQ: Grundlage dieser FAQ ist die I4L Mailingliste
  (siehe Frage ``docu_mailinglist''). Ich behandele die Kenntnisse und
  L{[ouml  ]}sungen aus dieser Mailingliste als Public Domain, ohne den
  Autor der Original-Mail anzuf{[uuml  ]}hren. Die FAQ wird jetzt in
  SGML erstellt, da dieses Format die Konvertierung in beliebige andere
  Formen der Dokumentation erleichtert (obwohl es da ein paar
  Einschr{[auml  ]}nkungen gibt). Die FAQ wird im Original in englischer
  Sprache gef{[uuml  ]}hrt, da die deutsch-sprachigen User die
  Mailingliste/ Newsgroup leichter verfolgen oder in deren Archiven
  suchen k{[ouml  ]}nnen.

  Die unz{[auml  ]}hligen Links in diesen Seiten sind nicht immer
  vollst{[auml  ]}ndig und sicherlich sind einige davon nicht mehr
  intakt. Ich habe leider nicht die Zeit, alle zu {[uuml  ]}berpr{[uuml
  ]}fen. Lass es mich bitte wissen, wenn Du einen defekten Link
  entdeckst (wenn ich Zeit dazu habe werde ich eine automatische
  Linkkontrolle installieren).

  Zus{[auml  ]}tze, Verbesserungen und andere Vorschl{[auml  ]}ge
  (inklusive {[Uuml  ]}bersetzungen in andere Sprachen) sind immer
  willkommen (auch Verbesserung von Rechtschreibfehlern!), vorzugsweise
  als "diff" der SGML Version. Vielen Dank im Voraus!

  Bitte sende alle Mail zur Originalversion dieser FAQ an:
  i4lfaq@isdn4linux.de oder: hessler@isdn4linux.de.

  Die neueste Version dieser FAQ findest Du unter: {urlnam}
  <http://www.mhessler.de/i4lfaq/> oder: {urlnam}
  <http://www.isdn4linux.de/faq/>.
  Diese FAQ unterliegt der GNU General Public License (GPL) Version 2;
  (C)1999 Matthias Hessler (f{[uuml  ]}r Version 2.0). Die Weitergabe
  unter den Bedingungen der GPL wird begr{[uuml  ]}sst. Wir {[uuml
  ]}bernehmen jedoch KEINE GARANTIEN f{[uuml  ]}r die hier enthaltenen
  Informationen.  Zur weiteren Information lies bitte die GNU General
  Public License. Bei der Free Software Foundation, Inc., 675 Mass Ave,
  Cambridge, MA 02139, USA ist eine gedruckte Ausgabe erh{[auml
  ]}ltlich, eine elektronische Version bekommst Du vom Autor der
  Originalversion dieser FAQ.



  [1m1.2.  pro{[lowbar]}wobo: Vorwort zur deutschen {[Uuml  ]}bersetzung[0m

  Vom {[Uuml  ]}bersetzer [1mWolfgang Bornath [22m(i4lfaq-de@isdn4linux.de)

  Dies ist die deutsche {[Uuml  ]}bersetzung von Matthias Hessler's FAQ
  f{[uuml  ]}r ISDN4LINUX. Bei der Umsetzung in die deutsche Sprache
  halte ich mich weitgehend an das Original. Da jedoch nicht der
  Eindruck entstehen soll, hier w{[auml  ]}re ein "Babelfish" am Werke
  gewesen, erlaube ich mir, ab und zu etwas freiz{[uuml  ]}gig zu sein.

  Die Versionsbezeichnung richtet sich nach dem Original. Bei der
  deutschen Version 2.0.27-1 handelt es sich also um die erste {[Uuml
  ]}bersetzungsversion der Originalversion 2.0.27. Auf diese Art wird es
  dem interessierten Leser leicht gemacht, zwischen der deutschen und
  der englischen Ausgabe zu vergleichen. Die Originalversion wird
  normalerweise immer einen Schritt voraus sein. Ich bem{[uuml  ]}he
  mich jedoch, den Zwischenraum nicht zu gro{[szlig ]} werden zu lassen.

  Da die hier verwendeten Fachausdr{[uuml  ]}cke in allen HOWTOs und
  Readmes, etc. immer wieder verwendet werden, habe ich sie nicht
  "eingedeutscht". Eine Erkl{[auml  ]}rung der meisten Begriffe findest
  Du im ``Glossar''.


  [1m1.3.  wo{[lowbar]}de: Wo gibt es die neueste deutsche Version dieser[0m
  [1mFAQ?[0m


       Die Online-Version zum Lesen: http://www.wolf-b.de



       [1mDownloads:[0m



       Alle folgenden Dateien liegen auf dem Server von ISDN4LINUX:
       ftp://ftp.isdn4linux.de/pub/isdn4linux/FAQ/



       Die HTML-Version als Tarball: i4lfaq-de-html.tar.gz



       Die HTML-Version als ZIP: i4lfaq-de-html.zip



       Die FAQ im SGML-Format: i4lfaq-de.sgml



  Die SGML-Version als .GZ: i4lfaq-de-sgml.gz



       Die SGML-Version als ZIP: i4lfaq-de-sgml.zip



       Die FAQ im Text-Format: i4lfaq-de.txt



       Die Text-Version als .GZ: i4lfaq-de-txt.gz



       Die Text-Version als ZIP: i4lfaq-de-txt.zip


  Alle [1mMails [22mzur deutschen Version sende bitte an: i4lfaq-
  de@isdn4linux.de.



  [1m2.  general: Allgemeine Informationen {[uuml  ]}ber ISDN4LINUX[0m

  [1m2.1.  general{[lowbar]}i4l: Was ist ISDN4LINUX?[0m

  ISDN4LINUX ist ein Paket von Kernelmodulen, die im Linux-Kernel
  enthalten sind. Es besteht aus dem Hauptmodul isdn und dem
  eigentlichen Hardware-Treiber f{[uuml  ]}r die jeweilige Karte.
  Zus{[auml  ]}tzlich gibt es noch das Paket isdn4k-utils mit den
  notwendigen Werkzeugen, um die ISDN-spezifischen Eigenschaften
  benutzen zu k{[ouml  ]}nnen.


  [1m2.2.  general{[lowbar]}hardware: Welche Hardware wird von ISDN4LINUX[0m
  [1munterst{[uuml  ]}tzt?[0m

  Im Allgemeinen unterst{[uuml  ]}tzt ISDN4LINUX sowohl ISDN-Karten
  f{[uuml  ]}r den ISA- oder PCI-Bus als auch einige PCMCIA-Karten.
  Sogenannte "Terminal Adapter", d.h., Ger{[auml  ]}te am seriellen oder
  parallelen Port k{[ouml  ]}nnen mit ISDN4LINUX jedoch [1mnicht [22mbenutzt
  werden. Die einzige Ausnahme bildet derzeit die Creatix/Teles S0 Box
  mit Parallelport-Anschlu{[szlig ]}. Weitere Details {[uuml  ]}ber
  unterst{[uuml  ]}tzte Karten findest Du in dem Abschnitt ``Hardware''.


  [1m2.3.  general{[lowbar]}features: Welche Leistungsmerkmale[0m
  [1munterst{[uuml  ]}tzt ISDN4LINUX?[0m

  Grunds{[auml  ]}tzlich kann ISDN4LINUX Daten via ISDN auf verschiedene
  Art und Weise senden und empfangen (X.75, HDLC, raw ip, synchronous
  ppp, asynchronous ppp, V.110). Einige der Werkzeuge bieten zus{[auml
  ]}tzliche Features an. isdnlog z.B., mit dem ISDN Ereignisse
  dokumentiert werden und das es erlaubt, auf diese Ereignisse zu
  reagieren (inklusive Geb{[uuml  ]}hrenermittlung); und vbox, ein
  Anrufbeantworter-Programm. Weitere Details findest Du im Abschnitt
  ``feature''.


  [1m2.4.  general{[lowbar]}countries: In welchen L{[auml  ]}ndern funk-[0m
  [1mtioniert ISDN4LINUX?[0m


  Zumindest in allen L{[auml  ]}ndern, in denen Euro-ISDN benutzt wird.
  Es gibt jedoch einige Besonderheiten. In dem Abschnitt ``countries''
  findest Du mehr Infos {[uuml  ]}ber Dein Land.


  [1m2.5.  general{[lowbar]}docu: Wo finde ich weitere Dokumentationen,[0m
  [1mHOW-TOs und hilfreiche Tips {[amp   ]} Tricks?[0m

  Neben dieser FAQ solltest Du Dir die verschiedenen Man-Seiten und
  READMEs des ISDN4LINUX-Paketes anschauen. Dann gibt es noch die
  Website von ISDN4LINUX: {urlnam} <http://www.isdn4linux.de>. Zus{[auml
  ]}tzlich existiert eine Newsgroup und eine Mailingliste zu ISDN4LINUX,
  die Dir die neuesten Informationen vermitteln. Weitere Informationen
  {[uuml  ]}ber diese guten Quellen findest Du im Abschnitt ``docu''.
  Sieh Dir auch die hervorragenden Links bei der Frage ``config_links''
  an! Du findest dort sowohl Informationen in Deiner Sprache als auch
  distributions-spezifische Antworten.


  [1m2.6.  general{[lowbar]}getlatest: Wo bekomme ich die aktuelle Version[0m
  [1mvon ISDN4LINUX?[0m

  Die aktuelle Version der Kernel-Treiber sollte im Linuxkernel
  enthalten sein. Manchmal ist das jedoch nicht der Fall oder der
  aktuelle Kernel unterst{[uuml  ]}tzt Deine ISDN-Karte noch nicht.
  Zus{[auml  ]}tzlich ben{[ouml  ]}tigst Du eventuell das Paket isdn4k-
  util. In diesen F{[auml  ]}llen kannst Du die allerneueste, gerade in
  Entwicklung befindliche Version ausprobieren. Siehe Abschnitt
  ``distrib''.


  [1m2.7.  general{[lowbar]}contacts: Wie bekomme ich Kontakt zu den[0m
  [1mEntwicklern?[0m

  Durch die Website www.isdn4linux.de auf {urlnam}
  <http://www.isdn4linux.de/contacts.php3>.

  [1m3.  distrib: Distribution[0m

  [1m3.1.  distrib{[lowbar]}getlatest: Wie bekomme ich das neueste[0m
  [1mISDN4LINUX?[0m

  Es gibt verschiedene Wege, abh{[auml  ]}ngig von Deinem Kernel. Du
  solltest einen aktuellen Kernel benutzen (= erste Option), es sei
  denn, Du bist ein erfahrener Linux-User.


  o  Du hast einen aktuellen Kernel (zumindest 2.0.36/2.2.11/2.3.14):
     Gute Wahl, Du hast bereits die aktuelle Version von ISDN4LINUX, was
     den Kernel angeht. Zus{[auml  ]}tzlich ben{[ouml  ]}tigst Du nur
     noch das aktuelle Paket isdn4k-utils von {urlnam}
     <ftp://ftp.isdn4linux.de/pub/isdn4linux/utils/> - wenn es nicht
     schon in Deiner Distribution enthalten ist.

  o  Du hast einen {[auml  ]}lteren Kernel (vor 2.0.36/2.2.11/2.3.14):
     Du solltest auf einen aktuellen Kernel umsteigen. Ein Aktualisieren
     des Kernels ist VIEL leichter als der Versuch, ISDN mit Deinem
     alten Kernel zum Arbeiten zu {[uuml  ]}berreden.

     Nun gut, wenn Du trotzdem Deinen alten Kernel behalten willst, so
     wird's gemacht: Zuerst musst Du den richtigen CVS-Auszug f{[uuml
     ]}r Deine Kernelversion bestimmen (CVS ist das von den ISDN-
     Entwicklern benutzte System zur Versionsverwaltung). Benutze einen
     CVS-Snapshot mit dem ungef{[auml  ]}hren Datum der Entstehung
     Deines Kernels. Du findest die Kernel-Patches und die alten isdn4k-
     utils Pakete auf {urlnam} <ftp://ftp.isdn4linux.de/pub/isdn4linux/>
     oder auf einem der Spiegel-Server ({urlnam}
     <http://www.isdn4linux.de/download.php3> zeigt Dir, wie Du die
     Spiegelserver findest).

  o  Als Entwickler: Wenn Du an der Entwicklung von I4L teilhaben
     willst, kannst Du Dir die neueste Version via CVS besorgen. Dabei
     hilft Dir die Frage zum Zugang zu CVS: ``distrib_cvs''.



  [1m3.2.  distrib{[lowbar]}cvs: Wie erhalte ich Zugang zu den Quellen der[0m
  [1maktuellen Entwicklung / Worum geht es bei dem CVS Baum?[0m

  CVS - Concurrent Version System:

  Das ist eine Multiuser/Server-Erweiterung des RCS (Revision Control
  System). Die I4L-Treiber werden unter dem CVS entwickelt und es gibt
  einen Server (cvs.isdn4linux.de) mit einem CVS-Verzeichnisbaum, auf
  den alle Entwickler zugreifen k{[ouml  ]}nnen. Zus{[auml  ]}tzlich hat
  Fritz einen anonymen Nur-Lese-Zugriff auf den CVS-Baum eingerichtet.
  Wenn Du die allerneueste Version brauchst, bekommst Du sie hier. Sie
  kann allerdings mehr Fehler enthalten als die offiziell
  herausgegebenen Versionen!!!

  So bekommst Du die neueste Version:

  1. Erstelle ein Verzeichnis f{[uuml  ]}r I4L und wechsle dorthin

     ___________________________________________________________________
     mkdir ~/cvs
     cd ~/cvs
     cvs -d :pserver:guest@cvs.isdn4linux.de:/i4ldev login
     ___________________________________________________________________



  2. Login (die Frage nach dem Password beantworte mit [4mreadonly[24m)

  3. Hol Dir die ISDN Kerneltreiber (in der gleichen Hierarchie wie in
     den Linux Quellen)

     ___________________________________________________________________
     cvs -d:pserver:guest@cvs.isdn4linux.de:/i4ldev checkout isdn
     ___________________________________________________________________



  4. Hol Dir das Utility-Paket und speichere es im aktuellen Verzeichnis

     ___________________________________________________________________
     cvs -d :pserver:guest@cvs.isdn4linux.de:/i4ldev checkout isdn4k-utils
     ___________________________________________________________________


  Wenn Du die neueste Version f{[uuml  ]}r Kernel 2.0.x und nicht
  f{[uuml  ]}r den neuesten Kernel brauchst, musst Du die Option '-r'
  setzen:

  ______________________________________________________________________
  cvs -d :pserver:guest@cvs.isdn4linux.de:/i4ldev checkout -r {[bsol  ]}
  isdn4kernel_2_0 isdn
  ______________________________________________________________________



  5. Nach dem Auschecken k{[ouml  ]}nnen weitere Updates durchgef{[uuml
     ]}hrt werden, indem man erst in das Verzeichnis isdn oder isdn4k-
     utils wechselt und dann eingibt:

     ___________________________________________________________________
     cvs update -P -d
     ___________________________________________________________________


  Tip: Du brauchst beim Update keinen neuen Login durchzuf{[uuml
  ]}hren, da CVS das Passwort beim ersten Login speichert.

  WARNUNG!! DER NEUESTE CODE KANN SEHR UNSTABIL SEIN UND SICH VIELLEICHT
  NICHT EINMAL OHNE PROGRAMMIER-KENNTNISSE KOMPILIEREN LASSEN - Also
  BITTE dazu keine Anf{[auml  ]}ngerfragen!

  Leute, die bei der Entwicklung von ISDN4LINUX [1mkontinuierlich [22mdurch das
  Erstellen von neuen Treibern oder {[auml  ]}hnlich helfen wollen,
  k{[ouml  ]}nnen einen Account mit vollem Zugriff bekommen. Dazu
  schicke bitte eine Mail an Fritz Elfert fritz@isdn4linux.de



  [1m4.  feature: Leistungsmerkmale[0m

  [1m4.1.  feature{[lowbar]}not: Welche Leistungsmerkmale von ISDN werden[0m
  [1mnicht von ISDN4LINUX angeboten?[0m

  Einige ISDN-Leistungen sind ger{[auml  ]}tespezifisch und k{[ouml
  ]}nnen von ISDN4LINUX nicht f{[uuml  ]}r ein anderes Ger{[auml  ]}t
  aktiviert werden ohne da{[szlig ]} ISDN4LINUX das TEI verf{[auml
  ]}lscht (was wiederum das andere Ger{[auml  ]}t m{[ouml
  ]}glicherweise irritieren w{[uuml  ]}rde).  Solche spezifischen ISDN
  Merkmale sind unter Anderen: Abweisung eines wartenden Anrufes,
  An-/Ausschalten der Nummernanzeige, Halten eines Gespr{[auml  ]}ches,
  Konferenzgespr{[auml  ]}che, differierende COLP/CLRP.


  [1m4.2.  feature{[lowbar]}data: Welche Arten des Datentransfer von ISDN[0m
  [1mwerden unterst{[uuml  ]}tzt?[0m

  Folgende Basisformate sind m{[ouml  ]}glich:

  o  56k asynchron : nein

  o  64k synchron : ja

  o  128k synchron : ja (Kanalb{[uuml  ]}ndelung - siehe
     ``feature_2channel'')

     Folgende Level2-Formate sind m{[ouml  ]}glich:

  o  HDLC

  o  X.75

  o  transparent

  o  V.110

     Diese Encapsulations sind m{[ouml  ]}glich:

  o  rawip


  o  ethernet

  o  Sync PPP

  o  X.25 (ben{[ouml  ]}tigt 2.1 oder neuer)

  o  Cisco und Cisco-h

  o  Cisco-hk (=Cisco mit Keepalive; ben{[ouml  ]}tigt 2.1 oder neuer)

  o  und noch ein paar Spezialit{[auml  ]}ten: Schau mal in die Man-
     Seiten.

     Bitte beachte, da{[szlig ]} X.31a wie X.25 als Aufsatz auf ISDN
     unterst{[uuml  ]}tzt wird. X.31b hingegen wird nicht unterst{[uuml
     ]}tzt, weder als B-Kanal- noch als D-Kanal-Version.


  [1m4.3.  feature{[lowbar]}voice: Unterst{[uuml  ]}tzt ISDN4LINUX Audio-[0m
  [1mFunktionen (z.B. Anrufbeantworter oder Voice-over-IP f{[uuml  ]}r[0m
  [1mH.323 Clients)?[0m

  Ja, in der aktuellen Version von ISDN4LINUX ist die Unterst{[uuml
  ]}tzung f{[uuml  ]}r Audio-Funktionen enthalten. Als Anrufbeantworter
  kannst Du entweder "vgetty" aus Gert Doerings "mgetty+sendfax"
  benutzen oder "vboxgetty" von Michael Herold, das speziell f{[uuml
  ]}r ISDN4LINUX geschrieben wurde. Das letztere ist Teil des Paketes
  isdn4k-utils, das Du auf {urlnam} <ftp://ftp.franken.de/pub/> findest.

  Ebenso kannst Du ISDN4LINUX als Gateway f{[uuml  ]}r Voice-over-IP
  nutzen und mit H.323-Clients (wie Voxilla oder Netmeeting) normale
  Telefone anrufen und/oder umgekehrt. Details zur Konfiguration findest
  Du bei der Frage ``config_h323''.


  [1m4.4.  feature{[lowbar]}fax: Kann ich mit ISDN4LINUX faxen?[0m


  o  [1mF{[uuml  ]}r alle passiven Karten (ausser von AVM): NEIN[22m. Es gibt
     allerdings ein Projekt, das sich mit diesem doch komplizierten
     Problem besch{[auml  ]}ftigt.  Weitere Informationen dar{[uuml
     ]}ber erh{[auml  ]}ltst Du unter {urlnam}
     <http://home.enitel.no/mortenro/linux/i4lfax/index.html>

  o  [1mF{[uuml  ]}r passive Karten von AVM: Ja[22m. AVM brachte k{[uuml
     ]}rzlich einen bin{[auml  ]}ren CAPI 2.0 Treiber heraus, der das
     Faxen unterst{[uuml  ]}tzt. Die Konfiguration ist jedoch recht
     kompliziert. Einen guten Einstieg bietet die Seite {urlnam}
     <http://www.avm.de/ftp/cardware/fritzcard/linux/index.htm>. Suche
     auch auf der Mailingliste nach Tips und m{[ouml  ]}glichen
     Folgen/Nachteilen.

  o  [1mF{[uuml  ]}r die aktive Karte AVM B1: Ja [22m(Fax ist als eines ihrer
     Leistungsmerkmale in der Firmware implementiert). Die neuesten
     Sachen dazu bekommst Du bei {urlnam}
     <ftp://ftp.aeccom.com/pub/fax4i4l/howto/current/> Die korrekte
     Konfiguration soll allerdings recht schwierig sein. Eine weitere
     hilfreiche Adresse ist {urlnam} <http://www.topf-
     sicret.de/hepl/capi20.html>.

  o  [1mF{[uuml  ]}r die aktiven PCI Karten von Hypercope HYSDN Ergo2 und[0m
     [1mHYSDN Metro4: Ja, nach dem Upgrade mit einer speziellen Faxkarte[22m.
     Das Setup ist {[auml  ]}hnlich wie bei der AVM B1, braucht jedoch
     zus{[auml  ]}tzliche Patches.


  o  [1mF{[uuml  ]}r die aktiven Eicon Diva Serverkarten (ausser Diva[0m
     [1m2.0Pro): Ja[22m. Schau Dir README.fax und README.eicon im Verzeichnis
     isdn/Documentation/isdn und {urlnam} <http://www.melware.de/> an.
     Die Eicon Diva Serverkarten erm{[ouml  ]}glichen den Faxbetrieb mit
     Class 2 Befehlen.

  o  [1mF{[uuml  ]}r die semiaktiven Karten Sedlbauer Speedfax, Sedlbauer[0m
     [1mSpeedfax+ und Siemens I-SURF 1.0: Ja[22m. Allerdings ist dazu z.Zt.
     noch etwas manuelle Arbeit notwendig und es werden nur Class 1
     Befehle unterst{[uuml  ]}tzt. Dazu erf{[auml  ]}hrst Du Genaueres
     (z.B. einen speziellen Patch) in der Mailingliste. Den Patch
     bekommst Du von {urlnam}
     <//ftp.isdn4linux.de/pub/isdn4linux/kernel/v2.2/testing/
     i4l_isar_fclass1.tar.gz> Bei Kernel 2.2.15 oder neuer wird der
     Patch nicht ben{[ouml  ]}tigt. Du musst allerdings die Kernel-
     Option f{[uuml  ]}r FCLASS2 setzen
     (CONFIG{[lowbar]}ISDN{[lowbar]}TTY{[lowbar]}FAX=Y). Desgleichen
     muss die Firmware der Karte (in den isdn4k-utils enthalten) geladen
     werden:

     ___________________________________________________________________
     hisaxctrl {[lt    ]}driver_id{[gt    ]} 9 ISAR.BIN
     ___________________________________________________________________



  Dann initialisierst Du das ttyIn Interface mit

  ______________________________________________________________________
  ATZ{[amp   ]}E{[lt    ]}deine_msn{[gt    ]}S0=1S13=1+FCLASS=1
  ______________________________________________________________________


  und benutzt eine normale Konfigurationsdatei f{[uuml  ]}r Hylafax
  Class 1.  Darin ersetzt Du die nicht unterst{[uuml  ]}tzten Befehle
  (z.B. flow control) durch Dummies.  Zu der I-Surf 1.0 solltest Du Dir
  auch die Frage ``hardware_isurf'' ansehen.

  Weitere Informationen zum Aufsetzen eines Faxservers mit Hylafax
  findest Du auf der Hylafax-Website: {urlnam} <http://www.hylafax.org>
  oder auf {urlnam} <http://www.mnd.fh-wiesbaden.de/~dreymann/linux>.

  Wenn Du jetzt faxen willst, ist ein analoges Modem neben Deiner ISDN-
  Karte die beste Wahl. F{[uuml  ]}r Firmen, die einen Faxserver f{[uuml
  ]}r mehrere Anschl{[uuml  ]}sse bereitstellen wollen, sind aktive ISDN
  Karten interessant.


  [1m4.5.  feature{[lowbar]}modem: Kann ich mit ISDN4LINUX ein analoges[0m
  [1mModem anrufen bzw. von dort angerufen werden?[0m

  Im Allgemeinen: [1mNEIN[22m. Das geht meist nur mit Karten, mit denen Du auch
  faxen kannst: siehe Frage ``feature_fax''.

  Bei einer Sedlbauer-Karte kannst Du den folgenden Befehl an das ttyI*
  geben:

  ______________________________________________________________________
  AT{[amp   ]}FS14=10S15=0S18=1{[amp   ]}E{[lt    ]}your_msn{[gt    ]}
  ______________________________________________________________________



  [1m4.6.  feature{[lowbar]}divert: Ist Anrufweiterleitung mit I4L m{[ouml[0m
  [1m]}glich?[0m

  Anrufweiterschaltung wurde erst vor kurzem in I4L eingearbeitet (das
  neue Programm divertctrl). F{[uuml  ]}r die Benutzung von capi4linux
  finden Sie ein {[auml  ]}hnliches Programm namens capidivert unter:
  {urlnam} < http://www.tp1.ruhr-uni-bochum.de/{[tilde ]}kai/i4l/>.Es
  gibt dazu noch kein HOWTO und nur sehr sparsame Dokumentation. Deshalb
  ist es nur etwas f{[uuml  ]}r den erfahreneren Benutzer.

  In Holland kann als Alternative das "keypad protocol" benutzt werden.


  [1m4.7.  feature{[lowbar]}ipx: Kann ich IPX/SPX {[uuml  ]}ber ISDN mit[0m
  [1mLinux routen?[0m

  Ja, setze ein ISDN-Interface auf mit der Encapsulation ethernet und
  benutze IPX framing ETHERNET{[lowbar]}II. [4mmars{[lowbar]}nwe[24m macht dann
  den Rest (z.B. das Routing). Du kannst auch IPX mit dem IPPPD routen,
  siehe ``syncppp_ipx''.

  Bei IPX mit PPPD musst Du die Kompileroption IPX{[lowbar]}CHANGE
  setzen. Sei jedoch vorsichtig beim Gebrauch des Dial-on-Demand (dod),
  da IPX dabei manchmal eine Katastrophe ausl{[ouml  ]}sen kann (siehe
  Frage ``dod_disaster'').


  [1m4.8.  feature{[lowbar]}2channel: Unterst{[uuml  ]}tzt ISDN4LINUX[0m
  [1mKanalb{[uuml  ]}ndelung?[0m

  Die aktuellen Versionen von ISDN4LINUX unterst{[uuml  ]}tzen 2 Arten
  der Kanalb{[uuml  ]}ndelung:

  o  [1mMP [22m(auch weithin als 'MPPP' bezeichnet, basiert auf syncPPP)

  o  [1mRaw bundling [22m(konfiguriert durch sogenannte Slave Channels)

     Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Siehe Abschnitt
     ``2channel''. Bonding (16bit Kanal) wird nicht unterst{[uuml
     ]}tzt, da es bei abweichenden Latenzzeiten der W{[auml
     ]}hlverbindungen nicht verl{[auml  ]}sslich arbeiten kann.
     Warnung: Kanalb{[uuml  ]}ndelung spart Zeit, nicht Telefonkosten.
     Es nutzt nur, wenn Du die zus{[auml  ]}tzliche Bandbreite wirklich
     brauchst.


  [1m4.9.  feature{[lowbar]}diald: Kann ich ISDN4LINUX mit dem diald[0m
  [1mbenutzen?[0m

  Ja, kannst Du. Dazu musst Du die ttyI* Devices zur Hinauswahl
  eingerichtet werden, also normalerweise so:

  ______________________________________________________________________
  /usr/sbin/diald /dev/ttyI4 -m ppp [....]
  ______________________________________________________________________


  wobei in {[lsqb  ]}...] weiter W{[auml  ]}hlparameter angegeben werden
  k{[ouml  ]}nnen.  Die aktuelle Version des diald enth{[auml  ]}lt Kon-
  figurationsdateien f{[uuml  ]}r ISDN, siehe {urlnam}
  <http://diald.sourceforge.net>.



  [1m4.10.  feature{[lowbar]}dod: Unterst{[uuml  ]}tzt der Treiber 'dial on[0m
  [1mdemand'?[0m

  Ja. Wenn eine Netzwerk-Device (z.B. 'isdn0') eingerichtet wurde, wird
  der Treiber die angegebene Nummer w{[auml  ]}hlen. Wenn zus{[auml
  ]}tzlich ein Hangup-Timeout (Idle Timeout) angegeben wurde (z.B.:
  isdnctrl huptime {[lt    ]}interface{[gt    ]} {[lt    ]}time{[gt
  ]}), wird der Treiber die Verbindung automatisch trennen, wenn w{[auml
  ]}hrend {[lt    ]}time{[gt    ]} Sekunden keine Daten {[uuml  ]}ber
  das Device transportiert wurden. Allerdings gibt es da Probleme mit
  syncPPP (siehe Abschnitt {[uuml  ]}ber syncPPP).  Schau Dir auch mal
  die Beschreibung von dialmode an (siehe Frage ``dialout_dialmode'').
  Ganz sicher sollte Dich der lange Bereich dieser FAQ interessieren,
  der sich mit den Gefahren des unerw{[uuml  ]}nschten
  Verbindungsaufbaus besch{[auml  ]}ftigt: (``dod'').


  [1m4.11.  feature{[lowbar]}sms: Kann ich {[uuml  ]}ber ISDN kurze[0m
  [1mNachrichten (SMS) an mein Mobiltelefon (Handy) senden?[0m

  Ja, daf{[uuml  ]}r kannst Du das Programm yaps benutzen. Du musst
  allerdings wegen einiger Eigenheiten in der ISDN-Anbindung des SMS-
  Callcenters den Kernel mit den Optionen Disable send complete und
  Disable sending llc neu kompilieren.  Ein hilfreiches
  Konfigurationsbeispiel f{[uuml  ]}r yaps findest Du unter {urlnam}
  <http://www.tnt-computer.de/linux/yaps-suite1-1.tgz>.  Das Senden von
  SMS {[uuml  ]}ber ISDN wird vorwiegend von deutschen Providern
  angeboten, in anderen L{[auml  ]}ndern funktioniert das manchmal
  nicht. Holl{[auml  ]}ndische und britische SMS-Callcenter
  unterst{[uuml  ]}tzen dieses Feature nicht. Bitte verst{[auml  ]}ndigt
  mich wenn Euch weitere Informationen vorliegen.

  Ein weiteres Programm zum Versenden von SMS ist smsclient.  Du findest
  es auf {urlnam} <http://www.styx.demon.co.uk>.


  [1m4.12.  feature{[lowbar]}btx: Ist unter ISND4LINUX der Zugriff auf das[0m
  [1mdeutsche Videotex/Btx/Datex-J m{[ouml  ]}glich?[0m

  Ja, es funktioniert mit der Modememulation mit den Devices ttyI*. Es
  muss ein bestimmtes Register f{[uuml  ]}r videotex gesetzt werden
  (ATSx=y - schau in die Readme-Dateien).  Warnung! XCept (fr{[uuml
  ]}her Xbtx) hat eine Konfigurationsoption f{[uuml  ]}r ISDN. Diese
  sollte NICHT benutzt werden.  XCept sollte eingestellt werden, als ob
  ein normales Modem benutzt wird.


  [1m4.13.  feature{[lowbar]}clock: Kann ich die Uhr meines Computers mit[0m
  [1mISDN stellen?[0m

  Ja, Isdnlog bietet dies mit der Option '-t'. Leider werden Sekunden
  via ISDN nicht {[uuml  ]}bertragen und die vermittelte Zeit ist nicht
  sehr genau - abh{[auml  ]}ngig von der ISDN-Ausstattung Deiner
  Telefongesellschaft kann eine Abweichung von mehreren Minuten (!)
  bestehen. Besser, Du holst Dir eine funkgesteuerte PC-Uhr und fragst
  sie bspw. mit xntp ab. Ebenso kannst Du einen Zeit-Server im Internet
  mit den Programmen 'netdate' oder 'rdate' benutzen. Auf folgenden URLs
  bekommst Du Informationen {[uuml  ]}ber den Gebrauch von Zeit-Servern:

  o  {urlnam} <http://www.eecis.udel.edu/~mills/ntp/servers.htm>

  o  In German: {urlnam}
     <http://www.ptb.de/deutsch/org/4/43/433/verb.htm>

  o  In German: {urlnam}
     <http://www.ptb.de/deutsch/aktuell/pi/pi00/pi0100.htm>
  [1m4.14.  feature{[lowbar]}dosemu: L{[auml  ]}uft ISDN4LINUX unter dem[0m
  [1mDosemu?[0m

  Ja! Steffan Henke henker@informatik.uni-bremen.de schrieb am
  25.Okt.96:

       Es gen{[uuml  ]}gt, wenn man in der dosemu.conf einen
       virtuellen ComPort (z.B. Com2) eintr{[auml  ]}gt, der mit
       z.B., Telix oder Terminal benutzt werden kann: serial {[lcub
       ]} com 2 device /dev/ttyI3 {[rcub  ]}.  Zugang mit Fossil
       ist m{[ouml  ]}glich, wenn fossil.com (enthalten im Dosemu)
       gestartet ist. Getestet mit den Konfigurationen: - Kernel
       2.0.21, Teles Treiber mit den Patches von Karsten - Kernel
       2.0.21, HiSax



  [1m4.15.  feature{[lowbar]}capi: Gibt es ein CAPI Interface?[0m

  Z.Zt. unterst{[uuml  ]}tzen folgende Karten das CAPI 2.0 Interface:

  o  die aktive Karte AVM B1.

  o  die aktiven Karten von Hypercope (HYSDN Champ2, HYSDN Ergo2, HYSDN
     Metro4)

  o  die passive FritzCard von AVM. Dazu musst Du jedoch die als Binary
     vorliegenden Treiber vom FTP-Server von AVM laden und manuell
     installieren. Auf der folgenden Website findest Du ein gutes HowTo:
     {urlnam} <http://www.topf-sicret.de/help/capi20.html>. Auch in der
     Mailingliste findest Du jede Menge dar{[uuml  ]}ber.

     Dieses Interface folgt dem offiziellen Standard CAPI 2.0, der
     k{[uuml  ]}rzlich von der CAPI Association ({urlnam}
     <http://www.capi.org>) f{[uuml  ]}r Linux verabschiedet wurde. Es
     gibt Bestrebungen dieses Interface allgemein verf{[uuml  ]}gbar zu
     machen, also auch f{[uuml  ]}r andere Karten. Es gibt jedoch keine
     Pl{[auml  ]}ne f{[uuml  ]}r ein CAPI 1.1 Interface.


  [1m4.16.  feature{[lowbar]}uus: Wird UUS (user to user signaling)[0m
  [1munterst{[uuml  ]}tzt?[0m

  Ja, ISDN4LINUX k{[ouml  ]}nnte sowohl Senden als auch Empfangen
  unterst{[uuml  ]}tzen.  Wegen der unklaren gesetzlichen Bestimmungen
  zum Gebrauch dieser M{[ouml  ]}glichkeit ist die Implementierung
  allerdings noch sehr unvollst{[auml  ]}ndig.  Der Empfang von UUS ist
  nur durch die Debug Interfaces m{[ouml  ]}glich. Das Senden wird nur
  in Verbindung mit dem Weiterleitungsdienst unterst{[uuml  ]}tzt (beim
  Abweisen eines Anrufes oder beim Senden eines Besetzt-Zeichens) aber
  nicht bei einem normalen Anruf. Empfehlenswert w{[auml  ]}re anstelle
  von UUS der Gebrauch des Subaddressing (siehe Frage
  ``feature_subaddressing''). Beachte bitte, da{[szlig ]} das Senden von
  UUS kein kostenfreier Dienst ist (der Empfang ist kostenlos),
  zumindest bei einigen deutschen Telefon-Dienstanbietern musst Du
  daf{[uuml  ]}r extra bezahlen (schau Dir die Nutzungsbestimmungen
  genau an). Zus{[auml  ]}tzlich solltest Du bedenken, da{[szlig ]} bei
  einer Verbindung durch ein PBX die gesamten UUS Signale ausgefiltert
  werden k{[ouml  ]}nnten.


  [1m4.17.  feature{[lowbar]}subaddressing: Wird Subaddressing[0m
  [1munterst{[uuml  ]}tzt?[0m

  Ja, ISDN4LINUX unterst{[uuml  ]}tzt Subaddressing (m{[ouml  ]}glich in
  Frankreich).  {[Uuml  ]}bergib dem HiSax die Nummer in folgendem
  Format: {[lt    ]}number{[gt    ]}.{[lt    ]}subaddress{[gt    ]}.
  M{[ouml  ]}glicherweise musst Du jedoch diesen Dienst gesondert
  bestellen und f{[uuml  ]}r den Empfang bezahlen (das Senden ist
  kostenlos), abh{[auml  ]}ngig von Deinem ISDN-Anbieter. Bedenke auch,
  da{[szlig ]} bei einer Verbindung {[uuml  ]}ber ein PBX wahrscheinlich
  das ganze Subaddressing ausgefiltert wird.


  [1m4.18.  feature{[lowbar]}gsmv110: Kann ich eine Verbindung zu[0m
  [1mISDN4LINUX von meinem PDA {[uuml  ]}ber ein GSM- Handy herstellen?[0m

  Ja, wenn der Dienstanbieter des Handys ein GSM-to-ISDN/V.110-Gateway
  besitzt.  Das soll bei einer Verbindung von einem PalmPilot zu
  ISDN4LINUX mit V.110 funktioniert haben. Unter ``config_gsmv110''
  findest Du Genaueres zur Konfiguration.


  [1m4.19.  feature{[lowbar]}reversedcard: Kann ISDN4LINUX ALLE Aktionen[0m
  [1mauf dem ISDN-Bus protokollieren (dual mode/reversed card/COLP/...)?[0m

  Ja, ISDN4LINUX bietet dazu mehrere M{[ouml  ]}glichkeiten. Mehr dazu
  bei der Frage ``isdnlog_reversedcard''.


  [1m4.20.  feature{[lowbar]}chargeint: Kann ISDN4LINUX kurz vor der[0m
  [1mn{[auml  ]}chsten Geb{[uuml  ]}hreneinheit des Providers auflegen?[0m

  Ja, das geht. Mehr dazu im Abschnitt ``chargeint''.


  [1m4.21.  feature{[lowbar]}eurofile: Kann ISDN4LINUX Daten mittels EFT[0m
  [1m(Eurofile Transfer) {[uuml  ]}bertragen??[0m

  Ja, ISDN4Linux bietet dazu spezielle Tools, die Bestandteil der
  isdn4k-utils sind.


  [1m4.22.  feature{[lowbar]}leased: Kann ISDN4LINUX mit Miet-/Standleitun-[0m
  [1mgen (z.B. D64S) umgehen?[0m

  Ja, das kann ISDN4LINUX (Erkl{[auml  ]}rungen im Glossar:
  ``glossary_leased''). Sieh Dir auch den Bereich ``leased'' an.


  [1m4.23.  feature{[lowbar]}pointtopoint: Arbeitet ISDN4LINUX sowohl im[0m
  [1mAnlagenanschluss als auch im Mehrger{[auml  ]}teanschluss?[0m

  Ja, ISDN4LINUX unterst{[uuml  ]}tzt beide Modi. Im Glossar werden die
  Begriffe erkl{[auml  ]}rt: ``glossary_pointtopointmode'' und
  ``glossary_multidevicemode''.


  [1m4.24.  feature{[lowbar]}ntmode: Kann man mit ISDN4LINUX eine Karte im[0m
  [1mNT-Modus betreiben?[0m

  Ja, ISDN4LINUX unterst{[uuml  ]}tzt das, jedoch nur f{[uuml  ]}r
  bestimmte Karten. N{[auml  ]}heres unter ``feature_crossedcable''.
  Mehr {[uuml  ]}ber den NT-Modus steht im Glossar: ``glossary_ntmode''.


  [1m4.25.  feature{[lowbar]}crossedcable: Kann ich mit ISDN4LINUX 2[0m
  [1mGer{[auml  ]}te (2 ISDN-Karten) direkt durch ein Kreuzkabel verbinden?[0m

  Ja. Das setzt jedoch voraus, da{[szlig ]} die ISDN-Karten im NT-Modus
  betrieben werden k{[ouml  ]}nnen (Details dazu im Glossar:
  ``glossary_ntmode''). Das geht nur bei wenigen Karten (z.B. mit HFC
  Chips).  Zum Start der Karte im NT-Modus muss folgender Befehl benutzt
  werden:


  ______________________________________________________________________
  hisaxctrl {[lt    ]}id{[gt    ]} 98 1
  ______________________________________________________________________



  Das gekreuzte Kabel muss - egal wie kurz es ist - terminiert werden.
  Ohne Terminierung l{[auml  ]}ft garnichts, nicht einmal bei einem 1m-
  Kabel. Manche HFC-Karten besitzen Jumper zur Terminierung.

  Dies stellt jedoch nur die physikalische Verbindung her. Bisher
  implementiert ISDN4LINUX (noch?) nicht das h{[ouml  ]}here ISDN-
  Protokoll DSS1 (d.h., ISDN4LINUX kann dem ISDN-Ger{[auml  ]}t keinen
  ISDN-Knoten vorspielen und die richtigen ISDN-Befehle erteilen). Daher
  kannst Du zwar eine Standleitung simulieren aber keine Telefonanlage.


  [1m4.26.  feature{[lowbar]}lcr: Ist mit ISDN4LINUX "least cost routing"[0m
  [1m(LCR) m{[ouml  ]}glich?[0m

  Ja, dieses Feature wird jetzt von isdnlog unterst{[uuml  ]}tzt. Damit
  sucht isdnlog bei einem Anruf {[uuml  ]}ber die ISDN-Karte je nach
  Tageszeit und Geb{[uuml  ]}hreninformation den g{[uuml  ]}nstigsten
  Anbieter aus. Seit isdnlog 4.16 wird ein externes Script aufgerufen
  (falls konfiguriert) das verschiedene ISP-Einstellungen {[auml
  ]}ndert (z.B.: DNS, Proxy, ...).

  Achte bitte darauf, da{[szlig ]} die ABC-Erweiterungen (siehe
  ``docu_abc'') installiert werden m{[uuml  ]}ssen. Weiterhin sollte
  isdnlog immer aktiv sein (sonst kann die Hinauswahl um 3 Sekunden
  verz{[ouml  ]}gert werden). Wenn die ABC-Erweiterungen nicht
  installiert sind schreibt isdnlog Hinweise dar{[uuml  ]}ber ins
  Logfile, welcher Provider ausgew{[auml  ]}hlt worden w{[auml  ]}re.


  [1m4.27.  feature{[lowbar]}future: Welche Features sind f{[uuml  ]}r die[0m
  [1mZukunft geplant?[0m

  Eigentlich sind die meisten Features bereits implementiert und werden
  nun verbessert. Doch wer weiss, welche interessanten Features sich die
  Entwickler noch einfallen lassen werden? Wir werden sehen...



  [1m5.  docu: Dokumentation, Howto's, Tips {[amp   ]} Tricks, Mailinglis-[0m
  [1mten/Newsgroups[0m

  [1m5.1.  docu{[lowbar]}first: Welche Dokumente sollte ich zuerst lesen?[0m


  o  ISDN Kernel Subsystem: /usr/src/linux/Documentation/isdn/README

  o  ISDN Karten: /usr/src/linux/Documentation/isdn/README.card z.B.:
     /usr/src/linux/Documentation/isdn/README.HiSax

  o  Synchronous PPP: /usr/src/linux/Documentation/isdn/README.syncppp
     /usr/src/linux/Documentation/isdn/README.syncPPP.FAQ

  o  Audio-F{[auml  ]}higkeit:
     /usr/src/linux/Documentation/isdn/README.audio

  o  ISDN Utilities: /usr/src/isdn4k-utils-version/README*

     Viele der Utilities haben auch eigene Man-Seiten!

  Bei einer SuSE-Distribution sind die folgenden Informationen
  hilfreich:

  o  /usr/doc/packages/i4l* (allgemein zu I4L)

  o  /usr/doc/faq/faq/PPP-FAQ (zu syncPPP)

  o  /usr/doc/howto/mini/Mail-Queue.gz (zur Email Konfiguration)

     Du solltest ebenso das ausgezeichnete Handbuch lesen!

  Bei einer Debian-Distribution sind die folgenden Informationen
  hilfreich: /usr/share/doc/isdnutils/HOWTO.gz

  Als Leser des deutschen Computermagazins ct findest Du sehr hilfreiche
  Artikel in diesen Ausgaben (unter anderen):

  o  ct 05/1998, Seite 224: Der erste Kontakt/Linux: Mit PPP ans
     Internet

  o  ct 21/1998, Seite 288: Reiseleiter/Internet-Anbindung f{[uuml  ]}r
     das LAN

  o  ct 25/1998, Seite 218: Bei Anruf Netz/Linux: Dial-In Server

  o  ct 7/2001, Seite 228: Des Surfers Bastelstunde: Mobilfunktechnik
     HSCSD aussch{[ouml  ]}pfen (beinhaltet auch Informationen zur Dial-
     in Konfiguration ohne HSCSD).

  Bei der Frage ``config_links'' findest Du weitere hilfreiche Links zur
  Konfiguration von I4L (z.B.: spezielle Hilfe f{[uuml  ]}r SuSE-,
  RedHat- oder Mandrake-User).


  [1m5.2.  docu{[lowbar]}website: Wo liegt die offizielle Website f{[uuml[0m
  [1m]}r ISDN4LINUX?[0m

  Die offizielle Website findest Du unter: {urlnam}
  <http://www.isdn4linux.de>.


  [1m5.3.  docu{[lowbar]}abc: Wo finde ich die Dokumentation {[uuml  ]}ber[0m
  [1mdie abc-Erweiterungen?[0m

  Diese findest Du auf: {urlnam} <http://i4l.mediatronix.de/>


  [1m5.4.  docu{[lowbar]}newsgroup: Wie nennt sich die Newsgroup f{[uuml[0m
  [1m]}r ISDN4LINUX?[0m

  Die Newsgroup ist de.alt.comm.isdn4linux.  Dort liest Du, was aktuell
  vor sich geht, oder sendest selbst Nachrichten (wenn Deine Frage nicht
  bereits in dieser FAQ beantwortet wurde). Es sind neben sehr
  kompetenten Leuten auch die meisten Entwickler von ISDN4LINUX
  anwesend. Lass Dich von den vielen deutschen Nachrichten nicht
  verwirren. [1mEnglische Postings sind erlaubt und werden in Englisch[0m
  [1mbeantwortet![22m.  (Anm.d.{[Uuml  ]}bers.: Da ISDN4LINUX eine haupts{[auml
  ]}chlich deutsche Entwicklung ist und aufgrund der starken Verbreitung
  von ISDN in Deutschland sind die meisten Artikel in deutsch
  verfasst.).


  [1m5.5.  docu{[lowbar]}mailinglist: Wo finde ich die Mailingliste f{[uuml[0m
  [1m]}r ISDN4LINUX?[0m

  Die Addresse ist isdn4linux@listserv.isdn4linux.de. Vor dem Senden
  einer Nachricht schau mal nach, ob die Frage nicht schon in dieser FAQ
  oder sonst unz{[auml  ]}hlige Male beantwortet wurde (suche auf
  {urlnam} <http://www.deja.com/> mit Schl{[uuml  ]}sselw{[ouml  ]}rtern
  wie ISDN, Linux, i4l, isdn4linux,...). Die Leute der Mailingliste
  {[auml  ]}rgern sich gewaltig wenn die Frage "kann ich mit meiner
  Karte xxx faxen" zum wiederholten Mal gestellt wird (die Antwort
  findest Du unter ``feature_fax'').

  In einem Schreiben an die Mailingliste sollten immer die folgenden
  Angaben enthalten sein:


  o  die Version des Kernels

  o  die Versionen von I4L und hisax

  o  das Modell der Karte

  Es sind neben sehr kompetenten Leuten auch die meisten Entwickler von
  ISDN4LINUX anwesend. [1mEnglische Postings sind erlaubt und werden in[0m
  [1mEnglisch beantwortet![22m.

  Die Mailingliste enth{[auml  ]}lt die gleichen Nachrichten wie die
  Newsgroup (siehe Frage ``docu_newsgroup''). Daher kannst Du Antworten
  auf Deine Fragen auch mit dem Newsreader lesen. Ein bidirektionales
  Gateway synchronisiert Mailingliste und Newsgroup.

  Du abonnierst dauerhaft die Mailingliste mit einer Mail an
  majordomo@listserv.isdn4linux.de. Das Subject kann ausgelassen werden.
  Im Text sollte stehen: subscribe isdn4linux {[lt    ]}email
  address{[gt    ]}, wobei {[lt    ]}email address{[gt    ]} die
  Addresse ist zu der die Liste geschickt werden soll. Das Abonnement
  hebst Du auf mit einer Mail an die gleiche Addresse mit dem Text:
  unsubscribe isdn4linux {[lt    ]}email address{[gt    ]}. Beachte
  bitte, da{[szlig ]} es etwa 20-50 Mails pro Tag auf dieser
  Mailingliste gibt. Wie Du nur eine Mail pro Tag mit dem Inhalt aller
  Nachrichten bekommst erf{[auml  ]}hrst Du bei der Frage
  ``docu_maillistdigest''.


  [1m5.6.  docu{[lowbar]}maillistdigest: Wie bekomme ich die Zusammenfas-[0m
  [1msung der ISDN4LINUX-Mailingliste (nur eine Message pro Tag)?[0m

  Abonniere die Mailingliste wie im Absatz ``docu_mailinglist''
  beschrieben und benutze als Mailingliste isdn4linux-digest anstatt
  isdn4linux. Also sollte der gesamte Text bei der Bestellung lauten:
  subscribe isdn4linux-digest {[lt    ]}email address{[gt    ]} und zum
  Abbestellen: unsubscribe isdn4linux-digest {[lt    ]}email address{[gt
  ]}.


  [1m5.7.  docu{[lowbar]}mailarchive: Gibt es ein Archiv der ISDN4LINUX-[0m
  [1mMailingliste?[0m

  Zur Schnellsuche mit Schl{[uuml  ]}sselw{[ouml  ]}rtern kannst Du
  {urlnam} <http://www.deja.com> benutzen. W{[auml  ]}hle auch {[auml
  ]}ltere Archive um eine komplette Suche durchzuf{[uuml  ]}hren.

  Die Messages werden auch, nach Monaten sortiert, ungeordnet beim
  listserv.isdn4linux.de gesammelt. Das Archiv ist zug{[auml  ]}nglich
  auf {urlnam} <http://www.isdn4linux.de/listarch/>.

  Als Alternative kannst Du eine Mail an
  majordomo@listserv.isdn4linux.de schicken. Ein Subject ist nicht
  notwendig.  Die m{[ouml  ]}glichen Befehle sind:

  o  index isdn4linux - Auflistung der verf{[uuml  ]}gbaren Archive

  o  get isdn4linux filename - bestellen der Datei filename

     Die Benennung der Archive erfolgt nach dem Muster
     'archiv.jahrmonat', also ist 'archiv.9610' das Archiv von Oktober
     1996.  Anm.d.{[Uuml  ]}bers.: Da es ISDN zu Anfang des 20.
     Jahrhunderts noch nicht gab (bei Linux bin ich mir nicht sicher
     ;-)), ist IMO ein Y2K-Problem auch bei z.B. 'archiv.0001' nicht
     vorhanden.

  Ein weiteres Archive befindet sich auf: {urlnam} <ftp://ftp.uni-
  oldenburg.de/pub/unix/linux/isdn/isdn4linux/ Mailing-List>



  [1m6.  hardware: Unterst{[uuml  ]}tzte Hardware, ihre Eigenheiten und[0m
  [1mHardware-bezogene Probleme[0m

  [1m6.1.  hardware{[lowbar]}support: Welche Hardware wird unterst{[uuml[0m
  [1m]}tzt?[0m

  Unterst{[uuml  ]}tzt werden nur interne Karten f{[uuml  ]}r den ISA-
  oder PCI-Bus.  Auch ISA Plug{[amp   ]}Play Karten werden unterst{[uuml
  ]}tzt, ben{[ouml  ]}tigen aber etwas zus{[auml  ]}tzliche Handarbeit
  mit den isapnptools. Details der Konfiguration findest Du bei der
  Frage ``config_pnp''.

  Es gibt ``aktive'', ``semi-aktive'' oder ``passive'' interne Karten.
  Wenn Du nicht gerade viel Geld ausgegeben hast, kannst Du davon
  ausgehen, da{[szlig ]} Du eine passive Karte hast. Mehr {[uuml  ]}ber
  den Unterschied findest Du bei ``hardware_activepassive''.

  Z.Zt. gibt es einen Treiber f{[uuml  ]}r alle passiven Karten mit
  bestimmten Siemens Chips (HiSax Treiber). In der mit dem Treiber
  gelieferten Datei README.HiSax findest Du die neuesten Informationen
  {[uuml  ]}ber unterst{[uuml  ]}tzte Karten und welche Parameter dem
  HiSax {[uuml  ]}bergeben werden m{[uuml  ]}ssen. Dies ist der Status
  vom 4. September 1999 (wird laufend verbessert):

  o  Teles 8.0/16.0/16.3 und kompatible (wie: Dr. Neuhaus Niccy 1016,
     Creatix 16/S0)

  o  Teles 16.3c (kann nicht als "umgekehrte" Karte benutzt werden)

  o  Teles S0/PCMCIA (alte Hardware)

  o  Teles PCI

  o  Teles S0Box

  o  Creatix S0Box

  o  Creatix PnP S0

  o  Compaq ISDN S0 ISA Karte

  o  AVM A1 (Fritz, Teledat 150 ISA)


  o  AVM Fritz PCMCIA

  o  AVM Fritz PnP (Teledat 150 PnP)

  o  AVM Fritz PCI (Teledat 150 PCI)

  o  ELSA Microlink PCC-16, PCF, PCF-Pro, PCC-8

  o  ELSA Quickstep 1000

  o  ELSA Quickstep 1000PCI (neuer Name: ELSA Microlink PCI)

  o  ELSA Quickstep 3000 (Einstellungen wie QS1000)

  o  ELSA Quickstep 3000PCI

  o  ELSA PCMCIA

  o  ITK ix1-micro Rev.2 (auch: ITK Colombus Karte)

  o  Eicon.Diva 2.0 ISA und PCI (S0 und U Interface, nicht die PRO
     Version)

  o  Eicon.Diva Piccola

  o  ASUSCOM NETWORK INC. ISDNLink 128K PC Adapter (Bestell-Nr. I-
     IN100-ST-D)

  o  Dynalink IS64PH (OEM Version der ASUSCOM NETWORK INC.  ISDNLink
     128K Adapter)

  o  Alle anderen ASUSCOM/Dynalink Karten (inkludsive der OEM Versionen;
     insgesamt mehr als 50 Karten)

  o  PCBIT-DP (OEM Version der ASUSCOM NETWORK INC. ISDNLink)

  o  HFC-2BS0 basierende Karten (TeleInt SA1)

  o  Sedlbauer Speed Card (Speed Win, Teledat 100, PCI, Fax+)

  o  Sedlbauer Speed Star/Speed Star2 (PCMCIA)

  o  Sedlbauer ISDN-Controller PC/104

  o  USR Sportster interner TA (kompatible Stollmann tina-pp V3)

  o  ith Kommunikationstechnik GmbH MIC 16 ISA Karte

  o  Traverse Technologie NETjet PCI S0 Karte

  o  Dr. Neuhaus Niccy PnP/PCI

  o  Siemens I-Surf 1.x (mit ISAR ={[lt    ]} versuche Typ 29)

  o  Siemens I-Surf 2.x (mit IPAC ={[gt    ]} versuche Typ 12 asuscom)

  o  Trust PCI (nur die alte Karte mit Siemens Chip; die in den
     Niederlanden genannte 'Wisecom' funktioniert nicht)

  o  ACER P10

  o  HSR Saphir

  o  Berkom Telekom A4T


  o  Scitel Quadro

  o  Gazel ISDN Karten

  o  HFC-PCI basierende Karten

  o  PCI/Winbond W6692 basierende Karten

  o  USB ISDN Adapter mit dem ST5481, z.B. BeWan Gazel 128 USB

     Hinweis:

  o  AVM A1+ wird nicht unterst{[uuml  ]}tzt

  o  PCF, PCF-Pro: bis jetzt wird nur der ISDN-Teil unterst{[uuml  ]}tzt

  o  PCC-8: noch nicht getestet

  o  Eicon.Diva U Interface nicht getestet

  o  Einige Karten funktionieren nur als Module, nicht fest in den
     Kernel eingebunden

  o  Asuscom-Karte: Beachte, da{[szlig ]} die ISA-Version ein anderer
     Typ ist (12) als die PCI-Version (35 mit HFC oder 36 mit Winbond
     chip)!

  o  Zur Unterscheidung zwischen HFC-PCI und PCI/Winbond dient der
     Output des Befehls cat /proc/pci. Bei HFC-PCI bekommst Du bei
     Deiner Karte eine Zeile mit dem Text "Master capable".

  o  DataFire Micro V PCI = Karte mit HFC-Chip (Typ 35)

  F{[uuml  ]} deutsche Leser: Jede Karte, die die Deutsche Telekom in
  der Vergangenheit herausgab, wird unterst{[uuml  ]}tzt. Das gilt NICHT
  f{[uuml  ]}r die TK-Anlagen!

  Die folgenden Karten werden definitiv nicht unterst{[uuml  ]}tzt,
  vermutlich auch in Zukunft nicht, da die Hersteller die
  Spezifikationen f{[uuml  ]}r ihre sehr propriet{[auml  ]}re Hardware
  und Protokolle nicht herausgegeben haben:

  o  Fritz!X

  o  Eumex 404

  F{[uuml  ]}r die Eumex 404 gibt es ein inoffizielles Treiber-Binary
  f{[uuml  ]}r ISDN4LINUX mit SuSE 6.3, das hilfreich sein k{[ouml
  ]}nnte (oder auch nicht). Benutzung auf eigene Gefahr: {urlnam}
  <http://home.t-online.de/home/MetalMilitia/eumex.htm>.


  [1m6.2.  hardware{[lowbar]}activepassive: Was ist der Unterschied zwis-[0m
  [1mchen einer aktiven und einer passiven ISDN-Karte?[0m

  Eine aktive ISDN-Karte f{[uuml  ]}hrt die meisten ISDN-
  Verbindungsprotokolle (Anwahl, Empfang von Anrufen, usw.) selbst aus,
  da sie eine Art Minicomputer mit eigener Software (Firmware) besitzt.
  Bei einer passiven ISDN-Karte muss der Computer, in dem die Karte
  sitzt, diese Funktionen ausf{[uuml  ]}hren.

  Prinzipiell werden beide Arten von ISDN4LINUX unterst{[uuml  ]}tzt. Da
  jedoch aktive Karten ein nicht standardisiertes Interface haben, kann
  ein Treiber nur dann erstellt werden, wenn der Hersteller die
  Spezifikationen f{[uuml  ]}r das Interface herausgibt. Ebenfalls muss
  die Firmware der Karte frei verf{[uuml  ]}gbar sein. Im Unterschied
  dazu enthalten viele passive Karten den gleichen Chipset. Wenn einmal
  ein Treiber f{[uuml  ]}r einen Chipset existiert werden daher viele
  passive Karten unterst{[uuml  ]}tzt.

  Diese aktiven Karten werden z.Zt. von einem speziellen Treiber
  unterst{[uuml  ]}tzt:

  o  AVM B1

  o  AVM C4

  o  Eicon DIVA Server BRI PCI

  o  Eicon DIVA Server 4BRI

  o  IBM Active 2000 ISDN Karte

  o  ICN

  o  PCBIT-D


  [1m6.3.  hardware{[lowbar]}recommend: Welche Karte wird von den Entwick-[0m
  [1mlern empfohlen?[0m

  Die Entwickler schlagen ELSA Karten vor. ELSA stellte den Entwicklern
  ihre Spezifikationen zur Verf{[uuml  ]}gung und gab eine Menge
  Unterst{[uuml  ]}tzung, was zu einem exzellenten Treiber f{[uuml
  ]}hrte. Ausserdem sind ELSA Karten in Deutschland zum Gebrauch an
  {[ouml  ]}ffentlichen Netzen zugelassen (siehe Frage
  ``country_certified'').

  F{[uuml  ]}r den Kauf einer aktiven Karte w{[uuml  ]}rden die
  Entwickler die PCI Serverkarte von Eicon empfehlen. Sie kann auf
  beiden Kan{[auml  ]}len Faxe mit Class 2 Befehlen
  verschicken/empfangen und enth{[auml  ]}lt ein V.90 Modem.  Die AVM B1
  arbeitet ebenfalls recht gut, kann jedoch nur auf einem Kanal faxen.
  Auch die Karten von Hypercope funktionieren recht gut mit allen
  verf{[uuml  ]}gbaren Fax-Kan{[auml  ]}len. Sie ben{[ouml  ]}tigen
  jedoch ein Hardware-Upgrade f{[uuml  ]}r den Faxbetrieb und der Linux-
  Treiber ist recht neu.  Wenn der Faxbetrieb f{[uuml  ]}r Dich wichtig
  ist aber die Kosten f{[uuml  ]}r eine aktive Karte zu hoch sind,
  k{[ouml  ]}nnte Dir eine Karte mit ISAR Chipset eher dienlich sein. Es
  gibt z.B. die Sedlbauer Speedfax+, die man in Deutschland u.a. bei
  Conrad bekommt.


  [1m6.4.  hardware{[lowbar]}external: Unterst{[uuml  ]}tzt ISDN4LINUX[0m
  [1mexterne Terminaladapter?[0m

  Nein, aber das ist auch nicht n{[ouml  ]}tig. Terminaladapter benehmen
  sich entweder wie ein Modem oder wie eine Netzwerkkarte. Linux
  unterst{[uuml  ]}tzt bereits sowohl Modems als auch Netzwerkkarten
  ohne ISDN4LINUX - also wird kein spezieller ISDN-Treiber ben{[ouml
  ]}tigt (wodurch sich gew{[ouml  ]}hnlich die Konfiguration sehr
  vereinfacht).  Schau Dir z.B. das Programm wvdial an.


  [1m6.5.  hardware{[lowbar]}cabeling: Wie belege ich die ISDN-Kabel?[0m

  Alle Details dieser Art werden in der excellenten Kabel-FAQ behandelt,
  die Du zumindest auf Deutsch auf {urlnam} <http://www.in-
  berlin.de/User/scorpio/faqkabel.html> findest.



  [1m6.6.  hardware{[lowbar]}irq: Warum sollte ich die IRQs 12 und 15[0m
  [1mf{[uuml  ]}r meine ISDN-Karte vermeiden?[0m

  Auf vielen PCI-Boards wird der Interrupt 12 von der PS/2 Maus belegt
  (auch wenn Du keine solche hast oder der IRQ nicht daf{[uuml  ]}r
  aktiviert ist). Der IRQ k{[ouml  ]}nnte sogar belegt sein wenn Du
  keinen PS/2 Anschluss hast.  Interrupt 15 wird auch oft vom zweiten
  IDE Bus benutzt (auch wenn Du ihn nicht benutzt oder der IRQ daf{[uuml
  ]}r nicht festgelegt ist). Sogar wenn man denkt, da{[szlig ]} einige
  IRQs verf{[uuml  ]}gbar sind, k{[ouml  ]}nnen sie dennoch irgendwie
  vom BIOS reserviert sein. Eine gute Wahl ist immer IRQ 5 und IRQ 9.
  Ohne Modem oder Maus kannst Du auch 4 und 3 versuchen, die auch auf
  exotischen Boards funktionieren.


  [1m6.7.  hardware{[lowbar]}irqsharing: Unterst{[uuml  ]}tzt der[0m
  [1mISDN4LINUX-Treiber auch geteilte (Shared) Interrupts?[0m

  Ja, die Treiber wurden so geschrieben, da{[szlig ]} es geht. Zumindest
  bei der Karte AVM Fritz!PCI wurden jedoch manchmal auftretende
  Probleme bei Motherboards mit einem BIOS-Bug berichtet (DFI
  Motherboards K6BV3+, P5BV3+ K6XV3).  Als Workaround kann man
  versuchen, die BIOS-Option CPU to PCI WRITE Buffer zu deaktivieren.


  [1m6.8.  hardware{[lowbar]}s2m: Welche S2M Karten werden unterst{[uuml[0m
  [1m]}tzt?[0m

  Zumindest von diesen S2M Karten wurde berichtet, da{[szlig ]} sie
  funktionieren:

  o  AVM T1

  o  Eicon.S2M-ISA oder DIVA Server PRI/PCI (siehe {urlnam}
     <http://www.melware.de/>)


  [1m6.9.  hardware{[lowbar]}pcmcia: Welche PCMCIA Karten werden[0m
  [1munterst{[uuml  ]}tzt?[0m

  Zumindest von diesen PCMCIA Karten wurde berichtet, da{[szlig ]} sie
  funktionieren:

  o  ELSA Microlink (NICHT: ELSA Microlink/all)

  o  Sedlbauer

  o  AVM

  o  Teles PCMCIA (alte Hardware) - abzuraten, da Teles die Hardware oft
     wechselt und die Entwickler nicht unterst{[uuml  ]}tzt (siehe Frage
     ``hardware_teles'').


  [1m6.10.  hardware{[lowbar]}smp: Kann ich ISDN4LINUX auf meinem Multi-[0m
  [1mprozessor-Board betreiben?[0m

  Ja, das geht gut. Kompiliere jedoch auf jeden Fall den Kernel und alle
  Module mit der Option SMP. Wenn Du Probleme hast, wenn beide CPUs auf
  denselben IRQ zugreifen wollen, versuche die Bootoption noapic.


  [1m6.11.  hardware{[lowbar]}alpha: L{[auml  ]}uft ISDN4LINUX auf einem[0m
  [1mDEC Alpha mit Linux?[0m


  Ja, die meisten Karten sollten mit ISDN4LINUX auf einem DEC Alpha
  laufen. Von vielen Karten ist ein einwandfreier Betrieb mit dem HiSax
  Treiber bekannt. Auch die aktive ICN Karte soll funktionieren.


  [1m6.12.  hardware{[lowbar]}sun: L{[auml  ]}uft ISDN4LINUX auf einer Sun-[0m
  [1mWorkstation?[0m

  Vermutlich nicht. Es gibt drei (interne) M{[ouml  ]}glichkeiten
  f{[uuml  ]}r ISDN in der SUN:

  1. SBUS ISDN Adapter:

     {[Auml  ]}ltere SUN-Workstations haben ein SBUS Interface f{[uuml
     ]}r zus{[auml  ]}tzliche Karten.  Es gibt eine ISDN SBUS-Karte
     "X1012". Es gibt jedoch keinen Support f{[uuml  ]}r diese Karten,
     da es keine Informationen dar{[uuml  ]}ber gibt!

  2. Eingebaute ISDN Adapter: Die Sparc-Station-LX, Sparc-Station-10 und
     der Sparc-Server-10 haben einen ISDNAdapter, der in das Motherboard
     integriert ist.  Diese Workstations wurden von HISAX (Kernel 2.3.0)
     unterst{[uuml  ]}tzt. Der Code wurde allerdings schon eine l{[auml
     ]}ngere Zeit ({[uuml  ]}ber neuen Monate) nicht mehr weiter
     entwickelt.  Es gibt da alle m{[ouml  ]}glichen uralten HISAX
     Definitionen in diesen Treibern. Es muss eine Menge getan werden,
     um diese Treiber wieder zum Laufen zu bringen.  Der urspr{[uuml
     ]}ngliche Entwickler warnt jedoch davor, zuviel zu erwarten: der
     DBRI-Chip erlaubt kein buffern (es muss ein IRQ f{[uuml  ]}r jedes
     Byte ausgel{[ouml  ]}st werden) und raw-hdlc muss software-seits
     realisiert werden anstatt in der Hardware vorhanden zu sein...  Der
     Autor von dbri.c hat die Arbeit daran beendet. Er hat jedoch
     f{[uuml  ]}r jeden, der die noch vorhandenen Fehler beseitigen
     will, eine Kopie des DBRI Datenblattes auf {urlnam}
     <http://www.freesoft.org/Linux/DBRI> abgelegt (Stand 10. Januar
     2000). Es ist zu beachten, da{[szlig ]} der Code der letzten
     Entwicklungen nicht f{[uuml  ]}r 32-Bit Maschinen kompiliert werden
     kann.

  3. PCI ISDN Adapter: Moderne SUN-Workstations und Server haben heute
     eine ander Busstruktur. Die ULTRA Serie benutzt den PCI-Bus.
     Obwohl einige PC-Karten in SUNs zu funktionieren scheinen gibt es
     (noch) KEINE Berichte {[uuml  ]}ber sauber arbeitende ISDN-PCI-
     Karten in der SUN. Bitte schreibt mir in einem solchen Erfolgsfall.


  [1m6.13.  hardware{[lowbar]}ppc: Kann ich ISDN4LINUX auf einem PowerPC[0m
  [1mmit Linux betreiben?[0m

  Ja, die meisten Karten sollten laufen. Zumindest die AVMFritz!PCI
  Karte wird jedoch nicht funktionieren, da der PPC ein
  unterschiedliches Endian-Format f{[uuml  ]}r die 32-Bit B-Kanal Daten
  benutzt.

  Auf jeden Fall kannst Du auch einen Terminaladapter (= externes ISDN
  Modem) benutzen. Da Du dann kein ISDN4LINUX ben{[ouml  ]}tigst (siehe
  Frage ``hardware_external''), wird dies hier nicht weiter behandelt.


  [1m6.14.  hardware{[lowbar]}maxcards: Wieviele ISDN-Karten kann ich in[0m
  [1mmeinen Computer einbauen?[0m

  Das h{[auml  ]}ngt von den verf{[uuml  ]}gbaren Slots, den freien
  Interrupts und IO-Addressen in Deinem Computer und den M{[ouml
  ]}glichkeiten der ISDN Karte ab. Die meisten passiven Karten haben
  ihre Grenzen durch die unterst{[uuml  ]}tzten IO-Addressen (z.B. sind
  bei der Teles 16.x nur 3 Addressen gesetzlich zugelassen: 0xf80, 0xd80
  und 0xe80) und die Gesamtzahl an Interrupts (jede Karte ben{[ouml
  ]}tigt einen).  Anm.d.{[Uuml  ]}bers.: Da HiSax und auch PCI laut
  Definition mit IRQ-Sharing zurecht kommen, ist diese Limitierung
  (zumindest f{[uuml  ]}r PCI-Karten) eigentlich nicht mehr gegeben.

  Falls mehr Karten ben{[ouml  ]}tigt werden k{[ouml  ]}nnte die ICN
  Karte Deine Wahl sein. Sie belegt keine Interrupts, bietet eine
  flexiblere Einstellung des IO-Ports, und der Treiber plaziert die
  Shared Memory Bereiche aller ICN Karten an derselben Addresse. Der
  Kartenspeicher wird nur soweit gemapped wie er ben{[ouml  ]}tigt wird.
  Daher kann man soviele Karten benutzen wie Slots verf{[uuml  ]}gbar
  sind.

  Wenn Du wirklich eine Menge Anschl{[uuml  ]}sse ben{[ouml  ]}tigst
  w{[auml  ]}re schlie{[szlig ]}lich noch eine S2M Karte von Interesse,
  siehe Frage ``hardware_s2m''.

  Bei Frage ``config_manycards'' bekommst Du Antworten zu den
  Eigenheiten der Konfiguration von mehr als einer Karte.


  [1m6.15.  hardware{[lowbar]}hfc: Was ist Besonderes an einer Karte mit[0m
  [1mHFC Chip?[0m

  Karten mit einem HFC-PCI Chip erlauben einige Spezialit{[auml  ]}ten,
  die mit anderen ISDN Karten nicht m{[ouml  ]}glich sind. So kannst Du
  z.B. die Karte im NT-Modus betreiben (dabei muss die ISDN-Verbindung
  gekreuzt und die Software ausgetauscht werden) - das bedeutet, Deine
  Karte simuliert einen NTBA gegen{[uuml  ]}ber einer anderen ISDN
  Karte. Da jedoch ISDN4LINUX das beim Austausch benutzte Level 3
  Protokoll nicht unterst{[uuml  ]}tzt kannst Du diesen Modus nur wie
  eine Standleitung benutzen.

  Ebenso kannst Du einen B-Kanal aufgeben und daf{[uuml  ]}r das
  komplette D-Kanal-Protokoll auslesen, eine tolle Sache f{[uuml  ]}r
  isdnlog. Das letztere kann man auch mit einer umgekehrt
  angeschlossenen Karte erreichen (siehe Frage
  ``isdnlog_reversedcard''), mit HFC Chips funktioniert es aber viel
  verl{[auml  ]}sslicher und sauberer. Du aktivierst diesen speziellen
  Echo Modus mit:

  ______________________________________________________________________
  hisaxctrl {[lt    ]}treiber_name{[gt    ]} 10 1
  hisaxctrl {[lt    ]}treiber_name{[gt    ]} 12 1
  ______________________________________________________________________


  Du schaltest das wieder ab mit:

  ______________________________________________________________________
  hisaxctrl {[lt    ]}treiber_name{[gt    ]} 12 0
  hisaxctrl {[lt    ]}treiber_name{[gt    ]} 10 2
  ______________________________________________________________________


  Der Parameter 10 bestimmt die Anzahl der verf{[uuml  ]}gbaren
  Kan{[auml  ]}le, Parameter 12 wechselt den Echo Modus.


  [1m6.16.  hardware{[lowbar]}elsa: Was sollte ich {[uuml  ]}ber ISDN[0m
  [1mKarten von ELSA wissen?[0m

  Im allgemeinen unterst{[uuml  ]}tzt ELSA die ISDN4LINUX Entwickler
  sehr gut mit Dokumentationen {[uuml  ]}ber den Zugriff auf ihre
  Karten. Daher werden diese Karten sehr gut unterst{[uuml  ]}tzt und
  sind zum Gebrauch mit ISDN4LINUX sehr empfehlenswert. Zus{[auml
  ]}tzlich ist die ELSA Quickstep 1000 PCI (neuer Name Microlink PCI)
  das einzige Kartenmodell mit offizieller Zulassung in Deutschland und
  daher auch in der EU (siehe Frage ``country_certified'' zu mehr
  Informationen {[uuml  ]}ber die Zulassung).

  Es gibt jedoch eine Eigenheit beim Gebrauch der ELSA Quickstep
  1000pro-PCI und einigen nicht PCI-konformen Mainboards. Diese setzen
  die IO-Addresse auf unzul{[auml  ]}ssige Werte (sie liegen im h{[ouml
  ]}heren Speicherbereich und m{[uuml  ]}ssen an runden 0x100-Adressen
  liegen). Das kann eine Fehlermeldung ("You may have the wrong PCI
  bios") bewirken und das System anhalten. Die beste Abhilfe ist ein
  Bios Upgrade. Wenn das nicht m{[ouml  ]}glich ist, besorge Dir das
  Modul pcitest von Karsten Keil keil@isdn4linux.de. Es wird die Karte
  korrekt einrichten und sich dann mit einem gewollten Fehler
  schlie{[szlig ]}en (und dadurch keinen Speicher belegen).

  Die Verbindung von ELSA's RJ11 Stecker zu einem RJ45 Kabel sieht so
  aus:

            RJ11   -   RJ45
  Pins      1234       12345678
  Kabel     abcd       --abcd--



  Was die ELSA Microlink ISDN USB betrifft: Sie arbeitet - entgegen den
  bisherigen Aussagen - NICHT wie ein serieller Adapter mit dem USB
  Communication Class Treiber. Zur Zeit wird dieser Adapter nicht von
  ISDN4LINUX unterst{[uuml  ]}tzt.


  [1m6.17.  hardware{[lowbar]}sedlbauer: Was ist bei der Sedlbauer-Karte zu[0m
  [1mbeachten?[0m

  Die Sedlbauer-Karte gibt es in mehreren Versionen:

  o  Sedlbauer Speedwin

  o  Sedlbauer Speedfax

  o  Sedlbauer Speedfax PCI

     Die Speedwin ist eine normale passive Karte mit keinerlei
     Besonderheiten.

  Die Speedfax besitzt eine sehr spezielle Hardwareausstattung: Es ist
  eine semiaktive Karte mit einem ISAR Chipsatz, der das Senden und
  Empfangen von Faxen und den Betrieb als 14.4-Modem erm{[ouml
  ]}glicht. Das Besondere an der Karte ist, da{[szlig ]} sie mit HiSax
  benutzt wird, der normalerweise nur mit passiven Karten arbeitet. Du
  musst jedoch, wie bei allen aktiven Karten, die Firmware laden (in
  diesem Fall nach dem HiSax). Die Datei ISAR.BIN mit der Firmware ist
  Teil der isdn4k-utils.

  Hinweis: Kompressionsverfahren (V42bis, MNP) sind nicht in die
  Firmware implementiert und werden daher beim Modem-Betrieb nicht
  unterst{[uuml  ]}tzt. Der ideale Initstring zur Modem-Einwahl ist
  AT{[percnt]}C0{[bsol  ]}N0.

  Falls bei einigen Faxsendern der Empfang durch Hylafax nicht
  funktioniert, versuchen Sie die folgenden Parameter f{[uuml  ]}r
  Hylafax einzustellen:



  ______________________________________________________________________
  Class1SwitchingDelay:  75
  ______________________________________________________________________



  Die Sedlbauer Speedfax PCI ist eine Besonderheit, da sie speziell
  f{[uuml  ]}r Linux produziert wurde - es gibt f{[uuml  ]}r sie keinen
  Windows-Treiber.


  [1m6.18.  hardware{[lowbar]}teles: Was sollte ich vor dem Kauf einer ISDN[0m
  [1mKarte von Teles wissen?[0m


  Zuerst die neuesten Nachrichten: Nach Berichten des deutschen Magazins
  c't, Ausgabe 02/2001, hat Teles seine Aktivit{[auml  ]}ten im ISDN-
  Bereich aufgegeben. Deshalb ist diese FAQ eigentlich nicht weiter von
  Interesse. Ich behalte sie trotzdem einstweilen bei um Teles'
  Verhalten gegen{[uuml  ]}ber ihren Kunden aufzuzeigen. Der Autor hat
  seit 1994 pers{[ouml  ]}nliche Erfahrungen mit Teles.

  Eine der meist gestellten Fragen zu Teles-Karten: Die Teles Karte
  16.3c hat einen defekten FIFO und ben{[ouml  ]}tigt daher f{[uuml  ]}r
  den Gebrauch der ttyI* Devices die Eingabe von AT{[amp   ]}B1024 (wenn
  die andere Seite noch Pakete mit mehr als 1024 Bytes sendet wird die
  Karte nicht funktionieren - leider nutzen viele CAPIs 2048 Bytes als
  Voreinstellung). Die neueste Teles PCI Karte ben{[ouml  ]}tigt den
  netjet Treiber, da der Teles Treiber NICHT funktioniert (diese Karte
  wird bei cat /proc/pci als 'TigerJet Tiger300' angezeigt).

  Nun einige Bemerkungen {[uuml  ]}ber Teles im allgemeinen (diese sind
  die pers{[ouml  ]}nliche Ansicht des Autors dieser FAQ und niemand
  ausser mir ist daf{[uuml  ]}r verantwortlich) (Anm.d.{[Uuml  ]}bers.:
  Diese Ansichten teile ich ebenfalls voll und ganz!):

  Die Gesch{[auml  ]}ftspraktiken von Teles sind sehr Kunden- und
  Entwickler- unfreundlich verglichen mit anderen Firmen.
  Selbstverst{[auml  ]}ndlich k{[uuml  ]}mmern sich die Entwickler
  vordringlich um Karten, f{[uuml  ]}r die Support geleistet wird und
  deren Spezifikationen frei verf{[uuml  ]}gbar sind.

  Bisher hat sich Teles gegen{[uuml  ]}ber den Entwicklern von I4L sehr
  unfreundlich verhalten. Es wurde von Teles weder irgenwelche
  Unterst{[uuml  ]}tzung geleistet noch wurden Informationen {[uuml
  ]}ber den Zugriff auf ihre Karten ver{[ouml  ]}ffentlicht. Die
  Entwickler haben von Anfang an eine Menge an privatem Engagement
  investiert um diese Karte zum Laufen zu bringen ohne irgendeine
  Unterst{[uuml  ]}tzung zu bekommen. Der Treiber ist also ein Resultat
  von rein privater Arbeit. Trotzdem br{[uuml  ]}stet sich Teles auf
  ihrer Website damit, da{[szlig ]} ihre Karten unter Linux laufen ohne
  die wirklich Verantwortlichen zu nennen.

  Noch nicht einmal Firmen, die Teles Karten kaufen und unter ihrem
  eigenen Namen weiter verkaufen, ist es gelungen, den Support zu
  verbessern. Das f{[uuml  ]}hrte dazu, da{[szlig ]} sich eine re-
  branding Firma (!)  selbst um eine Genehmigung f{[uuml  ]}r den
  Gebrauch von I4L mit einer Teles Karte in Deutschland bem{[uuml  ]}hen
  musste.

  Aus Verbrauchersicht sollte man sich die Preise f{[uuml  ]}r die
  Hotline ansehen bevor man Hardware von Teles kauft! Der Autor der FAQ
  (und der {[Uuml  ]}bersetzer) weigert sich, eine Hotline zu benutzen,
  die 216,- DM pro Stunde kostet. Berichte {[uuml  ]}ber die
  Qualit{[auml  ]}t und die Wartezeiten waren nicht immer positiv.

  Diese Firma gab {[uuml  ]}ber Jahre hinweg (meines Wissens 1995-2000)
  noch nicht einmal Treiber f{[uuml  ]}r andere Betriebssysteme wie z.B.
  Windows kostenlos heraus.  Erst seit April 2000 kann man die Treiber
  {[uuml  ]}ber das Internet beziehen.  Vorher musste man zum Download
  eines Treibers in Deutschland eine sehr teure Nummer (0190, DM
  1,20/Minute) anw{[auml  ]}hlen. Nicht, da{[szlig ]} es {[uuml
  ]}berhaupt ratsam w{[auml  ]}re, Windows zu benutzen. Ich wollte es
  nur erw{[auml  ]}hnen...

  Warnung: Teles hat ihre Karten sehr oft ohne Bekanntgabe ge{[auml
  ]}ndert ohne den Modellnamen zu {[auml  ]}ndern. Nach dem Kauf einer
  Teles Karte kannst Du eventuell feststellen, da{[szlig ]} Deine
  brandneue Karte nicht von I4L unterst{[uuml  ]}tzt wird!  (Wie es
  mehrere Male geschehen ist...)

  Die Entwickler werden versuchen, neue Teles Karten zu unterst{[uuml
  ]}tzen sobald Informationen {[uuml  ]}ber den Zugriff auf die Karte
  verf{[uuml  ]}gbar sind und keine anderen Priorit{[auml  ]}ten
  vorliegen. Nat{[uuml  ]}rlich kannst Du jederzeit einen Patch
  einsenden.


  [1m6.19.  hardware{[lowbar]}fritz: Was ist beim Konfigurieren einer[0m
  [1mFritz!Karte (auch bekannt als: AVM A1, Teledat 150, BT Speedway) zu[0m
  [1mbeachten?[0m

  Die Fritz!Karte gibt es in mehreren Variationen. Da die PCI-Karte und
  die ISA/PNP-Karte den gleichen Typ angeben (27), wird hisax bei der
  Angabe einer IO-Adresse eine ISA/PNP-Karte und bei keiner Angabe einer
  IO-Adresse eine PCI-Karte annehmen. Beachte also genau, was Du
  angibst.

  Die aktuelle Fritz! PCI Karte (v2.0) wird jetzt von einem neuen
  Treiber unterst{[uuml  ]}tzt. Dieser wurde jedoch noch nicht ernsthaft
  getestet. Die Karte kann mittels lspci identifiziert werden: Die
  Karten-ID ist 0e00.

  Wenn der Interrupt der Karte mit anderen Karten geteilt wird und die
  ISDN-Karte nicht funktioniert kann das am Motherboard liegen. Dazu
  mehr unter ``hardware_irqsharing''.

  Ein interessanter Aspekt: Die Fritz!Karte ist z.Zt. die einzige
  passive Karte mit einem existierenden CAPI-Treiber und damit imstande
  Faxe zu senden/empfangen. Weitere Informationen dazu gibt es unter
  ``feature_capi'' und bei {urlnam}
  <http://www.avm.de/ftp/cardware/fritzcrd/linux/index.htm>.


  [1m6.20.  hardware{[lowbar]}avmb1: Was ist Besonderes an der AVM B1[0m
  [1mKarte?[0m


  Diese Karte beinhaltet viele spezielle Eigenschaften in ihrer Firmware
  und wird von ihrem Linuxtreiber sehr gut unterst{[uuml  ]}tzt. Sie ist
  zur Zeit eine der wenigen ISDN Karten mit denen Du unter ISDN4LINUX
  Faxe versenden kannst oder die das CAPI 2.0 Interface unterst{[uuml
  ]}tzen. Die neuesten Treiber bekommst Du auf {urlnam} <ftp://calle.in-
  berlin.de/pub/capi4linux/>.

  Zum Downloaden der Firmware ben{[ouml  ]}tigen Sie die beiden Perl-
  Scripts von: {urlnam} <ftp://calle.in-
  berlin.de/pub/capi4linux/firmware/>.  Diese Scripts bewirken den
  Download und das Auspacken der Firmware vom AVM FTP-Server: {urlnam}
  <ftp://ftp.avm.de/cardware/b1/linux/>.


  Zum Gebrauch der AVM an einem Anlagenanschluss musst Du 'DSS1 P2P' zum
  Ladebefehl der Firmware hinzuf{[uuml  ]}gen:


  ______________________________________________________________________
  avmcapictrl load /usr/lib/isdn/b1 t4 0 DSS1 P2P
  ______________________________________________________________________



  Es gibt eine Mailingliste f{[uuml  ]}r Probleme mit der AVM B1 auf:
  linux-avmb1@calle.in-berlin.de (sende eine Mail an majordomo@calle.in-
  berlin.de mit subscribe linux-avmb1 {[lt    ]}Deine Email Addresse{[gt
  ]} im Text).


  [1m6.21.  hardware{[lowbar]}hypercope: Was ist Besonderes an den Hyper-[0m
  [1mcope Karten?[0m

  Diese Karten bieten einige spezielle Eigenschaften in ihrer Firmware
  und werden neuerdings durch einen Linux-Treiber unterst{[uuml  ]}tzt.
  Sie geh{[ouml  ]}ren z.Zt. zu den wenigen ISDN-Karten, die das CAPI
  2.0 Interface unterst{[uuml  ]}tzen.  Zus{[auml  ]}tzlich lassen sie
  sich sehr gut zum Faxen unter ISDN4LINUX nutzen (nach einem Upgrade
  durch eine Faxkarte - das gilt f{[uuml  ]}r die HYSDN Ergo2 und HYSDN
  Metro4).

  Weitere Informationen zum Hersteller und zur Hardware bekommt man auf
  {urlnam} <http://www.hypercope.de>.  Die Konfiguration ist so {[auml
  ]}hnlich wie bei der AVM B1.


  [1m6.22.  hardware{[lowbar]}icn: Was ist Besonderes an der ICN Karte?[0m

  Dies war die erste von ISDN4LINUX unterst{[uuml  ]}tzte aktive Karte.
  Der Hersteller ({urlnam} <http://www.think.de/>) hat die I4L
  Entwickler immer unterst{[uuml  ]}tzt. Die ICN ben{[ouml  ]}tigt keine
  Interrupts (polling). Daher kann man den PC mit vielen von ihnen ohne
  Interrupt-Konflikte ausr{[uuml  ]}sten. Die neueste Firmware sollte
  auf {urlnam} <ftp://ftp.think.de/pub/isdn4linux/firmware/> zur
  Verf{[uuml  ]}gung stehen. Leider wird die ICN nicht mehr hergestellt.


  [1m6.23.  hardware{[lowbar]}isurf: Was sollte ich {[uuml  ]}ber die I-[0m
  [1mSurf-Karten von Siemens wissen?[0m

  Da gibt es einige interessante Sachen:

  o  Zwei Versionen: Es gibt zwei unterschiedliche Versionen (Version
     1.0 und Version 2.0) mit unterschiedlichen Chipsets. Beide arbeiten
     gut. Du musst allerdings den Typ korrekt bestimmen (29 f{[uuml  ]}r
     Version 1.0, 12 f{[uuml  ]}r Version 2.0).

  o  PnP Bug: Wegen eines Bugs im PnP-Chip m{[uuml  ]}ssen f{[uuml  ]}r
     die I-Surf 1.0 die folgenden PEEK und POKE Zeilen in Deiner Datei
     isapnp.conf stehen um die PnP-Register richtig zu initialisieren:



     ___________________________________________________________________
     (MEM 0 (BASE 0x0c8000) (MODE bu) (UPPER 0x0c8400))
     # (MEM 0 (BASE 0x0c8000) (MODE br) (UPPER 0x000400))
     (REG 0x31 (PEEK))
     (REG 0x31 (POKE 0))
     (REG 0x31 (PEEK))
     (ACT Y)
     ))
     ___________________________________________________________________



  o  Memory mapping: Da die I-Surf 1.0 Memory mapping f{[uuml  ]}r den
     ISA-Bus benutzt musst Du darauf achten, da{[szlig ]} der benutzte
     Speicherbereich im BIOS nicht als Shadowed oder Cached eingetragen
     ist.

  o  Firmware: Vor dem Gebrauch muss die Firmware geladen werden:

     ___________________________________________________________________
     hisaxctrl {[lt    ]}id{[gt    ]} 9 ISAR.BIN
     ___________________________________________________________________


  (Du findest die Datei ISAR.BIN in den isdn4k-utils oder auf der I-SURF
  CD.)

  o  Fax: Die I-Surf 1.0 kann zum Senden und Empfangen von Fax
     eingestellt werden (siehe ``feature_fax'').



  [1m6.24.  hardware{[lowbar]}crossedcable1: Wenn I4L einen B-Kanal benutzt[0m
  [1mist der andere blockiert (eingehende wie ausgehende Signale)...[0m

  Dieses Verhalten ist typisch f{[uuml  ]}r ein Kabel mit falscher
  Verdrahtung des a/b-Anschlusses. Einige NTs von Quante hatten eine
  falsche Beschriftung. Sie verursachten genau das beschriebene
  Verhalten, wenn eine PBX an der Buchse und eine ISDN Karte an dem
  Stecker des NT angeschlossen waren. Sowie ein Ger{[auml  ]}t den Bus
  aktiviert, kann das andere Ger{[auml  ]}t keine Verbindung mehr
  aufbauen.


  [1m6.25.  hardware{[lowbar]}crossedcable2: Wie kann ich feststellen, ob[0m
  [1mein a/b-Kabel gekreuzt wurde?[0m

  Diese Antwort nimmt an, da{[szlig ]} Du {[uuml  ]}ber einen
  installierten internen Bus direkt an den NT angeschlossen bist (ohne
  ein RJ45 Kabel).

  Die einfachste Art zu testen ist die mit einem kleinen Kabel-Tester
  (der Autor erwarb einen von Conrad Electronics in Deutschland f{[uuml
  ]}r 29,- DM - folge einfach den leichten Anweisungen).

  Anderenfalls hast Du etwas mehr Arbeit. Vertausche Leitung a1 und b1.
  Wenn das nicht funktioniert, mache das wieder r{[uuml  ]}ckg{[auml
  ]}ngig und vertausche Leitung a2 und b2. Wenn das immer noch nicht
  l{[auml  ]}uft, versuche beide Leitungen zu vertauschen. Solange
  {[lcub  ]}a{[verbar]}b{[rcub  ]}1 und {[lcub  ]}a{[verbar]}b{[rcub
  ]}2 unter sich bleiben kann nichts passieren. Um sicher zu gehen
  kannst Du vor dem Einstecken pr{[uuml  ]}fen, da{[szlig ]} zwischen
  Pins 4 und 5 und zwischen Pins 2 und 6 des Steckers keine Spannung
  anliegt.  Zwischen 3 und 4 und zwischen 6 und 5 sollten 40 V, 6 und 3
  positiv gemessen werden.

  Mit dem Westernstecker funktioniert das {[auml  ]}hnlich. 4 Leitungen
  werden benutzt:

  | | | |
  | | | |
  1 2 3 4


  Du kannst 1 mit 4 oder 2 mit 3 oder beide Paare vertauschen. Ver-
  tausche nie die {[auml  ]}usseren mit den inneren Leitungen - das
  w{[uuml  ]}rde die RX und TX Leitungen kreuzen und nichts mehr w{[uuml
  ]}rde funktionieren.

  In der Kabel FAQ findest Du mehr Details dar{[uuml  ]}ber, welche
  Leitung wie anzuschlie{[szlig ]}en ist.

  Wenn beide Ger{[auml  ]}te {[uuml  ]}ber RJ45 angeschlossen sind, ist
  eines der beiden Kabel verdreht. Das passiert normalerweise wenn einer
  der RJ45 Stecker verkehrt herum angeschlossen wurde (a1/b1 sind innen,
  a2/b2 sind aussen, so wird die Anordnung der Sender-/Empf{[auml
  ]}ngerpaare erhalten). Jetzt brauchst Du nur einen neuen Stecker und
  nat{[uuml  ]}rlich Klammern f{[uuml  ]}r den RJ45: alter Stecker ab,
  neuer Stecker (in der richtigen Anordnung) dran.


  [1m6.26.  hardware{[lowbar]}pbx: i4l ist am internen Bus einer PBX[0m
  [1mangeschlossen. Probleme?[0m

  Viele PBX benutzen nicht standardisierte ISDN-Protokolle auf ihrem
  internen Bus. Das kann I4L dazu bringen, eine Warnung "Unexpected
  discriminator 0xZZ" (wobei ZZ eine hexadezimale Zahl ist) auszugeben,
  wenn es auf unerwartete Frames trifft (einige alte Versionen st{[uuml
  ]}rzen sogar ab). Das kann Deine Logdatei um bis zu 1 MB in 3 Tagen
  vergr{[ouml  ]}{[szlig ]}ern.  Die PBX Ackermann Euracom 181
  (Discriminator 0xaa) und Ascom (Discriminator 0x44/0x47) scheinen
  daf{[uuml  ]}r bekannt zu sein.  Du kannst die Warnung vermeiden indem
  Du in der Funktion processctrl() in processor.c den switch/case Code
  anpasst und isdnlog neu kompilierst. Beachte bitte, da{[szlig ]} nun
  isdnlog keine ankommenden Datenpakete mehr loggen kann, da die PBX die
  Pakete {[uuml  ]}bergeben muss. Zum Loggen aller Pakete muss die PBX
  umgangen werden.  Achte darauf, da{[szlig ]} die PBX h{[auml  ]}ngen
  bleiben kann, wenn die ISDN Karte nicht auf ihre Requests antwortet -
  {[uuml  ]}bergehe die PBX in diesem Fall.

  Es kann auch sein, da{[szlig ]} eine PBX per default das 1TR6
  Protokoll anstatt des EuroISDN auf dem internen Bus benutzt. Du musst
  I4L (oder die PBX) entsprechend konfigurieren. Am besten versuchst Du
  beide auf das gleiche Protokoll einzustellen.

  Auch die MSN kann anders aussehen als Du erwartest. Versuche es mit
  verschiedenen Versionen, keine Ziffer (dann nimm 0, wird in dem Fall
  von I4L erwartet), eine Ziffer oder zwei Ziffern oder die gesamte MSN.
  Am besten rufst Du ein Ger{[auml  ]}t (z.B. das ISDN Telefon) auf dem
  internen Bus an und schaust nach, was I4L im Logfile schreibt.  Wenn
  eine Hinauswahl misslingt liegt es meist daran, da{[szlig ]} Du die
  MSN f{[uuml  ]} die Hinauswahl nicht korrekt angegeben hast. Dann
  lehnt die PBX das W{[auml  ]}hlverlangen ab.

  Bei ankommenden Gespr{[auml  ]}chen solltest Du beachten, da{[szlig ]}
  manche Telefonanlagen eine 0 vor die Nummer jedes hereinw{[auml
  ]}hlenden Ger{[auml  ]}tes setzen. Also musst Du die Einstellungen der
  Secure-Optionen dementsprechend {[auml  ]}ndern.

  Zuletzt solltest Du daran denken, da{[szlig ]} Du Deine PBX so
  einstellen musst, da{[szlig ]} sie ankommende Gespr{[auml  ]}che auf
  den internen ISDN Bus 'routen' muss.
  Bei einer Point-to-Point Konfiguration ('Anlagenanschluss') kannst Du
  Deine Karte nicht - parallel zur PBX - direkt an den S0 Bus
  anschlie{[szlig ]}en (dann geht gar nichts mehr). Du musst sie mit dem
  internen ISDN Bus verbinden. Deine MSN ist dann normalerweise die
  Durchwahl am Ende der Telefonnummer.

  Besitzer der Ackermann Euracom finden Hinweise zur Konfigurations-
  Software auf der deutschen Seite: {urlnam} <http://www.ganzfix.de>


  [1m6.27.  hardware{[lowbar]}telestrouble: Die PNP-Tools funktionieren[0m
  [1mnicht mit meiner Teles 16.3 PNP Karte![0m

  Es ist m{[ouml  ]}glicherweise gar keine Plug 'n' Play Karte - obwohl
  Teles jetzt auf alle ihre Karten und Kartons PNP druckt. Der
  Unterschied ist leicht zu erkennen: eine wahre Teles PnP Karte hat die
  (winzigen) DIP-Schalter zur Einstellung der IO-Addresse nicht mehr.


  [1m6.28.  hardware{[lowbar]}elsacabletrouble: Auf meiner ELSA Karte[0m
  [1mblinkt oft die LED die den Verlust des TE anzeigt Meine Verbindungen[0m
  [1mwerden auch oft unterbrochen...[0m

  Diese blinkenden LEDS werden oft durch ein schlechtes Kabel oder einen
  zu langen oder nicht terminierten Bus verursacht.


  [1m6.29.  hardware{[lowbar]}elsairq:Meine ELSA Quickstep1000 ISA Karte[0m
  [1ml{[ouml  ]}st mit dem HiSax Treiber sehr viele Interrupts aus. Ist das[0m
  [1mnormal oder ein Problem des HiSax Treibers?[0m

  Es ist normal. Die ELSA Quickstep 1000 ISA Karte hat einen Hardware
  Timer, der nicht durch Software deaktiviert werden kann. Wenn Du ihn
  loswerden willst musst Du die Hardware ver{[auml  ]}ndern. Frag bei
  Karsten Keil nach: keil@isdn4linux.de



  [1m7.  config: Allgemeine Informationen zur Konfiguration[0m

  [1m7.1.  config{[lowbar]}msn: Wie sollte ich meine MSNs in ISDN4LINUX[0m
  [1meinstellen?[0m

  Siehe Abschnitt ``msn''.


  [1m7.2.  config{[lowbar]}hardware: Wie sollte ich meine Hardware ein-[0m
  [1mrichten? Gibt es etwas Spezielles, das ich {[uuml  ]}ber meine ISDN[0m
  [1mKarte wissen sollte?[0m

  Schau Dir den Abschnitt ``hardware'' an.


  [1m7.3.  config{[lowbar]}dialout: Wie konfiguriere ich das Hinausw{[auml[0m
  [1m]}hlen?[0m

  Siehe Abschnitt ``dialout''.


  [1m7.4.  config{[lowbar]}dialin: Wie konfiguriere ich das Einw{[auml[0m
  [1m]}hlen?[0m

  Siehe Abschitt ``dialin''.

  [1m7.5.  config{[lowbar]}suse: Ich kann meine Karte in YaST nicht[0m
  [1mausw{[auml  ]}hlen?[0m

  Wenn Du bei Deiner SuSE Distribution Deine Karte in YaST nicht finden
  kannst, stelle die generic Karte ein und gib die exakten Parameter in
  der daf{[uuml  ]}r bestimmten Zeile ein, z.B.: type=27 protocol=2
  f{[uuml  ]}r die Fritz!PCI und Euro ISDN. Besorge Dir einen neueren
  Kernel wenn der gew{[uuml  ]}nschte Typ noch nicht unterst{[uuml
  ]}tzt wird.


  [1m7.6.  config{[lowbar]}pnp: Wie konfiguriere ich eine PNP (Plug and[0m
  [1mPlay) Karte?[0m

  Bei PCI Karten funktioniert Plug and Play automatisch, sie ben{[ouml
  ]}tigen keine manuelle Konfiguration, wenn der korrekte Kartentyp
  angegeben wird. ISA PNP Karten ben{[ouml  ]}tigen etwas manuelle
  Konfiguration:

  1. Setze mit 'make menuconfig' (oder 'make config') die folgenden
     Kerneloptionen:

     o  ISDN = 'M' (als Modul - sonst funktioniert PNP nicht!)

     o  HiSax = 'M' (als Modul - sonst funktioniert PNP nicht!)

     o  16.3/PNP support

     o  EURO support

  2. Kompiliere und installiere den Kernel und die Module, depmod.
     (Reboot!)

  3. Lies die Konfiguration der PNP Karte aus mit:

     ___________________________________________________________________
     pnpdump -c {[gt    ]} /etc/isapnp.conf
     ___________________________________________________________________



  4. Pr{[uuml  ]}fe ob pnpdump die Konfigurationsdatei /etc/isapnp.conf
     richtig vorbereitet hat.

     o  INT0 - der Interrupt der Karte (Default f{[uuml  ]}r Teles 16.3
        PNP: 10).  Die Interrupts 3 und 4 sollten nicht verwendet
        werden, da sie f{[uuml  ]}r die seriellen Ports reserviert sind
        (was leider der serielle Treiber vergessen haben kann). Gleiches
        gilt f{[uuml  ]}r die Interrupts 12 und 15, die durch PS/2-Maus
        und zweiten IDE-Controller bzw. USB-Anschlu{[szlig ]} belegt
        werden.

     o  IO0, IO1 - die IO Ports der Karte (Default f{[uuml  ]}r Teles
        16.3 PNP: 0x580 and 0x180) (Achtung: diese Werte m{[uuml  ]}ssen
        passend f{[uuml  ]}r 64-bit sein (enden auf 0, 4, 8, or c)!
        Fr{[uuml  ]}he Versionen der PNP Karten k{[ouml  ]}nnen falsche
        Werte vorschlagen!)

     o  Entferne das Kommentarzeichen ({[num   ]}) vor ACT Y!

  5. Aktiviere die Konfiguration mit:

     ___________________________________________________________________
     isapnp /etc/isapnp.conf
     ___________________________________________________________________

  (muss bei jedem Boot gestartet werden)

  6. Nun kann das HiSax Modul f{[uuml  ]}r Euro-ISDN gestartet werden:

     ___________________________________________________________________
     modprobe hisax hisax=4,2,INT,IO0,IO1
     ___________________________________________________________________


  (Ersetze INT, IO0 und IO1 mit den Werten in Deiner isapnp.conf.)


  [1m7.7.  config{[lowbar]}startstop: Wie starte und beende ich die[0m
  [1mAktivierung von ISDN?[0m

  Es gibt mehrere M{[ouml  ]}glichkeiten:

  o  Reboot: ein Neustart des Computers wirkt immer. Wenn I4L fest in
     den Kernel eingebunden wurde ist das tats{[auml  ]}chlich die
     einzige M{[ouml  ]}glichkeit. Die anderen Verfahren wirken nur,
     wenn I4L als Modul eingerichtet wurde.

  o  Manuell: Entlade die von I4L benutzten Module mit rmmod und lade
     sie wiederum mit modprobe.

  o  Runlevel: Schalte mit telinit auf einen Runlevel ohne ISDN und
     schalte dann wieder zur{[uuml  ]}ck zum Ausgangslevel.

  o  Scripts: In den meisten Distributionen findest Du Start/Stop-
     Scripts. Bei einer Suse 7.0 stoppt dieser Befehl ISDN:

     ___________________________________________________________________
     rcroute stop
     rci4l stop
     rci4l_hardware stop
     ___________________________________________________________________


  Dieser Befehl startet ISDN wieder:

  ______________________________________________________________________
  rci4l_hardware start
  rci4l start
  rcroute start
  ______________________________________________________________________



  [1m7.8.  config{[lowbar]}kerneld: Warum sollte ich nicht kerneld[0m
  [1mbenutzen, um die ISDN Module bei Bedarf in den Kernel zu laden?[0m

  [4mkerneld[24m arbeitet nicht allzu gut mit den ISDN Modulen, da die ISDN
  Module ihren Status nicht speichern k{[ouml  ]}nnen und wichtige
  Meldungen auf dem D-Kanal verpassen k{[ouml  ]}nnten. Neuere Versionen
  von I4L lassen sich nicht vom kerneld entladen. Dennoch solltest Du
  den kerneld mit keiner Version von I4L benutzen.


  [1m7.9.  config{[lowbar]}runlevel: Wie kann ich Linux manchmal mit und[0m
  [1mmanchmal ohne ISDN booten?[0m

  Du kannst dazu zwei verschiedene Runlevel in /etc/inittab definieren
  (unter SysV-Init). Ein Runlevel enth{[auml  ]}lt die ISDN Prozesse,
  der andere nicht.

  [1m7.10.  config{[lowbar]}manycards: Wie richte ich mehr als 1 ISDN-Karte[0m
  [1mein?[0m

  Bei der Konfiguration von mehreren Karten gibt es einige
  Spezialit{[auml  ]}ten zu beachten:

  o  Du musst f{[uuml  ]}r jeden installierten Kartentyp den passenden
     Treiber und dabei jeden dieser Treiber mindestens einmal mit den
     korrekten Einstellungen starten.

  o  F{[uuml  ]}r den Betrieb von mehreren Karten mit dem gleichen
     Treiber (z.B. sollte HiSax f{[uuml  ]}r ELSA und ASUS Karten
     funktionieren) m{[uuml  ]}ssen die Konfigurationswerte f{[uuml  ]}r
     alle Karten an den Treiber {[uuml  ]}bergeben werden. Beachte
     bitte, dass Du f{[uuml  ]}r mehr als 2 Karten Module benutzen musst
     um die Parameter zu {[uuml  ]}bergeben. Du kannst z.B. mit dem
     folgenden Befehl hisax f{[uuml  ]}r zwei Sedlbauer-Karten laden:

     ___________________________________________________________________
     modprobe -v hisax protocol=2,2 type=28,28
     ___________________________________________________________________



  o  Gleichzeitige Einwahl mehrerer Personen: N{[auml  ]}heres bei der
     Frage ``dialin_manyparallel''.

  o  W{[auml  ]}hlen {[uuml  ]}ber mehrere Karten: N{[auml  ]}heres bei
     der Frage ``dialout_manycards''.


  [1m7.11.  config{[lowbar]}manychannels: Wie kann ich die maximale Anzahl[0m
  [1mder Kan{[auml  ]}le in I4L erh{[ouml  ]}hen?[0m

  Erh{[ouml  ]}he den Wert ISDN{[lowbar]}MAX{[lowbar]}CHANNELS in
  /usr/src/linux/include/linux/isdn.h und {[uuml  ]}bersetze den ISDN-
  Teil neu. Vergiss nicht, die zus{[auml  ]}tzlichen Ger{[auml  ]}te mit
  makedev.sh (in isdn4k-utils) oder "von Hand" anzulegen.


  [1m7.12.  config{[lowbar]}gsmv110: Wie verbinde ich meinen PalmPilot via[0m
  [1mGSM per V.110 mit meinem  Computer?[0m

  Eine GSM-Verbindung geht zuerst {[uuml  ]}ber ein spezielles
  Sendeprotokoll zum GSM Provider. Dieses hat ein Adapter mit der
  Bezeichnung IWF (interworking function) dann in das entsprechende
  Sendeprotokoll f{[uuml  ]}r Analog- oder ISDN-Verbindungen umzusetzen.
  Welches analoge oder digitale Sendeprotokoll da benutzt wird h{[auml
  ]}ngt davon ab, auf welche Art das mobile Telefon die GSM-Verbindung
  anfordert.

  Eine analoge Verbindung ist wegen der langen Modemangleichung nicht
  sehr attraktiv. Da ISDN, HDLC und X.75 von den IWF-Adaptern noch nicht
  unterst{[uuml  ]}tzt werden, bleiben nur V.110 und V.120 {[uuml
  ]}brig. V.120 hat zwar eine bessere Flow Control und
  Fehlerberichtigung aber zur Zeit wird nur V.110 von ISDN4LINUX
  unterst{[uuml  ]}tzt.

  Auf dem Dial-Up Server musst Du asyncPPP mit dem normalen pppd f{[uuml
  ]}r ein ttyI* Device einrichten (syncPPP wird nicht funktionieren).
  Neben dem Eintragen der MSN musst Du die {[Uuml  ]}bertragungsrate mit
  AT{[amp   ]}R9600 auf 9600 setzen
  (/usr/src/linux/Documentation/isdn/README gibt Dir Einzelheiten zu dem
  Thema). Schalte beim Gebrauch von mgetty die automatische Rufannahme
  ab mit ATS0=0; pppd wird mit den Optionen noccp und require-pap
  aufgerufen.
  Im Ger{[auml  ]}t, das an das Mobiltelefon angeschlossen ist, wird
  eine ISDN V.110 Verbindung wie folgt angefordert:

  ______________________________________________________________________
  AT+CBST=71,0,1+CHSN=1,0,0,0
  ______________________________________________________________________



  Bei einem Nokia 7110 musst Du eventuell den folgenden undokumentierten
  Befehl benutzen:

  ______________________________________________________________________
  AT+CBST=75,0,1
  ______________________________________________________________________



  Wenn die Tr{[auml  ]}ger-Eigenschaft von ISDN4LINUX mit '88 90 21 48
  06 bb' angegeben wird, ist die Einstellung korrekt (88 90 21 bedeutet
  V.110, 48 bedeutet ASYNC 9,6kbit, 06 bedeutet Flowcontrol RX/TX und bb
  bedeutet 8 Bit 1 Stopbit No Parity).

  Wird ein ankommender Ruf mit dem Service-Indicator-Byte 2 = 0
  angezeigt und dadurch nicht angenommen (bei manchen falsch
  eingestelleten Telefonanlagen), so l{[auml  ]}sst sich das mit dem
  Befehl ATS19=0 abstellen.

  Eine h{[ouml  ]}here Bandbreite von 19.2kbit (HSCSD) kann mit
  folgendem Befehl angefordert werden:

  ______________________________________________________________________
  AT+CBST=81,0,1+CHSN=3,0,0,0
  ______________________________________________________________________


  Es ist jedoch abh{[auml  ]}ngig von Deinem GSM Provider, ob er diese
  {[Uuml  ]}bertragungsrate anbietet. Wenn ja, sollte der Dialin Server
  entsprechend eingestellt werden.  Ein Mini-Howto dazu findest Du auf:
  {urlnam} <http://www.oltom.com/Linux/Docs/GSM%20over%20V.110%20Mini-
  HOWTO.txt>


  [1m7.13.  config{[lowbar]}h323: Wie konfiguriere ich ISDN4LINUX als[0m
  [1mVoice-over-IP-Gateway f{[uuml  ]}r H.323 Clients?[0m

  Du musst das Linux H.323 - ISDN Gateway installieren. Du findest es
  auf {urlnam} <http://www.telos.de/linux/H323/>.  Beachte bitte,
  da{[szlig ]} nicht jedes ISDN-Ger{[auml  ]}t Voll-Duplex-Audio
  unterst{[uuml  ]}tzt. Vielleicht leistet Deine Hardware nur uni-
  direktionale Sprach{[uuml  ]}bertragung.


  [1m7.14.  config{[lowbar]}point2point: Wie richte ich eine Point-to-Point[0m
  [1mVerbindung ein?[0m

  Der wichtigste Punkt: die Point-to-Point Verbindung funktioniert nur
  bei dem einzelnen Device, das damit verbunden ist. Daher sollte auch
  nichts anderes als Deine ISDN-Karte damit verbunden sein. So versetzt
  Du HiSax in den Point-to-Point Mode:

  ______________________________________________________________________
  hisaxctrl {[lt    ]}treiber_id{[gt    ]} 7 1
  ______________________________________________________________________


  Zus{[auml  ]}tzlich kannst Du mit dem Befehl ' AT{[amp   ]}Lxxx' den
  Bereich der Telephonnummern angeben auf die ISDN4LINUX an den ttyI*
  Devices lauschen soll.  Wenn Sie Ihre ISDN-Karte absolut nur zum
  Auslesen parallel zu Ihrer Telefonanlage mit einer Point-to-Point-
  Verbindung betreiben wollen m{[uuml  ]}ssen Sie die RX-Kontakte (Pin 3
  und Pin 6 im Western-Stecker) l{[ouml  ]}sen, soda{[szlig ]} der NTBA
  die ISDN-Karte nicht erkennt. Dann konfigurieren Sie den HiSax normal,
  nicht im Point-to-Point-Modus.


  [1m7.15.  config{[lowbar]}links: Welche hilfreichen Links gibt es zu[0m
  [1mISDN4LINUX?[0m

  Hier folgen zur Zeit verf{[uuml  ]}gbare hilfreiche Links zur
  Konfiguration von ISDN4LINUX:

  o  Englisch: {urlnam} <http://www.wurtel.demon.nl/i4l-howto-uk.html>

  o  Deutsch: {urlnam} <http://www.franken.de/users/klaus/>

  o  Franz{[ouml  ]}sisch: {urlnam} <http://www.linux-
     france.org/article/connex/ISDN/> und {urlnam} <http://www.linux-
     france.org/prj/inetdoc/guides/rnis/>

  o  Suse Support Datenbank: {urlnam}
     <http://sdb.suse.de/sdb/de/html/index.html>; da gibt es auch ein
     ISDN HOWTO (isdn.html) sowie eine Kurzanleitung zur Installation
     von ISDN (isdnquick.html).

  o  Tips zur Konfiguration unter SuSE (und zum Offline-Lesen): {urlnam}
     <http://www.schlenn.de/isdn4linux/>

  o  Tips zur Konfiguration unter Red Hat Linux: {urlnam}
     <http://www.webideal.de/rh-isdn/>

  o  Tips zur Konfiguration unter Linux-Mandrake: {urlnam}
     <http://www.mandrakeuser.org/connect/cisdn.html>

  o  fli4l, eine vorbereitete Linux-Version zur Benutzung eines alten
     PCs als Router: {urlnam} <http://www.fli4l.de> (tolle Seite!)

  o  Scripts und Installationstips von verschiedenen Leuten: {urlnam}
     <http://www.rosat.mpe-garching.mpg.de/{[tilde ]}web/ISDN.html>

  o  Dokumentation zu ABC Erweiterungen: {urlnam}
     <http://i4l.mediatronix.de/>

  o  Vbox Entwicklung: {urlnam}
     <http://innominate.org/projects/vbox/index.php3>

  o  Michael Hipp's Seite (allgemeine Informationen): {urlnam}
     <http://www-ti.informatik.uni-tuebingen.de/~hippm/isdn.html>

  o  Tips zur Geb{[uuml  ]}hren{[uuml  ]}bermittling: {urlnam}
     <http://www.auf-der-er.de/chargeint.html>

  o  Homepage von kISDN (l{[auml  ]}uft nur mit Qt/KDE): {urlnam}
     <http://www.millenniumx.de/kisdn.html>

  o  Konfiguration nicht nur f{[uuml  ]}r England (folge dem Link zum
     Linux-Setup): {urlnam} <http://www.oakhaven-consultants.co.uk>

  o  SOftwaremakros zur Einstellung der Ackermann Euracom (nicht f{[uuml
     ]}r ISDN4LINUX): {urlnam} <http://www.ganzfix.de>


  [1m8.  trouble: Fehlerbeseitigung[0m

  [1m8.1.  trouble{[lowbar]}22memory: Ich kann ISDN auf meiner Maschine mit[0m
  [1mdem Kernel 2.2.x nicht starten. Ich bekomme die Fehlermeldungen[0m
  [1m"init{[lowbar]}module: Device or resource busy" und "isdn: Could not[0m
  [1mallocate device-struct.".[0m

  Das ist ein Speicherproblem. Es bedeutet, da{[szlig ]} Du zuwenig
  [1munfragmentierten [22mSpeicher hast. W{[auml  ]}hrend 2.0.x Kernel mit
  kleiner Speicherausstattung/langsamer Hardware funktionieren m{[ouml
  ]}gen (das Anrufbeantworter-System des Autors ist ein 386er und
  l{[auml  ]}uft mit 4MB RAM), kannst Du auch mit 32M RAM mit dem
  Problem der Speicher-Fragmentierung konfrontiert werden. Das Problem
  wurde seit der Kernelversion 2.2.14 verringert indem ISDN4LINUX's
  Speicherbelegung auf den Gebrauch von vmalloc umgestellt wurde.

  Du kannst versuchen, den Speicherbedarf zu senken (siehe
  ``trouble_littlememory''), ISDN4LINUX in den Kernel fest einzubinden
  oder ein umfangreiches Programm zu starten und gleich wieder zu
  beenden um diese Probleme zu mindern.


  [1m8.2.  trouble{[lowbar]}littlememory: Wie kann ich den Speicherbedarf[0m
  [1mvon ISDN4LINUX senken?[0m

  Versuche die folgenden Ans{[auml  ]}tze:

  o  Bleibe bei Kernel 2.0.x wenn Du einen 486er hast.

  o  {[Auml  ]}ndere in /usr/src/linux/include/linux/isdn.h die Zeile

     ___________________________________________________________________
     #ifdef CONFIG_COBALT_MICRO_SERVER
     ___________________________________________________________________


  in:

  ______________________________________________________________________
  #if 1
  ______________________________________________________________________


  und {[uuml  ]}bersetze den Kernel neu.

  o  Verringere die Werte von ISDN{[lowbar]}MAX{[lowbar]}DRIVERS und
     ISDN{[lowbar]}MAX{[lowbar]}CHANNELS in include/linux/isdn.h und
     {[uuml  ]}bersetze den Kernel neu.


  [1m8.3.  trouble{[lowbar]}debug: Wie bekomme ich die meisten Debug-Infor-[0m
  [1mmationen?[0m

  Dazu gib folgende Befehle ein:

  ______________________________________________________________________
  hisaxctrl {[lt    ]}id{[gt    ]} 1 0x33ff
  hisaxctrl {[lt    ]}id{[gt    ]} 11 0xf4f
  killall isdnlog
  cat /dev/isdnctrl > /tmp/ilog
  ______________________________________________________________________


  Achtung: Das erzeugt eine Unmenge Output!


  [1m8.4.  trouble{[lowbar]}strategy: Mein ISDN4LINUX funktioniert nicht![0m
  [1mWie l{[ouml  ]}se ich das Problem am besten?[0m

  Empfohlen werden die folgenden Schritte:

  1. Pr{[uuml  ]}fe, ob beim Bootvorgang alles funktioniert. Gibt es
     ungew{[ouml  ]}hnliche Fehlermeldungen in /var/log/messages? Laufen
     alle Programme, die beim Booten gestartet werden sollten (zu {[uuml
     ]}berpr{[uuml  ]}fen mit ps oder fuser /dev/xxx)? HiSax startet
     nicht, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Informationen, was Du
     pr{[uuml  ]}fen kannst, bekommst Du unter ``trouble_boot''.Der alte
     Telestreiber scheint jedoch zu starten, auch wenn er nicht
     funktioniert.  Schau Dir die Fragen unter "Fehlerbehebung bei
     Teles" an.

  2. Stelle sicher, da{[szlig ]} Du den ISDN-Treiber als Modul
     eingebunden oder fest im Kernel integriert hast - niemals beides
     zusammen!

  3. Versuche, Deine Anrufnummer von einem Telefon aus anzurufen. Die
     Nummer sollte in /var/log/messages angezeigt werden. Suche nach
     einer Zeile wie dieser:

     ___________________________________________________________________
     Call from 0,1,2345 -> 6789
     ___________________________________________________________________


  Das bedeutet, da{[szlig ]} auf Kanal 0 ein Anruf mit dem Service-
  Indikator (SI) 1 (1 = Stimme; 7 = Daten) von 2345 an die MSN 6789 emp-
  fangen wurde. Jetzt weist Du wenigstens, da{[szlig ]} Du Deine MSN auf
  6789 (oder welche Nummer Du da findest) setzen musst und da{[szlig ]}
  Dein ISDN4LINUX-Treiber die Befehle, die von der ISDN-Karte kommen,
  richtig interpretiert. Wenn Du statt der 2345 eine 0 findest bedeutet
  das, da{[szlig ]} Deine Telefongesellschaft die Anrufernummer nicht
  sendet.  Wenn Du diese Zeile nicht findest: Wurde der Treiber vielle-
  icht falsch gestartet?!

  4. Als n{[auml  ]}chsten Schritt versuchen wir, ob das Telefon oder
     Faxger{[auml  ]}t l{[auml  ]}utet, wenn wir uns selbst mit einem
     ttyI Device {[uuml  ]}ber Minicom anrufen. Zuerst m{[uuml  ]}ssen
     wir die Diensterkennung mit ATS18=1 auf Audio setzen. Nun sollte
     das Telefon bei der Eingabe von ATDxxxxxx klingeln, wobei xxxxxx
     Deine eigene MSN ist.

  5. Jetzt versuchen wir eine Daten{[uuml  ]}bertragung mit ISDN. {[Ouml
     ]}ffne 2 verschiedene Konsolenfenster als root und starte in beiden
     Fenstern 'minicom -s'... im ersten Fenster setze 'Serial Port Setup
     Serial Device' auf /dev/ttyI0 und im zweiten auf /dev/ttyI1.
     Anschlie{[szlig ]}end w{[auml  ]}hle 'Exit' und starte die Modem-
     Emulation mit 'ATZ' und 'AT{[amp   ]}Exxxxxx' (wobei xxxxxx Deine
     eigene MSN ohne Vorwahl ist). Fertig. Im ersten Fenster w{[auml
     ]}hlst Du Deine eigene Nummer mit ATDxxxxxx. Im zweiten Fenster
     solltest Du nun "CALLER NUMBER: xxxxxxx" und "RING" sehen. Nimm den
     Ruf im zweiten Fenster mit 'ATA' an und es erscheint die Meldung
     'CONNECT 64000/X.75' in beiden Fenstern. Du kannst jetzt Zeichen
     von einem zum anderen Fenster senden (schalte LOCAL ECHO ein um die
     Zeichen im sendenden Fenster zu sehen).

  6. Nun versuche, eine bekannte ISDN Mailbox anzurufen. Wenn Du keine
     solche kennst, versuche es bei Gernot (siehe ``Gibt es Sites, die
     einen Gastzugang anbieten, wo ich meine ISDN4LINUX-Einstellungen
     testen kann?''). Bei Problemen mit der Modem-Emulation siehe
     'Fehlerbehebung bei Modem-Emulation'


  7. Als sechsten Schritt versuche, das Netzwerk-Interface oder ipppd
     einzurichten. Erfahrungsgem{[auml  ]}{[szlig ]} bereitet das den
     Anf{[auml  ]}ngern (und nicht nur den Anf{[auml  ]}ngern!) die
     meisten Probleme. Wenn Du mit asyncPPP zufrieden bist ({[uuml
     ]}ber asyncPPP siehe die Frage 'pppd, ipppd, syncPPP, asyncPPP -
     was ist das? Was sollte ich benutzen?'), kannst Du, um die Sache zu
     vereinfachen, den normalen pppd mit Modem-Emulation (z.B.
     /dev/ttyI*) benutzen.

  8. Versichere Dich, da{[szlig ]} die Anmeldeprozedur richtig
     konfiguriert wurde (siehe die Fragen in dem Bereich ``pap'').

  Anderenfalls ist ein Beispielscript aus dem HowTo sehr zu empfehlen
  (siehe Frage 'Wo finde ich Scripts und andere Informationen zum
  Einrichten von I4L?'). Zum Testen kannst Du Deinen eigenen Provider
  benutzen oder einen der Gast-Zug{[auml  ]}nge (siehe ``Gibt es Sites,
  die einen Gastzugang anbieten, wo ich meine ISDN4LINUX-Einstellungen
  testen kann?''). Die letzteren bieten den Vorteil, da{[szlig ]} sie
  die Log-Dateien sehen und auch eine funktionierende Konfiguration
  feststellen k{[ouml  ]}nnen. Wenn z.B. eine Verbindung {[uuml  ]}ber
  ipppd nicht zustande kommt, kannst Du Dich dort via Modem oder Modem-
  Emulation einloggen und herausfinden, woran es lag. Nicht alle
  Provider sind so kooperativ.... :-)


  [1m8.5.  trouble{[lowbar]}boot: Wie stelle ich fest, ob meine ISDN-Karte[0m
  [1mkorrekt erkannt wurde?[0m


  1. Suche nach Fehlermeldungen in den Boot-Meldungen, die Du jederzeit
     mit dem Befehl dmesg einsehen kannst.

  2. Bei dem HiSax Treiber: W{[auml  ]}hrend des Bootens sollte eine
     Meldung kernel: HSCX version A:5 B:5 und kernel: channels 2
     erscheinen. A:4 B:4 ist ebenfalls in Ordnung. Andere Werte
     (insbesondere A:??? B:???) bedeuten, da{[szlig ]} die Karte nicht
     richtig erkannt wurde. HiSax wird nur geladen wenn die Hardware
     gefunden wird und die passenden Interrupts ausgel{[ouml  ]}st
     werden k{[ouml  ]}nnen. Das bedeutet, die Karte ist richtig im
     Computer installiert und es bestehen keine Hardware-Konflikte. Es
     bedeutet nicht, da{[szlig ]} alles funktionieren wird (z.B.,
     verdrehte oder gebrochene Kabel, falsch gesetzte Terminatoren).

  3. Pr{[uuml  ]}fe ob Deiner Karte ein Interrupt zugeordnet wurde, z.B.
     mit:

     ___________________________________________________________________
     lspci -v
     ___________________________________________________________________


  Ein oft vorkommendes Problem tritt  ein,  wenn Dein BIOS Deiner  Karte
  keinen Interrupt zugeordnet hat. HiSax   beschwert sich dann: "No  IRQ
  for PCI card  found". Abhilfe: Setze im  BIOS die Option "PnP  OS" auf
  "NO".

  4. {[Uuml  ]}berpr{[uuml  ]}fe die korrekte Erkennung der Interrupts
     mit dem Befehl

     ___________________________________________________________________
     cat /proc/interrupts
     ___________________________________________________________________


  Das folgende Ergebnis zeigt, da{[szlig ]} bei der Karte der Interrupt
  11 eingestellt ist und bisher 3 Interrupts ausgel{[ouml  ]}st wurden:
  11:        3 + hisax


  Bei einem Anruf an Dich selbst sollte sich die Anzahl der ausgel{[ouml
  ]}sten Interrupts erh{[ouml  ]}hen.

  5. {[Uuml  ]}berpr{[uuml  ]}fe die IO-Addressen mit

     ___________________________________________________________________
     cat /proc/ioports
     ___________________________________________________________________



  [1m8.6.  trouble{[lowbar]}isdncause: Ich bekomme eine Fehlermeldung[0m
  [1m"cause: E1234" (oder so {[auml  ]}hnlich)?[0m

  Eine Erkl{[auml  ]}rung dieser Meldung bekommst Du mit dem Befehl man
  isdn{[lowbar]}cause.  Bei dem sehr verbreiteten Fehler "cause: E001B"
  sieh Dir die folgende Frage ``trouble_e001b'' an.


  [1m8.7.  trouble{[lowbar]}e001b: Ich bekomme eine Fehlermeldung "cause:[0m
  [1mE001B"?[0m

  Dies ist ein sehr verbreiteter Fehler und bedeutet (siehe man
  isdn{[lowbar]}cause): EuroISDN (E), User-Seite (00), au{[szlig ]}er
  Funktion (1b).  Zusammen genommen bedeutet das entweder, da{[szlig ]}
  der Treiber keine Layer 1 Verbindung herstellen kann (Kabelproblem,
  Hardwarefehler, verborgene Hardwarekonflikte - siehe Bereich
  ``hardware'') oder er kann keine Layer 2 Verbindung bekommen (falsche
  Konfiguration: kein EuroISDN, kein automatisches TEI unterst{[uuml
  ]}tzt, Point-to-Point BRI anstelle von Multi-Device - siehe Bereich
  ``config'').


  [1m8.8.  trouble{[lowbar]}noprotocol: Beim Start von HiSax bekomme ich[0m
  [1mdie Meldung {[quot  ]}Warning - no protocol specified{[quot  ]}?[0m

  Das bedeutet, da{[szlig ]} Du das D-Kanal-Protokoll, das Du mit HiSax
  benutzen willst, nicht spezifiziert hast. Meistens ist die
  Voreinstellung falsch und Du musst angeben, da{[szlig ]} Du das EURO-
  Protokoll ISDN DSS1 benutzen willst. Nur wenn Du eine Standleitung
  hast brauchst Du kein D-Kanal-Protokoll angeben.


  [1m8.9.  trouble{[lowbar]}euronotsupported: Beim Start von HiSax bekomme[0m
  [1mich die Fehlermeldung: "kernel hisax: protocol euro not supported"?[0m

  Das bedeutet, da{[szlig ]} Du die Option Euro Protocol ISDN DSS1 bei
  der Kernelkonfiguration nicht gesetzt hast. Aktiviere diese Option und
  kompiliere den Kernel neu.


  [1m8.10.  trouble{[lowbar]}unknownprimitive: Beim Connect-Versuch bekomme[0m
  [1mich die Meldung: "lldata{[lowbar]}handler unknown primitive"?[0m

  Das bedeutet, da{[szlig ]} die link level Protokolle nicht zueinander
  passen (z.B., Du willst mit X.75 verbinden und Dein Provider antwortet
  mit HDLC). Pr{[uuml  ]}fe und berichtige Deine Einstellungen:

  ______________________________________________________________________
  isdnctrl l2_prot {[lt    ]}interface{[gt    ]} {[lt    ]}protocol{[gt    ]}
  ______________________________________________________________________

  [1m8.11.  trouble{[lowbar]}notelrings: Weder mein Telefon noch mein Fax[0m
  [1mklingelt wenn ich es mit ISDN4LINUX anrufe?[0m

  ISDN4LINUX setzt beim W{[auml  ]}hlen den Serviceindikator auf
  'digital data'. Die Vermittlungsstelle stellt solche Anrufe tats{[auml
  ]}chlich an analoge Ger{[auml  ]}te wie Telefon oder Fax durch. Diese
  analogen Ger{[auml  ]}te antworten jedoch nur auf analoge Anrufe und
  ignorieren daher den digitalen Anruf.


  [1m8.12.  trouble{[lowbar]}guestaccess: Gibt es Sites, die einen Gastzu-[0m
  [1mgang anbieten, wo ich meine ISDN4LINUX-Einstellungen testen kann?[0m

  Die folgenden Informationen sind ziemlich alt. Gib mir bitte Bescheid,
  wenn Du feststellst, da{[szlig ]} die Gastzug{[auml  ]}nge nicht mehr
  erreichbar sind:

  Folgende Server bieten Gastzug{[auml  ]}nge f{[uuml  ]}r Modem-
  Emulation oder IP:

  o  Eberhard Moenkeberg emoenke@gwdg.de:

     o  Willkommen bei Linux auf eberhard.moenkeberg.de
        (LAN,192.168.99.1).  ISDN Daten-Anrufe (HDLC-trans-rawip)
        f{[uuml  ]}r 192.168.99.1 werden unter der Nummer
        ++49-551-7704103 angenommen. Du solltest eine IP aus dem Bereich
        192.168.*.* haben, da manchmal meine 'default' route nicht
        Deinen Einstellungen entspricht.  FTP ist f{[uuml  ]}r das NFS
        eingerichtet; versuche 'showmount -e'.  Melde Dich als 'guest'
        ohne Passwort an.  FTP als 'gast' mit dem Passwort 'gast'
        vermeidet die eingeschr{[auml  ]}nkte Shell.

     o  Unter ++49-551-7704102 lauscht ein 28800 bps Modem und eine
        Creatix ISDN Karte (HDLC only, not X.75) auf Anrufe.

     o  Mit dem unter {urlnam}
        <ftp://ftp.gwdg.de/pub/linux/isdn/isdn4linux-gwdg/rc.isdn-
        Beispiel> zu findenden Netz-Setup kannst Du NetCall unter
        0551-7704103 erreichen (funktioniert innerhalb Deutschlands so
        wie es dasteht, von ausserhalb Deutschlands muss die
        Telefonnummer ge{[auml  ]}ndert werden).


  o  Gernot Zander hifi@scorpio.in-berlin.de:

       Es gibt einen 'Gast'-Zugang unter +49 30 67 19 81 01 (X.75,
       mgetty). Dort liegt die Stones-HTML-Seite mit Bildern in
       Postscript-Format bereit zum Testen eines Downloads. Jeder,
       der ein Ziel zum Anw{[auml  ]}hlen braucht, kann es
       benutzen. Auf ...81 03 lauscht ein getty mit HDLC. Als Gast
       betrittst Du dort eine Art Mailbox und kannst einige News
       lesen.



  [1m8.13.  trouble{[lowbar]}unload: Ich kann meine ISDN Module nicht ent-[0m
  [1mladen ('isdn: Device or resource busy') obwohl ich alle ISDN-Anwendun-[0m
  [1mgen geschlossen habe?[0m

  In diesem Fall zeigt der Aufruf 'fuser -v /dev/isdn* /dev/ippp*
  /dev/cui* /dev/ttyI*' welche Prozesse diese Ger{[auml  ]}te belegen.

  o  Benutzt irgendein Programm noch das ISDN Device?

  o  Hast Du alle getty's beendet? (Sie k{[ouml  ]}nnten automatisch neu
     gestartet sein)
  o  Laufen isdnlog, imon, iprofd, usw. noch?

  o  Liegt vielleicht noch eine Route auf Deinem Netz-Interface und ist
     noch nicht durch 'route del xxx' gel{[ouml  ]}scht?

  o  Vielleicht wurde das Netz-Interface nicht deaktiviert. Das kann
     z.B. beim Killen des ipppd geschehen, der auf ein signal 15 nicht
     reagiert und explizit durch 'kill -9 {[lt    ]}ipppd pid{[gt    ]}'
     gekillt werden muss. Dann bleibt das Netz-Interface 'aktiv'.

     Sporadische Fehler dieser Art k{[ouml  ]}nnen durch das Einf{[uuml
     ]}gen von sleep-Befehlen zwischen die Entlade-Befehle vermieden
     werden.  Als wirklich allerletzte M{[ouml  ]}glichkeit gibt es zwei
     geheime telesctrl-Befehle um den Module Counter zur{[uuml  ]}ck zu
     setzen:

     ___________________________________________________________________
     telesctrl id 3 1  --- dec module_count
     telesctrl id 4 1  --- inc module_count
     ___________________________________________________________________


  Diese sind mit der n{[ouml  ]}tigen Vorsicht und auf eigenes Risiko zu
  benutzen!



  [1m8.14.  trouble{[lowbar]}tcpdump: Warum funktioniert mein tcpdump nicht[0m
  [1mbei IP-Paketen, die {[uuml  ]}ber ISDN laufen (' truncated ip' oder[0m
  [1m{[auml  ]}hnlich)? Wie kann ich tcpdump f{[uuml  ]}r ISDN patchen?[0m

  tcpdump kommt nicht immer mit den besonderen encapsulations zurecht,
  die mit ISDN4LINUX m{[ouml  ]}glich sind, speziell nicht mit syncPPP.
  Zur Abhilfe muss tcpdump gepatcht werden.

  Michael Stiller michael@toyland.ping.de schrieb am 23. Okt. 1996:

  Tip f{[uuml  ]}r ftp:

  {urlnam} <ftp://ftp.gwdg.de/pub/misc/isdn/linux/isdn4linux-gwdg>

  Dort gibt es den Patch: 'tcpdump-3.0.4-1-isdn.dif.gz'

  und der Rest liegt auf:

  /pub/linux/mirrors/funet/PEOPLE/Linus/net-
  source/tools/tcpdump-3.0.4-1.tar.gz

  Du musst eventuell etwas {[auml  ]}ndern, abh{[auml  ]}ngig von dem
  Namen Deines ISDN Interfaces (bei mir ist das bri0). Von sich aus
  erkennt der Patch nur Interfacenamen wie isdn* und isdnY*.

  Des weiteren schrieb Henning Schmiedehausen henning@pong.iconsult.com
  am 30. Okt. 1996:

       Nachdem ich feststellte, da{[szlig ]} der Patch von Eberhard
       Moenkeberg auf ftp.gwdg.de mit CISCO-HDLC nicht
       zurechtkommt, schrieb ich meinen eigenen Patch f{[uuml  ]}r
       tcpdump-3.0.4, der das Interface fragt, welche encapsulation
       es benutzt und dann die entsprechende Einstellung vornimmt.
       Der Patch ist f{[uuml  ]}r die tcpdump-3.0.4-1.tar.gz Dis-
       tribution, erh{[auml  ]}ltlich z.B. bei


  {urlnam} <ftp://ftp.funet.fi/pub/Linux/PEOPLE/Linus/tools>

  Dieser Patch erkennt rawIP, ISDN-IP und CISCO-HDLC und kann
  Dumps dieser Pakete durchf{[uuml  ]}hren.


  (Der Patch war der Message beigef{[uuml  ]}gt - man sollte ihn leicht
  im Archiv der Mailingliste finden k{[ouml  ]}nnen - Editor.)

  Sascha Ottolski sascha@alzhimer.isdn.cs.tu-berlin.de gab am 05. Nov.
  1996 den folgenden Tip:

       Dies ist ein isdn4k-utils-2.0/tcpdump-3.0.3-isdn.diff ! Es
       funktioniert mit folgenden {[Auml  ]}nderungen: In der Datei
       tcpdump-3.0.3-isdn/libpcap-0.0/pcap-linux.c findest Du nach
       dem Patchen die folgende Zeile: else if (strncmp('ppp',
       device, 3) == 0) Entweder benennst Du Deine PPP-Devices pppX
       anstatt ipppX, oder Du {[auml  ]}nderst diese Zeile
       entsprechend, z.B.: else if (strncmp('ippp', device, 4) ==
       0) Dann erkennt tcpdump auch syncPPP. Es macht es zumindest
       bei mir.



  [1m8.15.  trouble{[lowbar]}locatecrash: Mein ISDN Treiber bringt meine[0m
  [1mMaschine zum Absturz! Seit ich ihn als Modul konfiguriert habe {[auml[0m
  [1m]}ndern sich die Addressen bei jedem Laden. Wie finde ich heraus, wo[0m
  [1mder Treiber abbricht?[0m


  Der Treiber sollte mit dem Befehl 'insmod -m' geladen werden. Die
  Ausgabe des Befehls muss in eine Form {[auml  ]}hnlich der System.map
  gebracht werden, z.B. so:

  ______________________________________________________________________
  insmod -m isdn.o | sort | sed -e 's/   / T /g' |
                     egrep '.* T (a-z,A-Z,_)+' {[gt    ]} /etc/isdn/isdn.map
  cat /System.map /etc/isdn/isdn.map {[gt    ]} /iSystem.map
  ______________________________________________________________________


  (Die Zeile mit '{[verbar]}' am Ende und die n{[auml  ]}chste Zeile
  bilden eine Zeile!). Zum Aufsp{[uuml  ]}ren des Fehlers sollte dann
  iSystem.map anstelle von System.map benutzt werden.


  [1m8.16.  trouble{[lowbar]}lotsdebug: Meine Festplatte wird sehr aktiv[0m
  [1mwenn ISDN4LINUX l{[auml  ]}uft. Wie kann ich das abstellen?[0m

  Pr{[uuml  ]}fe ob die erh{[ouml  ]}hte Festplattenaktivit{[auml  ]}t
  an der Menge der Meldungen liegt, die in das Logfile geschrieben
  werden. Wenn ja, kannst Du die Ausgabe durch:

  ______________________________________________________________________
  isdnctrl verbose 0
  ______________________________________________________________________


  reduzieren und/oder 'debug' aus den Optionen f{[uuml  ]}r den ipppd
  entfernen.


  [1m8.17.  trouble{[lowbar]}oldhardware: Kann es sein, da{[szlig ]} meine[0m
  [1mHardware zu langsam ist?[0m

  Eigentlich l{[auml  ]}uft ISDN4LINUX, wenn es sauber konfiguriert ist,
  auf viel schw{[auml  ]}cheren Maschinen als Du erwarten wirst (bei mir
  l{[auml  ]}uft immer noch eine {[auml  ]}ltere Version auf einem
  386-25, der nur 4MB RAM besitzt). Neuere Versionen von ISDN4LINUX und
  des Kernels ben{[ouml  ]}tigen jedoch mehr Speicher. M{[ouml
  ]}glicherweise ist etwas Bearbeitung n{[ouml  ]}tig um sie auf sehr
  alter Hardware laufen zu lassen. Schau Dir die Frage
  ``trouble_outofbuffers'' an, wenn Du knapp an Buffern wirst.  Siehe
  Frage ``trouble_littlememory'' zur Reduzierung des ben{[ouml  ]}tigten
  Speichers.


  [1m8.18.  trouble{[lowbar]}outofbuffers: Ich bekomme Meldungen wie 'HSCX[0m
  [1mRME out of buffers', 'HSCX RFP out of buffers', 'HSCX B EXIR 10' im[0m
  [1mSyslog?[0m


  Diese Fehler tauchen auf, wenn I4L seine Buffer nicht schnell genug
  verarbeiten kann, was oft durch schlechte Soundkarten oder deren
  Treiber verursacht wird, die die Interrupts zu lange deaktivieren! Es
  kann auch durch alte Hardware ausgel{[ouml  ]}st werden (passierte dem
  Autor der FAQ, der vbox auf einem alten 386-25 mit nur 4MB RAM
  benutzen wollte). Du kannst das mit einer Erh{[ouml  ]}hung der Anzahl
  und Gr{[ouml  ]}{[szlig ]}e der Buffer umgehen. Suche in den Header-
  Dateien des Sourcecodes nach Definitionen wie:

  ______________________________________________________________________
  {[num   ]}define HSCX_RBUF_ORDER 1
  {[num   ]}define HSCX_RBUF_BPPS 2
  {[num   ]}define HSCX_RBUF_MAXPAGES 3
  ______________________________________________________________________


  Die ersten beiden Zeilen ver{[auml  ]}ndern die Gr{[ouml  ]}{[szlig
  ]}e, die dritte Zeile ver{[auml  ]}ndert die maximale Anzahl der
  Buffer.


  [1m8.19.  trouble{[lowbar]}noresetinit: Meine Karte wird nach einem Warm-[0m
  [1mstart nicht richtig initialisiert.[0m

  Nach einem Anhalten des Systems mit dem Befehl reboot oder Ctrl-Alt-
  Del solltest Du den Reset-Knopf dr{[uuml  ]}cken (= Kaltstart).
  Manchmal braucht die Karte ein Hardware-Signal um richtig
  initialisiert zu werden.


  [1m8.20.  trouble{[lowbar]}noisdnctrl: Beim Versuch, isdnctrl zu nutzen,[0m
  [1mbekomme ich die Meldung: "/dev/isdnctrl: no such file or directory"?[0m

  Pr{[uuml  ]}fe zuerst, ob ein device /dev/isdnctrl0 existiert. Wenn
  ja, erstelle einen sybolischen Link mit dem Befehl:

  ______________________________________________________________________
  ln -s /dev/isdnctrl0 /dev/isdnctrl
  ______________________________________________________________________


  Wenn das Device nicht existiert musst Du das Skript scripts/makedev.sh
  laufen lassen. Es ist in den isdn4k-utils enthalten.


  [1m8.21.  trouble{[lowbar]}noisdnctrl2: Beim Versuch, isdnctrl zu[0m
  [1mbenutzen, bekomme ich die Meldung: "/dev/isdnctrl: No such device"?[0m

  Im Gegensatz zu der Meldung "/dev/isdnctrl: No such file or directory"
  besagt die Meldung "/dev/isdnctrl: No such device", da{[szlig ]} das
  Device /dev/isdnctrl zwar existiert aber kein ISDN-Treiber gefunden
  wird.  L{[ouml  ]}sung: Lade die ISDN-Module (pr{[uuml  ]}fe dann mit
  "cat /proc/modules" ob sie geladen wurden) oder binde die ISDN-Treiber
  fest in den Kernel ein.


  [1m8.22.  trouble{[lowbar]}xosview: xosview zeigt nach der Installation[0m
  [1mvon I4L keine Netzwerk-Aktivit{[auml  ]}t mehr an.[0m

  Peter Hettkamp Peter.Hettkamp@kassel.netsurf.de schrieb:

       xosview reagiert, zumindest bei mir in der Version 1.4, auf
       das IP Accounting im Kernel. Also konfiguriere und, falls
       n{[ouml  ]}tig, baue einen neuen Kernel und aktiviere es
       mit:

       ____________________________________________________________
       ipfwadm -A -a -S deine-ip-addresse-hier -D 0.0.0.0/0
       ipfwadm -A -a -D deine-ip-addresse-hier -S 0.0.0.0/0
       ____________________________________________________________


       (Ich weis nicht wie das mit dynamischen IP-Addressen geht.
       Ich habe eine feste Addresse.)



  [1m8.23.  trouble{[lowbar]}unknownhost: Wenn ich z.B. von einer W95-Box[0m
  [1meine Seite in Netscape aufrufe, bekomme ich nur die Antwort 'unknown[0m
  [1mhost'.[0m

  Was ist auf der 'Win95-Box' als Nameserver eingetragen? Solange im LAN
  kein eigener Nameserver betrieben wird, muss nat{[uuml  ]}rlich auf
  allen Computern des LAN der Nameserver des Providers eingetragen
  werden.


  [1m8.24.  trouble{[lowbar]}noroute: Die Addressen werden jetzt gefunden,[0m
  [1mdoch nun bekomme ich die Meldung 'no route to host'.[0m

  Pr{[uuml  ]}fe nach:

  o  Ist der Linux-Computer als Gateway eingetragen? (Einige
     "Betriebssysteme" muss man neu starten bevor die {[Auml
     ]}nderungen am Netzwerk wirksam werden)

  o  Hat der Router eine defaultroute vom eingerichteten Interface zum
     Provider (z.B. ippp0 mit syncPPP oder sl0 f{[uuml  ]}r diald (auch
     wenn die tats{[auml  ]}chliche Verbindung {[uuml  ]}ber ppp0 geht
     benutzt diald ein slip Interface als 'T{[uuml  ]}r{[ouml
     ]}ffner'))?

  o  Schreibt der Provider den Gebrauch von Proxies vor? Dann m{[uuml
     ]}ssen die Addressen der Proxies bei den entsprechenden Clients im
     LAN eingetragen werden.

  o  Vielleicht wurde die Route beim Einsatz von syncppp entfernt?
     Schau Dir die Fragen ``syncppp_noroute'' und
     ``syncppp_nodefaultroute'' an.


  [1m8.25.  trouble{[lowbar]}nolocalnet: Nach dem Booten ist mein lokales[0m
  [1mNetzwerk nicht mehr erreichbar. Ich benutze das Netzwerk-Interface[0m
  [1mippp0 mit ifconfig 0.0.0.0; die defaultroute zeigt auf ippp0.[0m

  Wolfgang Barth schrieb am 5. Januar 1997:


  Ich habe festgestellt, dass das lokale Netzwerk nach der
  ersten Verbindung {[uuml  ]}ber ippp0 wieder erreichbar ist.
  Dann wird die Addresse 0.0.0.0 nicht mehr im ifconfig
  f{[uuml  ]}r ippp0 angezeigt sondern vielmehr die Addresse,
  die aus dem Pool des PPP-Partners zugewiesen wird.  Dies
  wurde bereits in de.comp.os.linux.networking behandelt,
  zusammen mit dieser L{[ouml  ]}sung: Setze einfach ippp0 auf
  eine willk{[uuml  ]}rliche IP aus dem Pool. Dann wird das
  lokale Netzwerk nach dem Booten auch mit der defaultroute
  Probleme haben und die IP in ifconfig wird auf jeden Fall
  {[uuml  ]}berschrieben.



  [1m8.26.  trouble{[lowbar]}unauthorizedcodechange: Beim Start von HiSax[0m
  [1mbekomme ich die Fehlermeldung 'Approval certification failed, unautho-[0m
  [1mrized source code changes'?[0m

  Da die Zulassung des HiSax-Treibers nur f{[uuml  ]}r den unver{[auml
  ]}nderten Quellcode gilt ist dieser durch eine Pr{[uuml  ]}fsumme
  gesch{[uuml  ]}tzt. Wenn Du die Fehlermeldung bekommst, hast Du
  entweder selbst den Code ge{[auml  ]}ndert oder der Autor hat nach
  einer {[Auml  ]}nderung die Pr{[uuml  ]}fsumme nicht aktualisiert
  (m{[ouml  ]}glicherweise wurden die Zulassungstests mit dem ge{[auml
  ]}nderten Code noch nicht durchgef{[uuml  ]}hrt).



  [1m9.  msn: Konfiguration/MSNs[0m

  [1m9.1.  msn{[lowbar]}my1: Wie lautet meine MSN? Was, wenn ich keine[0m
  [1mhabe?[0m

  Deine Telefongesellschaft nennt Dir Deine MSN. Es ist Deine
  Telefonnummer. Denke daran, da{[szlig ]} Du in I4L mindestens eine MSN
  eintragen [1mmusst[22m. Wenn Du keine hast, kannst Du '0' benutzen. '0' wird
  angenommen wenn Deine Telefongesellschaft keine MSN mitteilt. Lies den
  Abschnitt ``countries'' zusammen mit den folgenden Fragen, wie man
  MSN(s) einrichtet.


  [1m9.2.  msn{[lowbar]}my2: Wie finde ich heraus, wie meine Telefonnummer[0m
  [1mzur anrufenden Stelle {[uuml  ]}bertragen wird?[0m

  Die {[uuml  ]}bertragene MSN kann leicht durch einen Anruf bei Dir
  selbst (z.B. mittels Telefon) festgestellt werden. In den Log-Dateien
  findest Du einen Eintrag wie: 'isdn{[lowbar]}tty: call from XXX - YYY
  ignored' (dazu m{[uuml  ]}ssen nat{[uuml  ]}rlich die ISDN-Treiber
  schon im Kernel konfiguriert und aktiv sein).


  [1m9.3.  msn{[lowbar]}config: Wie stelle ich meine MSN ein?[0m

  Wenn Deine Telefonnummer 56789 ist, wird sie folgenderma{[szlig ]}en
  eingestellt:

  o  Modememulation: 'AT{[amp   ]}E56789'

  o  Netzwerk Interface: 'isdnctrl msn {[lt    ]}interface{[gt    ]}
     56789'

  o  Bei Testanrufen an Dich selbst musst Du die Ortsvorwahl
     hinzuf{[uuml  ]}gen (z.B. 01234):


     ___________________________________________________________________
     isdnctrl addphone {[lt    ]}interface{[gt    ]} in 123456789 (ohne vorangestellte 0)
     isdnctrl addphone {[lt    ]}interface{[gt    ]} out 0123456789 (mit vorangestellter 0)
     ___________________________________________________________________



  Es gibt dabei m{[ouml  ]}glicherweise nationale Unterschiede (siehe
  Abschnitt``countries'').


  [1m9.4.  msn{[lowbar]}max: Wieviele MSNs kann ich maximal mit einer ISDN-[0m
  [1mKarte nutzen?[0m

  Bei ausgehenden Rufen kann nur eine MSN benutzt werden. Nur bei
  ankommenden Rufen k{[ouml  ]}nnen mehrere MSNs benutzt werden.

  Bei ttyI* Devices kann man JEDE vorhandene MSN benutzen, indem man ein
  "*" als Platzhalter verwendet:

  ______________________________________________________________________
  at{[amp   ]}l*
  ______________________________________________________________________



  Bei einer Point-to-Point-Verbindung sollte man die L{[auml  ]}nge des
  Nummernbereiches mit "?" (entsprechend der Anzahl der Ziffern)
  definieren. Anderenfalls k{[ouml  ]}nnte Deine Nummer vorzeitig
  angenommen werden, obwohl noch weitere Nummern gew{[auml  ]}hlt
  wurden. F{[uuml  ]}r 3 Ziffern bedeutet das:

  ______________________________________________________________________
  at{[amp   ]}l???
  ______________________________________________________________________



  Bei Netzwerk-Devices kannst Du auch ein "*" als Wildcard an das Ende
  der empfangenden Nummer setzen (z.B.: 'isdnctrl msn {[lt
  ]}interface{[gt    ]} 123*').  Das kann jedoch bei ausgehenden Rufen
  Probleme bereiten. Zur sauberen Behandlung dieses Problems solltest Du
  das Mapping des isdnctrl benutzen (siehe Frage ``dialout_manycards'').



  [1m9.5.  msn{[lowbar]}mindialin: Wie kann ich den Gebrauch von MSNs bei[0m
  [1mdigitaler Einwahl minimieren?[0m

  In I4L haben Netz-Interfaces Priorit{[auml  ]}t. Daher reicht Dir eine
  MSN, wenn Du folgendes Setup benutzt:

  1. Konfiguriere Netz-Interfaces (sync ppp, rawip) f{[uuml  ]}r alle
     User, die sie benutzen wollen (ipppd oder rawip), mit ihrer
     Einwahl-Telefonnummer (Vorbedingung ist, da{[szlig ]} diese {[uuml
     ]}bermittelt wird).

  2. Konfiguriere ttyI* f{[uuml  ]}r alle anderen User (X.75, async
     ppp).

  3. Setze die Option 'secure on'.

     In I4L haben Netz-Interfaces Priorit{[auml  ]}t. 'secure on' stellt
     sicher, da{[szlig ]} nur entsprechend eingestellte User mit einem
     Netz-Interface verbunden werden. User, die zwischen beiden M{[ouml
     ]}glichkeiten w{[auml  ]}hlen wollen, m{[uuml  ]}ssen andere MSNs
     zur Anwahl benutzen.


  [1m9.6.  msn{[lowbar]}onlyone: Wie kann ich eine MSN f{[uuml  ]}r alles[0m
  [1mbenutzen?[0m

  In Deutschland ist das kein schwieriges Problem mehr seit man 10 MSNs
  kostenlos von der Deutschen Telekom ({urlnam}
  <http://www.telekom.de/index.html>) bekommen kann. Andere
  Telefongesellschaften m{[ouml  ]}gen weniger MSNs kostenlos anbieten.
  Generell bekommt man mindestens 3 MSNs. Jedoch mag eine Minimierung
  des Gebrauchs von MSNs in anderen L{[auml  ]}ndern immer noch
  interessant sein oder wenn Du sehr viele Nummern ben{[ouml  ]}tigst.
  Auf einem normalen ISDN-Bus gibt es maximal 10 MSNs. Bei einem
  gr{[ouml  ]}{[szlig ]}eren Bedarf gibt es nur die - normalerweise
  teurere - Alternative der Point-to-Point ISDN Verbindung.

  Ankommende digitale Daten k{[ouml  ]}nnen leicht durch den Code
  f{[uuml  ]}r die 'Dienstekennung' ('digital, data') von Anrufen durch
  Stimme (Telefon) bzw. analoge Modems unterschieden werden.

  Die Unterscheidung zwischen Netz-Interfaces (ipppd, rawip) und ttyI*
  (X.75) behandelt die vorhergehende Frage.

  Um Telefon und analoges Modem parallel zu betreiben nutzt man mgetty
  f{[uuml  ]}r das analoge Modem. Mgetty kann analoge Daten, Faxe und
  sogar Stimmen als Anrufbeantworter empfangen, wenn das Modem dies
  unterst{[uuml  ]}tzt. Stelle mgetty auf 10 Klingelsignale ein. Wenn Du
  den Telefonh{[ouml  ]}rer abnimmst und ein Faxger{[auml  ]}t oder
  Modem h{[ouml  ]}rst, sendest Du ein USR1 Signal (kill -USR1 {[lt
  ]}mgetty-pid{[gt    ]}) an mgetty. Wenn Dein Telefonanschlu{[szlig ]}
  richtig verdrahtet ist, wird das Modem die Verbindung {[uuml
  ]}bernehmen und das Telefon deaktivieren. Bei einem ISDN PBX kannst Du
  einen Fax/Modem-Anruf an einen anderen analogen Port weiterleiten.

  Kann Dein analoges Modem keine Stimmanrufe verarbeiten, so musst Du
  Dich entscheiden, da hereinkommende Stimmanrufe nicht von analogen
  Faxen oder Datenverbindungen unterschieden werden k{[ouml  ]}nnen.
  Entweder nimmst Du per VBOX Deine Stimmanrufe als Anrufbeantworter auf
  oder Du vergisst Stimmanrufe ganz und richtest Dein Modem nur zum
  Faxempfang und/oder analogen Datenverkehr ein.


  [1m9.7.  msn{[lowbar]}buendel: Kann ich mehrere NTBAs, alle mit der gle-[0m
  [1michen MSN, benutzen?[0m

  Ja, Du brauchst dazu jedoch die Hilfe Deiner Telefongesellschaft. Sie
  kann mehrere BRIs mit gleicher MSN im Point-to-point-Modus einrichten.
  In Deutschland nennt man das einen "B{[uuml  ]}ndelanschlu{[szlig ]}".

  Beachte, da{[szlig ]} in diesem Fall die MSN vielleicht nicht an Dich
  {[uuml  ]}bertragen wird. Benutze dann die vorgegebene MSN 0.



  [1m10.  lan: ISDN4LINUX im LAN[0m

  [1m10.1.  lan{[lowbar]}config: Wie kann ich Linux so einstellen,[0m
  [1mda{[szlig ]} andere Computer in meinem LAN das Internet {[uuml  ]}ber[0m
  [1mmeinen Linux Computer erreichen k{[ouml  ]}nnen?[0m

  Dazu gibt es verschiedene M{[ouml  ]}glichkeiten:


  1. Dein LAN ist ein offizielles Klasse-C-Netz mit im Internet g{[uuml
     ]}ltigen IP-Nummern. Das ist am einfachsten einzustellen. Du gibst
     jeder Netzwerkkarte in Deinem Netz eine dieser Addressen und setzt
     auf dem Linux Rechner eine defaultroute auf die ISDN-Karte, die zu
     Deinem Provider f{[uuml  ]}hrt. Die anderen Rechner im LAN erhalten
     die Adresse der Netzkarte des Linux Rechners als Gateway bzw
     defaultroute.

  2. Du m{[ouml  ]}chtest von Deinem LAN nur auf HTTP im Internet
     zugreifen. In diesem Fall kannst Du beliebige IP-Addressen f{[uuml
     ]}r Dein LAN einrichten; die einzige offizielle IP ist die Deiner
     ISDN-Karte. Dann installierst Du einen Proxyserver auf Deinem
     Linux-Router und tr{[auml  ]}gst ihn in allen Browsern ein. Hier
     brauchst Du keine defaultroute einzurichten.

  3. Du m{[ouml  ]}chtest Dich von Deinem LAN nur in Deinen Linux-Router
     einloggen und VON DORT aus im Internet arbeiten. Das ist sogar noch
     einfacher. Du brauchst noch nicht einmal einen Proxyserver.

  4. Benutze ip masquerading. Es ist am bequemsten im Gebrauch aber
     schwieriger einzurichten. Der Linux Computer agiert als Gateway.
     Der Trick dabei ist, da{[szlig ]} er die IP-Addressen des LANs
     verbirgt und nur seine eigene Internetaddresse als Antwort-Addresse
     angibt. Wenn Antworten eintreffen werden sie an den richtigen
     Computer im LAN weitergeleitet. Du kannst masquerading auch mit
     dynamischen IP-Addressen benutzen. Wenn Du die ISDN-Verbindung vom
     Linux Computer zu Deinem Internetprovider nicht manuell starten
     willst solltest Du dial on demand einrichten (siehe Abschnitt
     ``dod'').


  [1m10.2.  lan{[lowbar]}modemserver: Wie erm{[ouml  ]}gliche ich den Usern[0m
  [1min meinem LAN, zum W{[auml  ]}hlen die ISDN-Karte(n) in meinem Linux-[0m
  [1mPC zu benutzen (wie bei einem Modem-Server)?[0m

  Auf dem Linux-PC benutzt Du modemd, ein sehr kurzes Perl-Script (siehe
  auch Linux-Modem-Sharing-MiniHowto auf {urlnam}
  <http://www.linuxdoc.org/HOWTO/mini/Linux-Modem-Sharing.html>):

  ______________________________________________________________________
  {[num   ]}!/usr/bin/perl
  select((select(STDOUT), {[dollar]}| = 1)({[dollar]}[]);
  select((select(STDIN), {[dollar]}| = 1)({[dollar]}[]);
  exec 'cu','-E','''', '-l', '{[dollar]}ARGV[0]';
  die '{[dollar]}0: Cannot exec cu: {[dollar]}!{[bsol  ]}n';
  ______________________________________________________________________


  Das muss vom inetd gestartet werden, daher muss dies in /etc/services
  eingetragen werden:

  ______________________________________________________________________
   modem           20006/tcp       modemd  {[num   ]} Modem service via TCP
   isdn            20007/tcp       modemd  {[num   ]} ISDN  service via TCP
  ______________________________________________________________________


  Und dies muss in /etc/inetd.conf eingetragen werden:

  ______________________________________________________________________
  modemd stream tcp nowait root /usr/sbin/tcpd /usr/sbin/modemd ttyI5
  ______________________________________________________________________



  Anstatt modemd kannst Du auch das Programm mserver einsetzen, das ein
  paar zus{[auml  ]}tzliche Funktionen aufweist (z.B., auf IP-Adressen
  basierende Rechte): {urlnam} <ftp://ftp.innet.be/pub/staff/carl/>

  Zus{[auml  ]}tzlich ben{[ouml  ]}tigst Du eine Software auf Deinen
  Computern ohne ISDN-Karte, die einen seriellen Port emuliert, ihn aber
  per telnet auf den Linux-ISDN-Computer umleitet. Einige Versionen von
  telnet besitzen diese F{[auml  ]}higkeit (z.B. einige uucicos).

  Wenn Du generell allen Anwendungen eine Art 'remote COM port' anbieten
  willst, gibt es COMT f{[uuml  ]}r Windows (95) und 'telser.device'
  f{[uuml  ]}r Amigas. Nachteil von COMT: es steht nur antiken 16Bit-
  Windows-Anwendungen zur Verf{[uuml  ]}gung und l{[auml  ]}uft nicht
  einmal in der DOS-Box.  COMT kannst Du bei Simtel finden: {urlnam}
  <http://educom.sce.fct.unl.pt/ftp/pub/shareware/win-utils/comt2.zip>

  Eine weitere M{[ouml  ]}glichkeit bietet DialOut/IP, es ist jedoch
  recht teuer (USD 70). Du findest das Programm auf: {urlnam}
  <http://tacticalsoftware.com>

  Alle, die nur ihre CrossPoint-Installation bewahren wollen, sollten
  wissen, da{[szlig ]} es nun auch Unterst{[uuml  ]}tzung f{[uuml  ]}r
  TCP-Modem bietet, so da{[szlig ]} CrossPoint ohne zus{[auml  ]}tzliche
  Software l{[auml  ]}uft. Sieh Dich bei {urlnam} <http://www.openxp.de>
  um.



  [1m11.  dialout: Konfiguration des Hinausw{[auml  ]}hlens[0m

  [1m11.1.  dialout{[lowbar]}config: Wie richte ich das Hinausw{[auml[0m
  [1m]}hlen richtig ein?[0m

  Zuerst musst Du entscheiden wie Du hinausw{[auml  ]}hlen willst. Du
  wirst Dich da nach Deinem Verbindungspartner richten m{[uuml  ]}ssen.
  Dies sind die haupts{[auml  ]}chlichen M{[ouml  ]}glichkeiten:

  o  Sync PPP: Das erwarten die meisten Internet Service Provider von
     Dir. Siehe Abschnitt ``syncppp''.

  o  Async PPP: Kann ebenfalls von Deinem Internet Service Provider
     benutzt werden. Nimm es, wenn Sync PPP nicht funktioniert. Siehe
     Abschnitt ``asyncppp''.

  o  Raw IP: Am effizientesten f{[uuml  ]}r TCP/IP {[uuml  ]}ber ISDN.
     Es bietet sehr schnelles Hinausw{[auml  ]}hlen, ist aber nicht sehr
     verbreitet. Siehe Abschnitt ``rawip''.

  o  X.75: Das brauchst Du zur Einwahl in eine ISDN-Mailbox. Siehe
     Abschnitt ``ttyI''.

  o  Leased line (Standleitung): Zu diesem speziellen Fall siehe
     Abschnitt ``leased''.

  Im Abschnitt ``dod'' liest Du wie dial on demand eingerichtet wird -
  und welche Gefahren es birgt.

  Mehr {[uuml  ]}ber erweiterte Eigenheiten des Hinausw{[auml  ]}hlens
  findest Du bei der Frage ``dialout_advanced''.

  Du solltest Dir auch den Abschnitt ``remote'' ansehen, wenn Du eine
  Verbindung mit einem speziellen entfernten ISDN-Ger{[auml  ]}t
  aufbauen willst.


  [1m11.2.  dialout{[lowbar]}dialmode: Wenn ein IP-Paket {[uuml  ]}ber die[0m
  [1mVerbindung geschickt werden soll (was normalerweise ein W{[auml[0m
  [1m]}hlen ausl{[ouml  ]}st), bekomme ich im Log nur die Meldung 'dial[0m
  [1mrejected: interface not in dialmode auto ' zu sehen?[0m

  Die neuen ISDN-Treiber in 2.0.36 sind auf den manuellen W{[auml
  ]}hlmodus eingestellt, nicht auf die automatische Anwahl. Das wurde
  gemacht, um unerwartete (und unbemerkte) W{[auml  ]}hlvorg{[auml
  ]}nge zu verhindern. (Lies den umfangreichen Abschnitt {[uuml  ]}ber
  diese W{[auml  ]}hl-vorg{[auml  ]}nge und ihre Gefahren: ``dod'').  Um
  autodial f{[uuml  ]}r ein bestimmtes Interface (z.B. ippp0)
  einzurichten, nimmst Du den Befehl

  ______________________________________________________________________
  isdnctrl dialmode ippp0
  auto
  ______________________________________________________________________



  Die Bedeutung der Werte f{[uuml  ]}r dialmode ist:

     [1moff[0m
        bewirkt, da{[szlig ]} Du (oder das System) keine Verbindung
        aufbauen kannst (weder eingehende noch ausgehende Verbindungen
        sind m{[ouml  ]}glich). Benutze diese Option um sicherzustellen,
        da{[szlig ]} keine Verbindungen aufgebaut werden.

     [1mauto[0m
        bewirkt, da{[szlig ]} sich das Interface im automatischen
        W{[auml  ]}hlmodus befindet und jedesmal, wenn ein Datenpaket
        des Netzwerkes den Verbindungsweg des Interfaces benutzen will,
        eine Verbindung aufbauen wird. Du solltest beachten, da{[szlig
        ]} das unerwartete W{[auml  ]}hlvorg{[auml  ]}nge ausl{[ouml
        ]}sen und zu einer hohen Telefonrechnung f{[uuml  ]}hren kann!
        Das kann durch einige demons oder andere PCs, die auf das
        Interface zugreifen, ausgel{[ouml  ]}st werden. Eingehende
        Anrufe sind ebenfalls m{[ouml  ]}glich.

     [1mmanual[0m
        (VOREINSTELLUNG) ist ein W{[auml  ]}hlmodus, der dazu geschaffen
        wurde, die unerwarteten Verbindungsaufbauten zu verhindern. In
        diesem Modus wird das Interface nie eine Verbindung von selbst
        aufbauen. Du musst die Verbindung explizit mit:

        ________________________________________________________________
        isdnctrl dial ippp0
        ________________________________________________________________


     aufbauen.  Zum Beenden der Verbindung schreibst Du:

     ___________________________________________________________________
     isdnctrl hangup ippp0
     ___________________________________________________________________


     Beachte bitte, da{[szlig ]} huptimeout die Verbindung trotzdem
     automatisch beendet! Du musst dies mit:

     ___________________________________________________________________
     isdnctrl huptimeout ippp0 0
     ___________________________________________________________________



     abstellen, um sicherzustellen, da{[szlig ]} die Verbindung nur
     durch manuelles Auflegen beendet wird.

  Wie Du einem normalen Benutzer das Hinausw{[auml  ]}hlen gestattest,
  erf{[auml  ]}hrst Du bei der Frage ``dialout_permission''.


  [1m11.3.  dialout{[lowbar]}advanced: Welche speziellen Leistungsmerkmale[0m
  [1mdes Hinausw{[auml  ]}hlens gibt es?[0m

  Sieh Dir diese speziellen Leistungsmerkmale an:

  o  Spare Geld, indem Du kurz vor dem n{[auml  ]}chsten Geb{[uuml
     ]}hrenimpuls einh{[auml  ]}ngst: Siehe Abschnitt ``chargeint''.

  o  Gleichzeitige Verbindungen auf mehr als einem Kanal: Siehe
     Abschnitt ``2channel''.

  o  Hinauswahl auf einem bestimmten Kanal: see question
     ``dialout_fixedchannel''.

  o  R{[uuml  ]}ckruf: Siehe Abschnitt ``callback''.


  [1m11.4.  dialout{[lowbar]}permission: Wie gestatte ich einem normalen[0m
  [1mNutzer, Verbindungen aufzubauen?[0m

  Der Gebrauch von ISDN h{[auml  ]}ngt ab von den Benutzerrechten an den
  Devices /dev/ttyI* und /dev/cui*. Du hast mehrere M{[ouml
  ]}glichkeiten, um gezielt Nutzern ISDN Verbindungen zu erlauben.

  1. Du kannst die Gruppe 'isdn' in /etc/group erstellen und dann:

     ___________________________________________________________________
     chgrp isdn /dev/ttyI* /dev/cui*
     chmod o-rw /dev/ttyI* /dev/cui*
     ___________________________________________________________________


  eingeben.  Es wird berichtet, da{[szlig ]} Du ebenfalls bei den Pro-
  grammen ipppd und isdnctrl die Gruppe und die Benutzerrechte auf
  "isdn" setzen musst. Dann haben alle Nutzer, die nicht in der Gruppe
  "isdn" sind, keine Schreib- oder Leserechte f{[uuml  ]}r die ISDN
  ttys. Diejenigen, die ISDN benutzen d{[uuml  ]}rfen, m{[uuml  ]}ssen
  explizit in die Gruppe 'isdn' aufgenommen werden.

  2. Du kannst festlegen, da{[szlig ]} nur root hinausw{[auml  ]}hlen
     darf, jedoch Ausnahmen f{[uuml  ]}r andere Nutzer mit su1 schaffen
     (siehe man su1). Editiere als root /etc/su1.priv. F{[uuml  ]}ge
     diese Zeilen hinzu, wenn sie (oder {[auml  ]}hnliche) nicht schon
     vorhanden sind, und erlaube damit den Nutzern XXXX und YYYY das
     W{[auml  ]}hlen und Auflegen:

     ___________________________________________________________________
     # log all dialouts in syslog
     syslog all
     define PPPUSER XXXX YYYY
     alias dial /sbin/isdnctrl dial ippp0
     alias hangup /sbin/isdnctrl hangup ippp0
     ask never
     allow PPPUSER prefix dial
     allow PPPUSER prefix hangup
     ___________________________________________________________________



  Dann erstelle zwei Links f{[uuml  ]}r dial und hangup:

  ______________________________________________________________________
  ln -s /usr/bin/su1 /usr/local/bin/dial
  ln -s /usr/bin/su1 /usr/local/bin/hangup
  ______________________________________________________________________


  Nun k{[ouml  ]}nnen die Nutzer XXXX und YYYY mit der Eingabe von dial
  hinausw{[auml  ]}hlen und mit hangup auflegen.

  3. Wenn Du nur einen User f{[uuml  ]}r die ISDN-Aktionen benutzt,
     kannst Du ihn zum Eigent{[uuml  ]}mer des ISDN-Interfaces machen.


  [1m11.5.  dialout{[lowbar]}manycards: Wie konfiguriere ich die Hinauswahl[0m
  [1mmit mehr als einer ISDN-Karte?[0m

  Es gibt mehrere M{[ouml  ]}glichkeiten, die Hinauswahl einzurichten.

  o  Hinauswahl auf irgendeiner Karte (Voreinstellung: alle verf{[uuml
     ]}gbaren Karten bilden einen Pool, zur Hinauswahl wird eine MSN
     benutzt): Konfiguriere Deine Karten einfach in der Reihenfolge, die
     zum W{[auml  ]}hlen benutzt werden soll. Zuerst werden alle
     Kan{[auml  ]}le der ersten Karte benutzt, dann alle Kan{[auml  ]}le
     der zweiten Karte, usw. Beachte bitte, da{[szlig ]} das Netz-
     Interface oder das ttyI-Device versuchen wird, auf allen Karten die
     ihm zugeordnete MSN zu benutzen, sogar auf den Karten, denen diese
     MSN nicht zugewiesen wurde! In diesem Fall wird die
     Telefongesellschaft diese ung{[uuml  ]}ltige MSN durch die korrekte
     MSN ersetzen. Mit dem Befehl isdnctrl mapping stellst Du die
     korrekten MSNs ein (siehe Punkt "Hinauswahl mit einer bestimmten
     Karte").

  o  Hinauswahl auf einem bestimmten Kanal: Zur Angabe, welcher Kanal
     benutzt werden soll, dient der Befehl isdnctrl bind (nicht
     pppbind).  Dieser Befehl sollte erst erfolgen, wenn die komplette
     Konfiguration mittels isdnctrl durchgef{[uuml  ]}hrt wurde. Mit
     isdnctrl list pr{[uuml  ]}fst Du die Anbindung.

  o  Hinauswahl mit einer verschiedenen MSN f{[uuml  ]}r jede Karte: Du
     stellst dies ein mit dem Befehl isdnctrl mapping.  Definiere
     einfach eine Zuordnung der Ziffern 0 bis 9 zu den MSN's, etwa so:

     ___________________________________________________________________
     isdnctrl mapping {[lt    ]}carddriver1{[gt    ]} 111,222,333,,
     isdnctrl mapping {[lt    ]}carddriver2{[gt    ]} 999,888,,777
     ___________________________________________________________________


  Jetzt k{[ouml  ]}nntest Du bei der Konfiguration die Telefonnummer 0
  verwenden, wenn Du eigentlich auf {[lt    ]}carddriver1{[gt    ]} die
  MSN 111 oder auf {[lt    ]}carddriver2{[gt    ]} die MSN 999 meinst.
  (Weil aber 0 eine besondere Bedeutung hat, versuche die Nummer 0 nicht
  zu benutzen.).  Konfiguriere zum Beispiel f{[uuml  ]}r die Telefonnum-
  mer die 1, wenn Du tats{[auml  ]}chlich die MSN 222 auf {[lt
  ]}carddriver1{[gt    ]} oder MSN 888 auf {[lt    ]}carddriver2{[gt
  ]} benutzen m{[ouml  ]}chtest.  Konfiguriere f{[uuml  ]}r die Telefon-
  nummer die 2, wenn Du tats{[auml  ]}chlich die MSN 333 auf {[lt
  ]}carddriver1{[gt    ]} benutzen m{[ouml  ]}chtest ({[lt    ]}card-
  driver2{[gt    ]} wird bei Benutzung die standardm{[auml  ]}ssige MSN
  verwenden.).  Konfiguriere f{[uuml  ]}r die Telefonnummer 3, wenn Du
  tats{[auml  ]}chlich die MSN 777 auf {[lt    ]}carddriver2{[gt    ]}
  benutzen m{[ouml  ]}chtest {[lt    ]}carddriver1{[gt    ]} wird bei
  Benutzung die standardm{[auml  ]}ssige MSN verwenden.).

  o  Hinauswahl mit einer bestimmten Karte: Nach Installation eines
     Patches gegen Kernel 2.2.12, den Karsten Keil auf der Mailingliste
     zur Verf{[uuml  ]}gung stellte, kannst Du mit den Funktionen des
     Befehls isdnctrl mapping das W{[auml  ]}hlen mit einigen Karten
     verhindern.

     ___________________________________________________________________
     isdnctrl mapping {[lt    ]}carddriver1{[gt    ]} 111,222,333,-,
     isdnctrl mapping {[lt    ]}carddriver2{[gt    ]} 999,888,-,777
     ___________________________________________________________________


  Das funktioniert wie in "Hinauswahl mit einer verschiedenen MSN
  f{[uuml  ]}r jede Karte" beschrieben, das "-" bewirkt jedoch,
  da{[szlig ]} das W{[auml  ]}hlen nicht erlaubt ist. Das W{[auml
  ]}hlen mit Telefonnummer 2 wird nun nur mit der MSN 333 mit {[lt
  ]}carddriver1{[gt    ]} durchgef{[uuml  ]}hrt, w{[auml  ]}hrend das
  W{[auml  ]}hlen mit der Nummer 3 nur mit MSN 777 mit {[lt    ]}card-
  driver2{[gt    ]} geschieht.


  [1m11.6.  dialout{[lowbar]}fixedchannel: Wie erreiche ich, da{[szlig ]}[0m
  [1mHiSax immer auf einem bestimmten B-Kanal hinausw{[auml  ]}hlt?[0m

  HiSax besitzt daf{[uuml  ]}r eine undokumentierte Eigenschaft. Setze
  'P1' vor die zu w{[auml  ]}hlende Telefonnummer f{[uuml  ]}r den
  ersten und 'P2' f{[uuml  ]}r den zweiten B-Kanal; ungef{[auml  ]}hr
  so:

  ______________________________________________________________________
  isdnctrl addphone {[lt    ]}device{[gt    ]} out P1{[lt    ]}your_out_number{[gt    ]}
  ______________________________________________________________________


  Bedenke, da{[szlig ]} in diesem Fall ein Hinausw{[auml  ]}hlen
  mi{[szlig ]}lingt, wenn ein anderes Ger{[auml  ]}t (Telefon, Fax)
  bereits den entsprechenden Kanal belegt.


  [1m11.7.  dialout{[lowbar]}dynip: Wie finde ich bei dynamischer IP-Ver-[0m
  [1mgabe heraus, welche IP zur Hinauswahl benutzt wird?[0m

  Erstelle ein Script mit Namen ip-up. Das wird (mit den entsprechenden
  Parametern) bei jedem Verbindungsaufbau vom ipppd aufgerufen. Die IP-
  Adresse steht dort als vierter Parameter ($4).


  [1m11.8.  dialout{[lowbar]}bind: Wegen einer DNS-Anfrage w{[auml  ]}hlt[0m
  [1mbind hinaus. Warum ben{[ouml  ]}tigt die Antwort bis zu einer Minute?[0m
  [1mGibt es daf{[uuml  ]}r ein Workaround?[0m

  Du benutzt vermutlich den Name-Server im 'forward' Modus und Dein ISP
  arbeitet mit dynamischen IPs. Die erste UDP-Anfrage geht verloren, da
  sie die falsche IP-Adresse besitzt. Leider wartet bind eine volle
  Minute bevor es die Anfrage wiederholt.

  Als Workaround kannst Du 4 mal die gleiche Adresse in named.conf
  eintragen und erreichst so, da{[szlig ]} eine k{[uuml  ]}rzere
  Wiederholungszeit (im 'forward' Modus wiederholt bind seine Anfragen
  nach folgendem Zeitschema: 60 Sekunden geteilt durch die Anzahl der
  Nameserver in der Sektion "forwarders" der named.conf).

  ______________________________________________________________________
  forwarders { 10.0.0.40; 10.0.0.40; 10.0.0.40; 10.0.0.40; }
  ______________________________________________________________________

  Bind wird dann die Anfrage alle 15 Sekunden wiederholen (in diesem
  Fall an 10.0.0.40). Das gleiche Prinzip gilt f{[uuml  ]}r zwei oder
  mehr Adressen.  Weitere M{[ouml  ]}glichkeiten sind die Programme
  ip{[lowbar]}resend und ip{[lowbar]}resend{[lowbar]}wakeup die Du bei
  {urlnam} <http://www.baty.hanse.de/ip_resend/> findest.



  [1m12.  pap: Saubere Authentifikation (speziell mit PAP)[0m

  [1m12.1.  pap{[lowbar]}optionauth: Beim Hinausw{[auml  ]}hlen bekomme ich[0m
  [1mdie Meldung 'pppd: peer authentication required but no authentication[0m
  [1mfiles accessible.' Was bedeutet das?[0m

  Wahrscheinlich wurde irrt{[uuml  ]}mlich die Option 'auth' gesetzt.
  Dann muss sich die [4mandere[24m Seite authentifizieren.


  [1m12.2.  pap{[lowbar]}requestauth: Ich kann keine Verbindung aufbauen -[0m
  [1msie wird von der anderen Seite abgelehnt. Im Logfile finde ich eine[0m
  [1mMeldung, {[auml  ]}hnlich wie: 'sent (0) (LCP ConfReq id=0x1 mru 1500[0m
  [1mauth pap magic 0xcd12e9c4'[0m

  Wie bei der letzten Frage wurde eine Option eingestellt, die verlangt,
  da{[szlig ]} die [4mandere[24m Seite sich authentifiziert. Diese Optionen
  sollten vermieden werden. M{[ouml  ]}gliche Kandidaten sind: "+pap"
  und "+chap".


  [1m12.3.  pap{[lowbar]}rejectauth: Ich kann keine Verbindung aufbauen -[0m
  [1msie wird von der Gegenseite abgewiesen. Im Logfile finde ich eine Mel-[0m
  [1mdung, {[auml  ]}hnlich wie: 'sent (0) (LCP ConfRej id=0x1 auth pap'[0m

  Dein Computer lehnt es ab, sich mit Usernamen (z.B. XXX) und Password
  (z.B. YYY) zu identifizieren. Das funktioniert nur, wenn die
  Autorisierungsoptionen 'user XXX' und 'remotename YYY' f{[uuml  ]}r
  ipppd oder pppd richtig in einer korrekten (!) /etc/ppp/pap-secrets
  eingetragen sind. Mit einem Password ZZZ sollte des so aussehen:

  ______________________________________________________________________
  XXX YYY ZZZ *
  ______________________________________________________________________


  Wenn in XXX, YYY oder ZZZ spezielle Zeichen enthalten sind, solltest
  Du die W{[ouml  ]}rter in Anf{[uuml  ]}hrungszeichen setzen. Wenn das
  nicht funktioniert, kannst Du Wildcards benutzen, etwa so:

  ______________________________________________________________________
  * * ZZZ *
  ______________________________________________________________________


  Dann hat [4mjeder[24m Benutzer das Password ZZZ. Wenn chap zur Autorisierung
  ben{[ouml  ]}tigt wird, muss /etc/ppp/chap-secrets korrekt eingestellt
  sein. Wichtig: das Format ist nicht das gleiche wie bei pap-secrets!
  Wichtig ist auf jeden Fall, zum Trennen von Username, Computer und
  Passwort nur den Tabulator und nicht die Leertaste zu verwenden.

  Lies auf jeden Fall die READMEs oder schau Dir {urlnam}
  <http://www.lrz-muenchen.de/{[tilde ]}ui161ab/www/isdn/> an. Sieh Dir
  ebenfalls die n{[auml  ]}chste Frage ``pap_passwd'' an.



  [1m12.4.  pap{[lowbar]}checkpwd: Wie stelle ich fest, welches Password an[0m
  [1mdie Gegenseite geschickt wird?[0m

  Nutze die Optionen debug und +pwlog f{[uuml  ]}r ipppd oder pppd. Dann
  kannst Du Dein Password im Logfile sehen.


  [1m12.5.  pap{[lowbar]}passwd: Ich habe Probleme mit der Authentifikation[0m
  [1mdurch PAP oder CHAP. Sie schl{[auml  ]}gt fehl obwohl ich sicher bin,[0m
  [1mPassword usw. korrekt eingetragen zu haben.[0m

  Stefan A. M{[uuml  ]}hlenweg Stefan.A.Muehlenweg@samhh.hanse.de
  schrieb am 4. Okt 1996:

       Ich hatte genau das gleiche Problem / die gleiche Fehlermel-
       dung. Der Grund daf{[uuml  ]}r war, da{[szlig ]} ich drei
       Eintr{[auml  ]}ge in chap-secrets / pap-secrets (f{[uuml
       ]}r client, server, secret) aber keinen vierten Eintrag (IP
       Addresse) hatte. ABER: hinter dem dritten Eintrag kamen
       einige Leerzeichen. Nach dem Entfernen dieser Leerzeichen
       und/oder TABs ist der (i)pppd jetzt sehr zufrieden mit
       meinen Authentifizierungs-Dateien.


  Eine weitere Problemquelle kann das Password selbst sein. Wenn es das
  Zeichen '{[num   ]}' enth{[auml  ]}lt, wird alles Nachfolgende als
  Kommentar verstanden. Leerzeichen oder TABs k{[ouml  ]}nnen gleiche
  Probleme verursachen. L{[ouml  ]}sung: Setze das Password in Anf{[uuml
  ]}hrungszeichen!



  [1m13.  syncppp: Sync PPP[0m

  [1m13.1.  syncppp{[lowbar]}whichppp: pppd, ipppd, syncPPP, asyncPPP ..[0m
  [1mwas ist das alles? Welchen soll ich benutzen?[0m

  Siehe zu dieser Frage den Abschnitt in [4masync[24m [4mPPP[24m:
  ``asyncppp_whichppp''.



  [1m13.2.  syncppp{[lowbar]}compile: Wie kompiliere ich ISDN4LINUX mit[0m
  [1msyncPPP?[0m

  Zum Kompilieren des Kernels mit dem in ISDN4LINUX enthaltenen syncPPP
  musst Du bei der Konfiguration die entsprechenden Fragen mit 'yes'
  beantworten. Vergiss nicht, da{[szlig ]} das Modul slhc.o vor dem
  Modul isdn.o geladen werden muss, wenn die VJ-Kompression nicht in den
  Kernel eingebunden wurde, wenn Du z.B. kein PPP und kein CSLIP im
  Kernel hast. Der Gebrauch von VJ-Kompression ist bei {[auml  ]}lteren
  Kernels problematisch und funktioniert nicht verl{[auml  ]}{[szlig
  ]}lich - die Unterst{[uuml  ]}tzung daf{[uuml  ]}r sollte jedoch
  trotzdem im Kernel vorhanden sein, da es sonst zu Nebenwirkungen
  kommen kann.


  [1m13.3.  syncppp{[lowbar]}netinterface: Wie sollte ich mein Netzwerk-[0m
  [1mInterface benennen?[0m

  Der Name des Netzwerk-Interfaces sollte [4mimmer[24m mit 'ippp' beginnen,
  [4mnicht[24m mit 'syncppp' oder 'isdn', da in diesem Fall die Verst{[auml
  ]}ndigung mit dem ipppd nicht ordentlich funktionieren wird. Es sollte
  also [4mmindestens[24m ein 'ippp0' vorhanden sein sonst wird der ipppd nicht
  starten. {[Uuml  ]}berpr{[uuml  ]}fe Deine Interfaces mit dem Befehl
  ifconfig.


  [1m13.4.  syncppp{[lowbar]}config: Wie richte ich ISDN4LINUX mit syncPPP[0m
  [1mein?[0m

  Synchronous PPP ist einfach eine weitere encapsulation f{[uuml  ]}r
  ISDN4LINUX. Diese encapsulation wird 'syncppp' genannt. Hier folgt ein
  Beispiel zur Konfiguration des link level device ippp0:

  ______________________________________________________________________
  /sbin/isdnctrl addif ippp0
  /sbin/isdnctrl encap ippp0 syncppp
  ______________________________________________________________________



  Beachte bitte, da{[szlig ]} syncppp sehr sensibel in Bezug auf die
  Benennung der Devices reagiert. Es funktionieren nur Devices deren
  Bezeichnung mit 'ippp'beginnt. Zumindest ein Interface sollte den
  Namen 'ippp0' haben (siehe Frage ``syncppp_netinterface'').

  Alle in Gebrauch befindlichen ippp*-Devices m{[uuml  ]}ssen separat
  konfiguriert werden. Jedes ippp*-Device sollte mit einer eigenen IP-
  Addresse versehen werden (routing!). Mehrere ippp*-Devices k{[ouml
  ]}nnen einer einzelnen MSN zugeordnet werden. Dann k{[ouml  ]}nnen
  mehrere Anrufer diese MSN gleichzeitig nutzen.

  Zum Gebrauch dieser Devices ben{[ouml  ]}tigst Du das Programm ipppd,
  das Du konfigurieren musst. ipppd muss nach dem Installieren der
  Module einmal gestartet werden und dann kontinuierlich laufen, um das
  Hinaus- und Hineinw{[auml  ]}hlen zu erm{[ouml  ]}glichen. Es
  kommuniziert mit den ISDN4LINUX link level devices durch /dev/ippp0
  bis /dev/ippp63. Ein einzelnes ipppd kann mit allen Devices zugleich
  arbeiten. Wenn Du zwei PPP-Verbindungen zugleich brauchst, musst Du
  ipppd an zwei Devices binden, usw. Dadurch stellt ipppd das Netzwerk-
  Device ippp0 zur Verf{[uuml  ]}gung, das mit ifconfig {[uuml
  ]}berpr{[uuml  ]}ft werden kann (obwohl es den gleichen Namen tr{[auml
  ]}gt, darf das Netzwerk-Device ippp0 nicht mit /dev/ippp0 verwechselt
  werden, das zur Kommunikation zwischen ipppd und dem link level
  verwendet wird).

  ipppd hat eine weitere Option: 'useifip' benutzt die IP-Addresse des
  verbundenen Netzwerk-Interfaces (wenn diese nicht 0.0.0.0 lautet.
  Sogar dann versucht ipppd, die Point-to-Point-Addresse als remote IP
  zu benutzen). Zu Anfang solltest Du alle Kompressionsoptionen
  deaktivieren (lzs/stac, bsd, van jacobson), sp{[auml  ]}ter kannst Du
  versuchen, sie zu aktivieren (siehe Frage ``syncppp_compression'').

  Es ist sehr wichtig, die Authentifikations-Informationen sauber
  einzustellen. Unsaubere Authentifikation ist das vermutlich meist
  beschriebene Problem in der Mailingliste. Arbeite bitte erst selbst
  den Abschnitt ``pap'' komplett durch, bevor Du andere um Hilfe
  bittest.

  In dem Paket isdn4kernel-util findest Du ein Konfigurationsbeispiel in
  der Datei etc/rc.isdn.syncppp.

  Mit mehreren ipppd-Instanzen k{[ouml  ]}nnen verschiedene
  Konfigurationen erstellt werden. Dazu dient der Befehl 'isdnctrl
  pppbind'. Normalerweise sollte der gesamte Verkehr {[uuml  ]}ber einen
  ipppd laufen. Die Einrichtung von mehreren ipppds ist wirklich nur
  empfehlenswert, wenn mehrere verschiedene Kofigurationen ben{[ouml
  ]}tigt werden.


  [1m13.5.  syncppp{[lowbar]}busy: Wie stelle ich fest, da{[szlig ]} ein[0m
  [1mVerbindungsaufbau erfolglos war (besetzt)?[0m

  Wenn Du die Option defaultroute angegeben hast, wartest Du ein paar
  Sekunden und kannst dann pr{[uuml  ]}fen, ob die default route
  existiert. Eine weitere M{[ouml  ]}glichkeit besteht durch die Option
  useifip. Du findest dann im syslog Eintr{[auml  ]}ge wie "Local IP:
  x.y.z.a" und/oder "Remote IP: x.y.z.a". In beiden F{[auml  ]}llen
  besteht eine Verbindung.


  [1m13.6.  syncppp{[lowbar]}logindelay: Wie kann ich das Login beschleuni-[0m
  [1mgen?[0m

  Lass Dir eine Login-Prozedur im 'Debug-Log' protokollieren und suche
  danach, welche Optionen der andere Computer ablehnt. Danach
  konfigurierst Du ipppd ohne diese nicht ben{[ouml  ]}tigten Optionen.
  Ein Seiteneffekt ist, da{[szlig ]} solche unben{[ouml  ]}tigten
  Optionen die Redundanz vergr{[ouml  ]}{[szlig ]}ern (wenn der andere
  Computer z.B. Fehler hat und die Optionen nicht korrekt ablehnt). Wie
  Du ein Logfile erstellst siehst Du in ``syncppp_log''.


  [1m13.7.  syncppp{[lowbar]}2configs: Ich m{[ouml  ]}chte Verbindungen mit[0m
  [1mentfernten Maschinen aufbauen, die unterschiedliche Konfigurationen[0m
  [1mben{[ouml  ]}tigen. Die einzige Art dazu, die ich fand, besteht darin,[0m
  [1mden ipppd zu beenden und einen neuen mit anderer Konfiguration f{[uuml[0m
  [1m]}r die Verbindung mit der zweiten Maschine zu starten.[0m

  Du musst ein Netzwerk-Interface explizit an ein ippp Device binden,
  mit dem Du einen f{[uuml  ]}r dieses Interface individuell
  eingestellten ipppd verbinden kannst. Mit dem (leider schlecht
  dokumentierten) Befehl

  ______________________________________________________________________
  isdnctrl pppbind {[lt    ]}interface{[gt    ]} {[lt    ]}Number{[gt    ]}
  ______________________________________________________________________


  kannst Du das Interface interface an das Device Number binden. Du
  l{[ouml  ]}st diese Bindung wieder mit 'pppunbind'.


  [1m13.8.  syncppp{[lowbar]}pppbind: Wie funktioniert der (wenig dokumen-[0m
  [1mtierte) Befehl "pppbind" in isdnctrl?[0m

  Zuerst musst Du wissen, wie ipppd seine Daten bekommt. Alle Daten, die
  {[uuml  ]}ber die ISDN-Leitung hereinkommen, werden von den Netzwerk-
  Devices empfangen, die mit isdnctrl eingestellt werden. Dann werden
  die Daten an eines der Devices /dev/ippp* {[uuml  ]}bergeben - an
  eines, an dem der Systemdienst ipppd auf Daten wartet.

  Was die Netzwerk-Interfaces betrifft, so k{[ouml  ]}nnen alle ipppds
  die gerade eingegangenen Daten behandeln. Daher ist es normalerweise
  unm{[ouml  ]}glich, vorherzusagen, welcher ipppd Daten von welchem
  Netzwerk-Interface empfangen wird.

  In der Praxis installierst Du normalerweise mehrere ipppds mit
  unterschiedlichen Einstellungen. Jeder davon sollte Daten
  [4mausschlie{[szlig[24m [4m]}lich[24m von einem bestimmten Netzwerk-Interface
  empfangen, das ebenfalls speziell eingestellt wurde. Der Befehl
  "pppdbind" erf{[uuml  ]}llt genau diesen Zweck. Mit:



  ______________________________________________________________________
  isdnctrl pppbind {[lt    ]}interface{[gt    ]} {[lt    ]}Number{[gt    ]}
  ______________________________________________________________________


  wird das Interface {[lt    ]}interface{[gt    ]} an das Device
  /dev/ippp{[lt    ]}number{[gt    ]} gebunden.

  Beispiel: Die folgende Konfiguration bindet das Interface 'ippp5' an
  /dev/ippp2:

  ______________________________________________________________________
  isdnctrl pppbind ippp5 2
  ______________________________________________________________________


  Dementsprechend l{[ouml  ]}st der Befehl 'pppunbind' diese Bindung
  wieder auf.


  [1m13.9.  syncppp{[lowbar]}dynip: Ich m{[ouml  ]}chte dynamisch[0m
  [1mzugeteilte IP-Addressen nutzen. Wie muss ich das Netzerk-Device kon-[0m
  [1mfigurieren?[0m

  Zumindest musst Du eine route angeben, die ein Datenpaket an das ippp
  Netzwerk-Interface {[uuml  ]}bergibt, um ein Hinausw{[auml  ]}hlen
  auszul{[ouml  ]}sen. Eine defaultroute auf das Interface ippp sollte
  funktionieren. Nun musst Du Deinem Interface eine Dummy-Addresse
  zuteilen. Wenn Du aus irgendwelchen Gr{[uuml  ]}nden die defaultroute
  nicht auf das Interface ippp setzen kannst, nimmst Du irgendeine
  Addresse aus dem Subnet, aus dem Du Deine dynamische IP-Nummer
  erwartest und setzt eine 'network route' f{[uuml  ]}r dieses Subnet
  auf das Interface ippp.  Rufe ipppd mit der Option 'ipcp-accept-local'
  auf um das {[Uuml  ]}berschreiben der Dummy-Addresse zu erm{[ouml
  ]}glichen. Du musst wissen, wie ipppd die Addressen bekommt, die er
  einstellen muss. Wenn Du keine Option aktivierst, versucht ipppd, die
  Addresse des localhost zu {[uuml  ]}bertragen!  Mit der Option
  'noipdefault' verlangt er eine Addresse von der entfernten Maschine.
  Mit 'useifip' bekommt er die Addressen vom Netz-Interface. Du kannst
  die Addressen auch in der Optionszeile mit der Option
  'a.b.c.d:e.f.g.h' setzen.

  Hinweis: die IP-Addresse der entfernten Maschine muss lokal gesetzt
  werden oder die entfernte Maschine muss sie in einem IPCP Request
  senden. Wenn Deine Seite die IP-Addresse nach der Verhandlung nicht
  kennt, wird sie die Verbindung abbrechen! Du musst das {[Uuml
  ]}berschreiben der Addressen mit den Optionen "ipcp-accept-
  local/remote" erlauben wenn Du Deine eigene oder die entfernte
  Addresse ausdr{[uuml  ]}cklich gesetzt hast. Versuche als Beispiel
  diese Optionen:

  ______________________________________________________________________
  /sbin/ipppd :{[dollar]}REMOTE noipdefault /dev/ippp0
  ______________________________________________________________________


  wobei REMOTE die Addresse der entfernten Maschine ist (der Maschine,
  von der Du Deine Addresse bekommst).


  [1m13.10.  syncppp{[lowbar]}msgetdns: Mit welcher Einstellung f{[uuml[0m
  [1m]}r ipppd erreiche ich, da{[szlig ]} die Adresse des Nameservers bei[0m
  [1mder Einwahl geholt oder angezeigt wird?[0m

  Mit der Option ms-get-dns wird die Adresse des Nameservers geholt wenn
  Du Deinen Internet Provider anw{[auml  ]}hlst. Mit ms-dns zeigst Du
  die Adresse des Nameservers wenn sich jemand bei Dir einw{[auml
  ]}hlt.


  [1m13.11.  syncppp{[lowbar]}ipx: Wie kann ich IPX {[uuml  ]}ber den ipppd[0m
  [1mbetreiben?[0m

  {[Uuml  ]}bergib dem ipppd die Option +ipx-protocol.


  [1m13.12.  syncppp{[lowbar]}faster: Wie kann ich meine Datentransferraten[0m
  [1mper PPP verbessern?[0m

  Du kannst mehr Kan{[auml  ]}le mittels MPPP einrichten (siehe
  Abschnitt MPPP). Eine weitere M{[ouml  ]}glichkeit ist die Nutzung von
  Kompression, siehe Frage ``syncppp_compression''.


  [1m13.13.  syncppp{[lowbar]}compression: Welche Kompressionsarten kann[0m
  [1mich mit ipppd verwenden?[0m

  Mit dem ipppd k{[ouml  ]}nnen verschiedene Kompressionsverfahren
  benutzt werden. Bei Fehlern oder Zweifeln sollte man sie jedoch
  deaktivieren.

  o  [4mVan[24m [4mJacobson[24m [4mcompression[24m (header compression) Sollte mit aktuellen
     Kerneln (neuer als 2.2.14) problemlos laufen. Dazu muss VJ in den
     Kernel kompiliert werden. Um Probleme mit dem automatischen Laden
     des VJ-Moduls zu vermeiden sollte man SLIP und CSLIP ebenfalls in
     den Kernel kompilieren. VJ wird mit den Optionen -vj -vjccomp
     deaktiviert.

  o  [4mBSD[24m [4mcompression[24m: Wenn Dein Netzpartner das auch unterst{[uuml
     ]}tzt l{[auml  ]}uft es gut. Da sie von VJ unabh{[auml  ]}ngig ist
     kann man auch beide zusammen benutzen.

  o  [4mLZS[24m [4mcompression[24m (manchmal auch [4mStac[24m [4mcompression[24m genannt). Arbeitet
     auch ganz gut. Es ist jedoch etwas manuelle Arbeit notwendig, um
     den Code in den ipppd einzuf{[uuml  ]}gen (siehe Paket isdn4k-
     util).



  [1m13.14.  syncppp{[lowbar]}strategy: Ich kann keine Verbindung bekommen.[0m
  [1mWie finde ich das Problem?[0m

  Die Meldungen des ipppd sind sehr hilfreich... (siehe n{[auml  ]}chste
  Frage: ``syncppp_log'')

  o  Schau Dir die Fehlermeldungen an und beachte die folgenden
     Fragen...

  o  Schau, ob Du ein paar Meldungen mit dem Text 'LCP-conf-req SENT'
     (weniger als zehn) und dann ein 'Term-Req' findest.

  o  {[Uuml  ]}berpr{[uuml  ]}fe, ob die ISDN-Karte richtig konfiguriert
     wurde, wenn der Computer scheinbar nicht w{[auml  ]}hlt (IRQ, IO,
     Protokoll falsch?)

  o  Erscheinen wenigstens ein paar 'RECV' Meldungen: gut! Die Karte
     w{[auml  ]}hlt und der empfangende Computer versucht zu antworten.
     Vielleicht funktioniert die Authentifizierung per pap/chap nicht
     (siehe Frage ``pap''). Pr{[uuml  ]}fe die Einstellungen des ipppd!

  o  Eine Meldung sagt, da{[szlig ]} der ipppd aus irgendeinem Grund
     beendet wurde: nicht so gut! Schau in /var/log/messages,
     /var/log/debug und /var/adm/daemon (wenn vorhanden) nach. Es
     k{[ouml  ]}nnte ein Fehler im ipppd sein.

  o  Die Fehlermeldung cause E0010 ist [1mKEIN [22mFehler! Es ist nur die
     informative Meldung, da{[szlig ]} die Verbindung beendet wurde.


  [1m13.15.  syncppp{[lowbar]}log: Wie bekomme ich ein Log des ipppd?[0m

  Wenn die Option "debug" f{[uuml  ]}r den ipppd gesetzt wurde,
  erscheinen die Meldungen normalerweise in /var/log/messages,
  /var/log/debug oder /var/adm/daemon (abh{[auml  ]}ngig von Deiner
  Distribution).

  Zur Fehlersuche kannst Du das PPP-Log in eine gesonderte Datei
  umleiten. Editiere dazu die Datei /etc/syslog.conf und f{[uuml  ]}ge
  die folgende Zeile hinzu (Achtung: gebrauche KEINE Leerzeichen sondern
  TABs - Du findest weitere Details mit man 5 syslog.conf):

  ______________________________________________________________________
  daemon.*          /var/log/ppp-log
  ______________________________________________________________________


  Nun werden alle Informationen des Dienstes PPP in die Datei
  /var/log/ppp-log geschrieben.  Emil Stephan ste@esqhen.su.eunet.de
  schrieb dazu:

       Entferne das Kommentar-Zeichen vor dieser Zeile in /etc/sys-
       log.conf:

       ____________________________________________________________
       {[num   ]}*.=debug        /tmp/debug
       ____________________________________________________________


       Nach der {[Auml  ]}nderung dieser Datei kannst Du den sys-
       logd mit 'kill -1 pid of syslogd' neu starten. Die Meldungen
       in /tmp/debug k{[ouml  ]}nnen zur Optimierung der PPP-Optio-
       nen genutzt werden.



  [1m13.16.  syncppp{[lowbar]}nopppsupport: Beim Start des ipppd bekomme[0m
  [1mich die Fehlermeldung 'this systems lacks ppp support' oder 'isdn[0m
  [1mdriver is out of date. maybe ippp0 has no syncppp0 encapsulation'.[0m

  Pr{[uuml  ]}fe, ob das Device 'ippp0' existiert (z.B. mit dem Programm
  "ifconfig"). Hinweise zur Benennung von Net-Interfaces bekommst Du bei
  Frage ``syncppp_netinterface''.  Der ipppd [4mbraucht[24m dieses Device mit
  exakt [4mdiesem[24m Namen und [4msyncppp[24m. Wenn es nicht existiert, muss es
  definiert werden:

  ______________________________________________________________________
  isdnctrl addif ippp0
  isdnctrl encap ippp0 syncppp
  ______________________________________________________________________


  (weitere Informationen in der Dokumentation zu I4L und bei der Frage
  ``syncppp_config'')

  Vielleicht hast Du den ipppd mit den Quellen eines Kernels, den Du
  nicht benutzt, kompiliert...


  [1m13.17.  syncppp{[lowbar]}nousabledevice: Wenn ich ipppd starten will,[0m
  [1mbekomme ich die Meldung 'Can't find usable ippp device'[0m

  Diese Meldung taucht dann auf, wenn das Verbindungs-Interface
  hinausw{[auml  ]}hlen soll, ipppd aber noch nicht l{[auml  ]}uft oder
  nicht verf{[uuml  ]}gbar ist.


  [1m13.18.  syncppp{[lowbar]}starterror: Beim Start von ipppd bekomme ich[0m
  [1mnur Fehlermeldungen vom I4L-Treiber.[0m

  Wenn ipppd gestartet wird, ruft er Funktionen auf, die den Transport
  eines Netzwerkpaketes ausl{[ouml  ]}sen k{[ouml  ]}nnen (z.B.
  gethostbyname()). Ohne ipppd (da zu dieser Zeit ipppd noch nicht
  komplett gestartet ist) kann dieser Netzwerkzugriff nicht
  durchgef{[uuml  ]}hrt werden.  Versuche, die gesuchten Host-Namen in
  die lokale /etc/hosts zu schreiben oder sonst irgendwie zu definieren,
  soda{[szlig ]} sie ohne Zugriff auf das ISDN-/ippp-Interface
  aufgel{[ouml  ]}st werden k{[ouml  ]}nnen.


  [1m13.19.  syncppp{[lowbar]}framesdelayed: Ich bekomme die Meldung IP[0m
  [1mframes delayed  - aber keine Verbindung.[0m

  Hast Du tats{[auml  ]}chlich hinausgew{[auml  ]}hlt? Sieh Dir die
  Frage ``dialout_dialmode'' und Deine Konfiguration der verschiedenen
  Dialmodi an.


  [1m13.20.  syncppp{[lowbar]}noroute: Ich kann mit dem Befehl isdnctrl[0m
  [1mdial ippp0  nicht hinausw{[auml  ]}hlen. Die Route zu ipppd scheint zu[0m
  [1mfehlen, obwohl ich sie wirklich  gesetzt habe ( network unreachable ).[0m
  [1mMit dem alten Kernel 2.0 funktionierte alles einwandfrei![0m

  In den neueren Kernel muss der Befehl route als letztes Kommando vor
  dem W{[auml  ]}hlbefehl stehen. Anderenfalls l{[ouml  ]}scht der
  Kernel die Route.


  [1m13.21.  syncppp{[lowbar]}nodefaultroute: Nachdem ipppd hinausgew{[auml[0m
  [1m]}hlt hat ist meine defaultroute verschwunden.[0m

  Das liegt am Kernel. Bei neueren Kernel (= 2.0.x) gibt es einige
  {[Auml  ]}nderungen beim Routing. L{[ouml  ]}sung: installiere ein
  Script /etc/ppp/ip-up, das in etwa so aussieht:

  ______________________________________________________________________
  {[num   ]}!/bin/sh
  /sbin/route add default ippp0
  ______________________________________________________________________


  Beachte bitte, da{[szlig ]} das bei Kernel 2.2.x NICHT funktioniert
  (das Routing wurde wieder ge{[auml  ]}ndert). {[Uuml  ]}bergib statt
  dessen die Option "defaultroute" an den ipppd.

  Wenn Du Deine Verbindungen manuell herstellst, kannst Du so etwas wie
  dieses Script benutzen:



  ______________________________________________________________________
  /sbin/isdn
  {[num   ]}! /bin/sh
  case {[dollar]}1 in
  on)
  /sbin/isdnctrl dial ippp0       {[num   ]}  aufbauen der Verbindung
  sleep 5                         {[num   ]}  abwarten
  /sbin/route add default ippp0   {[num   ]}  Route setzen
  ;;
  off)
  /sbin/isdnctrl hangup ippp0     {[num   ]}  Verbindung beenden
  /sbin/route del default         {[num   ]}  L{[ouml  ]}schen der Route
  ;;
  *)
  echo -e '{[bsol  ]}a Usage: 'isdn on' or 'isdn off''
  ;;
  esac
  ______________________________________________________________________


  Beachte bitte, da{[szlig ]} bei Kernel 2.2.x die Kommandos route add
  default und route del default NICHT benutzt werden d{[uuml  ]}rfen.
  {[Uuml  ]}bergib statt dessen die Option "defaultroute" an den ipppd.


  [1m13.22.  syncppp{[lowbar]}packettoolarge: Ich bekomme oft die Fehler-[0m
  [1mmeldung hscx{[lowbar]}empty{[lowbar]}fifo: incoming packet too large[0m

  Vermutlich ist eine der Kompressionsoptionen aktiviert (funktionieren
  mit I4L nicht so gut). Mehr dazu in der n{[auml  ]}chsten Frage.  Ein
  weiterer m{[ouml  ]}glicher Grund k{[ouml  ]}nnte ein IRQ-Problem sein
  - siehe Frage 'Warum sollte ich IRQ 12 und 15 f{[uuml  ]}r meine ISDN-
  Karte vermeiden?'.  Das Problem kann auch durch '{[num   ]}'-Zeichen
  in der Datei pap-secrets verursacht werden. In diesem Fall musst Du
  den Benutzernamen und/oder das Passwort mit Anf{[uuml  ]}hrungszeichen
  einrahmen (je nachdem, was betroffen ist).


  [1m13.23.  syncppp{[lowbar]}slow: Die Verbindung mit ipppd scheint zu[0m
  [1mstehen, bricht aber schlie{[szlig ]}lich zusammen oder ist sehr[0m
  [1mlangsam.[0m

  Vermutlich ist eine der Kompressionsoptionen aktiviert (die I4L nicht
  sauber behandeln kann). Verbreiteter Fehler: '-vj' muss *zus{[auml
  ]}tzlich* zu '-vjccomp' gesetzt werden, um die VJ-Kompression v{[ouml
  ]}llig abzuschalten - in den Beispielscripts von ipppd ist diese
  Option schon nicht mehr enthalten.  Auch andere Kompressionsmodi (bsd,
  pccomp) k{[ouml  ]}nnen Probleme verursachen. Daher solltest Du alle
  Kompressionsoptionen deaktivieren (siehe auch Frage
  ``syncppp_compression''). Auch die Option "noccp" kann da helfen.


  [1m13.24.  syncppp{[lowbar]}loadproblem: Ich habe nur dann Probleme mit[0m
  [1mipppd, wenn die Verbindung sehr stark belastet wird. Dann bleibt alles[0m
  [1mstehen. Wodurch kann das hervorgerufen werden?[0m

  Sven Engelhardt sven@sik.de schrieb am 12. Dezember 1996:

       Wir sind ein ISP in Dresden und benutzen Linux (neben
       anderen Systemen) f{[uuml  ]}r unseren Zugang (mit I4L
       ebenso wie mit externen Terminaladaptern).  Wir haben dieses
       Problem haupts{[auml  ]}chlich mit Kunden, die unter Windows
       95 und NT die 'enthaltene' (Modem Netzwerk) Software
       benutzen. Es ist dabei unerheblich, ob der Kunde sich mit
       asynchronem oder synchronem PPP einw{[auml  ]}hlt. Es spielt
       auch keine Rolle, welche Modememulation er auf seiner Seite
  benutzt. Was sie gemeinsam haben ist, da{[szlig ]} die
  Verbindung mit Microsoft's Modemadapter und Microsoft's PPP
  hergestellt wird (obwohl mir ein Kollege k{[uuml  ]}rzlich
  von einem {[auml  ]}hnlichen Problem mit einem Macintosh-
  Kunden erz{[auml  ]}hlte).  Da es bei PPP keinen Unterschied
  macht, wer der Server und wer der Client ist, solltest Du
  Deinen ISP fragen, welche Hardware er zur Einwahl benutzt
  (wir hatten keine Probleme mit Linux-Kunden und Benutzern
  von Trumpet Winsock, daher vermuten wir einen Fehler in MS-
  PPP).  Die folgende Abhilfe funktioniert normalerweise bei
  uns: (es ist keine Kur, aber es lindert die Schmerzen...)

  o  Reduziere den Wert f{[uuml  ]}r Max MTU auf 576 oder
     sogar 296

  o  Reduziere das DefaultRcvWindow auf 2144

     Bei Windows 95 sind das zwei Eintr{[auml  ]}ge in der
     Registry, unter Linux kannst Du die Optionen 'mtu 576'
     und 'mru 576' f{[uuml  ]}r PPP setzen. (Siehe auch:
     {urlnam} <http://www.winfiles.com/connect/trouble.html>)


  Erik Corry ec@sign-tronic.dk f{[uuml  ]}gte am 16. Dezember 1996
  hinzu:

       Bei mir half weder das Abschalten der PPP Kompressionsoption
       noch das Setzen von mru/mtu auf 296. Was half, war der AT-
       Befehl:

       ____________________________________________________________
       AT{[amp   ]}B512
       ____________________________________________________________


       der die gesendeten Pakete auf 512 Bytes begrenzt.



  [1m13.25.  syncppp{[lowbar]}mtu: Mein ipppd funktioniert. Ich bekomme[0m
  [1mjedoch laufend die Meldung 'pppd(104): ioctl(SIOCSIFMTU): Invalid[0m
  [1margument'.[0m

  Wenn der Wert mtu nicht festgesetzt ist, wird ein Defaultwert
  angenommen - m{[ouml  ]}glicherweise '0', der nat{[uuml  ]}rlich nicht
  korrekt sein kann. F{[uuml  ]}ge 'mtu 1024' zu Deinen Optionen f{[uuml
  ]}r ipppd hinzu (1500 kann auch funktionieren).


  [1m13.26.  syncppp{[lowbar]}1stpacket: Bei automatischer Hinauswahl mit[0m
  [1mdynamischer Zuteilung der IP-Addresse geht das erste IP-Paket ver-[0m
  [1mloren.[0m

  Es gibt ein paar Probleme mit der Hinauswahl in Verbindung mit syncPPP
  und dynamischer Zuteilung der IP-Addresse. In diesem Fall {[auml
  ]}ndert sich Deine IP-Addresse w{[auml  ]}hrend Pakete auf die
  Versendung warten. Alle Pakete, die vor dieser IP-Address{[auml
  ]}nderung verschickt werden, haben dann die falsche R{[uuml
  ]}ckantwort-Addresse und werden nie eine R{[uuml  ]}ckmeldung
  erhalten. Das kann viele vergebliche W{[auml  ]}hlversuche verursachen
  (siehe ``dod''). M{[ouml  ]}gliche L{[ouml  ]}sungen sind:

  o  Manuelle Hinauswahl mit 'isdnctrl dial ipppN'

  o  Benutze diald zur Kontrolle {[uuml  ]}ber den Zeitpunkt des
     Verbindungsauf-/abbaus.
  o  Besorge Dir eine feste IP-Addresse

  o  Eine Abhilfe ist in den neuesten Kernels enthalten und kann so
     aktiviert  werden:

     ___________________________________________________________________
     echo 7 > /proc/sys/net/ipv4/ip_dynaddr
     ___________________________________________________________________


  (nimm 5 statt 7 um Warnungen in /var/log/messages zu vermeiden).  Bei
  einer SuSE-Distribution kannst Du diese Abhilfe durch das Setzen von
  IP{[lowbar]}DYNIP='yes' in /etc/rc.config aktivieren.

  o  Erh{[ouml  ]}he den Wert f{[uuml  ]}r die Wiederholung des
     Verbindungsaufbaus auf Deiner Windows-Maschine. {[Auml  ]}ndere in
     der Registry den Wert Hkey{[lowbar]}Local{[lowbar]}Machine{[bsol
     ]}{[bsol  ]}System{[bsol  ]}{[bsol  ]}CurrentControlSet{[bsol
     ]}{[bsol  ]}Services{[bsol  ]}{[bsol  ]}VxD{[bsol  ]} {[bsol
     ]}MSTCP{[bsol  ]}{[bsol  ]}MaxConnectRetries von 3 auf einen
     h{[ouml  ]}heren Wert (5 oder 7).


  [1m13.27.  syncppp{[lowbar]}droppacket: Was bedeutet die Meldung 'No[0m
  [1mphone number, packet dropped'?[0m

  Michael Engert michi@bello.wor.de schrieb im Nov/Dez 1996:

  Das bedeutet, da{[szlig ]} Dein Computer ein IP-Paket von jemandem
  hat, der vor wenigen Sekunden online war aber die Verbindung
  inzwischen unterbrochen hat. Dein Computer versucht nun, dieses Paket
  zu verschicken und findet auch eine passende Route. Das Interface
  isdn(0{[verbar]}1{[verbar]}...) kann jedoch den Zielcomputer nicht
  erreichen, da es keine Telefonnummer zum Hinausw{[auml  ]}hlen findet.


  [1m13.28.  syncppp{[lowbar]}leadingzero: Warum w{[auml  ]}hlt mein ipppd[0m
  [1meine Null zuviel ( 'ippp0: dialing 0 089XXXXXX...' )? Ich habe keine[0m
  [1mNebenstellen![0m

  Die erste Null wird nicht gew{[auml  ]}hlt. Sie zeigt die Anzahl der
  W{[auml  ]}hlversuche, festgelegt vom Parameter isdnctrl dialmax.


  [1m13.29.  syncppp{[lowbar]}ethfake: Wenn ich die Werte meines ISDN-[0m
  [1mDevices mit ifconfig abfrage, wird es mit HWaddr und IRQ=0 und base[0m
  [1maddress = 0 angezeigt.[0m

  Das ISDN-Device t{[auml  ]}uscht ein Ethernet-Device vor. Es ignoriert
  IRQ und baseaddr und ben{[ouml  ]}tigt nur die HWaddr f{[uuml  ]}r die
  Ethernet-Encapsulation.


  [1m13.30.  syncppp{[lowbar]}lzsproblem: Ich bekomme eine Fehlermeldung:[0m
  [1mkernel check for lzs failed ?[0m

  Das bedeutet, da{[szlig ]} ipppd versucht, die LZS-Kompression zu
  nutzen, aber kein kompiliertes Modul mit dem entsprechenden Code
  findet. Die Fehlermeldung hat nur kosmetische Bedeutung, da das System
  weiterarbeitet. Du kannst entweder die LZS-Kompression abstellen
  (setze noccp als Option f{[uuml  ]}r ipppd) oder das LZS Modul
  kompilieren und laden.



  [1m14.  asyncppp: Konfiguration von asynchronem PPP[0m

  [1m14.1.  asyncppp{[lowbar]}whichppp: pppd, ipppd, asyncPPP, syncPPP -[0m
  [1mwas ist das? Welches sollte ich benutzen?[0m

  [1masyncPPP [22mist ein auf Zeichen basierendes Protokoll, das vorwiegend auf
  analogen seriellen Leitungen verwendet wird (async = asynchron). Du
  musst dazu das Programm pppd mit den Devices ttyI* benutzen.

  Im Gegensatz dazu ist [1msyncPPP [22mein bit-orientiertes Protokoll (sync =
  synchron), bei dem das originale pppd nicht benutzt werden kann.
  Michael Hipp hat eine abgeleitete Version namens ipppd geschrieben,
  die die Netz-Devices ipppd* benutzt.

  I4L kann beide Arten verwenden. Es kommt darauf an, was Deine ISDN-
  Gegenstelle benutzt. Wenn Du sofort nach Verbindungsaufbau Frames
  gesendet bekommst, bist Du vermutlich mit einer Maschine mit syncPPP
  verbunden. Ein Anzeichen einer asyncPPP-Verbindung ist es, wenn Du
  {[uuml  ]}ber einen Terminalschirm einloggen und dann pppd starten
  kannst.

  Normalerweise funktioniert [1msyncPPP [22mrecht gut und es ist etwas
  effizienter. Die Vorteile neuer Leistungsmerkmale des pppd erh{[auml
  ]}ltst Du beim Gebrauch von [1masyncPPP[22m.


  [1m14.2.  asyncppp{[lowbar]}config: Wie richte ich asyncPPP ein?[0m

  Richte einen ganz normalen pppd ein, allerdings zum Gebrauch eines der
  ttyI* Devices, z.B. /dev/ttyI0. Du kannst mehrere pppds mit
  unterschiedlicher Einstellung auf unterschiedlichen ttyI* Devices
  einrichten.

  Es ist sehr wichtig, da{[szlig ]} die Authentifizierungsinformationen
  richtig eingestellt werden. Unsaubere Authentifikation ist das
  vermutlich meist beschriebene Problem in der Mailingliste. Bitte,
  arbeite den Abschnitt ``pap'' erst selbst komplett durch, bevor Du
  andere um Hilfe bittest.

  Bei Problemen solltest Du auch den Abschnitt {[uuml  ]}ber die
  Probleme bei syncPPP beachten, da sowohl pppd (asyncPPP) als auch
  ipppd (syncPPP) viele Konfigurationsprobleme gemein haben.


  [1m14.3.  asyncppp{[lowbar]}logindelay: Wie kann ich das Login beschleu-[0m
  [1mnigen?[0m

  Lass Dir eine Login-Prozedur im 'Debug-Log' protokollieren und suche
  danach, welche Optionen der andere Computer ablehnt. Danach
  konfigurierst Du ipppd ohne diese nicht ben{[ouml  ]}tigten Optionen.
  Ein Seiteneffekt ist, da{[szlig ]} solche unben{[ouml  ]}tigten
  Optionen die Redundanz vergr{[ouml  ]}{[szlig ]}ern (wenn der andere
  Computer z.B. Fehler hat und die Optionen nicht korrekt ablehnt). Wie
  Du ein Logfile erstellst siehst Du in 'Wie erstelle ich ein Log
  f{[uuml  ]}r ipppd'.


  [1m14.4.  asyncppp{[lowbar]}fast: Wie kann ich meine Datentransferraten[0m
  [1mper PPP verbessern?[0m

  Du kannst mehrere Kan{[auml  ]}le mit MPPP nutzen (siehe Frage
  ``2channel_mppp'').  F{[uuml  ]}r alle, denen das zu teuer ist und die
  [4masyncPPP[24m benutzen, gibt es einen kleinen Trick. Mit der Option
  'asyncmap 0' vermeidest Du, da{[szlig ]} Steuerzeichen (ASCII-Codes
  kleiner als 32) in extra Zeichen eingerahmt werden, die ihre
  Sonderstellung markieren sollen (derartige Mechanismen m{[uuml  ]}ssen
  zwischen beiden Partnern abgesprochen werden, andernfalls kommt es zu
  Missinterpretationen und Synchronisationsverlust).  Wenn die andere
  Seite das mitmacht, verbesserst Du die Transferrate um ungef{[auml
  ]}hr 12{[percnt]} (im Besten aller F{[auml  ]}lle!).


  [1m14.5.  asyncppp{[lowbar]}log: Wie erstelle ich ein Log des pppd?[0m

  Schau bei der Frage ``syncppp_log'' nach, es funktioniert mit pppd
  genauso.


  [1m14.6.  asyncppp{[lowbar]}suddendeath: Der Verbindungsaufbau funktion-[0m
  [1miert gut. Der pppd bricht jedoch kurz danach ab (d.h., das erste Byte[0m
  [1mgeht durch, danach h{[auml  ]}lt alles an).[0m

  Das wird vermutlich durch eine nicht korrekte Blockgr{[ouml  ]}{[szlig
  ]}e auf Deiner Seite verursacht. Verwende f{[uuml  ]}r Dein
  ttyI*-Device den Init-String AT{[amp   ]}B512 oder eine noch kleinere
  Blockgr{[ouml  ]}{[szlig ]}e.



  [1m15.  rawip: Raw IP[0m

  [1m15.1.  rawip{[lowbar]}whatis: Was ist Raw IP, wann sollte ich es[0m
  [1mbenutzen?[0m

  Raw IP kommt ohne Protokolle wie X.75, HDLC (f{[uuml  ]}r
  Modememulation, usw.) oder PPP aus. Die TCP/IP-Pakete werden direkt
  ausgetauscht.  Raw IP hat sowohl Vor- als auch Nachteile.  Vorteile:

  o  Kein handshaking (= schnellerer Verbindungsaufbau)

  o  Autorisierung durch Caller ID (= schnell, sicher, kein Password)

  o  Feste IP-Addresse (= eine abgebbrochene Verbindung kann durch
     Wahlwiederholung fortgesetzt werden)

  o  H{[ouml  ]}here Datentransferraten

  o  Bessere Stabilit{[auml  ]}t (kleinerer Treiber = fast ohne Fehler)

     Nachteile:

  o  Kein handshaking ={[gt    ]} Die Konfiguration muss vorher
     stattfinden (IP-Addressen,...)  ={[gt    ]} sollte nicht mit
     mehreren Providern gleichzeitig genutzt werden

  o  Autorisierung nur durch Caller ID ={[gt    ]} Einwahl nur von einer
     vorher bekannten Telefonnummer m{[ouml  ]}glich

  o  Feste IP-Addresse ={[gt    ]} muss im Voraus bekannt sein, es
     werden mehr IP-Addressen ben{[ouml  ]}tigt, kein dynamisches
     Zuteilen von Addressen m{[ouml  ]}glich.

     Aufgrund dieser Zusammenstellung sollte klar sein, unter welchen
     Voraussetzungen die Verwendung von raw IP sinnvoll ist.



  [1m16.  ttyI: Konfiguration der ttyI* Devices ('Modememulation')[0m

  [1m16.1.  ttyI{[lowbar]}nomodem: Die ttyI* Devices emulieren doch ein[0m
  [1manaloges Modem, oder nicht?[0m

  Nein! Die ttyI* Devices bieten nur ein {[auml  ]}hnliches
  Kommunikations-Interface, f{[uuml  ]}r das alle Befehle mit [4mAT[0m
  beginnen. Das vereinfacht die Benutzung alter Software, die f{[uuml
  ]}r Modems geschrieben wurde. [1mDie Verbindung mit einem entfernten[0m
  [1manalogen Modem mittels ttyI* Devices ist nicht m{[ouml  ]}glich! [22mDie
  tats{[auml  ]}chliche Verbindung l{[auml  ]}uft digital, nicht analog.


  [1m16.2.  ttyI{[lowbar]}dev: Welche Devices sollte ich f{[uuml  ]}r aus-[0m
  [1mgehende/eingehende Rufe verwenden?[0m

  Es sollten nur die ttyI* Devices verwendet werden. Die cui* Devices
  werden nur aus Kompatibilit{[auml  ]}tsgr{[uuml  ]}nden angelegt. Seit
  es mgetty gibt besteht kein Grund, die cui* Devices weiterhin zu
  benutzen. Bei ihrer Verwendung funktioniert das locking nicht
  einwandfrei (mehrere Programme k{[ouml  ]}nnten gleichzeitig
  versuchen, auf das gleiche Device zuzugreifen).


  [1m16.3.  ttyI{[lowbar]}hdlc: Wie stelle ich die Modememulation von X.75[0m
  [1mum auf HDLC?[0m

  Mit der Option S14=3; z.B. 'ATS14=3'.


  [1m16.4.  ttyI{[lowbar]}uucp: Wie kann ich mit Taylor-UUCP unter Verwen-[0m
  [1mdung von ISDN4LINUX Nachrichten holen?[0m

  Wie gewohnt, genauso wie mit seriellen Schnittstellen. Benutze einfach
  /dev/ttyI* als Device. Du musst nur die richtige MSN oder EAZ f{[uuml
  ]}r die Modememulation per Init-String setzen: 'AT{[amp   ]}Emsn/eaz'.


  [1m16.5.  ttyI{[lowbar]}speed: Welche Geschwindigkeit sollte ich f{[uuml[0m
  [1m]}r die ttyI* Devices einstellen?[0m

  Das spielt keine Rolle. Der Treiber nutzt intern immer die volle
  Geschwindigkeit von ISDN. Das wird auch in der Verbindungsmeldung
  angezeigt.


  [1m16.6.  ttyI{[lowbar]}max: Wieviele Devices werden maximal[0m
  [1munterst{[uuml  ]}tzt?[0m

  Die maximale Anzahl kann w{[auml  ]}hrend der Kompilierung mit einem
  Wert f{[uuml  ]}r ISDN{[lowbar]}MAX gesetzt werden. Z.Zt. ist der Wert
  auf 64 voreingestellt, d.h., es werden maximal 64 ttyI Devices
  unterst{[uuml  ]}tzt.



  [1m16.7.  ttyI{[lowbar]}nocarrier: Beim W{[auml  ]}hlen mit 'ATD.....'[0m
  [1mbekomme ich immer die Antwort 'NO CARRIER'.[0m

  Vor dem W{[auml  ]}hlen musst Du den String 'AT{[amp   ]}E123456'
  eingeben (wobei 123456 Deiner MSN entspricht; bei 1TR6 muss die
  einstellige EAZ angegeben werden).


  [1m16.8.  ttyI{[lowbar]}noincall: Mein ttyI* Device/pppd registriert[0m
  [1mkeine ankommenden Gespr{[auml  ]}che.[0m

  Vermutlich hast Du Deiner Modememulation nicht mitgeteilt (mit AT{[amp
  ]}E), welche MSN benutzt werden soll. Wenn Deine MSN z.B. 123456
  lautet, musst Du AT{[amp   ]}E123456 eingeben.


  [1m16.9.  ttyI{[lowbar]}callphone: Warum kann ich nicht {[uuml  ]}ber die[0m
  [1mttyI* Devices mit meinem Telefon oder Fax w{[auml  ]}hlen?[0m

  Das kannst Du. ISDN unterscheidet jedoch die verschiedenen Dienste.
  Alle {[uuml  ]}ber die ttyI* Devices hinausgehenden Rufe benutzen den
  Dienst 'Digital Data', der zu Telefon und Fax inkompatibel ist.
  Dadurch geht der Ruf nie hinaus. {[Auml  ]}ndere die Diensteerkennung
  mit dem Befehl ATS18=1 auf Audio, dann kannst Du das Telefon oder das
  Fax w{[auml  ]}hlen lassen.


  [1m16.10.  ttyI{[lowbar]}noconnect: Ich bekomme keine Verbindung zu[0m
  [1mmeiner ISDN Mailbox/BBS.[0m

  Da gibt es mehrere m{[ouml  ]}gliche Protokolleinstellungen. Es gibt
  HDLC, X.75 und mehrere m{[ouml  ]}gliche Blockgr{[ouml  ]}{[szlig ]}en
  bei X.75. Die Blockgr{[ouml  ]}{[szlig ]}e {[uuml  ]}bergibst Du der
  Modememulation mit AT{[amp   ]}B. Gebr{[auml  ]}uchlich ist eine
  Blockgr{[ouml  ]}{[szlig ]}e von 2048 Byte: AT{[amp   ]}B2048.


  [1m16.11.  ttyI{[lowbar]}forcehangup: Meine Modememulation h{[auml[0m
  [1m]}ngt. Wie kann ich meine Karte zum Auflegen zwingen?[0m

  Wenn tats{[auml  ]}chlich kein Prozess mehr Deine Modememulation
  benutzt, versuche dieses:

  ______________________________________________________________________
  cu -l /dev/ttyI0 dir
  +++
  ath0
  {[tilde ]}.
  ______________________________________________________________________


  Vor und nach '+++' musst Du eine Sekunde warten, sonst erkennt Deine
  Modememulation die Escapesequenz nicht (wie bei einem normalen Modem).
  Beachte Prozesse (mit 'ps -ax'), die sowas wie 'I0' oder 'I1' in der
  zweiten Spalte zeigen. Sie haben ein ISDN Terminal als kontrollieren-
  des Terminal. Du musst sie eventuell mit kill beenden.



  [1m16.12.  ttyI{[lowbar]}channelclosed: W{[auml  ]}hrend einer Verbindung[0m
  [1m{[uuml  ]}ber ttyI bekomme ich eine Meldung des Kernels: 'teles{[low-[0m
  [1mbar]}writebuf: channel not open'. Danach wird keine Eingabe mehr von[0m
  [1mder Verbindung angenommen.[0m

  Das kann geschehen, wenn der Partner die gro{[szlig ]}en Frames von
  I4L nicht annehmen kann und den B-Kanal w{[auml  ]}hrend der {[Uuml
  ]}bertragung schlie{[szlig ]}t. Versuche, die Frames mit 'AT{[amp
  ]}B512' zu verkleinern.


  [1m16.13.  ttyI{[lowbar]}uucp: Beim Gebrauch von UUCP mit X.75 bekomme[0m
  [1mich immer {[Uuml  ]}bertragungsfehler![0m


  Andreas Gutzwiller andy@hippo.proxyon.imp.com schrieb am 5. Dezember
  1996:

       Ich musste folgende Einstellungen benutzen, sonst bekam ich
       nur Fehlermeldungen.

       ____________________________________________________________
       {[num   ]} Prot
       protocol-parameter g packet-size 512
       protocol-parameter g short-packets y
       protocol-parameter g window 7
       protocol-parameter g remote-window 7
       protocol-parameter v packet-size 512
       ____________________________________________________________


       Nun erreiche ich mit gro{[szlig ]}en Paketen ca. 7300 cps.


  Holger Burbach holly@cthulhu.pfalz.de bot am 5. Februar 1997 eine
  andere L{[ouml  ]}sung an:

       Ich habe mehrere XP-User, die ohne Probleme pollen. Ich tat
       das Folgende: Zuerst setzte ich die Gr{[ouml  ]}{[szlig ]}e
       der zu sendenden Pakete f{[uuml  ]}r ttyI? auf 1024
       ('AT{[amp   ]}B1024') und anschlie{[szlig ]}end die
       Paketgr{[ouml  ]}{[szlig ]}e f{[uuml  ]}r das g Protokoll in
       UUCP:

       ____________________________________________________________
       protocol-parameter g packet-size 2048
       protocol-parameter g remote-packet-size 0
       ____________________________________________________________


       Wie gesagt, es funktioniert gut..



  [1m17.  dod: Unerw{[uuml  ]}nschte Hinauswahl mit dial-on-demand[0m

  [1m17.1.  dod{[lowbar]}how: Wie funktioniert dial-on-demand?[0m

  Nachdem Du ein Netzwerk-Interface eingerichtet und eine Route
  daf{[uuml  ]}r definiert hast, werden alle IP-Pakete, f{[uuml  ]}r die
  eine Route dorthin eingestellt wurde, zu diesem Interface geleitet.
  Wenn autodial aktiviert wurde (siehe Frage ``dialout_dialmode'' zu den
  Dialmodes), wird das Interface beim Vorliegen von abzusendenden IP-
  Paketen automatisch eine Hinauswahl durchf{[uuml  ]}hren. Das
  bedeutet, da{[szlig ]} [1mjeder [22mBenutzer eine Hinauswahl verursachen
  kann.

  Beispiel: Du {[ouml  ]}ffnest einen Browser mit leerer Startseite oder
  mit einer lokalen Homepage. Es passiert nichts. Wenn Du nun einen URL
  eingibst, werden dadurch IP-Pakete zum Netzwerk-Interface gesendet und
  es wird eine Hinauswahl ausgel{[ouml  ]}st.

  Der Gebrauch von dial-on-demand ist ein gef{[auml  ]}hrliches (=
  kostspieliges) Feature: siehe Frage ``dod_disaster''.



  [1m17.2.  dod{[lowbar]}disaster: Was ist ein Geb{[uuml  ]}hren-GAU?[0m

  Der Geb{[uuml  ]}hren-GAU kann aus verschiedenen Gr{[uuml  ]}nden
  eintreten (Details unter ``dod_causes''). Das Resultat ist jedoch
  gleich: Dein Computer w{[auml  ]}hlt Deinen ISP {[ouml  ]}fter an als
  Dir lieb ist und erh{[ouml  ]}ht dadurch Deine Telefonrechnung um
  einen gro{[szlig ]}en Betrag (besonders dann, wenn Du nicht nur die
  Online-Zeit sondern auch einen Mindestbetrag/Einheitsbetrag f{[uuml
  ]}r jede Einwahl bezahlen musst). Der Ausdruck 'gro{[szlig ]}er
  Betrag' ist recht dehnbar. Alles ist m{[ouml  ]}glich:

  o  "Billig": Jede DNS-Anfrage {[ouml  ]}ffnet die Leitung und
     verursacht mehrere W{[auml  ]}hlvorg{[auml  ]}nge pro Tag (ja nach
     Deinen Programmen). Bei 10 Vorg{[auml  ]}ngen pro Tag sind das etwa
     300 unn{[ouml  ]}tige W{[auml  ]}hlvorg{[auml  ]}nge pro Monat.

  o  "Nicht ganz so billig": Irgendein Windows 95 Computer in Deinem LAN
     l{[ouml  ]}st alle 15 Minuten einen W{[auml  ]}hlvorgang f{[uuml
     ]}r eine seiner albernen Meldungen aus (siehe Frage ``dod_win95'').
     Das macht 96 Anwahlen pro Tag oder 2880 pro Monat.

  o  "Mittelma{[szlig ]}": Dein Email-Programm ist so eingestellt,
     da{[szlig ]} es alle 5 Minuten pr{[uuml  ]}ft, ob neue Nachrichten
     bei Deinem ISP bereit liegen. Das ergibt 288 W{[auml
     ]}hlvorg{[auml  ]}nge pro Tag, 8640 pro Monat.

  o  "Kostspielig": 'Keep alive'-Pakete verhindern, da{[szlig ]} Deine
     Verbindung je getrennt wird. Du bist dauernd online. Hinweis: DIES
     IST NICHT DER SCHLIMMSTE FALL!

  o  "Noch kostspieliger": Irgend etwas geht schief mit den dynamischen
     Addressen und es bleiben beim Auflegen offene Sockets {[uuml
     ]}brig. Diese l{[ouml  ]}sen beim Versuch, das Problem zu l{[ouml
     ]}sen, eine neue Anwahl aus. Da Du jetzt aber eine neue IP-Addresse
     hast, kann das Problem nicht aufgel{[ouml  ]}st werden. Die
     Verbindung wird schlie{[szlig ]}lich beendet (abh{[auml  ]}ngig von
     Deiner Timeout-Einstellung), wird aber sofort wieder hergestellt,
     da die Sockets eine weitere Anwahl ausl{[ouml  ]}sen. Hast Du kein
     Gl{[uuml  ]}ck, so bekommst Du nie die gleiche IP-Addresse wieder
     und die Sache wiederholt sich endlos. Du bist fast dauernd online,
     jedoch musst Du zus{[auml  ]}tzlich noch f{[uuml  ]}r viele W{[auml
     ]}hlvorg{[auml  ]}nge bezahlen: Wenn Dein Timeout auf 30 Sekunden
     steht, werden daraus 2880 W{[auml  ]}hlvorg{[auml  ]}nge pro Tag,
     86400 pro Monat.

  o  "Am kostspieligsten - Schlimmster Fall": Du konfigurierst
     dialout/callback falsch. Wenn Dein (der initiierende) Computer
     Deinen ISP anw{[auml  ]}hlt und dieser dann die Verbindung abbricht
     (weil z.B. die Anmeldung fehlschl{[auml  ]}gt - vielleicht ist er
     auch falsch konfiguriert), so w{[auml  ]}hlt Dein Computer sofort
     neu. Dies wird nur begrenzt durch die Zeit, die f{[uuml  ]}r das
     W{[auml  ]}hlen ben{[ouml  ]}tigt wird. Wenn wir f{[uuml  ]}r jeden
     Versuch 2 Sekunden veranschlagen (konservativ gesch{[auml  ]}tzt),
     werden daraus 43200 Vorg{[auml  ]}nge pro Tag oder 1296000 pro
     Monat!

  Dies ist kein Scherz, all diese Dinge sind tats{[auml  ]}chlich
  passiert, sogar bei richtigen ISDN4LINUX-Experten! Schau bei Frage
  ``dod_off'' nach, wie Du jedes Risiko, da{[szlig ]} dies Dir passiert,
  vermeiden kannst.


  [1m17.3.  dod{[lowbar]}causes: Wodurch wird ein Geb{[uuml  ]}hren-GAU[0m
  [1mausgel{[ouml  ]}st?[0m


  Da gibt es viele M{[ouml  ]}glichkeiten. Bei Frage ``dod_strategy''
  erf{[auml  ]}hrst Du, wie Du herausfindest was gerade passiert. Bei
  der Frage ``dod_disaster'' erf{[auml  ]}hrst Du dann, wie teuer das
  sein kann. Es folgt eine nicht vollst{[auml  ]}ndige Liste von
  Ursachen:

  1. Du hast Deinen Kernel irrt{[uuml  ]}mlich mit der Option Bridging
     kompiliert.

  2. ARP Anfragen oder Broadcasts? Du solltest ifconfig mit den Optionen
     -arp und -broadcast aufrufen und dadurch das Herstellen von
     Verbindungen aus diesen Gr{[uuml  ]}nden vermeiden. Du erkennst
     diese Ursache daran, da{[szlig ]} Du einen W{[auml  ]}hlvorgang
     hast aber [4mkeine[24m Daten {[uuml  ]}bertragen werden.

  3. Andere Broadcasts von den Interfaces werden von ISDN
     weitergeleitet.

  4. Wenn IP-Verbindungen noch ge{[ouml  ]}ffnet sind w{[auml  ]}hrend
     die Leitung geschlossen wird und die IP-Addressen dynamisch
     vergeben werden, ist die Katastrophe unausweichlich. Es wird eine
     neue Verbindung aufgebaut, um die offenen IP-Verbindungen zu
     schlie{[szlig ]}en. Das misslingt, da die neue IP-Addresse anders
     lautet. Die Leitung wird aufgelegt aber die offenen IP-Verbindungen
     sind immer noch vorhanden. Daher wird neu gew{[auml  ]}hlt, und so
     weiter...  Dies wird nur durch den RST-Revoking Patch vermieden,
     der in die Kernel 2.0.x eingebunden ist, jedoch nicht in den
     Kerneln 2.1/2.2/2.3. Du kannst jedoch einen angepassten Patch
     f{[uuml  ]}r die Kernel 2.2.x und etwas Hintergrundwissen dazu von
     {urlnam} <http://www.another.de/linux/router/> bekommen. Sieh Dir
     dazu auch die Frage ``syncppp_1stpacket''an.  Beachte auch,
     da{[szlig ]} Du die Option "defaultroute" des ipppd benutzt statt
     route add/del default in ip-up/ip-down.

  5. TCP-Wiederholversuche l{[ouml  ]}sen Hinauswahlen aus: wenn der
     Kernel versucht, TCP-Pakete zu senden und keine Antwort bekommt,
     wird er versuchen, die Sendung zu wiederholen (normalerweise alle
     120 Sekunden). Pr{[uuml  ]}fe, ob Du die folgenden Parameter
     anpassen willst:

     o  /proc/sys/net/ipv4/tcp{[lowbar]}syn{[lowbar]}retries

     o  /proc/sys/net/ipv4/tcp{[lowbar]}retries1

     o  /proc/sys/net/ipv4/tcp{[lowbar]}retries2

     Dazu geh{[ouml  ]}rende Dokumentation findest Du in
     /usr/src/linux/Documentation/proc.txt.

  6. Anfragen von Deinem lokalen DNS l{[ouml  ]}sen einen W{[auml
     ]}hlvorgang aus: siehe Frage ``dod_localdns''.

  7. Sendmail l{[ouml  ]}st den W{[auml  ]}hlvorgang aus: siehe Frage
     ``dod_sendmail''.

  8. Windows 95 Clients l{[ouml  ]}sen den W{[auml  ]}hlvorgang aus:
     siehe Fragen ``dod_win95'', ``dod_localdns'', und ``dod_win95b''.

  9. Samba l{[ouml  ]}st den W{[auml  ]}hlvorgang aus: siehe Frage
     ``dod_samba''.

  10.
     Netscape l{[ouml  ]}st beim Start einen W{[auml  ]}hlvorgang aus:
     siehe Frage ``dod_netscape''.


  11.
     dhcpd l{[ouml  ]}st Ausw{[auml  ]}hlvorg{[auml  ]}nge aus:
     Deaktivieren Sie den dhcpd und pr{[uuml  ]}fen Sie Ihre
     Einstellungen...

  12.
     Schlie{[szlig ]}e manuell noch offene IP-Verbindungen wenn die
     Leitung unterbrochen wird: siehe Frage ``dod_closeipconnect''.

  13.
     Dein Computer ist abgest{[uuml  ]}rzt, erzeugt aber noch
     Interrupts: siehe Frage ``dod_onlineoncrash''.


  [1m17.4.  dod{[lowbar]}off: Wie kann ich Dial-on-Demand verl{[auml[0m
  [1m]}sslich abschalten?[0m


  1. Wenn Du immer manuell w{[auml  ]}hlen willst, setze den Dialmode
     auf manual (siehe Frage ``dialout_dialmode''). Dann benutze
     isdnctrl dial {[lt    ]}device{[gt    ]} zum Hinausw{[auml  ]}hlen
     und isdnctrl hangup {[lt    ]}device{[gt    ]} zum Beenden der
     Verbindung.

  2. Richte Deinen Dialmode korrekt ein (siehe Frage
     ``dialout_dialmode''). Setze z.B. den Dialmode auf manual in ip-
     down. Dann findet eine automatische Hinauswahl nur einmal statt,
     wenn Du den Dialmode auf auto setzt.

  3. Entferne die Telefonnummer des Interfaces oder stelle eine
     ung{[uuml  ]}ltige Nummer ein. Dann kannst Du an den Beschwerden im
     syslog sehen, ob ein Prozess Pakete in die Welt hinaus schicken
     will.

  4. Schalte das System ab.

  5. L{[ouml  ]}sche die Route zum ISDN-Device.  Ein Beispiel, wie jedes
     automatische W{[auml  ]}hlen vermieden wird:

     ___________________________________________________________________
     /sbin/route del default
     /sbin/isdnctrl system off
     /sbin/ifconfig ippp0 down
     ___________________________________________________________________


  So l{[auml  ]}uft wieder alles normal:

  ______________________________________________________________________
  /sbin/isdnctrl system on
  /sbin/ifconfig ippp0 up
  /sbin/route add {[dollar]}GATE-IP dev ippp0
  /sbin/route add default ippp0
  ______________________________________________________________________


  Diese Methode hat den Nachteil, da{[szlig ]} {[uuml  ]}berhaupt kein
  W{[auml  ]}hlvorgang m{[ouml  ]}glich ist.


  [1m17.5.  dod{[lowbar]}strategy: Wie {[uuml  ]}berpr{[uuml  ]}fe ich[0m
  [1munerkl{[auml  ]}rbare W{[auml  ]}hlvorg{[auml  ]}nge?[0m

  Das Finden der Ursache von unerwarteten W{[auml  ]}hlvorg{[auml
  ]}ngen ist der erste Schritt, sie zu stoppen.  Dieses Finden ist
  jedoch normalerweise schwieriger als die Probleml{[ouml  ]}sung. Hier
  sind Vorschl{[auml  ]}ge, was Du tun kannst:

  o  Zuerst trennst Du Deinen Dialout-Server von Deinem LAN, um
     herauszufinden, wer f{[uuml  ]}r die W{[auml  ]}hlvorg{[auml  ]}nge
     verantwortlich ist: der Dialout-Server selbst oder ein Client in
     Deinem LAN. Bei Windows Clients siehe Frage ``dod_winclient''.

  o  Versuche, mit 'isdnctrl verbose 3' herauszufinden, welches TCP/IP-
     Paket die Verbindung ausl{[ouml  ]}st. Es sollte in den
     Kernelmeldungen (anzusehen mit dmesg) etwas in dieser Art
     auftauchen: OPEN: 141.76.60.54 - 193.171.67.253 TCP, port: 1686 -
     540. In diesem Beispiel versucht unser Computer, auf dem Port 540
     Mail abzuholen (UUCP {[uuml  ]}ber TCP/IP {[uuml  ]}ber ISDN) - die
     Portnummer kann man in /etc/services nachsehen. Beachte bitte,
     da{[szlig ]} nur das ausl{[ouml  ]}sende Paket gemeldet wird.

  o  Wenn Du ipppd benutzt: erstelle ein tcpdump, das Dir die Daten der
     syncPPP encapsulation zeigt (dazu ben{[ouml  ]}tigst Du eventuell
     einen Patch - siehe Frage ``trouble_tcpdump'').

  o  Versuche, einen Systemdienst nach dem anderen zu deaktivieren und
     pr{[uuml  ]}fe, ob sich die Sache beruhigt. named, sendmail und
     auch smbd (Samba) sind gute Kandidaten f{[uuml  ]}r das Aufbauen
     von Verbindungen (siehe Fragen ``dod_localdns'', ``dod_sendmail'',
     ``dod_samba'').

  o  Wenn broadcasts das Problem sind, kannst Du auch die Zieladdresse
     auf das dummy0-Interface legen. Das ist zwar nicht sauber aber es
     funktioniert.


  [1m17.6.  dod{[lowbar]}winclient: Kann es sein, da{[szlig ]} die[0m
  [1mWin95-Maschine in meinem LAN automatische W{[auml  ]}hlvorg{[auml[0m
  [1m]}nge ausl{[ouml  ]}st?[0m

  Ja. Beim Start von Windows 3.11/95 versucht dieses, sich mit dem
  Nameserver Deines Providers zu unterhalten (falls bekannt) um einige
  Domains aufzul{[ouml  ]}sen (z.B. WORKGROUP.xxx). Hier folgen M{[ouml
  ]}glichkeiten, dieses zu vermeiden:

  o  Schalte die Option Use DNS for Windows Names Resolution auf allen
     Windows-Computern Deines LAN ab.

  o  Setze einen lokalen DNS auf, der alle Anfragen beantwortet. Siehe
     Frage ``dod_localdns''.


  [1m17.7.  dod{[lowbar]}localdns: Ich habe einen lokalen DNS eingerichtet.[0m
  [1mWarum l{[ouml  ]}st dieser unerw{[uuml  ]}nschte Anwahlen aus? Wie[0m
  [1mfinde ich die Ursache?[0m

  Schalte in named den Debug-Level 1 ein und schau Dir das Logfile in
  /var/tmp an. Du findest da sehr oft normale DNS-Anfragen von Windows-
  Maschinen. Das Problem ist, da{[szlig ]} Namen wie
  "WORKGROUP.domain.de" abgefragt werden, d.h., Namen, die der DNS nicht
  kennen kann. Windows scheint nach seinem master browser oder einem
  Domain-Controller zu suchen (deutschsprachige Leser finden in der ct
  12/99, Seite 224: "Schnitzeljagd - Netzwerkumgebung und Browserdienst
  im Windows-Netzwerk" weitere Details). Zur Umgehung dieses Problems
  muss der Name der Workgroup per DNS aufgel{[ouml  ]}st werden k{[ouml
  ]}nnen. Oder setze einen Primary Domain Controller in Deinem LAN ein.



  [1m17.8.  dod{[lowbar]}forwarddns: Ich habe meinen Nameserver im 'for-[0m
  [1mward' Modus konfiguriert, mit einer Adresse. Nun w{[auml  ]}hlt er[0m
  [1mfast jede Minute?[0m

  Von Zeit zu Zeit wird der Nameserver eine Anfrage an seinen Forwarder
  schicken. Das l{[ouml  ]}st eine Anwahl aus. Da Dein ISP dynamische
  IP-Adressen benutzt wird die Anfrage mit einer falschen IP-Adresse
  hinaus geschickt (zum Zeitpunkt der Starts der Verbindung). Also wird
  keine Antwort empfangen. Bind wartet eine Minute und wiederholt den
  Vorgang. Wenn Deine Verbindung in dieser Zeit getrennt wurde, l{[ouml
  ]}st das einen neuen W{[auml  ]}hlvorgang mit wiederum einer anderen
  Adresse aus, usw.n...

  Als Workaround kannst Du die Wartezeit zwischen den Sendeversuchen
  verk{[uuml  ]}rzen, wie es bei der Frage ``dialout_bind'' beschrieben
  wird.

  Alternativ kannst Du die Option {[quot  ]}dialup yes;{[quot  ]} in der
  named.conf setzen. Dadurch wird named beim Start nur eine Interaktion
  mit dem Verteiler durchf{[uuml  ]}hren (und dabei ein Ausw{[auml
  ]}hlen ausl{[ouml  ]}sen). Danach wird named ein sehr langes Intervall
  (24h?)  abwarten ehe er eine erneute Abfrage startet.  named wird nur
  bei direkten Anfragen mit dem Verteiler in Kontakt treten und das
  passiert im Normalfall wenn Du sowieso verbunden bist.


  [1m17.9.  dod{[lowbar]}sendmail: Wie kann ich erreichen, da{[szlig ]}[0m
  [1msendmail zwar keine Verbindungen aufbaut aber trotzdem die lokale Mail[0m
  [1mausliefert?[0m

  Zuerst musst Du sendmail dazu bringen, keine DNS-Verbindungen zu
  {[ouml  ]}ffnen. Du musst die Optionen 'nodns' und 'nocanonify'
  aktivieren.

  Wenn Du einen smarthost hast, musst Du sicherstellen, da{[szlig ]}
  wegen ihm kein Nameserver abgefragt wird. Du kannst den smarthost
  direkt mit seiner IP-Addresse angeben oder seinen Namen in /etc/hosts
  eintragen (/etc/host.conf sollte dann die Zeile 'order hosts bind'
  enthalten).

  Setze alle nicht lokalen Mailer auf 'expensive'
  ('define(SMTP{[lowbar]}MAILER{[lowbar]}FLAGS, e)') und verbiete dann
  sendmail, automatisch {[uuml  ]}ber diese [4mteueren[24m Wege zu verbinden
  (mit einem 'define('confCON{[lowbar]}EXPENSIVE", 'True')'). Der Aufruf
  von sendmail sollte keine Zeitangabe f{[uuml  ]}r die Option '-q'
  enthalten (d.h., nur '-bd -os -q'). '-os' bewirkt, da{[szlig ]} alle
  Mails in die Warteschlange eingereiht werden (was nicht verhindert,
  da{[szlig ]} lokale Mails sofort ausgeliefert werden). Der einzige
  Haken ist, da{[szlig ]} sendmail beim Booten Mail, die noch in der
  Warteschlange liegt, ausliefern will, obwohl das Netzwerk noch nicht
  l{[auml  ]}uft. Deshalb solltest Du beim Booten alle Mails aus
  /var/mqueue entfernen bevor sendmail gestartet wird und nach dem Start
  von sendmail wieder dort ablegen.

  Mail an [4mteuere[24m Mailer wird nun nur durch den expliziten Aufruf
  'sendmail -q' abgeschickt.


  [1m17.10.  dod{[lowbar]}samba: Das Samba-Paket l{[ouml  ]}st bei mir[0m
  [1mimmer W{[auml  ]}hlvorg{[auml  ]}nge aus. Wie kann ich das vermeiden?[0m

  Andreas Glahn andreas@tao.westfalen.de schrieb am 31 Januar 1997: Ich
  hatte das gleiche Problem. Dann gab ich beim Start des Samba-Demons
  diesem die interne IP-Addresse, die ich hier zuhause benutze. Seither
  wird eine Anfrage von Samba nicht mehr an das default gateway
  geschickt sondern bleibt intern.
  Schau Dir die Konfiguration mit netstat und tcpdump an. Mit tcpdump
  findest Du schnell heraus, zu welcher IP-Addresse Samba verbinden
  will.

  Mein interner Linux Computer hat z.B.: 192.168.99.99 und mein Win95
  Computer hat:               192.168.99.88

  Auf dem Linux Computer starte ich Samba mit:

  ______________________________________________________________________
  nmdb -S -B 192.168.99.255 -I 192.168.99.99
  ______________________________________________________________________


  Schau Dir auch die vorherige Frage an: benutze -broadcast und vielle-
  icht -arp bei der Definition des Interfaces!

  Durchsuche die Hilfeseiten der Samba-Konfigurationsdatei nach weiteren
  M{[ouml  ]}glichkeiten des Vermeidens von Ausw{[auml  ]}hlvorg{[auml
  ]}ngen (mir wurde gesagt, da{[szlig ]} es einige spezielle Parameter
  daf{[uuml  ]}r geben soll).


  [1m17.11.  dod{[lowbar]}netscape: Wie kann ich Netscape abgew{[ouml[0m
  [1m]}hnen, beim Start eine Verbindung aufzubauen?[0m

  Meistens ist in den Preferences eine nicht lokale Homepage
  eingetragen. Nur eine Homepage, die Netscape sofort laden kann (z.B.
  'file://localhost/xxx'), l{[ouml  ]}st keinen sofortigen W{[auml
  ]}hlvorgang aus. Alternativ kannst Du einen Cache Demon einrichten,
  der oft ben{[ouml  ]}tigte Seiten speichert.

  Des weiteren pr{[uuml  ]}fe Deine Proxy-Einstellungen. Wenn Netscape
  einen kompletten Namen anstatt einer IP-Adresse beim Start bekommt,
  kann es versuchen, den Namen durch eine DNS-Anfrage aufzul{[ouml
  ]}sen. In dem Fall gib Netscape eine IP-Adresse.

  Auch kann es sein, da{[szlig ]} Netscape versucht, seinen Newsserver
  zu erreichen. Wenn Du dieses Feature nicht ben{[ouml  ]}tigst, kannst
  Du den Newsserver, den Netscape sucht (vermutlich 'news') in Deinen
  lokalen DNS oder in die /etc/hosts aufnehmen und auf 'localhost'
  verweisen.


  [1m17.12.  dod{[lowbar]}closeipconnect: Nach dem Auflegen einer Leitung[0m
  [1mstelle ich mit netstat -nt  fest, da{[szlig ]} IP-Verbindungen noch[0m
  [1moffen sind. Wie kann ich diese manuell schlie{[szlig ]}en?[0m

  Dies mag nur mit dem RST-Revoking-Patch (auf den in Frage
  ``dod_causes'' hingewiesen wird) funktionieren: Du kannst das
  Interface 'runterfahren' und dann wieder 'starten'. Dann wird es
  versuchen, hinaus zu w{[auml  ]}hlen. Wenn Du aber vorher die
  anzuw{[auml  ]}hlende Telefonnummer entfernt hast, erh{[auml  ]}ltst
  Du die Meldung 'no outgoing number...' im syslog und sobald das
  Interface wieder gestartet ist werden alle offenen Verbindungen
  geschlossen.

  Du kannst diese durch offene IP-Verbindungen ausgel{[ouml  ]}sten
  W{[auml  ]},hlversuche vermeiden, indem Du eine spezielle Firewall-
  Einstellung in /etc/ppp/ip-down einf{[uuml  ]}gst und sie in
  /etc/ppp/ip-up wieder deaktivierst. Diese Firewall-Einstellung wehrt
  alle TCP-Pakete, die nicht den Status SYNSENT haben, ab. F{[uuml  ]}ge
  dies in Deine /etc/ppp/ip-down ein (bei einem 2.2.x kernel):



  ______________________________________________________________________
  ipchains -A output -j DENY -p tcp -i 'interface' ! -y
  ______________________________________________________________________


  Add this in /etc/ppp/ip-up:

  ______________________________________________________________________
  ipchains -A output -j DENY -p tcp -i 'interface' ! -y
  ______________________________________________________________________


  (Bei allen Firewall-Regeln gilt: Am besten schreibt man diese Regeln
  in ein Script, das dann mit einem start oder stop aufgerufen wird.).

  Beachte, da{[szlig ]} diese Firewall-Regel nur ganze Pakete betrifft.
  Fragmente werden immer diese Firewall passieren und einen W{[auml
  ]}hlvorgang ausl{[ouml  ]}sen.


  [1m17.13.  dod{[lowbar]}onlineoncrash: Ist es m{[ouml  ]}glich, da{[szlig[0m
  [1m]} selbst bei einem abgest{[uuml  ]}rzten Computer eine ISDN-[0m
  [1mVerbindung bestehen bleibt (und die Geb{[uuml  ]}hren weiterlaufen)?[0m

  Der ISAC Chipset, der auf vielen ISDN-Karten benutzt wird, kann im
  auto Modus oder im non-auto Modus laufen. Im auto Modus kann die
  Verbindung bei abgest{[uuml  ]}rztem Computer bestehen bleiben (die
  Karte h{[auml  ]}lt sie am Leben). Da der HiSax Treiber den non-auto
  Modus benutzt, sollte das mit ISDN4LINUX nicht passieren. Wenn einmal
  kein Interrupt mehr auf Deiner Maschine verarbeitet wird, wird die
  Verbindung sp{[auml  ]}testens nach einer halben Minute beendet. Ein
  Weiterbestehen der Verbindung kann nur in dem unwahrscheinlichen Fall
  passieren, wenn die Maschine abst{[uuml  ]}rzt, jedoch Interrupts
  weiterhin normal verarbeitet werden.



  [1m18.  chargeint: Chargeint[0m

  [1m18.1.  chargeint{[lowbar]}whatis: Was macht eigentlich Chargeint?[0m

  Chargeint ist eine M{[ouml  ]}glichkeit, Deine Kosten zu reduzieren,
  wenn diese auf Deiner [1mOnlinezeit [22mbasieren und das Intervall zwischen
  zwei Einheiten (das Geb{[uuml  ]}hrenintervall) relativ gro{[szlig ]}
  ist (z.B. pro Minute).

  Chargeint beendet die Verbindung nur zwei Sekunden vor dem Ende eines
  Geb{[uuml  ]}hrenintervalls. Je nach Tageszeit und Datum erkennt
  isdnlog selbst{[auml  ]}ndig die L{[auml  ]}nge des Intervalls.


  [1m18.2.  chargeint{[lowbar]}config: Wie soll ich Chargeint einrichten?[0m

  Du kannst die L{[auml  ]}nge einer Geb{[uuml  ]}hreneinheit manuell
  mittels isdnctrl Parameter chargeset bestimmen oder isdnlog so
  einstellen, da{[szlig ]} es automatisch abl{[auml  ]}uft:

  1. Stelle isdnlog so ein, da{[szlig ]} es alle Informationen {[uuml
     ]}ber Deinen Standort und Deine Telefongesellschaft hat (und
     dadurch die Geb{[uuml  ]}hren kennt).

  2. Starte isdnlog mit den Optionen -h0 und -w.


  3. Stelle den huptimeout (Zeit ohne Datenverkehr, nach der I4L ein
     Beenden der Verbindung herbeif{[uuml  ]}hrt) nach Deinem Belieben
     ein. Z.B.:

     ___________________________________________________________________
     /sbin/isdnctrl huptimeout ippp0 5
     ___________________________________________________________________


  Damit wird I4L nach einer 5 Sekunden dauernden Inaktivit{[auml  ]}t
  der Leitung (huptimeout) 2 Sekunden vor dem Ende der Geb{[uuml
  ]}hreneinheit auflegen.


  [1m18.3.  chargeint{[lowbar]}whennot: Wann ist es unsinnig , Chargeint zu[0m
  [1mbenutzen?[0m


  1. Der Gebrauch von Chargeint ist unsinnig, wenn Deine Kosten nach dem
     [1mDatenvolumen [22mberechnet werden oder Du einen [1mPauschalbetrag[0m
     bezahlst. Chargeint kann Deine Kosten nur bei [1mzeitabh{[auml[0m
     [1m]}ngiger [22mBerechnung reduzieren.

  2. Es macht auch keinen Sinn, wenn Deine Kosten in kleinen
     Zeiteinheiten (z.B. pro Sekunde statt pro Minute) berechnet werden.

  3. Chargeint kann sinnvoll sein (oder auch nicht), wenn Du f{[uuml
     ]}r jede neue Einwahl einen festen Betrag zus{[auml  ]}tzlich zu
     den variablen Kosten zahlen musst (das h{[auml  ]}ngt von der
     H{[ouml  ]}he der Geb{[uuml  ]}hren ab).

  4. Es gibt Probleme, wenn die IP-Addresse dynamisch vergeben wird.
     Eine abgebrochene Verbindung kann nicht einfach wieder gestartet
     werden, da die IP-Addresse sich dabei ver{[auml  ]}ndert. Die
     unterbrochenen FTP-, telnet- oder WWW-Verbindungen m{[uuml  ]}ssen
     dann wieder neu aufgebaut werden.


  [1m18.4.  chargeint{[lowbar]}correcttime: Wie kann ich sicher gehen,[0m
  [1mda{[szlig ]} der Chargeint-Patch die korrekte Zeit benutzt?[0m

  Am besten synchronisierst Du die Uhr Deines Computers mit der in der
  Vermittlungsstelle. Das geschieht beim Aufruf von isdnlog mit der
  Option -t2.  Hinweis: Man sollte dabei jedoch bedenken, da{[szlig ]}
  die Uhren der VSts selten {[uuml  ]}bereinstimmen (wichtig bei
  Preselection und Call-by-Call), selten {[uuml  ]}berhaupt die genaue
  Zeit anzeigen, und au{[szlig ]}erdem bei ISDN sowieso nur Minuten und
  keine Sekunden {[uuml  ]}bertragen werden!


  [1m18.5.  chargeint{[lowbar]}nohangup: Die Verbindung wird nicht durch[0m
  [1meinen Timeout beendet.[0m

  Chargeint legt nur auf, wenn es keine Aktivit{[auml  ]}t auf der
  Leitung gab. Vielleicht benutzt Dein ISP einen Router (z.B. Cisco),
  der alle zehn Sekunden ein 'keep alive' Paket sendet. Wenn die Cisco
  auf ihre "keep alive" Pakete keine Antwort bekommt, wird sie das
  Routing einstellen. Das geschieht normalerweise nach dem 4. oder
  5.'keep-alive'-Paket. Erst k{[uuml  ]}rzlich (Anfang 2001) wurde die
  Unterst{[uuml  ]}tzung der 'keep-alive'-Pakete der Cisco
  verbessert/Korrigiert. Du kannst dieses Feature also ohne Probleme
  benutzen oder Deinen Provider bitten, es eben nicht zu benutzen
  (mittels 'no keepalive' in der Cisco-Konfiguration).

  M{[ouml  ]}glicherweise sind es auch nicht die 'keep alive' Pakete,
  die die Verbindung offen halten, sondern eher OSPF Routing Updates.
  Das Versenden dieser Updates kann nur an der Cisco abgeschaltet
  werden. Du kannst 'snapshot server' auf dem BRI Interface einstellen.
  Das bewirkt, da{[szlig ]} Routing Updates nur hinausgeschickt werden,
  wenn sie durch dieses Interface empfangen wurden.



  [1m19.  2channel: Kanalb{[uuml  ]}ndelung (MPPP, raw bundling)[0m

  [1m19.1.  2channel{[lowbar]}whatis: Was ist Kanalb{[uuml  ]}ndelung und[0m
  [1mwie kann ich es verwenden?[0m

  Kanalb{[uuml  ]}ndelung wird von ISDN4LINUX zur Zeit in zwei
  Variationen unterst{[uuml  ]}tzt:

  o  [1mRaw Bundling [22m(Konfiguration von sogenannten slave channels)

  o  [1mMPPP [22m(basiert auf syncPPP)

     Beide Variationen haben ihre Vor- und Nachteile. Schau Dir die
     folgenden Fragen an. Eine dynamische Handhabung f{[uuml  ]}r MPPP
     kann mit dem Programm ibod erreicht werden - siehe Frage
     ``2channel_mpppconfig''.


  [1m19.2.  2channel{[lowbar]}raw: Was ist 'raw bundling'?[0m

  Raw bundling arbeitet {[auml  ]}hnlich wie rawIP, nur mit mehreren
  Kan{[auml  ]}len. Daher hat es auch die theoretischen Vor- und
  Nachteile von rawIP. Raw bundling ben{[ouml  ]}tigt f{[uuml  ]}r jeden
  benutzten Kanal ein Netzwerk-Interface. Eines davon, das sogenannte
  Master Interface, kontrolliert das Herstellen und Abbrechen der
  Verbindungen. F{[uuml  ]}r jeden weiteren Kanal wird ein sogenanntes
  Slave Interface eingerichtet, das automatisch vom Master Interface
  aktiviert wird.


  [1m19.3.  2channel{[lowbar]}rawconfig: Wie konfiguriere ich raw bundling?[0m

  Das Master Interface wird wie normal mit

  ______________________________________________________________________
  isdnctrl addif {[lt    ]}master_interface{[gt    ]}
  ______________________________________________________________________


  erstellt und konfiguriert. F{[uuml  ]}r alle ben{[ouml  ]}tigten
  abh{[auml  ]}ngigen Kan{[auml  ]}le werden dann Slave Interfaces mit
  dem Befehl:

  ______________________________________________________________________
  isdnctrl addslave {[lt    ]}master_interface{[gt    ]} {[lt    ]}slave_interface{[gt    ]}
  ______________________________________________________________________


  erstellt und wie {[uuml  ]}blich konfiguriert (z.B. 'isdnctrl sdelay
  slave{[lowbar]}interface delay').


  [1m19.4.  2channel{[lowbar]}rawgoodbad: Was sind die Vor- und Nachteile[0m
  [1mdes raw bundling?[0m

  Raw bundling hat alle Vor- und Nachteile des rawIP. Im Vergleich zu
  MPPP hat raw bundling den Vorteil, da{[szlig ]} ISDN4LINUX die
  ben{[ouml  ]}tigten abh{[auml  ]}ngigen Kan{[auml  ]}le selbst {[ouml
  ]}ffnet und schlie{[szlig ]}t. Leider hat raw bundling immer noch
  Probleme mit den Transferraten. Siehe weiter unten.


  [1m19.5.  2channel{[lowbar]}mppp: Was ist MPPP?[0m

  MPPP oder MP oder MPP (Warnung: MP ist auch eine Abk{[uuml  ]}rzung
  von "Multi Processor") steht f{[uuml  ]}r Multi Point to Point und
  bedeutet das B{[uuml  ]}ndeln von mehreren Kan{[auml  ]}len zu einem
  logischen Strom. Es ist eine Abart des normalen syncPPP. Deshalb erbt
  es auch dessen Vor- und Nachteile. Nur zur Information: ipppd betreibt
  MPPP nach RFC 1717 anstatt nach dem neueren RFC 1990 (MLP).

  Im Gegensatz zu raw bundling wird als Interface zum ipppd nur ein
  Netzinterface ben{[ouml  ]}tigt, da der ipppd alle seine Kan{[auml
  ]}le selbst verwaltet. Herein kommende Daten werden vom ipppd
  zuf{[auml  ]}llig auf alle verf{[uuml  ]}gbaren Kan{[auml  ]}le
  verteilt. Diese Kan{[auml  ]}le m{[uuml  ]}ssen nicht unbedingt ISDN-
  Kan{[auml  ]}le sein. Theoretisch k{[ouml  ]}nnen Modemverbindungen
  mit ISDN-Kan{[auml  ]}len vermischt werden. Hier jedoch besch{[auml
  ]}ftigen wir uns nur mit ISDN-Kan{[auml  ]}len.


  [1m19.6.  2channel{[lowbar]}mpppgoodbad: Was sind die Vor- und Nachteile[0m
  [1mvon MPPP?[0m

  Ein Nachteil besteht darin, da{[szlig ]} der 2.Kanal 'manuell'
  aktiviert werden muss. Der ipppd kann den 2.Kanal nicht nach Bedarf
  an- oder abschalten. Die normalen automatischen Funktionen des ipppd
  sind entweder unzuverl{[auml  ]}ssig (automatisches Auflegen) oder
  funktionieren {[uuml  ]}berhaupt nicht (automatische Anwahl). Das gilt
  nicht f{[uuml  ]}r die anderen Encapsulations. Die {[Uuml
  ]}bertragungsraten sind allerdings sehr gut (ca. 30 KB/s mit 4
  Kan{[auml  ]}en).


  [1m19.7.  2channel{[lowbar]}mpppconfig: Wie richte ich MPPP ein?[0m

  Zuerst muss die Unterst{[uuml  ]}tzung f{[uuml  ]}r MPPP bei der
  Kompilation der ISDN-Module aktiviert werden. Dann definierst Du ein
  (normales) Interface f{[uuml  ]}r ipppd (i.a. 'isdnctrl addif ippp0',
  usw.). Dieses Interface wird als Master Interface benutzt.
  Anschlie{[szlig ]}end musst Du f{[uuml  ]}r jeden zus{[auml
  ]}tzlichen Kanal ein Slave Device einrichten (z.B.: 'isdnctrl addslave
  ippp0 {[lt    ]}slave{[lowbar]}interface{[gt    ]}', mehr Details im
  I4L Manual). Die Aktivierung der Kanalb{[uuml  ]}ndelung erfolgt durch
  die Option '+mp' beim Aufruf des ipppd un durch die Bindung beider
  Devices an ipppd. Achte darauf, da{[szlig ]} die Namen beider Devices
  mit "ippp" beginnen m{[uuml  ]}ssen.

  Zum Gebrauch der Kanalb{[uuml  ]}ndlung musst Du zuerst das 'Master
  Device' aktivieren. Anschlie{[szlig ]}end werden die Slave Channels
  hinzugef{[uuml  ]}gt:

  ______________________________________________________________________
  isdnctrl addlink device
  ______________________________________________________________________


  Sie werden mit dem Befehl:

  ______________________________________________________________________
  isdnctrl removelink ippp0
  ______________________________________________________________________


  wieder deaktiviert. Dies ist anders als bei den anderen encapsulations
  von ISDN4LINUX!  Meldet addlink einen Fehler -2 so sind keine Slave
  Devices eingerichtet. Der Fehler -5 bedeutet, da{[szlig ]} ippp0 nicht
  verbunden ist.  Beachte auch, da{[szlig ]} das Slave Device dazu im
  W{[auml  ]}hlmodus auto sein muss. Zur manuellen Steuerung benutzt Du

  ______________________________________________________________________
  isdnctrl dial slave
  ______________________________________________________________________


  und

  ______________________________________________________________________
  isdnctrl hangup slave
  ______________________________________________________________________



  Bei syncPPP gibt es keine automatische Aktivierung der Slave Devices.
  Sie m{[uuml  ]}ssen manuell hinzugef{[uuml  ]}gt und wieder entfernt
  werden. Es gibt daf{[uuml  ]}r jedoch das Programm ibod, das das
  automatisch erledigt. Du findest es auf: ({urlnam}
  <http://www.compound.se/ibod.html>) oder in einer von Karsten Keil
  erweiterten Version auf: {urlnam} <http://www.suse.de/~kkeil/xibod/>.

  Ein Beispielscript findest Du in der Datei etc/rc.isdn.syncppp.MPPP im
  isdn4k-utils Paket (leider nicht in allen I4L-Versionen).

  Denke daran, da{[szlig ]} Dein Provider den Gebrauch dieser Features
  erlauben muss. Es kann auch vorkommen, da{[szlig ]} die Menge der
  gleichzeitig ge{[ouml  ]}ffneten Kan{[auml  ]}le limitiert ist und bei
  {[Uuml  ]}berschreitung dieses Limits alle Verbindungen abgebrochen
  werden.


  [1m19.8.  2channel{[lowbar]}mpppcompile: Ich habe MPPP ausprobiert aber[0m
  [1mes funktioniert nicht. Der ipppd schreibt im debug log so etwas wie[0m
  [1mdas: ' ...  rcvd (0)(proto=0x3d) c0 00 00 00 80 fd 01 01 00 0a ...[0m
  [1msent (0)(LCP ProtRej id=0x2 00 3d c0 00 00 00 80 fd 01 ...'[0m

  Du hast vergessen, die Unterst{[uuml  ]}tzung f{[uuml  ]}r
  MPPP/RFC1717 in das ISDN Subsystem zu kompilieren. Kompiliere den
  Kernel mit dieser aktivierten Option neu.


  [1m19.9.  2channel{[lowbar]}cantlocateippp1: Beim Versuch mit MPPP[0m
  [1mbekomme ich die Fehlermeldung 'modprobe: Can't locate module ippp1'[0m
  [1mund 'ipppd: ioctl(SIOCSIFMTU): No such device...'?[0m

  Das ist eine Eigenheit des ipppd. Er versucht, beiden Kan{[auml  ]}len
  die gleiche MTU zuzuordnen und der Kernel kann kein entsprechendes
  Netzwerk-Device finden. Du kannst diese Meldung ohne Probleme
  ignorieren, MPPP sollte trotzdem funktionieren.



  [1m20.  remote: Eigenheiten des remote ISDN Device[0m

  [1m20.1.  remote{[lowbar]}win95: Wie konfiguriere ich Windows95 zur[0m
  [1merfolgreichen Einwahl zu meinem ISDN4LINUX Computer?[0m

  Konfiguriere Dein Dialout Network wie folgt:


  o  Typ des Servers: PPP:Windows 95, Windows NT 3.5, Internet

  o  Erweiterte Optionen: deaktiviere alle Optionen

  o  Netzwerk Protokolle: nur TCP/IP

  o  Standard Gateway

  o  Schalte vorerst die IP Header Compression ab (mehr Details zur
     Kompression findest Du bei ``syncppp_compression'').

  o  Den Rest der Einstellungen f{[uuml  ]}r TCP/IP (IP-Addresse,
     Nameserver,...) stellst Du nach Deinen Gegebenheiten ein.


  [1m20.2.  remote{[lowbar]}mac: Ich m{[ouml  ]}chte Daten mit einem Macin-[0m
  [1mtosh (Leonardo card) austauschen. Was muss ich oder der Mac User dabei[0m
  [1mbeachten?[0m

  Zur Zeit wird das Leonardo Protokoll nicht von I4L unterst{[uuml
  ]}tzt. Wenn Du den Mac anrufst, sollte er das Protokoll auf X.75 oder
  HDLC setzen. Wenn er Dich anruft, muss er das Protokoll explizit in
  der gew{[auml  ]}hlten Nummer angeben (z.B.  durch Einf{[uuml  ]}gen
  eines 'X' f{[uuml  ]}r X.75).


  [1m20.3.  remote{[lowbar]}macpap: Ein Macintosh mit einer Leonardo Karte[0m
  [1mversucht sich einzuw{[auml  ]}hlen und will chap md5 benutzen. Wie[0m
  [1mkann ich das auf CHAP/PAP umwandeln?[0m

  Du kannst es nicht. Der Mac User muss LeoPort (im Lieferumfang der
  Karte enthalten) benutzen und den CTB port auf die ISDN Karte
  einstellen. Dann kann er mittels FreePPP 2.5v2 {urlnam}
  <http://www.rockstar.com> die Leo als Modem einrichten. FreePPP wird
  wie {[uuml  ]}blich eingestellt. Danach kann PAP/CHAP eingerichtet
  werden.


  [1m20.4.  remote{[lowbar]}cisco: Wie verh{[auml  ]}lt sich ISDN4LINUX mit[0m
  [1meiner Cisco (HDLC) als Gegenpart?[0m

  Auf dem Cisco Router muss das Senden von 'keep alive' Paketen
  abgestellt werden. ISDN4LINUX muss f{[uuml  ]}r HDLC, transparent, mit
  Cisco encapsulation eingestellt werden:

  ______________________________________________________________________
  isdnctrl l2_prot {[lt    ]}interface{[gt    ]} hdlc
  isdnctrl l3_prot {[lt    ]}interface{[gt    ]} trans
  isdnctrl encap {[lt    ]}interface{[gt    ]} cisco-h
  ______________________________________________________________________



  [1m20.5.  remote{[lowbar]}ispa: Welche Einstellungen braucht ISPA usw.[0m
  [1m(DOS, Windows) um mit den Standardeinstellungen von ISDN4LINUX zurecht[0m
  [1mzu kommen?[0m

  Die folgenden Einstellungen sind m{[ouml  ]}glich (diese gelten auch
  f{[uuml  ]}r die anderen Treiber von H. Hanewinkel (CINDI, CANDI,
  WISPA...), zu finden auf {urlnam} <http://www.informatik.uni-
  bremen.de/{[tilde ]}henker/dank>):



  i4l side                             ISPA side
  ====================================================
  isdnctrl l2_prot isdn0 hdlc           {[bsol  ]}
  isdnctrl l3_prot isdn0 trans              -h0
  isdnctrl encap   isdn0 rawip          /
  ----------------------------------------------------
  isdnctrl l2_prot isdn0 hdlc           {[bsol  ]}
  isdnctrl l3_prot isdn0 trans              -h1
  isdnctrl encap   isdn0 uihdlc         /
  ----------------------------------------------------
  isdnctrl l2_prot isdn0 x75i           {[bsol  ]}
  isdnctrl l3_prot isdn0 trans              -l0
  isdnctrl encap   isdn0 rawip          /
  ----------------------------------------------------
  isdnctrl l2_prot isdn0 x75i           {[bsol  ]}
  isdnctrl l3_prot isdn0 trans              -l1
  isdnctrl encap   isdn0 uihdlc         /
  ----------------------------------------------------


  Der Parameter mit den wenigsten Problemen ist -h0.



  [1m21.  leased: Standleitungen[0m

  [1m21.1.  leased{[lowbar]}flatrate: Was ist der Unterschied zwischen[0m
  [1meiner Standleitung und einer Flatrate?[0m

  Eine Standleitung ben{[ouml  ]}tigt ein spezielles Setup des S0
  Interfaces. Danach kannst Du damit kein anderes Ziel mehr anw{[auml
  ]}hlen als das f{[uuml  ]}r die Standleitung eingestellte. Sie ist
  auch sehr kostenintensiv.

  Eine Flatrate ist eine ganz normale W{[auml  ]}hlverbindung und das
  Setup wird auch entsprechend durchgef{[uuml  ]}hrt. Der einzige
  Unterschied zur normalen W{[auml  ]}hlverbindung ist die
  Kostenstruktur (siehe Abschnitt ``dialout''). Beachte auch, da{[szlig
  ]} bei einer Flatrate die Verbindung durch den Provider normalerweise
  getrennt wird, wenn Du zu lange online bleibst - also kannst Du Dich
  nicht darauf verlassen, dauernd online zu sein, falls es das ist, was
  Du wolltest.



  [1m21.2.  leased{[lowbar]}nosignal: Wie funktioniert der Aufbau und das[0m
  [1mBeenden einer Verbindung mit D64S ohne Signal{[uuml  ]}bertragung?[0m

  Die Daten werden einfach hinaus gesendet! Au{[szlig ]}er mit einem
  ping gibt es keine andere M{[ouml  ]}glichkeit herauszufinden, ob die
  D64S- oder 2MBit-Leitung steht oder nicht. Nur S01- oder S02-Leitungen
  haben einen D-Kanal mit dem Signale {[uuml  ]}bertragen werden k{[ouml
  ]}nnen. Die besten bekannten L{[ouml  ]}sungen benutzen diese 16kb
  auch f{[uuml  ]}r den Datentransport um auf 144kb/s anstatt 128kb/s zu
  kommen (I4L kann nur bis 128kb/s {[uuml  ]}bertragen).


  [1m21.3.  leased{[lowbar]}hisaxconfig: Wie konfiguriere ich meine Karte[0m
  [1mmit I4L auf einer D64-Standleitung?[0m

  Eine sp{[auml  ]}tere Version des neuen HiSax-Treibers unterst{[uuml
  ]}tzt D64. Die Konfiguration ist normal mit den folgenden
  Besonderheiten. HiSax muss im leased mode laufen:



  ______________________________________________________________________
  /sbin/hisaxctrl HiSax 5 {[lt    ]}channel{[gt    ]}
  ______________________________________________________________________


  wobei HiSax mit 'id=HiSax' aufgerufen wurde und {[lt    ]}channel{[gt
  ]} entweder 0 oder 1 sein kann. Zus{[auml  ]}tzlich zur normalen Kon-
  figuration sind die folgenden Befehle wichtig:

  ______________________________________________________________________
  /sbin/isdnctrl bind HiSax,{[lt    ]}channel{[gt    ]}
  /sbin/isdnctrl eaz isdn0 1
  /sbin/isdnctrl addphone isdn0 out 2
  /sbin/isdnctrl addphone isdn0 in  3
  ______________________________________________________________________


  wenn der Name des Interfaces 'isdn0' lautet. Das Interface muss auf
  "up" gesetzt werden und es muss eine Route auf das Interface gelegt
  werden. Schau Dir die Readmes im HiSax-Paket an.


  [1m21.4.  leased{[lowbar]}x75: Wie konfiguriere ich X.75 auf einer[0m
  [1mD64-Standleitung?[0m

  Benutze eine neuere Version von HiSax. Initialisiere zuerst das ttyI*
  Device, das Du benutzen willst, mit 'AT{[amp   ]}E0' (Verwendung des
  ersten B-Kanals) und 'ATS0=1' (automatisches Antworten auf das erste
  Signal). Dann versetzt Du HiSax in den leased mode:

  ______________________________________________________________________
  /sbin/hisaxctrl HiSax 5 {[lt    ]}channel{[gt    ]}
  ______________________________________________________________________


  wobei {[lt    ]}channel{[gt    ]} 0 oder 1 sein kann. Dadurch wird ein
  Anruf f{[uuml  ]}r MSN1 auf dem konfigurierten Kanal (0 oder 1)
  simuliert (Als incoming number wird LEASED0 gesetzt).


  [1m21.5.  leased{[lowbar]}splitline: Kann ich mit I4L einen Kanal als[0m
  [1mStandleitung und den anderen Kanal als W{[auml  ]}hlleitung benutzen?[0m

  Ja und nein. Du kannst HiSax f{[uuml  ]}r beide Arten gleichzeitig
  konfigurieren. Allerdings kannst Du nicht beide gleichzeitig benutzen
  (Du musst die Standleitung trennen bevor Du hinausw{[auml  ]}hlst). Es
  kann ab und zu gleichzeitig funktionieren, jedoch ist der Treiber
  nicht dazu ausgelegt und das Resultat ist nicht vorhersehbar.

  Achte auch darauf, den jeweils richtigen Kanal zu benutzen!



  [1m22.  dialin: Konfiguration eines Einwahl(Dial-In)-Servers[0m

  [1m22.1.  dialin{[lowbar]}config: Wie kann ich anderen den Zugang {[uuml[0m
  [1m]}ber ISDN erm{[ouml  ]}glichen?[0m

  Einige Konfigurationsbeispiele findest Du auf {urlnam}
  <http://www.rosat.mpe-garching.mpg.de/~web/ISDN.html>.  Wenn Du mit
  der Einrichtung Probleme hast, versuche das neueste Paket von
  ISDN4LINUX zu bekommen (siehe Frage ``distrib_getlatest'').  Wie
  gewohnt kannst Du auch in der Mailingliste nachfragen.  Im Allgemeinen
  gibt es mehrere M{[ouml  ]}glichkeiten, Dial-In einzurichten. Es kommt
  darauf an, wie Du m{[ouml  ]}chtest, da{[szlig ]} sich andere bei Dir
  einw{[auml  ]}hlen.

  o  Richte Netzwerk-Devices zur Einwahl {[uuml  ]}ber syncppp oder
     rawip ein. Setze die Option secure off um jedem die Einwahl zu
     erm{[ouml  ]}glichen oder secure on um die Einwahl nur {[uuml
     ]}ber ISDN-Nummern zu erm{[ouml  ]}glichen, die Du mit isdnctrl
     addphone {[lt    ]}device{[gt    ]} in {[lt    ]}Telefonnummer{[gt
     ]} eintr{[auml  ]}gst.  Es wurde berichtet, da{[szlig ]} Du die
     Option ms-dns f{[uuml  ]}r ipppd setzen musst damit die IPCP-
     Verhandlung funktioniert.

  o  Benutze die ttyI* Devices f{[uuml  ]}r asyncppp oder X.75.

     Es folgen weitere Details zur Einstellung der ttyI* Devices. Die
     Konfiguration ist wie bei einem seriellen Port. Starte ein getty
     (mgetty von Gert Doering ist sehr empfehlenswert) auf einem der
     ISDN Devices (/dev/ttyI*). Der Eintrag in /etc/inittab sollte etwa
     so aussehen:

     ___________________________________________________________________
     I0:56:respawn:/usr/local/sbin/mgetty ttyI0
     I1:56:respawn:/usr/local/sbin/mgetty ttyI1
     ___________________________________________________________________


  Der folgende Init-String muss in die mgetty.config eingetragen werden,
  damit mgetty weiss, auf welche MSN oder EAZ es lauschen muss. Wenn
  Deine MSN z.B. 123456 lautet:

  ______________________________________________________________________
  port ttyI0
  modem-type data
  speed 38400
  init-chat '' ATZ OK AT{[amp   ]}E123456 OK AT{[amp   ]}B512 OK
  ______________________________________________________________________


  Die Blockgr{[ouml  ]}{[szlig ]}e wurde f{[uuml  ]}r X.75 auf 512 Bytes
  gesetzt.  Alternativ kannst Du auch die gesamte Einstellung in
  /etc/inittab in einer Zeile schreiben (hier wegen der Randeinstellun-
  gen in 2 Zeilen gedruckt!):

  ______________________________________________________________________
  i0:45:respawn:/sbin/mgetty -D -m '"" ATZ OK AT{[amp   ]}E123456 OK
  AT{[amp   ]}B512 OK' -s 38400 ttyI0
  ______________________________________________________________________


  Der eleganteste Weg ist der Gebrauch von iprofd. Die Benutzung dieses
  Systemdienstes wird m{[ouml  ]}glich durch den Befehl AT{[amp   ]}W0
  in der I4L Modememulation. Du startest iprofd mit einem Pfad als
  Parameter, z.B. 'iprofd /etc/i4lprofile'. Dann {[ouml  ]}ffnest Du mit
  minicom oder einem anderen Terminalprogramm ein ISDN tty Device und
  gibst den n{[ouml  ]}tigen AT-Befehl manuell ein.  Danach gibst Du den
  Befehl AT{[amp   ]}W0 ein. Der Kernel veranlasst daraufhin iprofd
  dazu, die aktuelle Konfiguration in die Datei zu schreiben. Von nun an
  reicht es aus, iprofd in Deinem ISDN Initscript zu starten und die
  entsprechenden ISDN tty Devices mit ATZ zu initialisieren.


  [1m22.2.  dialin{[lowbar]}manyparallel: Wie kann ich mehreren Leuten gle-[0m
  [1michzeitig die Einwahl erm{[ouml  ]}glichen?[0m

  Du musst exakt so viele gettys oder Netzwerk Interfaces einrichten,
  wie sich Leute gleichzeitig einw{[auml  ]}hlen d{[uuml  ]}rfen. Diese
  gettys oder Netzwerk Interfaces k{[ouml  ]}nnen die gleiche MSN
  benutzen, da mehrere Leute gleichzeitig mit der gleichen MSN verbunden
  sein k{[ouml  ]}nnen (solange freie B-Kan{[auml  ]}le vorhanden sind).
  Es kann jedoch nur ein getty jeweils einem einzelnen ttyI* Device
  zugeordnet sein.


  [1m22.3.  dialin{[lowbar]}analogditalsamettyi: Kann ich ein ttyI*-Device[0m
  [1mso einrichten, da{[szlig ]} es sowohl digitale als auch analoge Ein-[0m
  [1mwahlversuche annimmt?[0m

  Dies ist nicht m{[ouml  ]}glich, da der Digitalmodus andere
  Registereinstellungen erfordert als der analoge Modus. Daher musst Du
  f{[uuml  ]}r diesen Zweck zwei dazu bestimmte Devices einrichten.
  Beachte dabei, da{[szlig ]} Einwahlversuche von analogen Modems nur
  bei den wenigen Karten m{[ouml  ]}glich sind, bei denen sowohl die
  Karte als auch der isdn4linux-Treiber das unterst{[uuml  ]}tzen.


  [1m22.4.  dialin{[lowbar]}fixedip: Wie kann ich bei Einwahlen via ipppd[0m
  [1mjedem User eine feste IP zuordnen?[0m

  Spezifiziere die feste IP-Adresse in der Datei pap/chap-secrets
  zusammen mit dem Usernamen und Passwort (siehe man ipppd).


  [1m22.5.  dialin{[lowbar]}hdlc: Jemand m{[ouml  ]}chte sich mit HDLC[0m
  [1mdurch mein mgetty einw{[auml  ]}hlen. Ist ttyI1 korrekt oder muss ich[0m
  [1mmit ttyI0 beginnen?[0m

  Das spielt keine Rolle. Es hat auch nichts mit der Nummer des B-Kanals
  (0 oder 1) zu tun. Du musst nur HDLC im Init-String aktivieren
  (ATS14=3).


  [1m22.6.  dialin{[lowbar]}autoppp: Ist es mit mgetty m{[ouml  ]}glich,[0m
  [1mbeim Empfang von LCP-Frames den pppd automatisch zu starten?[0m

  Ja, ist es. Dieses Feature nennt sich 'AutoPPP'. Siehe Konfiguration
  von mgetty.


  [1m22.7.  dialin{[lowbar]}passwd: Wie bringe ich (i)pppd dazu, bei einer[0m
  [1mEinwahl die Passw{[ouml  ]}rter mit /etc/passwd statt mit[0m
  [1m/etc/ppp/pap-secrets zu vergleichen?[0m

  ipppd muss mit den Optionen 'login' und 'auth' gestartet werden. In
  /etc/ppp/pap-secrets muss bei einer Beschr{[auml  ]}nkung auf
  bestimmte User f{[uuml  ]}r jeden dieser User die folgende Zeile
  existieren:

  ______________________________________________________________________
  login-name * '' *
  ______________________________________________________________________


  Um allen Usern die Einwahl zu erlauben gen{[uuml  ]}gt:

  ______________________________________________________________________
  * * '' *
  ______________________________________________________________________


  Die letztere Wirkung tritt auch ein, wenn keine Datei pap-secrets
  existiert.


  [1m22.8.  dialin{[lowbar]}ignored: Ich bekomme dauernd die Meldung[0m
  [1m'isdn{[lowbar]}tty: call from XXX - YYY ignored'. Wieso ignoriert[0m
  [1mISDN4LINUX (syncPPP) diesen Einwahlversuch?[0m

  Da gibt es zwei m{[ouml  ]}gliche Erkl{[auml  ]}rungen.  Entweder ist
  Deine eigene MSN (hier: YYY) nicht korrekt mit 'isdnctrl eaz interface
  YYY' eingetragen. Oder es wurde die Option 'isdnctrl secure interface
  on' gesetzt, ohne die Anrufe von dieser Nummer (hier: XXX) mit
  'isdnctrl addphone interface in XXX' zu erlauben.


  [1m22.9.  dialin{[lowbar]}async: Eine SunISDN versucht sich in mein I4L-[0m
  [1mSystem einzuw{[auml  ]}hlen.[0m

  Die Sun versucht mit asyncPPP zu kommunizieren. ipppd kann damit nicht
  umgehen, Du musst die ttyI* Devices und den normalen pppd benutzen.



  [1m23.  callback: Callback[0m

  [1m23.1.  callback{[lowbar]}delay: Ein hereinkommender Ruf wird von I4L[0m
  [1mabgelehnt. Anschlie{[szlig ]}end ruft I4L zur{[uuml  ]}ck. Die Rufa-[0m
  [1mblehnung wird von der anderen Seite nicht erkannt und sie versucht,[0m
  [1msich weiterhin bei I4L einzuw{[auml  ]}hlen.[0m

  Die meisten Probleme bei Callback k{[ouml  ]}nnen durch die
  Einstellung des callback delay mit isdnctrl cbdelay gel{[ouml  ]}st
  werden. Eine Sekunde auf der w{[auml  ]}hlenden Seite A (den
  Callbackmodus auf 'out' setzen) und zwei Sekunden auf der angew{[auml
  ]}hlten Seite B (den Callbackmodus auf 'in' setzen) gen{[uuml  ]}gt in
  den meisten F{[auml  ]}llen.

  Der Grund f{[uuml  ]}r dieses Problem liegt in einem Designfehler des
  Treibers f{[uuml  ]}r den Verbindungslevel.

  A w{[auml  ]}hlt B an um einen R{[uuml  ]}ckruf auszul{[ouml  ]}sen. B
  wehrt den Anruf ab und ruft A zur{[uuml  ]}ck und stellt so eine
  arbeitende Verbindung innerhalb weniger als 4 Sekunden her. Der
  ausl{[ouml  ]}sende Anruf von A nach B wird jedoch erst nach 4
  Sekunden vom ISDN Dienstleister beendet (um anderen Ger{[auml  ]}ten
  auf der B Seite eine Chance der Rufannahme zu geben). Wenn dieser Ruf
  beendet wird, wird leider auch die bestehende Verbindung von B nach A
  beendet.


  [1m23.2.  callback{[lowbar]}cisco: Aus irgendeinem Grund kann I4L nicht[0m
  [1mbei einer Cisco zur{[uuml  ]}ckrufen?[0m

  Torsten Hentschel Torsten.Hentschel@DInet.de schrieb am 03. Oktober
  1996:

       Eine Cisco w{[auml  ]}hlt m{[ouml  ]}glicherweise so schnell
       und h{[auml  ]}ufig, da{[szlig ]} der ipppd keine Chance des
       Zur{[uuml  ]}ckrufens hat. Die Ciscos sind so programmiert
       (klare Aussage eines Cisco-Entwicklers): Wenn eine Cisco ein
       Paket empf{[auml  ]}ngt, das durch eine auf 'dial on demand'
       eingestellte Telefonverbindung hinausgehen soll, und es ist
       ein B-Kanal zur Hinauswahl frei, wird sofort gew{[auml
       ]}hlt. Wenn in einem solchen Fall (wie bei Delta Internet
       seit einem halben Jahr) eine Cisco mit 8 B-Kan{[auml  ]}len
       auf der anderen Seite steht und jemand ein einfaches 'ping
       RemoteIP' eingibt, wird die Cisco im schlimmsten Fall alle 8
       B-Kan{[auml  ]}le zum Hinausw{[auml  ]}hlen benutzen.
  Nat{[uuml  ]}rlich kann sie nicht eine Telefonnummer gle-
  ichzeitig auf zwei B-Kan{[auml  ]}len w{[auml  ]}hlen (es
  w{[auml  ]}re sofort "besetzt"). Die Programmierung der
  Cisco ist nicht so dumm, sie richtet den n{[auml  ]}chsten
  B-Kanal zum Hinausw{[auml  ]}hlen ein bevor sie annimmt,
  da{[szlig ]} der vorherige B-Kanal versagt hat. Solch eine
  Cisco arbeitet wie ein Maschinengewehr was das Hinausw{[auml
  ]}hlen betrifft. Und I4L bekommt keinen freien B-Kanal zur
  Einwahl wenn die Cisco das nicht will.  Das Schlechte daran
  ist, da{[szlig ]} eine Cisco immer (auch bei einer Konfigu-
  ration mit 'callback client' = I4L ruft zur{[uuml  ]}ck)
  erwartet, da{[szlig ]} die andere Seite den Ruf annimmt,
  beide auflegen und dann der R{[uuml  ]}ckruf kommt. Username
  und Password m{[uuml  ]}ssen beim Gebrauch von PPP immer vor
  einem R{[uuml  ]}ckruf ausgetauscht werden. Dadurch stellt
  man sicher, da{[szlig ]} die Person, die den R{[uuml
  ]}ckruf verlangt, auch dazu berechtigt ist. (Cisco scheint
  sich an die Regel der (Deutschen) Telekom zu halten,
  da{[szlig ]} keine Informationen ohne B-Kanal-Verbindung
  ausgetauscht werden d{[uuml  ]}rfen. Ein R{[uuml  ]}ckruf-
  Verlangen, identifiziert nur durch die anrufende Telefonnum-
  mer, kann im Zweifelsfall als {[Uuml  ]}bertragung von
  Informationen betrachtet werden).


  Torsten Hentschel Torsten.Hentschel@DInet.de schrieb zus{[auml
  ]}tzlich am 20. November 1996:

       Ich habe den R{[uuml  ]}ckruf {[uuml  ]}ber PPP mit zwei
       CISCOs oft versucht. Nach meiner Erfahrung werden Versuche
       mit der Kombination CISCO - Linux nicht funktionieren.  Eine
       CISCO handelt ein R{[uuml  ]}ckruf-Verlangen immer per PPP
       aus. Dazu muss die Gegenseite zuerst den Ruf annehmen und
       die gesamte Verhandlung (Berechtigung,...)  durchf{[uuml
       ]}hren. Dann legen beide auf und der R{[uuml  ]}ckruf wird
       durchgef{[uuml  ]}hrt.  Die Befehle von isdnctrl in Linux
       beeinflussen nur die Netzwerk-Devices des Kernels und haben
       keinen oder nur wenig Einflu{[szlig ]} darauf, wie ipppd
       R{[uuml  ]}ckrufe durchf{[uuml  ]}hrt. ipppd erkennt nicht,
       da{[szlig ]} er einen R{[uuml  ]}ckruf der Gegenseite
       erwarten soll.  Daher lehnt er das Angebot der CISCO {[uuml
       ]}ber PPP, da{[szlig ]} sie zum R{[uuml  ]}ckruf bereit ist,
       ab. Dann nimmt die CISCO an, da{[szlig ]} sie nicht
       zur{[uuml  ]}ck rufen soll (sie erwartet ein explizites
       R{[uuml  ]}ckruf-Verlangen w{[auml  ]}hrend der PPP-Verhand-
       lung zu sehen).  Die CISCO best{[auml  ]}tigt dies, wenn Du
       bei ihr einloggst und ihre Debug-Meldungen {[uuml  ]}ber die
       Einwahlversuche Deines Linux-Computers mit den folgenden
       Befehlen ansiehst:

       ____________________________________________________________
       deb ppp chap
       deb ppp negotiotion
       deb ppp error
       term mon
       ____________________________________________________________


       Du musst Dich {[uuml  ]}ber telnet einloggen, nicht auf der
       Konsole, da sonst die CISCO das Loggen nicht {[uuml  ]}ber
       das serielle Interface durchf{[uuml  ]}hren kann.



  [1m23.3.  callback{[lowbar]}ascend: Callback von einer Ascend funktion-[0m
  [1miert nur, wenn ich im Ascend-Menue 'Active=Yes' eingebe. Dann w{[auml[0m
  [1m]}hlt die Ascend mich aber auch an, wenn meine Maschine ausgeschaltet[0m
  [1mist.[0m

  Ulrich Klein ulik@hprc.tandem.com schrieb am 14. Dezember 1996:

       Irgendwo in den Ascend-Menues kannst Du 'dial broadcast' auf
       "no" oder "off" setzen. Anderenfalls wird das Ding mit jedem
       Rundruf w{[auml  ]}hlen. Zumindest mir half das. Falls
       jemand aus dem Netzwerk, an das die Ascend angeschlossen
       ist, wirklich eine Verbindung aufbauen will, musst Du die
       etwas seltsamen Filter benutzen. Ich glaube, es gibt da
       einen, der nur als R{[uuml  ]}ckruf hinausw{[auml  ]}hlt.



  [1m23.4.  callback{[lowbar]}banzai: Wie kann ich eine Banzai zur{[uuml[0m
  [1m]}ckrufen?[0m

  Jan-Olaf Droese jano@layla.RoBIN.de schrieb am 31. Januar 1997:

       Auf der Seite der Banzai sollte ein 'c' zu der zu w{[auml
       ]}hlenden Nummer hinzugef{[uuml  ]}gt werden. Dadurch ist
       sie bereit f{[uuml  ]}r den R{[uuml  ]}ckruf. Zur Sicherheit
       kannst Du die Anzahl der W{[auml  ]}hlversuche der Banzai
       auf 1 setzen, soda{[szlig ]} es keine Ruf{[uuml
       ]}berschneidungen gibt.  Auf der I4L-Maschine habe ich fol-
       gende Einstellungen vorgenommen:

       ____________________________________________________________
       isdnctrl callback isdn0 in
       isdnctrl cbdelay isdn0 1
       ____________________________________________________________



  [1m23.5.  callback{[lowbar]}microsoft: Unterst{[uuml  ]}tzt ISDN4LINUX[0m
  [1mMicrosoft Callback (CBCP)?[0m

  Nein, das geht mit ISDN4LINUX nicht. Da es nicht so trivial zu
  implementieren ist, gibt es z.Zt. keinen Plan daf{[uuml  ]}r.



  [1m24.  isdnlog: Isdnlog[0m

  [1m24.1.  isdnlog{[lowbar]}rates: Wo bekomme ich die aktuellsten[0m
  [1mGeb{[uuml  ]}hreninformationen?[0m

  Dies ist die Homepage der "Rate Data Crew": {urlnam}
  <http://rates4linux.sourceforge.net/>. Dort bekommst die neuesten
  Dateien mit den Geb{[uuml  ]}hrenraten (die sich recht schnell {[auml
  ]}ndern) oder kannst einen Blick auf die neuesten Nachrichten werfen.

  Es gibt f{[uuml  ]}r diesen Bereich auch eine Mailingliste. Du
  abonnierst diese durch eine Email mit dem Subject "subscribe" an:
  rates4linux-users-request@lists.sourceforge.net (mit "help" im Subject
  bekommst Du Instruktionen).  Du schreibst an die Mailingliste mittels
  Email an: rates4linux-users@lists.sourceforge.net.



  [1m24.2.  isdnlog{[lowbar]}servicetype: Kann ich den Dienstetyp eines[0m
  [1mankommenden Anrufes in der Ausgabe von isdnrep sehen?[0m

  Andreas Kool akool@Kool.f.EUnet.de schrieb am 03. Dezember 1996:

       Indirekt in isdnrep, ja -- sobald Du ein Alias f{[uuml  ]}r
       die dekodierten Dienstetypen in Deiner 'isdnlog.conf'
       angegeben hast ...



  [1m24.3.  isdnlog{[lowbar]}callerid1: Warum bekomme ich nicht immer die[0m
  [1mNummer eines Anrufers ('Caller ID') durch die Deutsche Telekom {[uuml[0m
  [1m]}bermittelt?[0m

  Aus Gr{[uuml  ]}nden des Datenschutzes werden Telefonnummern des
  analogen Netzes nicht {[uuml  ]}bermittelt, es sei denn, der Anrufer
  hat dies der Telekom ausdr{[uuml  ]}cklich erlaubt (das ist
  kostenlos).

  Die Teilnehmer mit einem ISDN-Anschlu{[szlig ]} m{[uuml  ]}ssen
  andererseits ausdr{[uuml  ]}cklich die {[Uuml  ]}bermittlung der
  Nummer durch die Telekom verweigern oder beantragen, die {[Uuml
  ]}bermittlung auf Call-by-Call-Basis (CLIR) zu verweigern oder zu
  gestatten. Die Verweigerung bei Call-by-call ist kostenlos, die {[Uuml
  ]}bertragung bei Call-by-Call kostenpflichtig. Es scheint jedoch
  f{[uuml  ]}r die Telekom [4mextrem[24m schwierig zu sein, das beim ersten
  Versuch richtig einzustellen. Wenn Du Wert auf die {[Uuml
  ]}bertragung der Caller ID legst, solltest Du sehr genau pr{[uuml
  ]}fen, ob alles richtig konfiguriert wurde.


  [1m24.4.  isdnlog{[lowbar]}callerid2: Erhalte ich die Caller ID bei[0m
  [1mausl{[auml  ]}ndischen Anrufen?[0m

  Ja, bei Anrufen aus L{[auml  ]}ndern, die das mit der Caller ID nicht
  ganz so streng sehen wie Deutschland (z.B. USA, Canada).


  [1m24.5.  isdnlog{[lowbar]}spoofcallerid: Ich habe geh{[ouml  ]}rt,[0m
  [1mda{[szlig ]} in Wirklichkeit zwei Caller IDs {[uuml  ]}bertragen wer-[0m
  [1mden?[0m

  Richtig, die eine ist 'benutzer-generiert' und nicht {[uuml
  ]}berwacht und die andere ist 'netzwerk-generiert' (durch die
  Telefongesellschaft). Wie der Name schon sagt wird die erste Nummer
  vom Benutzer bereitgestellt w{[auml  ]}hrend die zweite vom Netzwerk
  {[uuml  ]}bertragen wird.  Die Bereitstellung einer Caller ID ist nur
  mit einer PBX {[uuml  ]}ber eine Point-to-Point Konfiguration mit dem
  Feature "CLIP no screening" m{[ouml  ]}glich.


  [1m24.6.  isdnlog{[lowbar]}betterlogging: Wieso zeichnet isdnlog die Num-[0m
  [1mmern, die mit meinen anderen ISDN-Ger{[auml  ]}ten gew{[auml  ]}hlt[0m
  [1mwerden, nicht auf, obwohl es die Kosten aufzeichnet?[0m

  Weil die ISDN-Karte, wie alle ISDN-Ger{[auml  ]}te, separate Leitungen
  f{[uuml  ]}r das Senden und das Empfangen hat (RX und TX Leitungen).
  Isdnlog m{[uuml  ]}sste die Daten der empfangenden Leitung lesen um
  die gew{[auml  ]}hlte Nummer zu erkennen. Dies ist nicht m{[ouml
  ]}glich, zumindest nicht f{[uuml  ]}r die Teles-Karten, wie Karsten
  Keil keil@isdn4linux.de am 12. Februar 1997 schrieb:

       Dies ist der Fall bei allen Karten mit 1 Siemens ISAX; er
       hat (und braucht) nur 1 Sender und 1 Empf{[auml  ]}nger.
       Theoretisch ist es m{[ouml  ]}glich, den gesamten D-Kanal
  mit nur einem Empf{[auml  ]}nger (sogar mit dem ISAC)
  auszulesen; die D-Bits der RX-Leitung werden (etwas
  verz{[ouml  ]}gert) auf die TX-Leitung kopiert, {[uuml
  ]}ber die die Zugriffskontrolle (Kollisionskontrolle) des
  S0-Busses stattfindet. Leider ist es mit dem ISAC nicht
  m{[ouml  ]}glich, die echo bits im TA-Modus aus einem Regis-
  ter auszulesen.


  In den n{[auml  ]}chsten Fragen findest Du vielleicht eine L{[ouml
  ]}sung.


  [1m24.7.  isdnlog{[lowbar]}reversedcard: Wie erreiche ich, da{[szlig ]}[0m
  [1misdnlog auch die Nummern zeigt, die von anderen ISDN-Ger{[auml  ]}ten[0m
  [1mgew{[auml  ]}hlt werden?[0m

  Da gibt es mehrere M{[ouml  ]}glichkeiten:

  o  COLP: Erstens bietet die Deutsche Telekom den Service COLP
     (Connected Line Identification Presentation) f{[uuml  ]}r ca. DM 10
     pro Monat an, der alle gesendeten Daten zur{[uuml  ]}ck sendet.
     Diese k{[ouml  ]}nnen dann von isdnlog von der TX-Leitung
     ausgelesen werden.

  o  Umgepolte Karte/Dualmodus: Alternativ bietet isdnlog die M{[ouml
     ]}glichkeit, mit einer zweiten, "umgepolten" ISDN-Karte zu
     arbeiten. 'Umgepolt' bedeutet in diesem Fall, da{[szlig ]} die RX-
     Leitung mit dem TX-Anschluss der Karte verbunden wird; die RX
     Leitung der Karte sollte nirgends angeschlossen (stillgelegt)
     werden (selbst wenn andere Doks etwas anderes sagen)! Aufgrund
     dieser Schaltung kann diese ISDN-Karte f{[uuml  ]}r sonst nichts
     benutzt werden. Die ganze Schaltung sieht dann etwa so aus:

           3 -- RX+ 2a ---------------{[bsol  ]}
     ISDN  4 -- TX+ 1a -- open         ------------  ISDN
     bus   5 -- TX- 1b -- open         ------------  card
           6 -- RX- 2b ---------------/


  Beachte bitte, da{[szlig ]} dies nur funktioniert, wenn die zweite
  Karte einen ISAC-Chip besitzt (z.B. alte Teles-Karten, Fritz! clas-
  sic), da dabei ein spezieller Bug/Feature dieses Chips genutzt wird.
  Alle anderen Karten, wie IPAC-Karten (z.B. ELSA QS1000pro), funktion-
  ieren nicht in der Rolle der umgepolten Karte.

  o  HFC-Karten: Einige HFC-PCI-Karten verf{[uuml  ]}gen {[uuml  ]}ber
     ein spezielles Feature. Bei ihnen kann man einen B-Kanal opfern und
     daf{[uuml  ]}r das gesamte D-Kanal-Protokoll auslesen - alles mit
     einer Karte. Dies wird auch von ISDN4LINUX unterst{[uuml  ]}tzt.
     Die HFC-Karte sollte dann wie folgt konfiguriert werden:

     ___________________________________________________________________
     hisaxctrl {[lt    ]}driver_id{[gt    ]} 1 4
     hisaxctrl {[lt    ]}driver_id{[gt    ]} 10 1
     hisaxctrl {[lt    ]}driver_id{[gt    ]} 12 1
     ___________________________________________________________________


  Dem isdnlog muss die Kommandozeilenoption '-1' {[uuml  ]}bergeben wer-
  den, da{[szlig ]}er die HFC-Option nutzt.  Beachte bitte, da{[szlig ]}
  ein einfacher HFC-S aus hardwaretechnischen Gr{[uuml  ]}nden nicht
  gen{[uuml  ]}gt, es muss ein neuerer sein. Wenn Deine Karte mit dem
  HiSax-Typ 35 oder 37 l{[auml  ]}ft sollte es funktionieren.


  o  TK-Anlage: Eine dritte (theoretische) M{[ouml  ]}glichkeit besteht
     f{[uuml  ]}r die Besitzer einer eigenen TK-Anlage, an die die
     anderen Ger{[auml  ]}te angeschlossen sind. Wenn die TK-Anlage alle
     ausgehenden Gespr{[auml  ]}che protokollieren kann, so kann man das
     auslesen ({[uuml  ]}blicherweise {[uuml  ]}ber einen seriellen
     Anschlu{[szlig ]}).  Es gibt einen Grund, warum isdnlog dies bisher
     nicht unterst{[uuml  ]}tzt. Zur Auswertung dieser Daten muss
     isdnlog sofort nach RELEASE COMPLETE darauf zugreifen k{[ouml
     ]}nnen, bevor irgendwelche anderen Daten {[uuml  ]}ber den D-Kanal
     geschickt werden. Die bisher getesteten Anlagen waren dazu alle zu
     langsam (besonders die verbreitete ISTEC). Die einzige M{[ouml
     ]}glichkeit w{[auml  ]}re, die Daten hinterher zusammenzuf{[uuml
     ]}gen. Aber da gibt es wiederum Probleme mit den verschiedenen
     Zeitangaben. Wer auch immer einen Versuch damit wagen will ist
     willkommen (Ich werde die Logs meiner Ackermann Euracom zur
     Verf{[uuml  ]}gung stellen - Matthias Hessler hessler@wi-inf.uni-
     essen.de).


  [1m24.8.  isdnlog{[lowbar]}rategraphic: Wie kann ich die Transferraten[0m
  [1mgrafisch anzeigen?[0m

  Du kannst 'xisdnload' benutzen. Clemens Perz listperz@gwsnet.ttt.de
  beschrieb am 06. Februar 1997 eine weitere M{[ouml  ]}glichkeit:

       Auf Sunsite fand ich ein kleines Tool f{[uuml  ]}r die Kon-
       sole namens netload und passte es f{[uuml  ]}r die ISDN-
       Interfaces an. Damit kannst Du sehr leicht den aktuellen
       Verkehr auf der Leitung beobachten. Du findest es auf: {url-
       nam} <ftp://ftp.region.trier.de/pub/unix/linux/sources/ net-
       work/isdn/netload-0.92.isdn.tar.gz>.  Starte es einfach mit
       netload isdnxx.



  [1m24.9.  isdnlog{[lowbar]}2callerid: Isdnlog (=2.52) zeigt bei einem[0m
  [1mAnrufer zwei  Telefonnummern an! Welche davon ist korrekt?[0m

  Der Anrufer hat vermutlich das (teure) Feature CLIP (= Calling Line
  Identification Presentation, no screening) aktiviert, was bedeutet,
  da{[szlig ]} jede beliebige Telefonnummer {[uuml  ]}bertragen werden
  kann. Sieh nach bei der Frage ``isdnlog_spoofcallerid''.

  Andreas Kool akool@Kool.f.EUnet.de schrieb am 26. Januar 1997:

       Jedenfalls kannst Du nur Software/Anlagen t{[auml  ]}uschen,
       die den Screening Indicator (Anzeige, da{[szlig ]} die
       {[uuml  ]}bertragenen Nummern auf Korrektheit gepr{[uuml
       ]}ft werden) nicht auswerten - isdnlog (>=2.52) zeigt sowohl
       die korrekte als auch die vorgegebene Telefonnummer an.
       'CLIP, no screening' wurde urspr{[uuml  ]}nglich geschaffen
       um firmeninterne Rufnummern im {[ouml  ]}ffentlichen Netz zu
       {[uuml  ]}bertragen.



  [1m24.10.  isdnlog{[lowbar]}soundbusy: Ich habe ein Script erstellt um[0m
  [1mSound mit cat auf /dev/sound oder einem anderen Ger{[auml  ]}t abzus-[0m
  [1mpielen. Wenn einige Ereignisse gleichzeitig geschehen erhalte ich eine[0m
  [1mFehlermeldung: Can't open output file '/dev/sound': Device or resource[0m
  [1mbusy .[0m

  Auf das Sound-Device kann nur jeweils ein Prozess zugreifen. Du
  brauchst eine h{[ouml  ]}here Instanz, die den Zugriff auf das Sound-
  Device koordiniert. Das k{[ouml  ]}nnte NAS (Network Audio System) und
  rplay sein.
  [1m24.11.  isdnlog{[lowbar]}noshell: Isdnlog soll ein Programm mit[0m
  [1mumgeleiteter Ausgabe aufrufen (z.B. play anruf.au 2{[gt    ]}/dev/null[0m
  [1m). Warum erz{[auml  ]}hlt mir ISDN dann: Can't start[0m
  [1m'/usr/local/bin/play anruf.au 2{[gt    ]}/dev/null' with execvp() ?[0m

  Weil isdnlog keine (Bourne-)Shell ist ;-). Isdnlog kann nur [1mechte[0m
  Programme starten. Schreibe einfach ein kleines Script und mach es
  ausf{[uuml  ]}hrbar (chmod +x):

  ______________________________________________________________________
  {[num   ]}!/bin/sh
  /usr/local/bin/play anruf.au 2{[gt    ]}/dev/null
  ______________________________________________________________________



  [1m24.12.  isdnlog{[lowbar]}blankscreen: Bei der Hinauswahl wird der[0m
  [1mBildschirm kurze Zeit dunkel?[0m

  Das kann passieren, wenn Du isdnlog mit der Option -t1 oder -t2
  startest, denn dann wird die Zeit mit der digitalen Vermittlungsstelle
  abgeglichen. Der Bildschirmschoner denkt, da{[szlig ]} mehr als x
  Minuten vergangen sind und das bewirkt einen kurzen Blackout des
  Bildschirms.



  [1m25.  audio: Umgang mit Audio {[uuml  ]}ber ISDN[0m

  Die meisten der hier aufgef{[uuml  ]}hrten Antworten stammen aus dem -
  jetzt leider nicht mehr aktuellen - vbox Manual von Matthias Hessler
  hessler@isdn4linux.de und Bernhard Hailer dl4mhk@lrz.uni-muenchen.de.
  Du bekommst das Manual auf: {urlnam} <http://www.lrz-
  muenchen.de/{[tilde ]}ui161ab/www/isdn/> - klicke auf 'Audio!'. Die
  Antworten sind zwar sehr veraltet, k{[ouml  ]}nnen Dir aber vielleicht
  ein paar Hinweise geben?

  Eine aktuellere Adresse hat sich als Platz f{[uuml  ]}r die weitere
  vbox-Entwicklung etabliert: {urlnam}
  <http://innominate.org/projects/vbox/index.php3>


  [1m25.1.  audio{[lowbar]}links: Wo finde ich hilfreiche Links zu vbox?[0m

  Es gibt mehrere Skripts zur Verwendung mit vbox. Der Autor der FAQ ist
  allerdings nicht auf dem Laufenden. Das letzte Skript, {[uuml  ]}ber
  das ich Informationen habe, liegt auf: {urlnam}
  <http://innominate.org/projects/vbox/index.php3>.  Schickt mir bitte
  Informationen {[uuml  ]}ber hilfreiche Links, HowTos oder anderes...
  Es gibt eine Dokumentation in den Kernel-Sources:
  /usr/src/linux/Documentation/isdn/README.audio



  [1m25.2.  audio{[lowbar]}format: Welches Format benutzt vbox f{[uuml  ]}r[0m
  [1mdie Audio-Meldungen (.msg) bei der Annahme eines Anrufes?[0m

  Du bekommst das Format von den Meldungen mit rmdgetheader. Die
  Beispielmeldungen in den Paketen werden im Format 4 aufgenommen (die
  neueste Zyxel-Kompression).



  [1m25.3.  audio{[lowbar]}recordmsg: Wie kann ich meine eigenen Meldungen[0m
  [1mf{[uuml  ]}r vboxgetty aufnehmen?[0m

  Rufe zuerst Deine Nummer, auf die vboxgetty antworten soll, an und
  hinterlasse eine Nachricht. Dann benenne diese Nachricht um in *.msg
  (standard.msg f{[uuml  ]}r die allgemeine Meldung des
  Anrufbeantworters) und kopiere sie in das Verzeichnis, in dem sich
  alle Meldungen befinden (normalerweise /var/spool/vbox/user/messages,
  wobei user der Benutzer ist, f{[uuml  ]}r den vboxgetty konfiguriert
  wurde). Du kannst eine Meldung auch mit Mikrofon und Soundkarte
  aufnehmen.


  [1m25.4.  audio{[lowbar]}play: Wie kann ich Audio-Nachrichten lokal mit[0m
  [1m/dev/audio abspielen?[0m

  Das geht mit vbox am besten mit dem Format 6 (uLaw - muss beim
  kompilieren eingebunden sein). Du kannst dann die Nachrichten einfach
  mit dem folgenden Befehl abspielen:

  ______________________________________________________________________
  cat xxx {[gt    ]} /dev/audio
  ______________________________________________________________________


  wobei xxx die Nachrichtendatei ist.


  [1m25.5.  audio{[lowbar]}convertto: Wie kann ich von vbox aufgenommene[0m
  [1mAudio-Nachrichten in andere Formate (z.B. von uLaw in WAV) kon-[0m
  [1mvertieren?[0m

  Das Standardwerkzeug zum Umformen aller Soundformate ist SOX. SOX kann
  man als Sourcecode f{[uuml  ]}r Unix und DOS auf {urlnam}
  <http://www.powerweb.de/mpeg/util/msdos/sox10c.zip> bekommen
  (inklusive Quellcode, der unter Linux kompilierbar ist).


  [1m25.6.  audio{[lowbar]}convertfrom: Wie kann ich WAV f{[uuml  ]}r uLaw[0m
  [1mformatieren (f{[uuml  ]}r meine vbox-Ansage)?[0m

  Wir bekamen am 15. Januar 1997 den folgenden Tip von Christian Stueble
  stueble@ls6.informatik.uni-dortmund.de:

       Bei mir funktioniert die folgende (etwas indirekte) Methode:

       ____________________________________________________________
       sox file.wav -r 8000 file.ul rate
       rmdcatheader -u file.ul {[gt    ]} file.msg
       cat file.ul {[gt    ]}{[gt    ]} file.msg
       ____________________________________________________________


       Vielleicht musst Du andere Parameter f{[uuml  ]}r SOX
       eingeben. Als ersten Test kannst Du cat file.msg {[gt    ]}
       /dev/audio versuchen. Du solltest dabei etwas h{[ouml  ]}ren
       k{[ouml  ]}nnen.



  [1m25.7.  audio{[lowbar]}dtmf: Wie kann ich die Erkennung von W{[auml[0m
  [1m]}hlt{[ouml  ]}nen (DTMF) verbessern?[0m

  Du kannst die Parameter DTMF{[lowbar]}TRESH, SILENCE{[lowbar]}TRESH
  und H2{[lowbar]}TRESH in der Datei
  linux/drivers/isdn/isdn{[lowbar]}audio.c anpassen. Ein DTMF-Ton wird
  erkannt, wenn die Amplitude der korrekten Frequenz gr{[ouml  ]}{[szlig
  ]}er als DTMF{[lowbar]}TRESH, und die Amplitude der zweiten
  Harmoniefrequenzkleiner als H2{[lowbar]}TRESH ist.

  Wenn ein W{[auml  ]}hlton erkannt wird obwohl nicht gea{[auml  ]}hlt
  wurde, versuche, die Werte von DTMF{[lowbar]}TRESH zu erh{[ouml  ]}hen
  und/oder senke die Werte von H2{[lowbar]}TRESH. Probiere am besten
  mehrere Telefone aus - die besten Parameter erh{[auml  ]}lt man erst
  nach einigem Tuning.



  [1m25.8.  audio{[lowbar]}e0265: Mein vboxgetty bekommt einen Modem-Time-[0m
  [1mout und meldet den Fehler E0265.[0m

  Vermutlich ben{[ouml  ]}tigst Du einen Patch, der vor einiger Zeit
  (08. Dezember 1999) in der Mailingliste gepostet wurde.



  [1m25.9.  audio{[lowbar]}noanswer: Mein vboxgetty beantwortet keine ank-[0m
  [1mommenden Gespr{[auml  ]}che.[0m

  vboxgetty ben{[ouml  ]}tigt '.vboxrc' im Verzeichnis des Benutzers,
  f{[uuml  ]}r den vboxgetty konfiguriert wurde. In dieser Datei steht
  die Anzahl der Rufsignale nach denen vboxgetty abheben soll.


  [1m25.10.  audio{[lowbar]}nocat: Wenn vboxgetty eine Nachricht in einem[0m
  [1mFormat aufgezeichnet hat, das ich nicht mit 'cat xxx {[gt    ]}[0m
  [1m/dev/audio' abspielen kann; wie kann ich mir dann die Nachricht[0m
  [1manh{[ouml  ]}ren?[0m

  Vboxgetty kann alle Formate abspielen. Du kannst die Nachricht in die
  Standard-Meldung-Datei (standard.msg im Nachrichten-Verzeichnis)
  kopieren und Dich selbst anrufen. Dabei wird Dir die Nachricht
  vorgespielt. (Vergiss nicht, danach die Originaldatei zur{[uuml  ]}ck
  zu kopieren :-) ). Siehe Frage ``audio_recordmsg''.


  [1m25.11.  audio{[lowbar]}earlyrecording: Am Anfang einer von vboxgetty[0m
  [1maufgenommenen Nachricht h{[ouml  ]}rt man oft einen Teil meiner eige-[0m
  [1mnen Ansage?[0m

  Dies ist ein bekannter Fehler, der beim Umschalten zwischen dem
  Abspielen der Ansage und dem Aufnehmen der Nachricht passiert. Bisher
  ist keine L{[ouml  ]}sung bekannt.



  [1m26.  L{[auml  ]}nder, in denen ISDN4LINUX unterst{[uuml  ]}tzt wird[0m

  [1m26.1.  country{[lowbar]}which: In welchen L{[auml  ]}ndern funktion-[0m
  [1miert ISDN4LINUX?[0m

  Uns sind zumindest die folgenden L{[auml  ]}nder bekannt:

  o  Australien

  o  Belgien

  o  Brasilien (siehe Frage ``country_brazil'')


  o  D{[auml  ]}nemark

  o  Deutschland

  o  Finnland

  o  Frankreich (siehe Frage ``country_france'')

  o  Gro{[szlig ]}britannien (siehe Frage ``country_uk'')

  o  Indien

  o  Irland

  o  Israel

  o  Italen (siehe Frage ``country_italy'')

  o  Japan

  o  Luxemburg

  o  Niederlande (siehe Frage ``country_netherlands'')

  o  Norwegen

  o  {[Ouml  ]}sterreich (siehe Frage ``country_austria'')

  o  Pakistan (siehe Frage < ``country_pakistan'')

  o  Peru

  o  Polen

  o  Portugal (siehe Frage ``country_portugal'')

  o  Schweden

  o  Schweiz (siehe Frage ``country_switzerland'')

  o  Singapur

  o  Spanien

  o  Ungarn

  o  USA (siehe Frage ``country_northamerica'')

  o  Vereinigte Arabische Emirate

     Wenn Dein Land nicht in dieser Liste steht, so bedeutet das nicht,
     da{[szlig ]} I4L dort nicht funktioniert. Es bedeutet nur,
     da{[szlig ]} wir bisher dar{[uuml  ]}ber noch keinen Bericht
     bekamen. Suche in der Mailingliste nach anderen Usern aus Deinem
     Land.


  [1m26.2.  country{[lowbar]}certified: Ist ISDN4LINUX von den Telekommu-[0m
  [1mnikations-Beh{[ouml  ]}rden f{[uuml  ]}r den Betrieb zugelassen?[0m

  Das kommt auf den benutzten Treiber und Dein Land an. Wir haben nur
  Informationen {[uuml  ]}ber Deutschland (sende mir Informationen
  {[uuml  ]}ber andere L{[auml  ]}nder, wenn Du welche hast). Diese
  gelten jedoch auch f{[uuml  ]}r die meisten europ{[auml  ]}ischen
  L{[auml  ]}nder, da eine Zulassung in einem Staat der EU auch von
  allen anderen Staaten der Gemeinschaft akzeptiert werdem muss.  Diese
  Treiber sind f{[uuml  ]}r den Betrieb in Deutschland zugelassen:


  o  Aktive Karten: die Zulassung gilt f{[uuml  ]}r die komplette Karte
     inklusive der Firmware. Daher gilt die Zulassung auch f{[uuml  ]}r
     den Betrieb dieser Karten mit ISDN4LINUX.

  o  Karten der Serie Elsa Quickstep (neuer Name: Microlink PCI)

  o  Eicon Diva 2.01 PCI

  o  Passive Karten: alle Karten mit dem HFC-S Chipset.


  [1m27.  1tr6: Deutsche Eigenheiten bei 1TR6[0m

  [1m27.1.  1tr6{[lowbar]}eaz: Welche EAZ soll ich mit I4L benutzen?[0m

  Du kannst alle verf{[uuml  ]}gbaren EAZ nehmen. Zwei EAZs haben jedoch
  eine spezielle Bedeutung und k{[ouml  ]}nnen Probleme verursachen:

  EAZ 0: Gruppenruf (alle Telefone der Anlage l{[auml  ]}uten)
  EAZ 9: Gruppenruf (kein Telefon der Anlage l{[auml  ]}utet)


  Gernot Zander hifi@scorpio.in-berlin.de schrieb am 06. Januar 1997
  dazu:

       Ich w{[uuml  ]}rde die 0 nicht benutzen, da es f{[uuml  ]}r
       meinen Geschmack zu wahrscheinlich ist, da{[szlig ]} I4L
       alle Audio-Verbindungen an sich reissen w{[uuml  ]}rde.



  [1m27.2.  1tr6{[lowbar]}extension: Ich benutze 1TR6 an einer Nebenstelle[0m
  [1m- die Nebenstellennummer hat mehr als eine Ziffer (z.B. 206). Wie[0m
  [1mlautet meine EAZ?[0m

  Jens Ey jens@jeyhh.shnet.org schrieb am 10. Januar 1997:

       Die EAZ f{[uuml  ]}r Nebenstellen ist normalerweise die let-
       zte Ziffer der Nebenstellennummer. Als EAZ f{[uuml  ]}r den
       Linux Computer solltest Du in diesem Fall '6' benutzen.



  [1m27.3.  1tr6{[lowbar]}spv: Was ist eine SPV?[0m

  SPV steht f{[uuml  ]}r 'semipermanente Verbindung' und ist eine
  (mittlerweile {[uuml  ]}berholte) Spezialit{[auml  ]}t der Deutschen
  Telekom. Wie bei einer Standleitung ist der Verbindungspartner
  festgelegt, die Verbindung wird jedoch nur hergestellt, wenn sie
  ben{[ouml  ]}tigt wird (was dann allerdings viel schneller als bei
  einer W{[auml  ]}hlverbindung geschieht). Da die Telekom die Leitung
  in der {[uuml  ]}brigen Zeit f{[uuml  ]}r andere Verbindungen nutzen
  kann, ist eine SPV billiger als eine Standleitung.

  Diese SPV darf nicht mit der {[Ouml  ]}sterreicher SPV verwechselt
  werden. Die {[Ouml  ]}sterreicher SPV besteht aus einem Kanal als
  Standleitung und einem Kanal als W{[auml  ]}hlleitung.


  [1m27.4.  1tr6{[lowbar]}spv: Unterst{[uuml  ]}tzt ISDN4LINUX SPVs? Wie?[0m

  Zur Aktivierung von SPVs musst Du ein 'S' vor die zu w{[auml  ]}hlende
  Nummer setzen. Das funktioniert recht gut mit Modememulationen und
  auch mit definierten Netzwerk-Interfaces.



  [1m28.  Andere L{[auml  ]}nder[0m

  [1m28.1.  country{[lowbar]}austria: {[Ouml  ]}sterreich: Wir haben weder[0m
  [1meine MSN noch eine EAZ, nur eine normale Telefonnummer. Was m{[uuml[0m
  [1m]}ssen wir f{[uuml  ]}r I4L angeben?[0m

  In {[Ouml  ]}sterreich werden ISDN-Leitungen standardm{[auml
  ]}{[szlig ]}ig [4mohne[24m MSN installiert (im Unterschied zu Deutschland).
  Das bedeutet, da{[szlig ]} bei einem Anruf f{[uuml  ]}r die
  installierte ISDN-Nummer beim Empf{[auml  ]}nger ein 'Gruppenruf'
  angezeigt wird. I4L meldet dann 'incoming call without CPN' ('CPN' =
  called party number (Nummer des angew{[auml  ]}hlten Empf{[auml
  ]}ngers)). L{[ouml  ]}sung: Setze die empfangende 'MSN' (in
  Wirklichkeit: keine) auf '0', dann antwortet I4L auf den Gruppenruf.
  Anderenfalls wartet es auf die Anzeige der Nummer, die I4L mitgeteilt
  wurde, und das wird nicht passieren (nur bei *zus{[auml  ]}tzlicher*
  MSN). Das gleiche gilt f{[uuml  ]}r die Einstellungen f{[uuml  ]}r
  Dein getty.

  Andererseits solltest Du die hinausw{[auml  ]}hlende MSN korrekt
  eintragen (ohne Ortsvorwahl) -- obwohl eine falsche MSN von Deinem
  Telefondienste-Anbieter durch die richtige MSN ersetzt wird.


  [1m28.2.  country{[lowbar]}brazil: Brasilien: Wie sieht unsere MSN aus?[0m

  Bei Telemar ist die MSN Deine Telefonnummer ohne Ortsvorwahl.

  Brasilien nutzt EuroISDN. Der ISDN-Dienst DVI (von Telemar) basiert
  auf einer Hardware-L{[ouml  ]}sung von Teles (BRI PCI-Karte), die als
  NETjet-Karte konfiguriert werden muss. Da jedoch diese Karte nicht zu
  den in Brasilien gehandelten Motherboards kompatibel ist, bietet
  Telemar auch eine Teles 16.3c ISA an. Daf{[uuml  ]}r findest Du eine
  Hilfe zur Konfiguration auf: {urlnam} <http://www.olinux.com.br>.


  [1m28.3.  country{[lowbar]}france: Frankreich: Wie sieht unsere MSN aus?[0m

  Wenn Du keine MSN hast, musst Du nur die letzten 4 Ziffern Deiner
  Telefonnummer als lokale Nummer angeben. Du hast da den Vorteil,
  da{[szlig ]} Du auch Sub-Addressing nutzen kannst. Wenn Deine
  Telefonnummer 01 41 33 67 87 lautet und Du die Subaddresse 02 nutzen
  willst, tr{[auml  ]}gst Du als lokale Nummer des HiSax-Treibers die
  6787.02 ein.


  [1m28.4.  country{[lowbar]}italy: Italien: Wie sieht unsere MSN aus?[0m

  ISDN4LINUX funktioniert auch in Italien (ICN Karte). Die MSN ist die
  Telefonnummer mit der italienischen Ortsvorwahl und seit Mitte 2001
  inklusive der vorangestellten 0. Wenn z.B. meine Telefonnummer
  72004681 und meine Ortsvorwahl 045 lauten, so ist meine MSN
  04572004681. Nun wird ISDN4LINUX mit der Einstellung AT{[amp
  ]}E04572004681 gut funktionieren.


  [1m28.5.  country{[lowbar]}netherlands: Niederlande: Wie sieht unsere MSN[0m
  [1maus?[0m

  In den Niederlanden enth{[auml  ]}lt die MSN (anders als in
  Deutschland) [4mauch[24m [4mdie[24m [4mOrtsvorwahl[24m - allerdings ohne die vorangestellte
  0.
  [1m28.6.  country{[lowbar]}northamerica: Nordamerika: K{[ouml  ]}nnen wir[0m
  [1mISDN4LINUX bei uns nutzen?[0m

  Ja. Es gilt jedoch, einige Eigenheiten zu beachten.

  In Nordamerika liefern die Telefongesellschaften nur einen U- anstelle
  eines S-Anschlusses. Das bedeutet, da{[szlig ]} sich der Kunde den
  Netzwerk-Abschluss (NT-1) selbst besorgen muss. Die einfachste L{[ouml
  ]}sung besteht darin, eine Karte mit einem integrierten NT-1 zu
  kaufen, die zu dem U-Interface passt. Als Alternative kannst Du auch
  einen externen NT erwerben, der zwischen U- und S-Interface sitzt, und
  Deine ISDN-Karte mit dem S-Interface (ohne NT-1) daran anschlie{[szlig
  ]}en.

  In Nordamerika wird das Kanal-Protokoll NI-1 benutzt. NI-1 ist zwar
  mit DSS1 verwandt (beide sind Q.931-Protokolle), besitzt jedoch ganz
  verschiedene Funktionsgruppen. Mit Hilfe von Traverse Technologies
  ({urlnam} <http://www.ttcomms.com>) wurde die Unterst{[uuml  ]}tzung
  von NI-1 vor kurzem in HiSax, den Treiber f{[uuml  ]}r passive Karten
  implementiert.  Da Traverse Technologies bei der Implementierung und
  Erprobung half, empfehlen wir den Kauf ihrer NETspider-U-Karte (mit
  integriertem NT-1) als Dank f{[uuml  ]}r ihre Mitwirkung bei der Open
  Source Entwicklung von ISDN4LINUX.  Details zur Konfiguration Deines
  Systems mit HiSax findest Du in
  /usr/src/linux/Documentation/isdn/README.HiSax (Protokolltyp 4, SPID
  muss mit Deiner eigenen Nummer angegeben werden).

  Vor geraumer Zeit hat die Firma 'Spellcaster' einen eigenen
  ISDN4LINUX-Treiber f{[uuml  ]}r ihre (aktiven) Karten geschrieben. Es
  gibt sowohl BRI- als auch PRI-Karten. Weitere Informationen gibt es
  unter: {urlnam} <http://www.spellcast.com>

  Die aktiven Eicon DIVA Karten funktionieren ebenfalls gut in USA. Es
  gibt 5ESS und NI Treiber, die z.Zt. auf UltraSparc portiert werden.


  [1m28.7.  country{[lowbar]}pakistan: Pakistan: Was sollten wir als MSN[0m
  [1meingeben?[0m

  Anscheinend gibt es dort keine MSN-Funktion. Daher sollte als MSN die
  "0" benutzt werden.


  [1m28.8.  country{[lowbar]}portugal: Portugal: Was sollten wir als MSN[0m
  [1mbenutzen?[0m

  Solange nur eine Telefonnummer oder MSN beantragt wird, sendet die
  Telefongesellschaft keine Caller ID. Also sollte die MSN auf '0'
  gesetzt werden. Wenn mehr als eine MSN beantragt wurde, sollten diese
  wie {[uuml  ]}blich eingetragen werden.


  [1m28.9.  country{[lowbar]}switzerland: Schweiz: Wir haben weder eine MSN[0m
  [1mnoch eine EAZ, nur eine normale Telefonnummer. Was m{[uuml  ]}ssen wir[0m
  [1mmit I4L benutzen?[0m

  In der Schweiz musst Du die [4mletzte[24m [4mZiffer[24m Deiner Telefonnummer als
  MSN/EAZ nehmen ("6" wenn Deine Telefonnummer "123456" lautet).


  [1m28.10.  country{[lowbar]}uk: Gro{[szlig ]}britannien: Was sollen wir[0m
  [1mals MSN benutzen?[0m

  Das h{[auml  ]}ngt von Deiner Art von ISDN ab.


  o  ISDN: Erlaubt keine normalen MSNs in Gro{[szlig ]}britannien. Jede
     einzelne MSN ist eine einzelne Ziffer (0 - 9), entsprechend der
     letzten Ziffer Deiner Telefonnummer. Entweder hast Du [4mkeine[24m MSNs
     (dann stellst Du in ISDN4LINUX die '0' als MSN ein, i.a. mit
     AT{[amp   ]}E0) oder 10 MSNs. In dem Fall bekommst Du einen Block
     mit 10 fortlaufenden Telefonnummern (xxx0-xxx9), von denen jeweils
     die letzte Ziffer (0-9) Deine MSN ist (0 wird benutzt, wenn Du eine
     ung{[uuml  ]}ltige Nummer einstellst).

  o  ISDN2e: Scheint normales EuroISDN zu sein. Du bekommst MSNs, die Du
     benutzen und in ISDN4LINUX einstellen kannst. Die MSN besteht
     angeblich aus den letzten 6 Ziffern Deiner Telefonnummer (falls die
     Nummer k{[uuml  ]}rzer als 6 Ziffern ist kannst Du versuchen,
     Ziffern der Ortsvorwahl dazu zu nehmen).

  o  BTHH (BT HomeHighway): zus{[auml  ]}tzlich zu 2 ISDN-Anschl{[uuml
     ]}ssen bekommst Du noch 2 analoge Leitungen mit separaten
     Telefonnummern. Anrufe von und zu diesen analogen Ports werden
     allerdings nicht auf der ISDN-Leitung angezeigt, obwohl sie einen
     B-Kanal belegen. Zus{[auml  ]}tzliche MSNs sind [4mnicht[24m verf{[uuml
     ]}gbar (benutze darum '0' als MSN f{[uuml  ]}r ISDN4LINUX).
     Geb{[uuml  ]}hrenanzeige ist gegen extra Bezahlung erh{[auml
     ]}ltlich. Stelle in ISDN4LINUX nur Deine 'digitale' Telefonnummer
     als MSN ein.

  o  BTBH (BT BusinessHighway): Der zus{[auml  ]}tzliche 'Papierkrieg'
     inklusive einer Bonit{[auml  ]}tspr{[uuml  ]}fung verschafft Dir
     MSNs und andere Extras gegen gesonderte Bezahlung. Dar{[uuml  ]}ber
     hinaus ist es ziemlich so wie bei BTHH. Trage in ISDN4LINUX Deine
     'digitale' Nummer und/oder Deine MSNs ein.

     Beachte bitte, da{[szlig ]} BT ein unerwartetes 'Feature' bei
     internationalen Anrufen bietet. Bei internationalen
     Datenverbindungen musst Du 000{[lt    ]}Landescode{[gt    ]} (drei
     Nullen) w{[auml  ]}hlen anstatt dem {[uuml  ]}blichen 00{[lt
     ]}Landescode{[gt    ]} (zwei Nullen) f{[uuml  ]}r internationale
     Sprechverbindungen.

  {[Uuml  ]}brigens: bei der Einstellung einer BT Speedway Karte kannst
  Du die AVM Fritz Karte ausw{[auml  ]}hlen (entweder ISA oder PCI - je
  nachdem, welche Du hast; siehe Frage ``hardware_fritz'').

  Du solltest Dir auch einmal die Seite http://www.wurtel.demon.nl/i4l-
  howto-uk.html ansehen.


  [1m29.  misc: Verschiedenes[0m

  [1m29.1.  misc{[lowbar]}standards: Welche Standards gelten f{[uuml  ]}r[0m
  [1mdie ISDN Protocol Layers?[0m

  Dies sind die haupts{[auml  ]}chlichen Standards:

  o  Layer 1: ITU I.430 und ETSI 300 012-1

  o  Layer 2: ITU Q.921 und ETSI 300 125-1

  o  Layer 3: ITU Q.931 und ETSI 300 102-1 (plus einige {[Auml
     ]}nderungen und Erl{[auml  ]}uterungen in ETSI 300 403)

     Alle Layers werden auch in TBR3 beschrieben. Die Standards sind
     f{[uuml  ]}r Studienzwecke frei erh{[auml  ]}ltlich bei {urlnam}
     <http://www.etsi.org>.



  [1m29.2.  misc{[lowbar]}nonullcable: Kann ich zwei ISDN-Ger{[auml  ]}te[0m
  [1mdirekt mit einer Art 'Nullmodem-Kabel' verbinden?[0m

  Das ist nur m{[ouml  ]}glich, wenn eine der Karten im NT-Modus l{[auml
  ]}uft (im Glossar steht, was das ist: ``glossary_ntmode''). Davon gibt
  es nur wenige.  Alle anderen Karten ben{[ouml  ]}tigen einen NTBA oder
  eine TK-Anlage mit internem Bus um sich "zu unterhalten". Mehr dazu
  bei ``feature_crossedcable''.


  [1m29.3.  misc{[lowbar]}uisdn: Kann ISDN4LINUX parallel zu UISDN laufen?[0m

  Ja. Beide ISDN-Pakete laden das Modul isdn.o. Allerdings sind die
  Benennungsregeln unterschiedlich. Tip: Benenne Urlichs isdn.o um in
  uisdn.o und {[auml  ]}ndere lib/modules/modules.isdn (oder wie auch
  immer die Datei heisst, die die Module auflistet und vom Script
  gelesen wird) entsprechend.  Gl{[uuml  ]}cklicherweise sind die
  Standardnamen der ISDN-Devices auch verschieden.



  [1m30.  glossary: ISDN-spezifische Begriffe, die in dieser FAQ benutzt[0m
  [1mwerden[0m


     [1mactive card[0m

        Es gibt Karten in verschiedenen Versionen: passive, semi-aktive
        und aktive. Aktive Karten behandeln das D-Kanal- und B-Kanal-
        Protokoll mit ihrer Hardware. Die zus{[auml  ]}tzliche Hardware
        macht sie teurer. Daf{[uuml  ]}r sind sie aber auch eher
        geeignet, wenn es um eine niedrige Beanspruchung der CPU geht
        (wenn sich z. B. mehrere ISDN-Karten in einem Computer
        befinden). Wegen dieser speziellen Hardware wird auch ein
        spezieller Treiber ben{[ouml  ]}tigt.  Abh{[auml  ]}ngig von der
        Hardware / dem Treiber sind spezielle Aufgaben wie z.B. das
        Senden/Empfangen von G3-Faxen m{[ouml  ]}glicherweise sehr
        leicht zu implementieren.  Wenn Du diese Features brauchst, dann
        kaufe Dir eine aktive Karte.


     [1mAOC-D[0m
        "Advice Of Charge During the Call" (Geb{[uuml  ]}hren{[uuml
        ]}bermittlung w{[auml  ]}hrend des Gespr{[auml  ]}ches).


     [1mAOC-E[0m
        "Advice of Charge at the End of the Call" (Geb{[uuml
        ]}hren{[uuml  ]}bermittlung am Ende des Gespr{[auml  ]}ches). In
        Deutschland ist dieser Service im 'Komfortanschlu{[szlig ]}'
        enthalten.


     [1mBRI[0m
        BRI steht f{[uuml  ]}r Basic Rate Interface und ist das am
        weitesten verbreitete Interface. In Europa enth{[auml  ]}lt ein
        BRI 2 B-Kan{[auml  ]}le f{[uuml  ]}r die Daten{[uuml
        ]}bertragung und 1 D-Kanal f{[uuml  ]}r die Verwaltung der
        Daten{[uuml  ]}bertragung. Die Alternative w{[auml  ]}re ein PRI
        (Primary Rate Interface).


     [1mCLIP[0m
        CLIP (Calling Line Identification Presentation = Anzeige der
        Anruferkennung) kann vom ISDN-Dienstleister angeboten werden.
        Wenn Du jemanden anrufst so wird Deine Telefonnummer an das
        andere Telefon {[uuml  ]}bertragen. Das Gegenteil zu CLIP ist
        CLIR. In Deutschland ist CLIP der Normalfall.


     [1mCLIR[0m
        CLIR (Calling Line Identification Restriction = Einschr{[auml
        ]}nkung der Identifikation der Anruferkennung) kann vom ISDN-
        Provider angeboten werden: man kann (von Ruf zu Ruf) die {[Uuml
        ]}bermittlung der eigenen Caller ID an den Angerufenen
        vermeiden. Das Gegenteil von CLIR ist CLIP. In Deutschland muss
        das beantragt werden, ist aber kostenfrei (die Call-by-
        Call-{[Uuml  ]}bermittlung der Caller ID ist jedoch
        kostenpflichtig).


     [1mCOLP[0m
        COLP (Connected Line Identification Presentation) ist ebenfalls
        ein Angebot des ISDN-Providers. Du bekommst auf Deinen Antrag
        hin ein erweitertes W{[auml  ]}hl-Protokoll. Du bekommst R{[uuml
        ]}ckmeldungen {[uuml  ]}ber Deine ausgehenden Verbindungen von
        Deiner Telefongesellschaft. Normalerweise bekommst Du die
        gleiche Nummer wie vorher geliefert. Bei Anrufweiterleitung kann
        das jedoch auch eine andere Nummer sein.  In Deutschland muss
        COLP beantragt werden und ist kostenpflichtig. Mehr
        Informationen als durch COLP bekommst Du durch eine umgekehrt
        angeschlossene zweite ISDN-Karte.


     [1mCVS Tree[0m
        Die Entwickler von I4L haben sich zu einem Team zusammen
        geschlossen. Das Tool CVS erleichtert den Mitgliedern des Teams
        Patches zu erstellen und einzuarbeiten. Des weiteren wird die
        Entwicklung des Projektes dadurch dokumentiert und die
        Reproduktion alter Versionen erleichtert.


     [1mEAZ[0m
        Dies ist ein deutsches {[Auml  ]}quivalent f{[uuml  ]}r eine
        MSN. In Deutschland werden EAZ und MSN synonym benutzt obwohl
        man je nach benutztem Protokoll Unterschiede machen sollte. Das,
        was im Euro-ISDN-Protokoll MSN genannt wird, war die EAZ im
        deutschen 1TR6-ISDN-Protokoll (ein deutscher Vorl{[auml  ]}ufer
        des Euro-ISDN).


     [1mHDLC[0m
        Ein gebr{[auml  ]}uchliches low-level Protokoll, normalerweise
        f{[uuml  ]}r die Verbindung Deines Computers mit Deinem Internet
        Provider. F{[uuml  ]}r die Verbindung zu einer Mailbox wird
        normalerweise X.75 benutzt.


     [1mHSCX[0m
        Ein Siemens-Chip, den man wie den ISAC auf vielen passiven
        Karten findet. Er {[uuml  ]}bernimmt den seriellen Bus vom ISAC
        und setzt zwischen diesem und den B-Kan{[auml  ]}len beim
        Empfang (demultiplexing) oder Senden (multiplexing, Einsetzen
        der Bits in der korrekten Anordnung) um.


     [1mISAC[0m
        Ein Siemens-Chip, den man wie den HSCX auf vielen passiven
        Karten findet. Er ist f{[uuml  ]}r die Kommunikationsschicht 1
        verantwortlich und sitzt daher (fast) direkt in der Leitung. Er
        behandelt das D-Kanal-Protokoll und sendet die S0-Daten zu einem
        speziellen seriellen Bus (IOM). Beim Senden verf{[auml  ]}hrt er
        entgegengesetzt.


     [1mleased line[0m

        Deine Telefongesellschaft kann die Verbindung zwischen zwei
        ihrer ISDN-Benutzer fest verdrahten. Dann sind diese Teilnehmer
        st{[auml  ]}ndig miteinander verbunden ohne jeweils den anderen
        anw{[auml  ]}len zu m{[uuml  ]}ssen. Sie k{[ouml  ]}nnen
        allerdings mit dieser Leitung auch keinen anderen Anschlu{[szlig
        ]} anw{[auml  ]}hlen.


     [1mMSN[0m
        Im Gegensatz zu einer normalen Telefonverbindung kann eine ISDN-
        Verbindung mehr als eine Telefonnummer haben - jede einzelne
        davon wird MSN (Multiple Subscriber Number) genannt.


     [1mNT [22mNT ist eine Abk{[uuml  ]}rzung f{[uuml  ]}r Network Terminator.
        Dies ist die Schnittstelle zwischen dem ISDN-Benutzer und dem
        ISDN Provider. Es ist eine kleine Dose an die der Benutzer seine
        ISDN-Karte {[uuml  ]}ber den sogenannten S0-Bus anschlie{[szlig
        ]}t.  In den meisten europ{[auml  ]}ischen L{[auml  ]}ndern
        stellt der ISDN Provider die NT-Box. Die Benutzer in Nordamerika
        m{[uuml  ]}ssen sie meist selbst kaufen. Daher ist dort der NT
        oft in die ISDN-Karte integriert.


     [1mNT mode[0m

        Wenn mehrere Ger{[auml  ]}te an die ISDN-Verbindung
        angeschlossen sind, verhalten sich alle Benutzer-Ger{[auml  ]}te
        als Slave w{[auml  ]}hrend der Netzwerk Terminator (NT) als
        Master die Kommunikation auf dem S0-Bus regelt. Dieses Verhalten
        des NT wird NT Modus genannt. Benutzer-Ger{[auml  ]}te sind
        normalerweise nicht dazu f{[auml  ]}hig. Daher k{[ouml  ]}nnen
        Benutzer-Ger{[auml  ]}te nicht miteinander kommunizieren, selbst
        wenn sie durch ein gekreuztes Kabel verbunden sind.  Nur einige
        spezielle ISDN-Karten mit dem HFC Chipset k{[ouml  ]}nnen im NT
        Modus laufen und {[uuml  ]}ber ein gekreuztes Kabel direkt mit
        anderen ISDN Benutzer-Ger{[auml  ]}ten kommunizieren.


     [1mmulti-device mode[0m

        Dein ISDN-Anschluss ist entweder ein Mehrger{[auml
        ]}teanschluss oder ein Anlagenanschluss).  Der Mehrger{[auml
        ]}teanschluss ist die normale Anschlussart f{[uuml  ]}r private
        ISDN-Benutzer oder sehr kleine Firmen. Der Benutzer kann mehrere
        Ger{[auml  ]}te mit dem ISDN-Anschluss verbinden. Der ISDN
        Provider stellt ein kleine Anzahl von festgelegten
        Telefonnummern (normalerweise bis zu 10) zur Verf{[uuml  ]}gung.


     [1mpassive card[0m

        Es gibt Karten in verschiedenen Versionen: passive, semi-aktive
        und aktive. Passive Karten verarbeiten das D-Kanal- und B-Kanal-
        Protokoll softwarem{[auml  ]}{[szlig ]}ig. Dadurch sind sie
        kosteng{[uuml  ]}nstiger, jedoch nur dort einsetzbar, wo die CPU
        die zus{[auml  ]}tzliche Arbeit leisten kann (bei normalem
        Datenverkehr ist jeder Computer ab einem 486er oder gar einem
        386er in der Lage, eine oder zwei Karten zu versorgen). Da nur
        wenige Hardware-Chips weit verbreitet sind, kann ein allgemeiner
        Treiber (HiSax) f{[uuml  ]}r fast alle passiven Karten
        eingesetzt werden.


     [1mPBX[0m
        Eine PBX (Private Branch eXchange = Private Telefonanlage) dient
        dazu, verschiedene interne Ger{[auml  ]}te mit dem ISDN-Netzwerk
        zu verbinden. Das gilt normalerweise f{[uuml  ]}r analoge
        Ger{[auml  ]}te, die nicht direkt an das ISDN-Netzwerk
        angeschlossen werden k{[ouml  ]}nnen. Die PBX kann auch einen
        internen digitalen S0-Bus f{[uuml  ]}r den Anschlu{[szlig ]} von
        ISDN-Ger{[auml  ]}ten zur Verf{[uuml  ]}gung stellen, {[uuml
        ]}ber den interne Gespr{[auml  ]}che ohne Umweg {[uuml  ]}ber
        die Vermittlungsstelle gef{[uuml  ]}hrt werden k{[ouml  ]}nnen
        (dabei werden Geb{[uuml  ]}hren der Telefongesellschaft
        vermieden).


     [1mPoint-to-Point Mode[0m

        Dein Interface kann entweder im Multi-Device-Mode (Mehrger{[auml
        ]}teanschluss) oder im Point-to-Point-Mode (Anlagenanschluss)
        konfiguriert werden.  Der Anlagenanschluss ist die normale
        Anschlussart f{[uuml  ]}r Unternehmen. Der Benutzer kann nur ein
        einzelnes Ger{[auml  ]}t mit dem ISDN-Anschluss verbinden, das
        dann alle Anrufe annehmen und behandeln muss ({[uuml
        ]}blicherweise eine TK-Anlage). Der ISDN Provider wird diesem
        ISDN-Anschluss einen Telefonnummernbereich zuteilen. Jeder Anruf
        an eine Nummer in diesem Bereich wird an diesen Benutzer gehen.
        Der ISDN Provider {[uuml  ]}berl{[auml  ]}sst dem Benutzer die
        Zuordnung der letzten Ziffern an einzelne Nebenstellen.  Diese
        Anschlussart erlaubt zus{[auml  ]}tzliche Eigenschaften, ist
        allerdings auch kostspieliger.


     [1mPRI[0m
        PRI steht f{[uuml  ]}r Primary Rate Interface und wird benutzt,
        wenn ein einzelnes oder mehrere BRI nicht gen{[uuml  ]}gend
        Bandbreite liefern. In Europa enth{[auml  ]}lt ein PRI 30 B-
        Kan{[auml  ]}le f{[uuml  ]}r den Datenverkehr und 1 D-Kanal
        f{[uuml  ]}r die Verwaltung des Datenverkehrs.


     [1msemi-active card[0m

        Es gibt Karten in verschiedenen Versionen: passive, semi-aktive
        und aktive. Es gibt f{[uuml  ]}r semi-aktive Karten keine feste
        Definition, das Folgende ist also unsere Definition: semi-aktive
        Karten verarbeiten das B-Kanal-Protokoll mit ihrer Hardware,
        einem speziellen DSP (Digital Signal Processor), das D-Kanal-
        Protokoll wird jedoch der Software {[uuml  ]}berlassen. Dadurch
        sind sie besser f{[uuml  ]}r spezielle Aufgaben geeignet, z.B.
        f{[uuml  ]}r das Senden und Empfangen von analogen G3-Faxen.
        F{[uuml  ]}r ihre spezielle Hardware wird ein besonderer Treiber
        ben{[ouml  ]}tigt. Beachte aber, da{[szlig ]} aus Marketing-
        Gr{[uuml  ]}nden manche Karten als semi-aktiv bezeichnet werden,
        in Wirklichkeit aber passive Karten sind (z.B. Teleint).


     [1msubaddressing[0m
        Beim W{[auml  ]}hlen kann man eine zus{[auml  ]}tzliche Nummer
        angeben, die Sub-Addresse. Die Subaddresse wird an die
        Gegenstelle {[uuml  ]}bertragen, die darauf reagieren kann.
        Dieses Feature ist vielleicht nicht {[uuml  ]}berall verf{[uuml
        ]}gbar, zumindest nicht kostenlos (au{[szlig ]}er in
        Frankreich).

     [1mTEI[0m
        TEI steht f{[uuml  ]}r Terminal End Identifier. Die lokale
        Vermittlungsstelle (bei einem internen S0 die PBX) ordnet
        automatisch oder permanent jedem Endger{[auml  ]}t einen TEI zu.
        Das erm{[ouml  ]}glicht die Addressierung des D-Kanals. TEIs
        haben die folgende Werte:

        o  0-63 = permanente TEIs (z.B. 0 f{[uuml  ]}r Point-to-Point
           Verbindungen)

        o  64-126 = automatisch zugeteilte TEIs

        o  127 = Sendung an alle Ger{[auml  ]}te (z.B. ein eingehender
           Anruf)


     [1mUUS[0m
        UUS steht f{[uuml  ]}r User-to-User Signalling. Es bedeutet,
        da{[szlig ]} beim Anruf einige Bytes mit Benutzerdaten zusammen
        mit den Daten f{[uuml  ]}r den Verbindungsaufbau gesendet
        werden. Diese Eigenschaft wurde in Deutschland in der
        Vergangenheit zu stark ausgenutzt, soda{[szlig ]} die lokalen
        Vermittlungsstellen immer weniger freie Kan{[auml  ]}le hatten
        (die Rufanmeldung bewirkt die Reservierung eines B-Kanals).
        Seither ist dieses Feature normalerweise kostenpflichtig und die
        Menge der Daten ist limitiert (abh{[auml  ]}ngig von Deinem
        ISDN-Provider). Sieh Dir die Benutzungsbestimmungen an. Kurz
        gesagt, ist es nur erlaubt, wenn Du tats{[auml  ]}chlich eine
        Verbindung aufbauen willst. Beachte bitte, da{[szlig ]} laut
        einigen Berichten einige fehlerhafte PBX (wie die ISTEC 1003)
        eine Verbindung ablehnen, wenn ihnen die Unterst{[uuml  ]}tzung
        f{[uuml  ]}r UUS angezeigt wird.


     [1mX.75[0m
        Ein verbreitetes low-level Protokoll, normalerweise zur
        Verbindung Deines Computers mit einer Computer{[lowbar]}Mailbox.
        Zur Verbindung mit dem Internet wird allgemein HDLC benutzt.



